FBC: Firebreak – im Test (Xbox Series X)

1
1154
Zurück
Nächste

Seite 1

Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:,
USK:
Erschienen in:

Entwickler Remedy veröffentlicht zum ersten Mal ein Spiel auf eigene Faust und dringt gleichzeitig in die Multiplayer-Sparte vor. Doch der große Wurf dürfte ausbleiben, da das Studio nur halbherzig auf Live-Service setzt.

Remedy schickt Euch alleine oder mit bis zu zwei Mitspielern als Ausputzer in das Old House aus dem Control-Universum. Der PvE-Horden-Ego-Shooter erinnert in puncto Ablauf an gängige Vertreter wie Left 4 Dead, bringt aber viele Eigenheiten mit sich.
So wählt Ihr vor jeder Mission eine von drei Klassen, die neben Standardwaffen diverse Vorteile und Werkzeuge mit sich bringen. Der Fixer repariert mit seinem Schraubenschlüssel flott kaputte Elektronik und stellt Geschütz­türme auf. Euer Schocker aktiviert nützliche Geräte wie eine explosive Boombox und setzt Gegner unter Strom. Als Allround-Talent und Supporter erweist sich der Splasher, der mit seinem Wasser­werfer Feuer löscht und Euch von negativen Effekten befreit. Schön ist zwar, dass jede ­Klasse nützlich, aber nicht unbedingt notwendig ist. Schade ist jedoch, dass sich die Werkzeuge als Waffen zu Beginn unbefriedigend anfühlen und erst durch ergrindete Upgrades stärker und spaßiger werden, etwa wenn Ihr den Wasserwerfer zum Flammenwerfer umfunktioniert. Das ­allgemeine Trefferfeedback mit Gewehr, ­Pistolen und Schrotflinten könnte wuchtiger sein, aber erfüllt seinen Zweck.

Ähnlich wie bei Ubisofts PvE-Versuch Rainbow Six ­Extraction fehlt es an Inhalt und Missions­vielfalt. Stellt Euch also auf Grind ein. Es gibt aktuell nur fünf ­Missionstypen, die in drei Stufen in Länge und Komplexität variieren. Das Highlight ist der Post-it-Einsatz, in dem Ihr erst Räumlichkeiten von den gelben Zettelchen befreit und später in einem Bossfight die Fertigkeiten Eurer ­Klasse nutzt. In anderen Auf­trägen säubert Ihr Räume von explosivem rosa Schaum, sammelt in einer Lore radioaktive Kügelchen oder betreibt Heizkörper, um eisige ­Anomalien zu eliminieren. Nach dem Erledigen aller Jobs wiederholt Ihr die Missionen, um Perks und Upgrades freizuschalten. Dessen System haben sich die Entwickler simpel aus Hell­divers gemopst.

Zurück
Nächste
1 Kommentar
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Kratos
28. August 2025 11:49

Ist für ein paar Runden mit Freunden schon ganz tauglich, war schon gut das es in den Abo Programmen zu finden war.