FlatOut – im Klassik-Test (PS2)

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Überraschung aus dem hohen Norden: Dass sich nicht nur die Burnout-Entwickler von Criterion auf spektakuläre Crashs und eine brillante Schadensphysik verstehen, beweist das bis dato unbekannte Studio Bugbear. Bei ihrem Konsolen-Erstling FlatOut haben sich die Finnen ganz schön ins Zeug gelegt.

Bevor es Euch im Karriere-Modus auf die Offroad-Piste verschlägt, muss vom Schrotthändler der passende Untersatz beschafft werden. Insgesamt 16 Boliden bietet FlatOut, von denen anfänglich aufgrund des schmalen Startbudgets nur ein kleiner Teil zur Auswahl steht. Die Kohle für schnellere, respektive robustere Flitzer verdient Ihr durch gute Platzierungen in den Rennen. Alternativ könnt Ihr Euch bei zwölf Bonus-Spielchen eine goldene Nase verdienen: Zerstört im Crash-Derby die Autos der KI-Konkurrenz, gewinnt Rundkursrennen oder malträtiert einen Crahtest-Dummy bei skurrilen Wettbewerben. Als besonderes Feature haben die FlatOut-Entwickler eine Fahrerfigur entwickelt, die bei Frontalzusammenstößen brutal durch die Windschutzscheibe katapultiert wird. Im Bonus-Modus schleudert Ihr das arme Männchen dagegen mit voller Absicht aus dem Auto. Ob Bowling, Weit- und Hochwurf oder Dart – je präziser Ihr den Dummy abschießt, desto mehr Preisgeld hagelt es. ­Damit kauft Ihr nicht nur neue Autos, sondern rüstet vor allem Eure aktuelle Karre mit diversen Ersatzteilen aus. Dank leistungsfähigerem Motor, besserem Getriebe und Chassis-Verstärkungen bleibt Ihr auch in höheren Klassen konkurrenzfähig. Die Nitro-Einspritzung gibt’s dagegen serienmäßig bei jedem Auto, muss allerdings in jedem Rennen wieder neu aufgefüllt werden. An Turbo-Treibstoff kommt Ihr durch rücksichtsloses Überfahren von Streckenobjekten. Und davon gibt es nicht wenig, denn Bugbear hat über 3.000 zerstörbare Gegenstände ins Spiel eingebaut. Weiterer Vorteil der rüden Rempelei: Kaputte Schilder, Zäune und Brücken werden nach jedem Rennen mit Geld belohnt.

Selbstredend beschränkt sich die Zerstörungswut nicht nur auf den Karriere-Modus, sondern gilt auch für Multiplayer-Matches: Via Splitscreen teilen sich zwei Fahrer ohne KI-Konkurrenz die Strecke; an den Bonus-Wettbewerben wie Dummy-Weitwurf dürfen dagegen auch vier Spieler im Rotationsverfahren teilnehmen.

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Edelst spaßig und wunderschön