Grand Theft Auto: San Andreas – im Klassik-Test (Xbox)

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CJ kriegt nicht genug: Nach der genialen PS2-Version erobert der Ghetto-Gangster Microsofts Xbox-Territorium. Grundsätzlich hat sich nicht viel ­verändert: Immer noch erkundet Euer Alter Ego eine gigantische Welt, die unzählige Freiheiten bietet. Auch die schlampige, oben und unten abgeschnittene 16:9-Anpassung der Play­station-Version blieb leider enthalten. Ebenso unverändert: die dynamischen elf Radiostationen. Doch was soll man noch verbessern, wenn schon nahezu alles perfekt funktioniert? Denn die illustren DJs wie Chuck D, W. Axl Rose oder Andy Dick moderieren das nicht ‘fest’ geloopte Programm in bestechender Form. ­Neben fetten Hip-Hop-Tracks spielen die Stationen auch melodischen ­House, kreischenden Rock und bass­lastigen Ragga. Eigene Soundtracks dürft Ihr ebenso einbinden.

Die wesentlichen Änderungen findet Ihr im optischen Sektor: Los Santos erstrahlt in neuem Glanz und subtiler Farbpalette anstatt grellem Orange und nebligem Düster-Ambiente. Zusätzlich ­erfreuen sich Grafik-Fetischisten an Echtzeitschatten und neuen Pos­tern oder Wandbemalungen. Außerdem erscheint alles schärfer, Ruckel­ein­lagen erlebt Ihr selten und dank der verbesserten Fernsicht trefft Ihr auf weniger aufpoppende Vehikel. Die tadellose Steuerung bei der ­Benutzung von Fahrzeugen erfolgt schließlich wie schon beim GTA-Doppelpack über die beiden hinteren Trigger. Schließlich verfolgt Ihr Eure Taten nochmals mit einer befristeten Replay-Funktion – längere Aufnahmen oder Bearbeitungen der Videos gestattet Euch Rockstar jedoch nicht. Eingefleischte Fans der Serie wissen jetzt Bescheid, doch um was geht es in GTA San Andreas überhaupt?

Ihr schlüpft in die Rolle des afroamerikanischen Ghetto-Rüpels CJ. Vor fünf Jahren verlor der Protagonist einen Bruder im Bandenkrieg und flüchtete nach Liberty City. Tragischerweise treibt ihn ein weiterer Mord zurück nach San Andreas – CJs Mutter wurde heimtückisch gemeuchelt. Dieses ­Ereignis verändert CJs Lebenseinstellung komplett. Neben Rachegelüsten treibt ihn unbändige Wut zurück zum blutigen Gangleben.

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