Guitar Hero – im Klassik-Test (PS2)

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Die Greifhand bedient fünf bunte Buttons, die andere malträtiert passend zum Takt den Zweiwege-Anschlagschalter. Den ­Vibratohebel benutzt Ihr meist für ­Poser-Zwecke: Ändert damit aus ­Gaudi die Tonhöhe und füllt in bestimmten Situationen schneller die ‘Star Power’-Leiste. Letztere steigt durch das korrekte Nachspielen von auftauchenden Sternensym­bo­len. Setzt Ihr dieses Feature ein (den Gitarren-Hals senkrecht nach oben reißen oder die ‘Select’-Taste drücken), verdoppeln sich kurzfristig Eure Punkte. Außerdem könnt Ihr Euch mit aktivierter Star Power durch komplizierte Stellen mogeln, da versemmelte ­Noten das ‘Rock-Meter’ nicht so schnell gen roten Bereich treiben. Liegt Ihr nämlich längere Zeit daneben, pfeift Euch das Publikum von der Bühne und die Show ist gelaufen.

Das Besondere an Guitar Hero ist jedoch die Art der Umsetzung: Alle Songs wurden von Profi-Musikern neu eingespielt, was eine exakte Rückmeldung auf Eure Performance ermöglicht. Verhaut Ihr eine ­Note, macht es ‘Plock’ und die Gitarren ­setzen aus. Damit nicht genug: Die Entwickler haben sich beim ­Anordnen der nachzuzockenden Riffs und Licks mächtig Gedanken gemacht – Kenner entdecken Power Chords, authentische Hammer-Ons und Pull-Offs ­sowie rhythmische Feinheiten und Solo-Licks, die viele Parallelen zum echten Gitarrenspiel aufweisen.

Der Zweispieler-Modus vertieft diese Erfahrung, da die beiden Gitarreros unterschiedliche Parts spielen, die sich immer wieder zu mehrstimmigen Soundgemälden vereinigen. Also eine zusätzliche Plastik-Klampfe geholt und abgerockt!

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genpei tomate
5. Oktober 2023 22:41

Der Abend beim User Wichtgestalt ( Grüß dich, Du Nase! 🙂 ) mit mir am Mikro, Max an der Gitarre und Rvn am Schlagzeug wird in die Annalen eingehen! 😉
Tolles Konzept, das in der Form eines “Videospiels” gut funktioniert aber nichts davon ersetzt das Gefühlt wie es ist, auf einem richtigen Instrument zu spielen. Und nein, “Through the fire and the Flames” kann ich auf meiner Gitarre nicht zocken. Will ich aber auch nicht! 😛

Rudi Ratlos
5. Oktober 2023 17:09

In den späteren Teilen dann mit Dragonforce den Vogel abgeschossen 🙈 war schon geil, mit Rock Band wurde dann das Konzept zur Perfektion getrieben – inzwischen habe ich den ganzen Kram aber verkauft, leider kein Platz mehr und am Ende hat man es dann doch seltener gespielt als gehofft.

Max Snake
5. Oktober 2023 15:22

Durch Guitar Hero schätze ich mehr den Musik Genre Rock n´ Roll. Wer Bark to the Moon von Ozzy Osbourne auf schwer schafft, ist der Rock König.