Hades II – im Test (Switch 2)

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Der Vorgänger hat das ­Roguelite-Genre nachhaltig geprägt. Knackig-flotte Action, spannende Upgrades und eine audiovisuell wunderbar präsentierte Story mit kaum Wiederholungen hängten die Messlatte so hoch, dass auch Jahre danach sich jeder Nachahmer damit vergleichen lassen muss. Jetzt schlägt der Nachfolger auf, der im Wesentlichen wenig anders macht, aber die Stange zum Überspringen noch höher legt.

Nach den Ereignissen von ­Hades macht Held Zagreus eine Pause. Stattdessen schlüpft Ihr in die Rolle seiner kleinen Hexen-Schwester Melinoe. Titan Chronos ist aus dem Gefängnis der Unterwelt ausgebrochen und hält jetzt sowohl die Götter des Olymp als auch Euch gefangen. Angeleitet von Göttin Hekate prügelt Ihr Euch nun vom Erebus zum Tartaros, um Chronos zu vernichten und Rache für Papa Hades zu nehmen – dem Melinoe bisher nie begegnete.

Wie gehabt prügelt Ihr Euch verdammt flott von Arena zu Arena, um Göttersegen, Waffen­upgrades und Ressourcen zu verdienen. Der größte Unterschied liegt im Kampfsystem. Melinoe kann einen Bannkreis auf den Boden zaubern, um Gegner festzusetzen, und besitzt eine ­Manaleiste, die Ihr bei aufgeladenen Spezialangriffen benötigt. Dadurch wird der Kampfstil jeder freigespielten Waffe weiter betont.

Eine weitere Neuerung neben frischen Herausforderungen, Gottheiten sowie Figuren wie Arachne, Narziss und Echo: Im Verlauf schaltet Ihr auch einen Dungeon-Weg zum Olymp frei, der Euch zu Beginn jedoch alle paar Sekunden Leben abzieht. Beim Roguelite-Faktor gibt es ebenfalls Veränderungen. Statt dem simplen Upgrade-Spiegel ­rüstet Ihr zunehmend mehr Arcana-Karten aus, die Euch Passiv-Boni verschaffen. Zusätzlich sammelt Ihr Blumen und Materialien, die Ihr in einem Kessel zu ­neuen ­Dungeon-Upgrades zusammenbraut. Zu guter Letzt gibt es auch bei Gesprächen kaum noch Wiederholungen trotz Rogue-Ansatz. Abgesehen vom schläfrigen ­Hypnos und Händler Charon birgt jeder Dialog mit freundlich gesinnten NPCs wie Odysseus oder Bossen wie Skylla und den Sirenen neue Inhalte, wodurch sich jeder Durchgang nach Fortschritt ­anfühlt.

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