Layers of Fear 2 – im Test (PS4)

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Wie schon der Erstling ist auch ­Layers of Fear 2 mehr ­Walking Simulator denn Survival ­Horror. Diesmal könnt Ihr in einigen ­(frustrierenden) Fluchtszenen zwar das Zeitliche segnen, aber nicht kämpfen – die ­Interaktivität innerhalb der Schauplätze beschränkt sich zudem auf ein Minimum. Ihr lauft durch schön beleuchtete Gänge eines Schiffs, öffnet Hunderte Türen, verfolgt eine sehr kryptisch erzählte Geschichte, schaut Euch ein paar Objekte an und löst im Verlauf der etwa vier Spielstunden ein paar ganz nette Zahlenrätsel.

Dabei leistet sich das Spiel den Luxus, auf eine Sinn ergebende Levelstruktur zu pfeifen: Türen führen in völlig andere Räume, wenn Ihr sie ein zweites Mal betretet, und Levelobjekte sowie Ausgänge erscheinen urplötzlich, wenn Ihr Euch nur kurz umgedreht habt. Das erinnert ein wenig an den innovativen Ansatz von P.T., macht das Umherwandern und Suchen aber auch beliebig – man läuft einfach immer vorwärts und blickt sich ein bisschen um, aber im Grunde ist es gefühlt egal, wohin Ihr geht. Auch die Schreckmomente verpuffen vielfach im Nichts – Layers of Fear 2 gelingt es (wie dem Vorgänger) nicht, Angst vor einem großen, namenlosen Bösen aufzubauen. Technisch hat sich etwas getan: Die Schauplätze sind zwar schlauchig, sehen dafür allesamt ordentlich bis super aus – den steten Wechsel zwischen Schwarz-Weiß und normalem Look muss man freilich mögen.

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