Lollipop Chainsaw RePOP – im Test (Xbox Series X)

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Dass das ursprüngliche Lollipop Chainsaw 2012 mehr mit seiner ­Inszenierung als den spielerischen Qualitäten Aufmerksamkeit auf sich zog, dürfte unstrittig sein. Präsentierte sich die Highschool-Zombie-Metzelei, an dem unter anderem Suda51 und James Gunn werkelten, doch als schrill-krachige Action-Klamotte mit recht mittelmäßigem Spiel­design und einer sexy Blondine als Hauptfigur (was nebenbei auch der Cosplay-Karriere von Jessica Nigri einen kräftigen Schub gab).

Ob es deshalb wirklich eine Neuauflage gebraucht hat, die sich zudem an die Brust heftet, dem Original weitgehend treu zu bleiben? Dragami Games sieht das so und beschert uns darum RePOP. Das wartet zumindest auf der Xbox mit überwiegend stabilen 60 fps und hoher Auflösung auf, trotzdem sind die alten Charaktermodelle und Umgebungen nicht sonderlich attraktiv. Heldin Juliet Starling bewegt sich zudem bei ihren Attacken mit ­Kettensäge und Pompons gefühlt etwas zu flott, weshalb das Geschehen stets hektisch und öfters unübersichtlich wirkt. Ansonsten gibt es ein paar leidlich relevante Detailänderungen (so ist die Ballermodifikation der Kettensäge nun dezent besser nutzbar) und einen ”blutarmen”, alternativen Modus. Dafür gingen aus lizenzrechtlichen Gründen die meisten namhaften Songs des damals sehr launigen Soundtracks über Bord: Lediglich ”Lollipop” von The Chordettes ertönt noch im Shop-Menü, die anderen stimmungsfördernden Titel wurden durch unauffälliges Gedudel ersetzt.

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Eigentlich sieht die RePOP Version etwas besser als die Original von 2012. Das aus Liezens Gründen diversen Original Soundtrack nicht dabei ist um so schade. Nochmal die Kettensäge schwingen lassen? Nö.