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Die Axiom-Sonde im Gehirn registriert Eure Anwesenheit und schickt Euch ganze Geschwader von schwerbewaffneten Mini-Schiffen entgegen, die in verschiedenen Formationen angreifen. Außerdem müßt Ihr in zwei Levels mit dem “Hunter Killer” tödliche Selbstmordkapseln in halsbrecherischen Verfolgungsjagden durch die Blutbahn folgen und sie zerstören, bevor diese ihr Einsatzziel erreichen. Passiert dies, werdet Ihr im Krankenzimmer Zeuge, wie Korsbys Lebenserhaltungssysteme versagen und der Cybertech-Vorsitzende seinen letzten Atemzug aushaucht. Am Ende von Abschnitt eins, drei und fünf ballert Ihr gegen bildschirmfüllende Endgegner, die Euren Weg in die nächste Stufe versperren. Paßwörter lassen Euch im zuletzt gespielten Abschnitt wieder einsteigen.
Neben den kriegerischen Axiom-Booten machen Euch Antikörper, Blutkörperchen und die verwinkelten Blutbahnen in insgesamt fünf Levels zu schaffen. Ihr kämpft Euch durch Herz und Lunge, fahrt die Halsschlagader hinauf und stellt die feindliche Gehirn-Sonde im Kopf des narkotisierten Industriekapitäns.
Für Microcosm wurde kein Aufwand gescheut: Ein Filmteam nahm Schauspieler für Intros und Zwischensequenzen auf, später bauten Spezialisten diese Szenen in Silicon-Graphics-Workstations in computer-generierte Umgebungen eingebaut. Die millionenschweren Grafikcomputer wurden auch benutzt, um die fantastische Innenwelt des menschlichen Körpers zu schaffen. Alle Levels sind vorberechnet, auf der CD abgelegt und werden während des Spiels ständig nachgeladen.
Für die Musikbegleitung ist unter anderem der legendäre Yes-Keyboarder Rick Wakeman verantwortlich. Insgesamt benötigt Microcosm den gewaltigen Speicherplatz von 500 MByte, also ungefähr 4000 MBit. Versionen für andere CD-ROM-Systeme (CD-I, 3DO, PC) sind in Vorbereitung.









@MadMacsDa hast du im großen und ganzen leider auch nicht viel verpasst:-)
[quote=Sinuhe]
War neben Pirates gold mein liebstes Spiel auf dem Amiga CD32.
Ist auch eindeutig besser als die MegaCD Version. Eine der besseren CD Ballerbuden.
[/quote]Cool, ein Amiga CD32. Hatte ich leider nie.
Das Spiel hatte ich damals auf dem PC geliebt. Daß es von “”Fantastic Voyage”” abgekupfert war, merkte man deutlich, aber es hatte wirklich Spaß gemacht. Daß es das Spiel auch auf Konsolen gab, wußte ich gar nicht. Ich hatte das Spiel damals öfters bei einem Klassenkameraden gespielt, der es hatte. Er hatte für damalige Zeiten einen recht starken PC, auf dem das Spiel problemlos lief. Diese Full Motion-Spiele waren damals genau mein Ding. Was hatte ich auch Spiele wie “”Star Wars – Rebel Assault 1/2″” oder “”Creature Shock”” gerne gespielt.
Nice 🙂 tolles Game
500 megabyte! damals war das noch viel.
Mhmm…die “”berühmten”” Ballereien aus der Full Motion Zeit…Ich wurde nie damit warm, auch wenn ich zugeben muß, dass mein Antesten von Scavenger 4 ( dem Nachfolger) auf einer Fujitsu Marty ( die ich mir dann doch nicht kaufte…) mich schon umhaute:Zwischen der MCD Version von Microcosm, und dem was die Marty zauberte, lagen Welten!Nicht dass ich das MCD als Flop bezeichnen würde, da schon einige Telespiel-Häuser Großartiges zauberten ( schöne Grüße an Core Design) aber irgendwie sparte Sega unverständlicherweise wieder mal bei der Farbpalette, ist ja nicht so, dass nur diese Experimentelle Games wie Microcosm darunter gelitten hätten…
War neben Pirates gold mein liebstes Spiel auf dem Amiga CD32.Ist auch eindeutig besser als die MegaCD Version. Eine der besseren CD Ballerbuden.