Promenade – im Test (PS5)

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Nachschub aus einem Genre, das sich gerade in der N64-Ära großer Beliebtheit erfreute – die Rede ist von den sogenannten ”Collectathons”. Das sind 3D-Hüpfereien, die den Fokus auf das Sammeln von Gegenständen setzen – als berühmte Vertreter gelten hier etwa Banjo-Kazooie oder auch Spyro the Dragon. Promenade schreibt es sich auf die Fahne, das Subgenre ins 2D-Format zu pressen und so viel vorweg: Es stellt sich dabei erstaunlich gut an.

Ihr schlüpft in die Rolle des kleinen Nemo, der zu Beginn des Abenteuers in die Tiefe einer Höhle stürzt. Zum Glück bewahrt Euch ein knuffiger Oktopus vor dem Ertrinken – der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. Im Folgenden bahnt Ihr Euch wieder einen Weg nach oben, Euer maritimer Kumpel versorgt Euch dabei mit diversen Aktionsmöglichkeiten, die sich im Laufe des Spiels erweitern. Ihr erkundet charmante Levels in pastellfarbenem Cartoon-Look und stellt Euch ideenreichen Herausforderungen. Das können klassische Geschicklichkeitsprüfungen, aber auch ein Rennen mit einem Pinguin oder das Zusammenführen eines getrennten Schneckenpaars sein. Ihr helft aber auch einem Künstler mit seinem Gemälde oder zwei Rüben beim Kochen ihrer Suppe. Hier und da winken zudem eine Handvoll obligatorischer Bosskämpfe, die erfreulicher­weise ähnlich kreativ ausfallen.

Besonders fordernd gestaltet sich das Abenteuer dabei nicht, muss es aber auch gar nicht. Promenade besticht vielmehr durch seine Ideenvielfalt und während der Titel spielerisch keine Bäume ausreißt, trägt sein Einfallsreichtum gut über die überschaubare Spielzeit, ohne zu langweilen.

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