| Spiel: | Resident Evil HD |
| Publisher: | Capcom |
| Developer: | Capcom |
| Genre: | Action-Adventure |
| Getestet für: | PS4 |
| Erhältlich für: | PS4 |
| USK: | 18 |
| Erschienen in: | 2 / 2015 |
Wie geht man als Entwickler mit der Neuauflage des Survival-Horror-Klassikers schlechthin um, dessen spielerisches und inszenatorisches Grundgerüst fast 20 Jahre auf dem Buckel hat und dessen erstes Remake auf Nintendos GameCube (2002) nahezu alles richtig machte? Funktionieren mitunter sperrige Designentscheidungen aus den 1990ern wie Mini-Inventar, unbarmherziges Speichersystem, fixe Kameraperspektiven, knifflige Rätsel und weite Laufwege überhaupt noch anno 2015 im Angesicht von spielflussoptimierten Megasellern wie Call of Duty, Assassins Creed oder Uncharted, die den Spieler an die Hand nehmen und bei Rätseln schon mal mit Hinweisen aushelfen? Wie ergeht es einem Fan der GameCube-Neuauflage heute beim erneuten Daddeln? Und wie einem Resident Evil-Novizen?
Weiter optimiert statt umgekrempelt damit ist die Eingangsfrage oberflächlich beantwortet. Wer ähnlich einschneidende und sofort sichtbare Änderungen wie beim Remake-Sprung auf GameCube erwartet, wird enttäuscht. Die Qualität der feingetunten, aber nicht aufwendig neu konstruierten Renderkulissen schwankt zwischen hübsch und so lala. Polygon-Objekte wie Spielfiguren, Gegner und interaktive Gegenstände erfuhren dagegen eine Auffrischung: Mehr sichtbare Details, schärfere Texturen und verfeinerte Beleuchtung versprühen dezentes HD-Flair. Trifft allerdings ein etwas schwammiger Gewölbehintergrund mit einer knackscharfen Marmorstatue aufeinander, wirkt Letztere wie ein Fremdkörper vergleichbar mit dem Effekt einer Pappkulisse im Film, die in der DVD-Ära niemandem aufgefallen ist, auf Blu-ray aber plötzlich ins Auge springt. Solche krassen Differenzen sind glücklicherweise jedoch die Ausnahme. Um die Inszenierung abzuschließen: Das optionale, dezent scrollende 16:9-Bild in 1080p und der frisch abgemischte 5.1-Sound bringen Resident Evil zwar ins HD-Zeitalter, neue Maßstäbe setzen sie aber nicht die Grafik ist für PS4-Verhältnisse okay, die Akustik begeisterte schon auf GameCube mit Räumlichkeit, Dynamik und unvergesslichen Melodien.
Einschneidender wirkt sich dagegen die Analogsteuerungs-Option aus: Wer sich mit den alten Panzerkontrollen noch nie anfreunden konnte, findet hier endlich seinen Frieden und der Resi-Neuling eine zeitgemäße, direkte Form der Fortbewegung im 3D-Raum. Dass man jetzt bei gezogener Waffe auf Tastendruck und nicht mehr ausschließlich über den Menü-Umweg nachladen kann, dürfte wohl ebenfalls mehr Begeisterung als Entsetzen auslösen.
Maximal sechs (Chris) bzw. acht (Jill) Slots im Inventar nur wenige Orte zum Speichern, wozu man sogar noch Items benötigt animierte Ladepausen bei jedem Öffnen einer Tür kompromisslose Rätsel im Keine Lösung, kein Weiterkommen-Stil weite Laufwege durch bereits bekannte Territorien häufiges Karte-Inventar-und-wieder-zurück-Geklicke Waffenwechsel nur übers Menü Mitschreiben von spielrelevanten Hinweisen auf Papierzetteln gesammelte Items nur in wenigen Inventarboxen deponierbar Resident Evil daddeln bedeutet Arbeit, verlangt Vorausdenken, Haushalten sowie Risikobereitschaft und setzt das Verdauen von Frusterlebnissen voraus. Alles Dinge, die in vielen modernen Spielen immer mehr in den Hintergrund geraten Ausnahmen wie Dark Souls bestätigen diese Regel. Daher wirkt die Spielmechanik von Resident Evil heute zwar einerseits altbacken, aber auch schon wieder erfrischend anders.
Letztlich blieb den Entwicklern keine Wahl: Unbegrenzter Inventarplatz, die Möglichkeit, jederzeit zu speichern oder simplifizierte Rätsel hätten das Survival-Horror-Urgestein seiner Qualitäten hinsichtlich Spannung, Tempo, Dichte und Eigenständigkeit beraubt. Eine optionale, modern-experimentelle Version mit zum Beispiel deaktivierbaren Ladepausen, durch Extras erweiterbares Inventar und auf Knopfdruck durchschaltbaren Waffen hätte uns dennoch brennend interessiert…
Oliver Schultes meint: Erstaunlich: Trotz seines an vielen Stellen sperrigen Spieldesigns packt mich Resident Evil auch noch anno 2015. Das liegt zum einen an dem schlichtweg zeitlosen Survival-Horror-Grundgerüst aus begrenztem Inventar, gnadenlosem Speichersystem, wunderbar fiesen Monstern und nicht zuletzt perfekt stimmigem Gruselvilla-Schauplatz. Zum anderen bringen die grafischen Updates (1080p, 16:9, aufgehübschte Polygon-Objekte) und die direkte Analogsteuerung nach dem grandiosen GameCube-Remake eine frische Brise in die Schauermär. Noch ein Hinweis an alle Resident Evil-Novizen und Ab-Teil-4-Einsteiger: In Episode 1 stehen Erkunden, Rätsel lösen und Detektivarbeit im Vordergrund Ballermänner sind hier an der falschen Adresse. Und jetzt gehe ich den Unsichtbare Gegner-Modus ausprobieren!
Kenneth Burgess meint: Man kann die vielen HD-Remakes kritisch betrachten oder mögen. Ich gehöre zu letzterer Sorte. Der Grund? Ich darf den Urvater des Survival Horrors nachholen! Obwohl ich Shooter und Actionspiele mag, war mir die altbackene Steuerung und Aufmachung der neuerlichen Neuauflage nicht fremd, habe ich doch etliche Silent Hill-Teile gedaddelt (zum Glück kann ich meine Jill aber jetzt direkt steuern). Und trotzdem bannte mich der Genre-Meilenstein sofort mit Old-School-Rätseln und seinen dramatischen Kamerawinkeln. Allein die mittlerweile überflüssigen Lade-Animationen der sich öffnenden Türen nerven auf Dauer ein wenig aber ein bisschen Nostalgie muss eben sein.
+ stimmungsvolle Schauplätze und unvergessliche Melodien
+ immer noch unvergleichliche Survival-Horror-Atmosphäre
+ ordentliche HD-Anpassung, aber…
– …Qualität der Renderkulissen schwankt
– fehlender Mut zu optionalen Modernisierungen und einer Disc-Fassung
Immer noch so gruselig wie damals: gelungene HD-Neuauflage des Horror-Survival-Klassikers.
| Singleplayer | ![]() | 9 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |

























Da ich mich aktuell mit dem Titel (wieder) befasse – der 16:9 Modus ist eine nette Option, wenn man gegen schwarze Balken allergisch ist, bringt in der Praxis aber auch den Nachteil mit sich Gegner unter Umständen im Off-Screen-Bereich nicht (rechtzeitig) sehen zu können, da nur ein Teil des vorberechneten Hintergrundes sichtbar ist. Zudem wurde jede einzelne Kameraperspektive/ Szene auf der Basis des 4:3 Bildverhältnis erstellt, mit einer entsprechenden Wirkung auf den Spieler. Die einzelnen Szenen zu beschneiden verhält sich in etwa so, als würde man ein Gemälde in seiner Gänze nicht erfassen, stattdessen immer nur einen Teilbereich einsehen können. Ebenso besitzt das Spiel im 4:3 Format einen gewissen klaustrophobischen Charakter.
Eine Umfrage zu dem Thema hätte mich interessiert.
also jeder der sich über das “”veraltete Design”” etc. aufregt kann ja wohl nicht ganz richtig sein im Kopf -bei REHD weiß man doch schon im Vorhinein was man bekommt und was einen erwartet- das Spiel ist reines Fan Service – mehr nicht. Wer sich heute wirklich über die Steuerung und das Inventar der ersten Resis beklagt der hat sie doch nicht alle – es ist eine Neuveröffentlichung eines Remakes, und nicht wirklich nach heutigen technischen und spielerischen Maßstäben/Standards zu beurteilen – ganz einfach. Die Steuerung war damals schon klobig und unhandlich, das Inventar bewusst klein. Ich versteh die Aufregung überhaupt nicht.
JA da gebe ich consolfreak1982 recht, das wär mal echt geil das was sie mit Resi 1 für den Game Cube gemacht haben bei Resi 2 auch machen. Nicht einfach nur so ne Konvertierung. Sondern Resi 2 neu bearbeiten mit zwischen Sequenzen usw. Das wär sehr “”RESIGEIL””
Also ich hab mir das spiel über diesen Ps4 TV Kanal angeschaut und ich muss sagen auch wenn das Game geil ist, nicht nochmal kaufen würde .Hab jetzt nichts großartiges gesehen was es nicht auch schon bei der Game Cube Version gab. Oder kann mir jemand ein bis zwei Gravierende Gründe nennen es zu holen.Bitte nicht den Spruch bringen – Lies den Test ^^ . Würde es gerne von euch lesern hören. Die schon mal die Game Cube Version gespielt haben.LG
ein HD Remake von Resi2 wäre wirklich genial (aber auch vom dritten Teil sowie von CodeVeronica) ^^
Resi 2 hätte es sowas von verdient ein HD Remake zu bekomen!!!!
ich habe mich irrsinnig auf dieses HD Remaster gefreut und wurde nicht enntäuscht – schon die GC Version habe ich 4 mal durchgezockt und ich bin wieder absolut hingerissen – mMn ein zeitloser Klassiker, auch technisch extrem gut wie ich finde, und auch ganz schön fordernd! Der ständige Perspektiven-/Kamerawechsel ist zugegeben total ungewohnt nach heutigen Standards. Aber absolut beeindruckend, wie sehr das doch schon recht “”alte”” Game noch immer fesselt und fasziniert!
Ist ja immer die Frage bei Remakes, bewerte ich den Aufwand der sicht mit der Neuauflage gemacht wurde oder bewerte ich das eigentliche Spiel dahinter? Das Silent Hill Remake (Teil 1+2) wurde damals auch abgewatsch weils einfach schlampig war, die Qualität des Ursprungsspiels hat dabei keine Rolle gespielt. Ich find den Ansatz der Game Pro ehrlich gesagt besser, denn ich hab Resi 1 jetzt zum ersten mal gezockt und muss sagen: Never ever ist das heute noch ein herausragendes Spiel. Man kanns sich Intresse halber sicherlich noch mal anschauen und auch kaufen, aber wenn mich jmd fragt ob das heute noch n starkes Horror/Adventure Spiel ist würd ich ganz klar sagen: Nein, es ist allenfalls mittelmäßig und kann mit modernen Genregrößen nicht mithalten. Ohne die Leistung der Entwickler oder die Bedeutung dieses Spiels beurteilen zu wollen, aber das ist ja für mich als Konsument und Käufer nicht die entscheidene Frage.
Jeder der was anderes sagt hat das Spiel nicht verstanden…
Eines der besten Spiele aller Zeiten. Punkt.
ich habe mir die disc-fassung für ps3 geholt. grandioser spaß… genau wie damals. das das spiel aus heutiger sicht altbacken ist, ist klar. aber ich habe die nostalgie-brille auf und freue mich über den fan-service.
Dead Space 2 im Hardcore Modus war schon ein sehr interessantes Spielerlebnis aufgrund der Speicherlimitierung. Da war der Nervenkitzel an so manch einer bereits bekannten kritischen Stelle für mich gegeben.Silent Hill 2 ist bzgl. der Stimmung und Intensivität für mich um einiges besser als Resi oder Dead Space.Die Produzenten haben den psychologischen Faktor (Kopfkino) da sehr gut herausarbeiten können, der mich wesentlich mehr in den Bann ziehen konnte, als es ein plumper visueller Effektzauber je bewirken kann (was nicht heißen soll, dass ich diesen nicht zu schätzen weiß).
Dead Space ist eine mies gescriptete Grafikorgie. Alles schön versifft, interessante Waffen und das dazugehörige praktikable Dismemberment, aber die vielen nervigen geschriebenen Ereignisse haben mir das Spiel verleidet.Resi war schon seinerzeit mit hohem Trashfaktor “”gesegnet””, jedoch ähnlich.Man hatte nur die Wahl, sich den (wenigen) Feinden zu stellen oder die Beine in die Hand zu nehmen. Ein “”Säubere den Bereich um fortzufahren”” gab es abgesehen von Bossen nicht.Und Silent Hill legte die Messlatte für Survival-Horror vergleichsweise hoch.
Für mich würde es den vergleich mit Dead Space 1 alle mal gewinnen. Sobald man hinter die formel des spiels (man kommt in einen bereich, türen schliesen sich und man muss alles killen bis die türen wieder aufgehen) gekommen ist wird DS1 nämlich sehr schnell langweilig. Die erste stunde wars genial, dann hatte sich das ganze aber schnell abgenutzt.Mir fällt ehrlich gesagt kein Survival Horror Game ein das sich, für mich, mit dem Resi Remake wirklich messen kann. Auser Silent Hill vielleicht.
ich find die wertung für ein DL-Game mit diesem Preis OK. Wäre es ein Game für 60 Euro, neu und fett angekündigt, wäre eine Bewertung über 80% fraglich. Ich meine, es muss sich dann mit einem DeadSpace (TEIL 1) messen.
[quote=APT]Den schlüssel braucht man dabei nur noch wenn man im laufenden spiel das outfit ändern möchte da man die freigespielten outfits direkt bei der charakterauswahl auswählen kann.[/quote]Oooh, welch gute Lösung. :DDas Hinrennen zum Kleiderschrank-Raum war schon nervig. So ists deutlich entspannter!
Im Remaster hat man 1 bonus kostüm pro charakter von anfang an (bei der charakterauswahl nach oben drücken). Dann kann man pro charaktet noch 2 weitere kostüme freispielen. Den schlüssel braucht man dabei nur noch wenn man im laufenden spiel das outfit ändern möchte da man die freigespielten outfits direkt bei der charakterauswahl auswählen kann.Ich hatte damals für die PS1 einen Xploder….war schon toll für manche spiele. ^^
Hm, dann war das nicht per Bad End, sondern über den Xploder an der PSX.Den hatte ich hauptsächlich für Tomb Raider III und die….erblondete Lara.. ;DDer Grund für die Annahme ist das Freischalten des Kostüms bzw. des Schlüssels für den Kleiderschrank. Im Remake scheint es ja noch mehr Klamotten zu geben. Und auch Endings.
@ZetsuboudaEs gab damals fürs GC Remake einen Xbloder code mit dem man Barry’s Revolver mit 999 schuss nutzen konnte. Der killt alles, auch bosse, mit einem treffer.Wenn man als Jill spielt kann man den Revolver regulär bekommen. Allerdings hat man nur di
[quote=APT]
@Zetsubouda
Wenn man das spiel auf Normal unter 5 Stunden durchspielt gibts die Samurai Edge. Wenn man es unter 3 stunden durchspielt winkt ein Raketenwerfer mit unendlich ammo als belohnung.
Die Ingram, fürs durchspielen ohne zu speichern, gibts meines wissens nach nicht im Remake/Remaster…obwohl mehrere cheat seiten sie als unlockable listen. Ich hab das spiel auf normal und hard ohne zu speichern durchgespielt und es wurde nichts freigeschalten.
Dafür kann man aber diverse spielmody freischalten. Da wäre One Dangerous Zombie… in dem mode wird man von Forrest durch die Mansion gejagt. Wenn man auf ihn schiest heists Game Over baby :p
Dann gibts noch den Invisible Mode in dem alle Gegner unsichtbar sind… und mein lieblingsmode, Real Survival. In dem mode sind die itemkisten nicht miteinander verlinkt, es gibt kein auto aim, der schwierigkeitsgrad ist auf Hard festgesetzt und man kann keine waffen mit unendlich ammo nutzen. Achja, einige gegner sind auch anders platziert. ^^
[/quote]Also (fast) alles beim Alten wie ich sehe. Der Raketenwerfer war schon lustig (und relativ sinnfrei^^), speziell gegen die Schlange, aber ich kann mich auch an einen Revolver erinnern. Bin mir jedoch nicht sicher, ob der “”normal”” erspielt werden konnte oder einen Xploder brauchte.Die besonderen Modi hören sich jedenfalls interessant an.
[quote=retrofreak]
Nein, Teil 2! Zero ist öde 🙂
[/quote]Beide waren gut, Zero eigentlich besser als ich es erwartet hatte (vielleicht gar besser als 3). Aber für mich bleibt Teil 2 wohl immer noch der Beste.. (4 und 1 sind auch klasse, klar)
[quote=captain carot]
Resi hat eine Reihe objektiver Nervpunkte. Das Speichersystem mal an Seite, das eben mit für den Nervenkitzel verantwortlich ist (auch das macht man heute anders) sind da eine miese alte und eine durchwachsene neue Steuerung, Unmengen an Backtracking etc.pp.
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[/quote]Du irrst.Die Beschreibung, dass diese Punkte im Spiel vorhanden sind, ist objektiv.Die wertende Beurteilung, dass dich diese Faktoren nerven, ist jedoch rein subjektiv.Ich find die Steuerung prima und das Backtracking 100x besser als lineares Leveldesign, bei dem man am Ende nicht mehr in die gleichen Areale wie noch zu Beginn zurückkehren kann.Weder meine, noch deine Ansicht ist objektiv.Es gibt in den Punkten “”Spielelement xy stört mich/ nicht”” keine Objektivität.
@ZetsuboudaWenn man das spiel auf Normal unter 5 Stunden durchspielt gibts die Samurai Edge. Wenn man es unter 3 stunden durchspielt winkt ein Raketenwerfer mit unendlich ammo als belohnung.Die Ingram, fürs durchspielen ohne zu speichern, gibts meines wis
Ich bin seit nen Jahrzehnt der Meinung das man auf % Wertungen verzichten sollte und einfach nur im Test rüber kommen muss ob es einen zusagt oder nicht und ob er mit den jeweiligen Schwächen umgehen kann. Und als Hardcore Resident Evil Fan der ich nunmal bin muss ich dem Exekutor und seiner Argumentation beipflichten, sehe es genauso. Gamepro hat schon recht korrekt bewertet.
Kriegt man immer noch die Bonuswaffen für schnelles Durchspielen ohne Speichern?Das war damals für mich ein Faktor, der den Wiederspielwert erhöht hat…zusätzlich zu den 2 Darstellern und mehreren Endsequenzen.
[quote=D00M82]
Ein interessanter Punkt eben mit der heutigen Zeit. Wenn man davon ausgeht, dass eben die Bequemlichkeit und das weichgespülte von heute “”gut”” bedeutet, dann sind 68 gerechtfertigt.
Spinnen wir die Gedanken mal weiter: Was ist dann mit Dark Souls?
Überall gute Wertungen und viele Fans.
Das Spiel selber spielt sich aber auch altbacken, unpraktisch und unbequem.
Da wird das Prinzip allerdings gefeiert.
[/quote]Meinetwegen könnten alle den Weg von Eurogamer, Joystiq und Co gehen und auf Punkte, Prozente etc. verzichten.Resi hat eine Reihe [b]objektiver[/b] Nervpunkte. Das Speichersystem mal an Seite, das eben mit für den Nervenkitzel verantwortlich ist (auch das macht man heute anders) sind da eine miese alte und eine durchwachsene neue Steuerung, Unmengen an Backtracking etc.pp.Die Prozentwertung hält an der Stelle Anspruch auf Objektivität. Und objektiv hat RE eben so einige Mängel, wie viele, aber nicht alle Oldschoolspiele übrigens.An der Stelle, die 68% der Gamepro [b]sollten[/b] eigentlich bedeuten, dass das Spiel durchaus Spaß hat aber Macken hat. Die Lesart von 68% heute ist aber ‘datt Dingen is Mist’.Ich bin ja zugegeben schon länger kein Fan von Zahlenwertungen mehr. Aber wenn man eine feste Zahl mit Anspruch auf Objektivität irgendwo drunter klatscht, dann sollte die irgendwo auch gerechtfertigt sein.
Einigen wir uns auf Zero UND Teil 2 :D.
Nein, Teil 2! Zero ist öde 🙂
Superbes Spiel.So muss ein Resi sein.Als nächstes bitte Zero!
[quote=Exekutor]
Resident Evil hat damals ein ganzes Genre geprägt und Maßstäbe in Inszenierung und Story gesetzt und gilt zurecht als Meilenstein. Punkt!
Allerdings hatte das Spiel auch damals bereits Schwächen gehabt, wie das Inventarsystem, die Steuerung und (je nach Standpunkt) dem Speichersystem.
Meiner Meinung nach, muss ein Test zu einem Remaster (zu einem Remake) die derzeitigen Maßstäbe berücksichtigen. Danach hat RE einfach keine hohe Bewertung mehr verdient. Das was damals innovativ und großartig war, ist heute halt nur noch Standard. Die Schwächen gibt es aber nicht nur immer noch, sie wiegen sogar schwerer, da die positiven Aspekte einfach nicht mehr so gut sind.
Die Frage ist halt, für wen wird dieser Test geschrieben? User die das Spiel kennen, benötigen keine Wertung mehr. Sie wissen bereits, ob sie RE toll finden oder eben nicht…
Wer das Spiel allerdings noch nicht gespielt hat, der ist auf den Test angewiesen und bekommt so evtl. ein falsches Bild davon.
MMn ist eine Bewertung um die 70% (wie es die GamePro vergeben hat) durchaus korrekt. Schließlich bedeutet dies, dass es sich um ein gutes Spiel handelt, dass aber nicht unbedingt den Leuten gefällt, die mit dem Genre nichts anfangen können.
Eine Bewertung mit 9/10, die ich jetzt einfach mal mit 85 – 90% übersetzte (oder gibt es da einen gültigen Maßstab?), klingt für mich ein bisschen so, als wollte man den Fans den “”bauchpinseln””.
Als ich die Bewertung auf Gamepro.de gelesen habe, war ich echt positiv überrascht, dass man nicht den leichtesten Weg gegangen ist. Genauso enttäuscht war ich aber auch über die Wertung in der M!
[/quote]Das Kernproblem ist m.E. ein gänzlich anderes.Dass Steuerung, Inventarsystem, Farbbänder und gelegentliches “”Ein Gebiet mehrmals aufsuchen”” nicht den heutigen Standards entsprechen, ist ein unleugbarer Fakt.Wie man diese Fakten nun aber bewertet und gewichtet – positiv, negativ oder neutral – ist eine rein subjektive Entscheidung.Ich persönlich finde die Steuerung angenehm “”anders””, da sich Resi eben nicht genauso steuern lässt wie jeder x-beliebige Mainstream-Shooter.Ich persönlich finde Haushalten mit knappen Inventar und mehrfaches Arealerkunden positiv, da dies ein tieferes Eintauchen in die Spielweltermöglicht und ich lineares Leveldesign hasse wie die Pest.Ich persönlich hatte noch nie ein gameplaytechnisches Problem mit den Farbbändern ausmachen können, diese haben bei mir immer zum Nervenkitzel beigetragen.Ich persönlich wäre wirklich froh, wenn mehr moderne Spiele sich auf diese alten Tugenden zurückbesinnen würden – fand ich Evil Within oder Resi 6 doch gar fürchterlich designt.(Denn auch dort gilt: Linearer Levelaufbau und Autosave sind Fakten, die persönliche Wertung – in meinem Fall eine sehr negative – dieser Fakten obliegt jedoch jedem selbst).Worauf ich hinaus will:Es gibt nicht *die eine* Wahrheit und *die eine* richtige Wertung. Zu glauben dass jeder heutige Spieler, der noch nie Resi gespielt hat, dieses Spielprinzip hassen würde, finde ich genauso anmaßend, wie anzunehmen, dass dieses Spielprinzip jeder “”Spieler mit Geschmack”” lieben müsste.Insofern sind Kritiker im Falle von Resident Evil 1 natürlich in einer wirklich unangenehmen Lage – denn nur selten gibt es eine derart uneinig gespaltene Spielerschaft zu beraten.