RIDE 4 – im Test (PS5 / Xbox Series X)

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Milestone fokussiert sich wie erwartet bei den Next-Gen-Fassungen auf die Technik: ”Bis zu 4K”, stabile 60 fps und flottere ­Ladezeiten stehen der Zweirad-Raserei gut zu Gesicht, PS5-Piloten bekommen über die adaptiven Trigger des DualSense-Controllers Fingermassagen bei Einsatz von Gas und Bremse.

Nichts getan hat sich dagegen in Sachen Fahr­schule (gibt es nicht), trockener Karrierestruktur, unnötigen Gängeleien und Schwierigkeitschwankungen. Besitzer der ”alten” Fassungen bekommen anders als bei MXGP 2020 ein Gratis-Upgrade, auf der PS5 gilt das allerdings nur bis 30. April.

Technisch solide aufpolierte Next-Gen-Portierung, aber spielerisch weiter teils holprige Motorrad-Sim.

Singleplayer68
Multiplayer
Grafik
Sound
neuste älteste
Runner
I, MANIAC
Runner

Der Grind ist (im Vergleich zu Ride 5) zu hoch. Bei Ride 5 fährt man ein beliebiges 3 Runden Rennen und kann sich ein gutes Motorrad kaufen. Hier muss man unverhältnismäßig lange spielen. Etwas sehr nervig ist (für mich) bei Ride 4, dass wenn man Automatik-Schaltung eingestellt hat, wirklich alle paar Sekunden immer rumgeschalten wird. Das nervt. Dadurch habe ich mir manuell Schalten angewöhnt. Das sind meine einzigen Kritik-Punkte. Die 60 Bilder pro Sekunde sind in dem Fall wirklich sehr wichtig. Ich habe den Unterschied sofort gesehen. Ansonsten gutes Spiel mit Tiefe was mit den 68% unverdient auf Indie-Niveau gestellt wird. Für mich wäre vorne mit Sicherheit eine 8. Aber da hat ja jeder eine andere Meinung.