Sniper Ghost Warrior Contracts 2 – im Test (PS4)

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Nach dem ziemlich verkorksten Sniper Ghost Warrior 3 brachte CI Games die Reihe mit Sniper Ghost Warrior Contracts im ­November 2019 wieder auf Kurs. 19 Monate später bringen die Polen nun eine Fortsetzung an den Start, die das Sibirien-Setting gegen einen fiktiven Schauplatz im Nahen Osten eintauscht: Kuamar. Diktatorin Bibi Rashida und ihre Warlords regieren hier mit harter Hand und planen eine Invasion des Nachbarlands. Da der ­Westen einen Krieg um jeden Preis verhindern will, schickt man Euch in der Rolle von ­Scharfschütze ­Raven hinter die feindlichen ­Linien, um Präzisonsschläge gegen das ­Regime durchzuführen.

Während der knapp acht- bis zehnstündigen Kampagne infiltriert Ihr fünf sehr abwechslungsreich gestaltete Sandbox-Szenarien. Auf der zerklüfteten Karte ”Berg Kumar” zum Beispiel legen die Entwickler viel Wert auf Vertikalität, im ”Tajmid-Hochland” stehen extreme Distanzen im Fokus und in ”Die Graue Wüste” schleicht Ihr unter anderem durch unterirdische Höhlensysteme. Wie schon im Vorgänger löst Ihr die Missionen jeder Map dabei in der von Euch bevorzugten Reihenfolge.

Durch das offene Leveldesign und eine Vielzahl an Waffen, ­Gadgets und Perks sind zudem meist unterschiedliche Herangehensweisen möglich. Schade nur, dass die KI immer wieder zickt – auch auf den höheren der vier Schwierigkeitsstufen. Kennt der Feind in kompakteren Arealen Eure Position, schickt er beispielsweise brav Suchtrupps los, die dann aber oft wie im Gänsemarsch einer vorhersehbaren Route folgen. Dass die Jungs taktisch klug ausschwärmen und Euch so unter Druck setzen, ist kaum zu beobachten. Greift Ihr dagegen aus sehr großer Distanz an, wissen die Gegner zwar, aus welcher Richtung die Attacke kam, leiten aber selten sinnvolle Gegenmaßnahmen in die Wege.

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