Star Ocean: The Second Story R – im Test (PS5 / Switch)

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Meinung

Thomas Nickel meint: 1999 war ich nicht der größte Fan von Star Ocean: The Second Story. Das Rollenspiel erschien mir etwas zu tranig, zu gewöhnlich und im Kampf auch zu konfus. 2023 sieht das jetzt anders aus: Schon nach kurzer Zeit möchte ich den Controller kaum noch weglegen. Der gewählte Grafikstil kann mich als PlayStation-Veteranen nachhaltig begeistern – warum gönnt Square Enix seinen alten 32-Bit-Final Fantasy-Spielen nicht mal so eine Behandlung? Die enorm flotten Kämpfe motivieren und die zügigen Stufenanstiege sorgen gemeinsam mit dem flexiblen Skill-System für regelmäßige Endorphinschübe. Gleichzeitig minimieren die neuen Komfortfunktionen konsequent die diversen Nervfaktoren des Originals. Man merkt, dass hier erfahrene Entwickler mit viel Liebe zum Original am Werk waren: So wird aus einem ordentlichen 32-Bit-Rollenspiel im Jahr 2023 ein Abenteuer, das gekonnt alte Schwächen ausmerzt und klassische Genrequalitäten mit modernem Spielkomfort kombiniert. So darf Gemdrops gerne noch viele weitere Abenteuer aus den 1990ern in die Gegenwart holen!

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Rudi Ratlos
12. Februar 2024 21:32

Klingt gut und kommt auf die Wunschliste – spiele ja gerade den „großen 3D-Bruder“ und der ist ebenfalls recht fesselnd. Wenn nur die Fitzelschrift nicht wäre…

12. Februar 2024 18:51

Hatte sehr viel Spaß mit dem Remake, welches zwar gekonnt modernisiert wurde, aber sich trotzdem noch wie ein JRPG aus den guten alten Zeiten angefühlt hatte. Chapeau Square Enix!