Super Sidekicks 3: The Next Glory – im Klassik-Test (Neo Geo)

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Update-Wahn bei SNK: Nachdem kurz vor der WM ’94 mit Super Sidekicks 2 ein extravaganter Nachfolger zum laschen ersten Teil erschien, wollen die Designer nochmal ein paar Mark abkassieren. Super Sidekicks 3 ist nämlich kein echter Nachfolger, vielmehr ein Update mit neuen Modi und Mannschaften. Statt 48 Teams warten 64 Nationalmannschaften auf ihren Einsatz in sechs verschiedenen Turnieren: Neben der obligatorischen Weltmeisterschaft treten die Computer-Sportler zu den Wettbewerben von Europa, Südamerika, Amerika, Afrika und Asien an.

Die Fähigkeiten der einzelnen National-Teams wurden dem WM-Resultat ’94 angepaßt – die feurigen Brasilianer befördern den Ball mit genialen Kombinationen ins Tor, während die deutsche Vogts-Abwehr öfter mal hinter­herläuft.

Das Spielgeschehen wird von schräg-oben gezeigt, bei weiten Pässen vergrößert sich das Fußballfeld stufenlos zoomend. Sobald sich der ballführende Spieler dem gegnerischen Tor nähert, blinken “Shoot”- oder “Chance”-Signale: Hämmert Ihr bei “Chance” auf den Feuerknopf, wird eine 3D-Frontal-Perspektive eingeblendet, in der Ihr den Ball aus der eigenen Sicht in Richtung Tor zirkelt. Bei “Shoot” versucht der Sportler das Lederei direkt zu versenken. Taumelt ein unvorsichtiger Torhüter getroffen zurück, ist ein Nachschuß nötig.

Läßt sich der Gegenspieler bei seinem Aufbauspiel nicht mit fairen Mitteln stoppen, befördert ihn per Bodyslam oder linkem Haken zu Boden. Geht Ihr Eurem Kontrahenten aber zu vehement an die Wäsche, zückt der Schiedsrichter ein farbiges Kärtchen – vergeßt Ihr im Strafraum Eure Manieren, kann’s sogar einen Elfmeter geben.

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