Thief Simulator – im Test (Xbox One)

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Der Thief Simulator gibt einen erschreckend guten Einblick in das Planen und Durchführen von Einbrüchen. In diversen Schleich-Missionen unternehmt Ihr aus der Ego-Perspektive Diebeszüge und verhökert die Beute beim Pfandleiher oder im Darknet. Auf der dubio­sen Online-Plattform ”Rent a Thug” stehen Euch dafür massig ­Aufträge zur Verfügung. Legt Euch auf die Lauer, späht Grundstücke aus, markiert die Bewohner und beobachtet sie, um ihre Tagesroutinen zu lernen. Achtet auch auf den Sichtkegel der Passanten, denn diese alarmieren sofort die Polizei, sollten sie Verdacht schöpfen. Dann hilft nur noch das Verstecken in Mülltonnen, die Flucht zu Fuß oder mit dem Auto. Hier offenbart sich eines der größten Mankos des Spiels, denn die Fahrphysik ist schwammig und übersensibel.

Zugang in Häuser verschafft Ihr Euch mit Brechstange und Glasschneider oder Ihr knackt mit Dietrichen ­Schlösser, nach demselben Prinzip wie in ­Skyrim oder Oblivion. Kauft Euch Equipment wie bessere Dietriche oder eine Spionagekamera, denn für erfolgreiche Raubzüge gibt es Erfahrungspunkte zum Aufleveln und Fähigkeitspunkte, mit denen Ihr Eure Skills verbessert. Innerhalb der verschiedenen Schauplätze wie Wohnviertel, Pfand­leiher und Eurer Garage bewegt Ihr Euch zwar frei, eine klassische Open World gibt es aber nicht. Die Grafik ist detailreich und bunt, hat aber diverse Bugs. So kann es etwa passieren, dass es mitten am Tag kurzzeitig dunkel wird. Zudem stört der allgegenwärtige Nebel. Auch außerhalb von Missionen könnt Ihr Raubzüge unternehmen oder Autos klauen und diese in Eurer Garage auf der Hebebühne auseinandernehmen. Überraschend ähnelt die Mechanik dabei dem Autowerkstatt Simulator aus gleichem Hause.

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