Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: London 2012

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Am 27. Oktober (nur noch 5x schlafen!!) erscheint Super Mario Odyssey – zur Einstimmung stellen gestandene M!-Mitarbeiter jeden Sonntag ihren Mario-Lieblingstitel vor. Heute wird’s zum Abschluss sportlich, mit Ulrich und…

(3DS, 2012)

Warum mich Mario mit seinen Standard-Auftritten (dazu zähle ich spontan die ganzen Hüpfer und auch “Mario Kart”) doch relativ wenig interessiert, kann ich gar nicht mal so genau sagen – einen hervorstechenden Hauptgrund gibt es eigentlich nicht, es dürfte eher ein Zusammenkommen vieler kleinerer Begebenheiten sein. Zuvorderst sicherlich, dass ich zur Zeit, als sein rasanter Aufstieg richtig los ging, noch fleißig im Heimcomputer-Lager verankert war: C64 und Amiga waren (und sind mir heute noch) sympathischer als 8- und 16-Bit-Maschinen – schockierend, aber ist nunmal so! Auch einen Game Boy hatte ich seinerzeit nicht, weil daheim auf der großen Glotze gespielt wurde, das musste reichen (und hat es damals auch). Und außerdem war “The Great Giana Sisters” sowieso das bessere “Mario” – basta!

So ganz kommt man Mario aber zwangsläufig auf Dauer nicht aus, gerade wenn man beruflich mit Nintendo Hard- und Software zu tun hat – was für eine Überraschung. Da ergibt es sich dann auch mal, dass man ein Spiel testen darf (oder muss), das privat eher nicht als erstes in einem freien Moment in der Konsole landen würde. Aber wenn sich das Unvermeidliche dann doch einigermaßen mit den eigenen Vorlieben kreuzt, ist es manchmal auch ganz erfreulich – und hier kommen die “Mario & Sonic”-Spiele ins, nun ja… Spiel. Den ab dem zweiten Teil (2010 zu den Winterspielen in Vancouver) landete die Sportspielsammlung immer auf meinem Schreibtisch, was auch ganz okay ist. Denn obwohl hier neben dem Klempner mit dem Igel noch ein zweites Maskottchen auftaucht, das meine Jugend nicht geprägt hat, mag ich Multi-Disziplinen-Wettkämpfe immer noch sehr gerne, gerade wenn sie leicht zugänglich sind. Und obwohl ich herkunftsbedingt Sportarten mit Eis und Schnee auch ziemlich mag, hat “London 2012” doch wegen der bisher größten Vielfalt und spritzigsten Umsetzung in meiner Gunst die Nase vorne – wohlgemerkt aber in der Handheld-Fassung, weil in der deutlich mehr steckt, nicht zuletzt ein unterhaltsamer Story-Modus für Solo-Sporter. Mal sehen, ob 2018 eine Fortsetzung rauskommt, die mehr auf dem Kasten hat – aber bisher ist irgendwie noch nicht mal eine angekündigt…

Offizieller Trailer:

Alle Disziplinen im “Schnelldurchlauf”:

M!-Rating

Ulrich höchstselbst hat diesen Titel 2012 selbst getestet. Vermutlich findet er ihn deshalb so gut, sonst darf er ja keinen “Mario”-Test anrühren. Hier geht es zu seinem Werk!

Ulrichs Mario-Facts

Erste Mario-Begegnung: Ähnlich wie bei Sönke dürfte mein erster Klempner-Kontakt Anfang der 80er-Jahre passiert sein, als Mario noch getarnt als Zimmermann unter dem Pseudonym “Jumpman” Blondinen aus den Affenklauen rettete – in Meringer Supermärkten oder der mobilen Bauwagen-Spielhalle während des jährlichen Volksfests stand in der Regel auch mal ein “Donkey Kong”, das der blutjunge Ulrich nicht selber spielte, aber natürlich gerne dabei zusah. Und selber einen Joystick in die Hand genommen habe ich tatsächlich auch bei “Mario Bros.” auf dem ehrwürdigen Atari 2600 – für das wurde jedes Wochenende ein Modul aus einer Videothek ausgeliehen, und irgendwann kam eben Marios Kanal-Abenteuer auch an die Reihe.

Miesestes Mario: Mario Party: Island Tour (3DS) – weil ich “Mario Party” noch nie mochte, eine Handheld-Fassung noch weniger Charme hat und ich das Ding zu allem Überfluss testen musste.

Meine Top-3-Marios:

  1. Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: London 2012 (3DS, 2012)
  2. Mario’s Super Picross (SNES, 1995)
  3. Donkey Kong (GB, 1994)

Wo kann ich Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: London 2012 heute spielen?
Obwohl das Sportspiel inzwischen über fünf Jahre auf dem Buckel hat, gilt wie so oft: Nintendo-Spiele entpuppen sich originalverpackt als erstaunlich preisstabil: Neu kostet das Model etwa bei Amazon immer noch ordentliche 30 Euro, als Download im eShop gibt’s das Maskottchenduell kurioserweise aber nicht mehr. Wem auch ein gebrauchtes Exemplar ausreicht, der wird bei eBay fündig, dort enden regelmäßig Auktionen mit Höchstangeboten unter 10 Euro.

 

So, das war sie, unsere kleine rückblickende Reihe voller Vorfreude auf die Odyssee am Freitag.

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Tokyo_shinjuu
I, MANIAC
Maniac (Mark II)

Giana Sisters hat auf jeden Fall die bessere Musik.

Danijel78
I, MANIAC
Maniac

BarbarianBarbarian: Was war denn das jetzt? Giana Sisters ist ein hervorragendes Spiel.

Spriggan
I, MANIAC
Profi (Level 2)

Giana Sisters war schon witzig XD gab doch erst kürzlich einen neuen Ableger (oder wars ein Remake)? 😕

Barbarian
I, MANIAC
Anfänger (Level 1)

“Und außerdem war “The Great Giana Sisters” sowieso das bessere “Mario” – basta!”

Oh Mann, muss sowas sein, wenn man eine seriöses Online-Magazin sein möchte?

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