Euer liebstes Kampfsystem?
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Tenei Star Sierra vor vor 12 years, 3 months aktualisiert.
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23. Januar 2014 um 12:12 #901216
EccaTeilnehmerMein erster Thread – bei Fehlern bitte nachsichtig sein

Zum Thema:
Mich interessiert euer Lieblingskampfsystem und Begründung!
Ich hab bisher Erfahrungen machen können mit den gängen Actionvertretern wie God of War, Shootern, Hybriden wie Mass Effect, taktischen Systemen wie Xcom, klassische rundenbasierte a la FFX etc., active time battles bekannt aus diversen anderen JRPGs, runden- und würfelbasierende wie NWN etc., qte-gesteuerte wie Ryse of Rome oder mMn auch Assassins Creed, Beat’m’Ups, “Draufhüpfen” a la Mario oder Jak & Daxter, ETS wie Starcraft, “Echtzeit-Draufhauen und Drumherum springen” wie bei Dark Souls und zu guter Letzt Hack’n’Slay wie Diablo.
Dabei als Favoriten herauskristallisiert haben sich bei mir ganz persönlich:
– klassisch rundenbasierend: Ich finde es dabei spannend, die Schwächen des Gegners auf nicht zu komplizierte Art und Weise aufzudecken, mit magischen und physischen Angriffen herumzuprobieren, meist sind die einzelnen Attacken hübsch animiert, müssen gelevelt oder geskillt werden und es muss wert auf die Stärken und Schwächen der Gruppe gelegt werden
– runden- und würfelbasierend: Der Nervenkitzel hier ist der Zufall. Man kann gut würfeln, aber auch totalen Scheiss. Als P&P-Spieler kennt man den Reiz nur zu gut und es ist spannend, dass auch in einem Spiel zu erleben. NWN ist da eine der besten, mit bekannten Umsetzungen, die das Feeling echt gut transportiert. Auch hier freut man sich über Exp, stärkt Fähigkeiten und und und.
– Hack’n’Slay: Nicht zu anspruchsvoll und man fühlt sich einfach gut, wenn man mit starken und flächendeckenden Attacken ganze Gegnerheere einfach auslöschen kann!

– Hybriden a la Mass Effect: Für Leute wie mich ein gewisses Maß an Herausforderung, aber nicht so fordernd wie ein Shooter. Zur Not kann man immer noch aus der Deckung hervorspringen und wild Draufkloppen
– QTE-gesteuert: Ich weiß nicht, ob die der Begriff so richtig gewählt ist, aber es geht zB bei AC ja darum, im richtigen Moment den richtigen Knopf zu drücken zB für einen Konter, Entwaffnen etc. Eigentlich mag ich keine QTEs, aber in dieser Art Kampfsystem ist es wirklich gut umgesetzt. Die Gegner werden automatisch anvisiert und es muss theoretisch nur das Timing stimmen.
Fazit: Aus meinen Favoriten schließe ich daraus, dass ich – was Kämpfe betrifft – nicht gerade die Herausforderung suche. Es muss Spaß machen, darf gerne ein bisschen fordern, aber bitte bitte nicht zu viel. Dank eines komplett fehlenden Talentes für umfangreiche taktische Überlegungen reizt mich das Knobeln, Austesten oder Planen leider so gar nicht. Mir ist hier die Optik oder das “Imba-Gefühl” wichtiger. Ich finde es erfüllender, mich an einem tollen animierten Todesstoß bei AC oder einem gelungenen Kopfschuss bei ME zu erfreuen, der vllt nicht so verdient ist, wie bei anderen Spielen, wo ich aber auch nicht unzählige Male scheitere, bevor es endlich mal klappt. Also eher Ent- als Anspannung

Wie ist das denn bei euch so?
23. Januar 2014 um 12:26 #1172913
ChrisKongTeilnehmerGemäss dem Motto, keep it simple, gefällt mir das Kampfsystem aus OoT eigentlich am besten. Die Lockon Funktion war wegweisend. Nach und nach hat NIntendo das ausgebaut, ohne die Steuerung zu überfrachten. Dies kann man von vielen modernen Games nicht behaupten, da wirken auf mich viele Steuerungen masslos überfrachtet. Sicher auch QTEs, die ich nicht mag, geschuldet, die auch meist einen separaten Knopf belegen, den man für anderes sinnvoller gebrauchen könnte.
Ist die Steuerung eingängig und schnell erlernbar und bietet für Experten doch Möglichkeiten zur taktischen Entfaltung, dann kann man sie als optimal bezeichnen.23. Januar 2014 um 13:02 #1172914
captain carotTeilnehmerQTE-basiertes mag ich nicht besonders, allerdings ist eine feste Konterfunktion wie etwa bei Batman Arkham was anderes.
“Würfelbasiert”: Sowas findet man tief verborgen immer noch bei vielen West-RPG´s. Als alter P&P Spieler ist das natürlich nicht ganz reizlos. In Verbindung mit Distanzen wie etwa bei Fallout 1 und 2 kann so ein System sehr anspruchsvoll werden, der größte Haken ist, dass sich Kämpfe dann sehr ziehen können. Dennoch mag ich das System an sich.
Rundenbasiert, feste Position: An sich kurzweiliger. Die größte Gefahr bei dem System ist, dass es zu sehr zu einem Stein, Papier, Schere Konzept verkommt. Das hat mir das Kampfsystem von FF X gründlich versaut. Ab einem gewissen Punkt geht es nur noch darum, die passende Gegenmaßnahme rauszusuchen, also z.B. im Kampf die Waffe zu wechseln. Davon ab ist es extrem grindlastig, bei entsprechendem Hochleveln wird der strategische Part weitgehend untergraben.
Kann spaßig sein, irgendwie steckt es für mich aber seit längerem in einer Sackgasse.Hack&Slay: Bezogen auf ein Kampfsystem Marke Diablo und Co. ist mir das zu simpel. War 199X vllt. mal ganz unterhaltsam, hat aber in Windeseile seinen Reiz verloren. Da die meisten Spiele außer Metzeln und Schätze finden nix zu bieten haben lass ich sowas mittlerweile links liegen.
Echtzeit und Echtzeit plus Specials: P&P nutzt den Rundenaufbau und all das Gewürfel letzten Endes, um einen echten Kampf mit Stift und Papier zu simulieren. Letzten Endes war es da nur logisch, auf Echzeitkämpfe zurückzukommen. Der Knackpunkt beim Echtzeitsystem liegt in der richtigen Balance. Nicht unbedingt zu leicht zu werden und auch nicht unbedingt zu schwer zu sein. Ein weiterer Punkt ist die Gratwanderung zwischen Action und strategischem Anspruch.
Alles in allem mag ich das Echtzeitsystem mittlerweile am Liebsten, Hack&Slay Mechanismen am wenigsten
23. Januar 2014 um 13:04 #1172915
Tomatenmann MofDTeilnehmerAus irgendeinem Grund mag ich das Kampfsystem aus Secret of Mana obwohl es eigentlich Oberflächlich betrachtet total kacke is
23. Januar 2014 um 13:09 #1172916
ChrisKongTeilnehmerSogar Ultrakacke, wenn einer zaubert und bei Bossen macht nur das Sinn, ist der Rest zum Statistendasein verurteilt.
23. Januar 2014 um 13:09 #1172917
RavingrabbidTeilnehmerMeine Wahl würde wohl auf Action-basierte Kampfsysteme wie bei Ninja Gaiden, Vanquish oder Bayonetta fallen. Jederzeit die volle Kontrolle und wenn man nicht aufpasst, geht man schnell über den Jordan. So muss es sein, einfach zu lernen, schwer zu meistern!
23. Januar 2014 um 13:15 #1172918
Tenei Star SierraTeilnehmerIch liebe das klassische rundenbasierte Kampfsystem aus JRPG’s. Wenn man leveln will, muss man nicht erst den Dungeon verlassen um Gegnerpositionen zurückzusetzen, es hat einen größeren theoretisch-taktischen Anteil und als Fan des Pan-&-Paper-Prinzips macht ein rundenbasierter Kampf sowieso mehr Spaß^^
23. Januar 2014 um 13:22 #1172919
ChrisKongTeilnehmerTenei Star Sierra wrote:und als Fan des Pan-&-Paper-Prinzips macht ein rundenbasierter Kampf sowieso mehr Spaß^^
Ich gehe mal davon aus, dass du da einen Schreibfehler eingebaut hast, oder dann musst du mir das Pfannen und Papier Prinzip erklären. Hält man dabei einem Gegner einen Friedensvertrag unter die Nase und wenn er nicht unterschreibt, wird mit der Pfanne ein Scheitel gezogen, so in der Art?
23. Januar 2014 um 13:29 #1172920
link82TeilnehmerRavingrabbid wrote:Meine Wahl würde wohl auf Action-basierte Kampfsysteme wie bei Ninja Gaiden, Vanquish oder Bayonetta fallen. Jederzeit die volle Kontrolle und wenn man nicht aufpasst, geht man schnell über den Jordan. So muss es sein, einfach zu lernen, schwer zu meistern!
dito… Dungeon-Crawler ala Diablo oder Dark Souls macht mir aber auch mal Spass
23. Januar 2014 um 13:35 #1172921
kevboardTeilnehmerdas sind meine lieblinge:
JRPG: Resonance of Fate – Super genial und taktisch sowie stylisch ganz groß!
West RPG: Fable 1. Zelda anleihen und sehr… wie sagt der Engländer? Responsive!
3rd PS: Vanquish… ‘nough said
FPS: mhhh… Halo 3??? bei dem genre isses echt schwer…
2D Fighter: Street Fighter 4
3D Fighter: Virtua Fighter 5 Final Showdown23. Januar 2014 um 13:57 #1172922
Tenei Star SierraTeilnehmerChrisKong wrote:Tenei Star Sierra schrieb:und als Fan des Pan-&-Paper-Prinzips macht ein rundenbasierter Kampf sowieso mehr Spaß^^
Ich gehe mal davon aus, dass du da einen Schreibfehler eingebaut hast, oder dann musst du mir das Pfannen und Papier Prinzip erklären. Hält man dabei einem Gegner einen Friedensvertrag unter die Nase und wenn er nicht unterschreibt, wird mit der Pfanne ein Scheitel gezogen, so in der Art?

ROFL
…
ja…da hat sich wohl ein Schreibfehler eingeschlichen. Ich editiere den Beitrag aber jetzt nicht. Dafür ist dein Kommentar einfach zu geil
23. Januar 2014 um 14:05 #1172923
Black KaindarTeilnehmerIch merke jedes mal, dass mich die Rundenstrategie aus spielen wie “Fire Emblem” oder “Xcom” sehr fasziniert!
Vor allem Xcom möchte ich hier positiv erwähnen. Die Möglichkeit jede seiner Einheiten individuell auszurüsten und der Mission entsprechend anzupassen, gepaart mit einem RPG-mäßigen Levelsystem hat einfach sehr viel Reiz. Dann auch noch die “perfekte” Strategie auszutüfteln und auf die Züge des Gegners zu reagieren… das hat was!
– Im Bereich der RPGs haben mich in den letzten Jahren meist die aus der Ego-Perspektive überzeugt. Fallout 3/NV, Skyrim oder Deus Ex bieten ein angenehmes Gefühl der Kontrolle über die Figur und mit Hilfe der freien Skill-Bäume die Möglichkeit, seinen Spielstil individuell anzupassen. Rundenbasierte Kampfsysteme hatte ich in letzter Zeit etwas wenig, weiß aber ihre Faszination noch durchaus zu schätzen. Seit dem FF mit der Unglückszahl habe ich von diesem Kampfsystem jedoch etwas Abstand genommen
!Im Bereich Action Adventure mag ich Spiele im Stil von God of War, DmC usw. Volle Kontrolle über meine Figur und mit der Zeit selber immer bessere Fähigkeiten erwerben! Auch die Über-die-Schulter-Shooter gefallen mir da sehr. Angefangen bei RE4 und perfektioniert mit Gears of War!
23. Januar 2014 um 16:30 #1172924
AnonymInaktivJ-RPGs:
Pokemon & Demon’s/Dark Souls… (dannach Monster Hunter, Dragon’s Dogma, sowie DQ VIII, Etrian Odyssey & Lost Odyseey….)
EDIT: und Paper Mario RPG (ua. N64 & NGC)
West-RPGs:
Skyrim (mit Zeströrungsmagie & Pfeil/Bogen) & Fallout 3/NV,….. auf Master entfallten sich beide Kampfsysteme richtig
dannach ME (mit dem “Gears”-ählich Action & “RPG-ähnliche Fähigkeiten)
Strategie:
Fire Emblem & Xcom (…& Herzog Zwei)
Action/Slash:
Bayonneta & DMC
Shooter:
Gears of War, Dead Space & L4D (..L4D’s ist sehr simple, aber es geht mehr das Gameplay an sich); und Metroid Prime (wenn man’s als “Shooter” zählen darf)
dannach Far Cry und Crysis (ua. dank “Fähigkeiten”), und Half Life (“Gravity Gun”)
Action Adventure:
fast alle Zeldas, fast alle Metroids & Dishonored
23. Januar 2014 um 18:03 #1172925
DerSebomatTeilnehmerIch fand das Kampfsystem von Castlevania – Lords of Shadows ziemlich geil. War mein erstes Castlevania. Anfangs dachte ich, dass man mit Button Mashing weiterkommt, aber das war nicht so. Perfekte Beherrschung der Knöpfe war angesagt. Das war sehr herausfordernd, hat aber auch ziemlich Spaß gemacht.
23. Januar 2014 um 18:21 #1172926Anonym
GastMein Lieblingskampfsystem ist rundenbasiert und mit viiieeel Taktik. Ich mag besonders das Schachbrettmuster wie z.B. bei Lost Odyssee (könnte auch mal ein Nachfolger rauskommen) oder auch die klassischen Taktik RPG`s. Komischerweise ist das bei mir eine Alterserscheinung, konnte ich früher nix mit anfangen.
Am anderen Ende der Beliebtheitsskala stehen bei mir QTE und selbstablaufende Kämpfe-pfui, da fühle ich mich als Gamer irgendwie entmündigt. Stumpfsinniges (IMO) Gehacke fällt bei mir auch durch. -
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