Ghost in the Shell – der Kinotrailer

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Nächstes Jahr erscheint die Kinoadaption des berühmten Mangas Ghost in the Shell mit Scarlett Johansson in der Hauptrolle. Hier ist der Trailer.

Mittelerde: Mordors Schatten – GOTY-Edition jetzt erhältlich, aufwärtskompatibel zur PlayStation 4 Pro

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Der Trailer oben weist uns darauf hin, dass die “Game of the Year”-Edition von Mittelerde: Mordors Schatten jetzt erhältlich ist. Diese kann auch auf der PlayStation 4 Pro gespielt werden und erstrahlt dort in 4K-Auflösung bei 30 Bildern pro Sekunde.

Mittelerde: Mordors Schatten erschien ursprünglich in Europa am 3. Oktober 2014 für PS4 und Xbox One. Am 21. November 2014 folgten dann die Versionen für deren direkte Vorgänger.

NES Classic Edition – Nintendo stellt steten Nachschub in Aussicht

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Nintendo of America hat jetzt bei Twitter einen steten Nachschub des Mini-NES in Aussicht gestellt. Dies betreffe sowohl die Zeit der Weihnachtseinkäufe als auch das neue Jahr.

Es wird empfohlen, den Nachschub beim örtlichen Händler oder im Internet im Auge behalten. Momentan werden von Ungeduldigen Mondpreise auf eBay bezahlt.

Dishonored 2 – 4K-Gameplay von der PlayStation 4 Pro vs. Full-HD-Impressionen

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In dem Video oben wird 4K-Gameplay von Dishonored 2, wie es auf der PlayStation 4 Pro genossen werden kann, mit dessen 1080p-Gegenstück verglichen. Man verzichtet dabei bewusst auf Story-Spoiler, was bedeutet, dass es sich auch potenzielle Käufer des Action-Adventures bedenkenlos zu Gemüte führen können.

PlayStation 4 – wahrhaft königlicher Werbespot

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Oben seht Ihr einen neuen Werbespot für die PS4. Dieser gefällt vor allem durch eine epochale Inszenierung und schicke orchestrale Musik. Interessanterweise wird darin nicht explizit auf die seit vergangenem Donnerstag verfügbare PlayStation 4 Pro verwiesen.

Let it Die – neues Entwicklertagebuch

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GungHo America hat jetzt ein neues Entwicklertagebuch zu Let it Die veröffentlicht. Dieses nimmt uns mit auf eine blutige Tour. Let it Die wird noch in diesem Jahr exklusiv für PS4 erscheinen.

Xbox One – im Oktober in den USA vorne

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Microsoft berichtet mit Berufung auf Zahlen der NPD Group, dass die Xbox One im Oktober wieder die erfolgreichste Konsole in den USA war. Dies ist bereits das vierte Mal in Folge, nachdem Sony dort vorher überwiegend den Markt beherrscht hatte.

Außerdem lag man im Vereinigten Königreich und in Australien vorne. Hauptverantwortlich waren dafür, laut Microsoft, die Veröffentlichungen von Gears of War 4 und Battlefield 1.

Neue Spiele der Woche: 14. bis 20. November 2016

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Jede Woche buhlen neue Videospiele um die Gunst der Käufer – in dieser Übersicht wollen wir Euch kompakt und komfortabel nach Systemen sortiert zeigen, was gerade neu in die Läden kommt und spätestens Freitags überall zu haben sein sollte.

Dabei gilt: Irrtümer und kurzfristige Verschiebungen lassen sich nicht ausschließen, wir bemühen uns aber, das Sortiment möglichst korrekt aufzulisten. Außerdem beschränken wir uns in der Regel (Ausnahmen kann’s also geben) auf die regulären Fassungen von neuen Spielen, die als physikalische Datenträger und offiziell hierzulande erhältlich sind.

Diese Woche erscheint…

…für PlayStation 3:

  • (nix)

…für PlayStation 4:

  • Assassin’s Creed: The Ezio Collection (Ubisoft)
  • Watch_Dogs 2 (Ubisoft)

…für Xbox 360:

  • (nix)

…für Xbox One:

  • Assassin’s Creed: The Ezio Collection (Ubisoft)
  • Watch_Dogs 2 (Ubisoft)

…für Wii U:

  • (nix)

…für PlayStation Vita:

  • (nix)

…für Nintendo 3DS:

  • (nix)

Dracula Unleashed – im Klassik-Test (Mega-CD)

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Meinung & Wertung

Martin Gaksch meint: Obwohl ganz anders konzipiert als die Namensvetter im Action-Gewand, versauert Graf Dracula weiterhin im Spielspaß-Grab. Immerhin: Dracula Unleashed bietet hochwertiges Live-Video mit guten Schauspielern und einigen Spezialeffekten. Dafür nervt die umständliche Benutzerführung, und wenig logische Rätsel treiben uns Mitleidstränen in die Augen. Ab und zu ist die “Try & Error”-Methode ganz witzig, doch zwei CDs voller “Mal schaun, was passiert!”-Rätsel sind eindeutig zu viel. Wer ein bißchen Erfahrung mit guten Abenteuerspielen gesammelt hat (u.a. in Secret of Monkey Island), kommt den Dracula-Schnitzern schnell auf die Schliche. Die Faszination Full-Motion-Video hält uns anfangs bei Laune, die Ernüchterung kommt jedoch bald. Hartgesottene Dracula-Fans schätzen das Ambiente, Otto-Normal-Spieler ziehen den Videofilm vor.

Live-Video-Adventure mit prachtvollen Optiken und peinlichen Rätseln: Abenteurer, sei wachsam!

Singleplayer46
Multiplayer
Grafik
Sound
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Akte BPjM – Project Overkill

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Fauxpas im Project Overkill-Test: MAN!AC-Autor Robert Bannert verortet den Spieler auf der Seite der bösen Firma ­Terracom, die einen ganzen Planeten entvölkern will, um ihn für ihre Zwecke nutzen zu können. Dass man eigentlich gegen das teuflische Unternehmen antritt, war der BPjM aber nicht Grund genug, das Spiel in den freien Verkauf zu lassen.

Project Overkill

Entwickler: Konami, USA
Hersteller: Konami
System: PSone
Veröffentlichung: November 1996
Indizierungstermin: 5. Februar 1997
Indizierte Versionen: PSone
Index-Liste: E

Das Unternehmen Terracom hat sich mit Aliens zusammengeschlossen und Soldaten angeheuert, um unter dem Namen Project Overkill die komplette Bevölkerung eines Planeten auszulöschen. Ihr schlüpft in die Rolle eines Söldners und pflügt in isometrischer Ansicht durch Gegnerhorden, um den Plan zu vereiteln. Um Euren Abzugfinger zu entlasten, stellt Ihr automatische Geschütze auf, ansonsten wird einfach geballert und gemessert, was das Zeug hält. Das in Chicago entwickelte Spiel geizt nicht mit Blut und Gedärm, das an Wänden und Böden kleben bleibt, wenn Ihr mit Euren Feinden fertig seid. In der MAN!AC 11/96 bekam der Shooter eine Spielspaß-Wertung von 68%.

»Da die Spielfigur im Laufe dieser Suche von den unterschiedlichen gegnerischen Figuren angegriffen wird, besteht das einzige Ziel darin, die sich hier befindenden Gegner zu töten. Die einzelnen Tötungen sind sehr realistisch dargestellt.«               

Auszüge aus der Indizierungs­entscheidung Nr. 5066 (V) vom 05.02.1997

”Die sozialethische Desorientierung rührt insbesondere aus der gezielten Einübung des Tötens der diversen Gegner.
    Das Spiel ist in der Weise konzipiert, dass es aus der Sicht der zu steuernden Figur dargestellt ist. Die Spielfigur betritt zu Beginn des Spiels das Labyrinth ausgestattet mit einer Feuerwaffe. Sie hat nun die Aufgabe, alle ihr entgegen kommenden Spielfiguren auf unterschiedliche Art und Weise zu töten. Sobald einer der Gegner getroffen ist – meistens mit mehreren gezielten Schüssen – sinkt er blutüberströmt zu Boden. Dabei hinterlassen die Figuren große Blutlachen bzw. Blutspritzer an der Wand. Sobald die Munition der Spielfigur erschöpft ist, hat sie die Möglichkeit, die Gegner noch mittels eines schwertähnlichen Messers zu zerstückeln. Im Laufe des Spiels hat die Spielfigur mehrfach die Möglichkeit, zusätzliche Lebensenergie bzw. Waffen und Munition aufzusammeln. Die programmimmanente Systematik zwingt den Spieler innerhalb des automatisierten Befehls- und Gehorsamsverhältnisses zur stetigen Missachtung der körperlichen Integrität bzw. Unversehrtheit des computergenerierten menschlichen bzw. menschenähnlichen Gegenübers. Ein erfolgreiches Durchspielen zwingt den Spieler, pausenlos Tötungshandlungen vorzunehmen. Dieses wird gleichzeitig auf mannigfaltige Art und Weise positiv gratifiziert. Die Gegner fallen blutüberströmt und stöhnend zu ­Boden. Gleichzeitig gelingt es dem Spieler nur dann, das Endziel des Spiels zu erreichen, wenn er alle Figuren, die ihm entgegenkommen, getötet hat. Die Tatsache, dass solche Spiele dazu geeignet sein können, aggressionsfördernde Wirkung bei Kindern und ­Jugendlichen hervorzurufen, wird durch die Wirkungsforschung belegt.
    Eine aggressionsvermindernde kathartische Wirkung von Mediengewalt, wie sie Dr. F. F. Eichhorn unter Bezugnahme auf selektiv hervorgehobene Textstellen aus Publikationen des Spiel- und Interaktionspädagogen J. Fritz unterstellt, gilt innerhalb der Medienwirkungsforschung als eindeutig widerlegt:
    Von den Forschungsergebnissen eindeutig gesichert ist, dass durch Mediengewalt keine Aggressionsminderung in Form eines Abfließens des Aggressionstriebes bewirkt wird…”

Wünsche unserer Leser sind uns Befehl, deshalb widmen wir uns in diesem Monat der brutalen PSone-Iso-Schießerei von Konami: Selten war ein Indizierungsprotokoll so kurz wie das zu Project Overkill. Normalerweise nimmt die Begründung der Indizierung eines Spiels mehrere Seiten in Anspruch, danach folgen Auszüge aus wissenschaft­lichen Forschungstexten zum Thema ”Auswirkungen medialer Gewalt auf die Psyche von Spielern”. Die Gründe der Indizierung von Project Overkill nehmen gerade mal eine halbe DIN-A4-Seite ein, deshalb drucken wir sie links in Gänze ab, statt wie sonst üblich Auszüge. Warum der Sci-Fi-Shooter indiziert wurde, ist auf den ersten Blick deutlich: Neben Aliens werden menschliche Gegner massenweise schreiend umgenietet, Blut verteilt sich auf Böden und Wänden, das Töten ist unumgehbares Kernelement des Spiels. Interessanter ist der Hinweis der ­Indizierungsentscheidung darauf, dass die aggressionsfördernde Wirkung solcher Spiele bei Kindern und Jugendlichen belegt sei und eine Aggressionsminderung ausgeschlossen werden könne. In späteren Bescheiden beharrt die BPjM nicht mehr auf diesem Standpunkt und gibt Thesen beider Forschungsrichtungen wieder. Auch der Bezug auf die Missachtung der körperlichen Integrität erscheint aus heutiger Sicht diskussionswürdig, handelt es sich doch um Pixel und nicht um echte Lebewesen. Ob computergenerierter Code auch solche Rechte hat, darf bezweifelt werden. 

Du fragst Dich schon ewig, warum ein bestimmtes Spiel indiziert wurde? Dann schreib uns Deine Anregung an leserpost@maniac.de und wir gehen der Sache nach!

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