In schlanken 45 Minuten hat Sony die Zukunft der PlayStation-Konsole enthüllt und wie erwartet gibt es künftig zwei Modelle:
- die PS4 (ohne Slim) mit dem etwas kleineren Design ist ab dem 15. September für 299 Euro erhältlich
- die PS4 Pro erscheint am 10. November und kostet 399 Euro
Natürlich interessiert (fast) nur die Pro – das ist also der offizielle Name -, also fassen wir die weiteren wichtigsten Infos zusammen:
- sie ist etwas breiter und ca. 50% höher als das “kleine” Modell
- standardmäßig ist eine 1TB-Festplatte enthalten
- die GPU-Leistung ist doppelt so hoch, die CPU-Taktrate wird ebenfalls erhöht – exakte Zahlen wurden nicht genannt
- alle Spiele sind voll kompatibel
- 4K und HDR werden unterstützt – HDR wird aber auch auf allen bisherigen Modellen per Patch implementiert
- ist kein 4K-Display angeschlossen, können Spiele die stärkere Konsolenleistung trotzdem anzapfen und damit auch auf “alten” 1080p-TVs besser aussehen – als konkrete Beispiele dafür wurden For Honor, Paragon und Mittelerde: Mordors Schatten genannt
- “Vorwärtskompatibilität”: etwa ein halbes Dutzend Sony-eigene Titel und verschiedene Third-Party-Spiele werden mit Patches bedacht, die sie für die PS4 Pro aufpeppen
- auch VR-Spiele werden durch die zusätzliche Leistung aufgemotzt (genanntes Beispiel: Farpoint berechnet den doppelten Pixelcount)
- Spiele, die dieses Jahr vollen Pro-Support bieten: Call of Duty: Infinite Warfare & Modern Warfare Remastered, Black Ops III bekommt einen Patch; FIFA 17 und Battlefield 1
- Mass Effect Andromeda unterstützt nächstes Jahr explizit auch HDR, es wurden erstmals Spielszenen gezeigt, die wie ein SciFi-Mix aus Uncharted und Assassin’s Creed wirkten (finde ich jedenfalls)
- 4K-Streaming wird unterstützt, aber die PS4 Pro hat offenbar kein UHD-Laufwerk
Und generell noch eine Anmerkung zur Präsentation: Bei der wurden keine allzu großspurige Sprüche geklopft, aber es hat sich auch gezeigt, dass 4K-Spielszenen nicht wirklich imposant wirken, wenn man sie nur über einen 1080p-Internet-Stream zu sehen kriegt – vielleicht hätten hier Direktvergleiche eher beeindruckt.