Trials of the Blood Dragon – im Test (PS4)

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Meinung & Wertung

Ulrich Steppberger meint: Dass dieses schräge Mashup kein echtes Trials ist und entsprechend nicht wirklich an dessen Maßstäben gemessen werden kann, liegt auf der Hand. Dabei sind es genau die geradlinigeren Geschicklichkeitsfahrten, die am positivsten ausfallen – der Rest entpuppt sich als kurioses Kuddelmuddel aus witzigen, aber teils nicht ganz ausgereiften Ideen und Elementen. Die Inszenierung der durchgeknallten Story mit Neonfarben und Synthiesound passt, technisch wird in etwa das Niveau von Trials Evolution gehalten. Nicht ganz so glücklich werde ich mit den Zu-Fuß-Abschnitten: Die funktionieren zwar prinzipiell, aber die Bewegungen fühlen sich stets etwas träge und verzögert an – und bei der Bestzeitjagd wirken sie einfach deplatziert. Letzten Endes ist Trials of the Blood Dragon ein gespielter Gag in XL-Länge, der nicht durchgehend zündet, aber durchaus erlebenswert ist.

Kurioser “Trials”-Ableger mit schriller 1980er-Jahre-Inszenierung, aber (zu) viel ablenkenden Action-Gimmicks.

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Battlefield 1 – Video-Analyse des Vehicles-Trailers

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Oben seht Ihr eine ausführliche Video-Analyse des Vehicles-Trailers von Battlefield 1. Darin werden einige Details hervorgehoben, die beim flüchtigen Ansehen vielleicht verlorengegangen wären. Battlefield 1 erscheint am 21. Oktober für PS4 und Xbox One.

Persona 5 – zwei neue Gameplay-Videos

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Atlus hat jetzt zwei neue Gameplay-Videos zu Persona 5 veröffentlicht. Diese zeigen Ryuji beim Herstellen von Infiltration-Tools und beim Spielen von Star Forneus. Persona 5 erscheint am 14. Februar 2017 für PS3 und PS4.

The King of Fighters XIV – das komplette Intro

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Oben seht Ihr das Intro von The King of Fighters XIV, das die einzelnen Kämpfer in flotten Sequenzen näher vorstellt. Das Prügelspiel erscheint in Europa am 26. August exklusiv für PS4.

Kingsglaive: Final Fantasy XV – drei neue Clips

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Square Enix hat jetzt drei neue Clips aus Kingsglaive: Final Fantasy XV veröffentlicht. Diese sind vor allem in hochgeschraubter Auflösung ein audiovisueller Genuss. Kingsglaive: Final Fantasy XV lief am 9. Juli in Japan an.

Demon Gaze II – zweiter Trailer zeigt das Dating-System

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Kadokawa Games hat jetzt den zweiten Trailer zu Demon Gaze II veröffentlicht. Dieser zeigt das Dating-System des Spiels. Demon Gaze II erscheint am 13. Oktober in Japan für PlayStation Vita.

Martin kommentiert: Freude & Frust mit Sammlerausgaben

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Außergewöhnliche Spielepackungen fand ich schon immer faszinierend – egal, ob die liebevollen Kleinkunstwerke aus der Infocom-Hochzeit (ZorkPlanetfall), die schallplattenformatigen Sehenswürdigkeiten von Electronic Arts, als der US-Pionier noch die Künstler (aka Programmierer) in den Vordergrund stellte (ArchonM.U.L.E.), oder die mit T-Shirts & Co. bestückten Psygnosis-Boxen im schwarzen Psychedelic-Look (Shadow of the BeastAwesome). Soweit ich mich an diese Jahre noch korrekt erinnere, gingen die Sachen damals zwar nicht als Collector’s Editions durch, wären aber bei einer heutigen Veröffentlichung nahe dran.

Dann wurde es düster – zumindest, was Sammlerausgaben angelangt. Kaum ein Titel der NES-, Mega-Drive- oder Playstation-2-Zeit wurde mit einer Sammlerausgabe gewürdigt. Wenn überhaupt, dann erschienen diese nur in Japan oder wurden in Minimal-Stückzahlen für Presse-Events, Wettbewerbe oder Messen gefertigt. In vernünftiger Menge produzierte Ausnahmen wie die heute wertvollen Super-Nintendo-Spiele mit beigepacktem Spieleberater (Super MetroidLufia) lasse ich gerne gelten.

Seit ein paar Jahren widerum wird es teuer – die Zahl der veröffentlichten Sonderausgaben ist explodiert und erhöht sich fortlaufend. Das freut mich – erstens hat meine Begeisteruung für diese Art der Individualisierung nicht nachgelassen und zweitens haben wir viel Material für die „Kostbare Kollektionen“-Rubrik in der M! Games, die es bislang fast 30 Mal gab und über 100 Sammlerausgaben vorgestellt und bewertet hat.

Als Betreuer dieser kleinen Sonderausgaben-Rundschau habe ich also zumindest ein groben Überblick – und tendiere seit einigen Monaten dazu, mich auch mal zu ärgern. Nicht über die Existenz der vielen Sammlerausgaben, sondern über deren inhaltliche Ausrichtung samt Preisgestaltung. Erst kürzlich sollte man 220 Euro für die Collector’s Edition von Mirror’s Edge Catalyst hinblättern; ein absurder Preis abgesichts der beigepackten Extras, von denen nur die Figur überzeugt. Hat wohl nicht nur mich abgeschreckt, denn diese Edition gibt es nun schon für die Hälfte. Ähnliches gilt für Uncharted 4: Diese Sammlerausgabe wurde zwar „nur“ mit 150 Euro veranschlagt, doch auch hier war der Aufpreis keinesfalls gerechtfertigt – mit der Folge, dass man die „Libertalia“-Edition nun schon für 80 Euro bekommt. Mal ganz davon abgesehen, dass der Standardpreis in anderen europäischen Ländern bei realistischeren 120 statt 150 Euro lag – für den identischen Inhalt.
Wenn ich mir die Fülle der Sondereditionen für das zweite Halbjahr anschaue, dann mischt sich zur Vorfreude auch Vorgrummeln: Der Trend geht zu 150 Euro aufwärts für eine Figur plus „Krempel“. Andersrum: Mindestens 100 Euro Aufpreis für die Goodies – sorry, aber das muss mehr sein als eine hochwertige Statue! Dabei ist mir u.a. aufgefallen (siehe Uncharted 4), dass erneut eine spannende Sony-Sammlerausgabe (The Last Guardian) beim hiesigen Amazon für 150 Euro gelistet wird, beim Amazon Frankreich aber für 130 Euro. Ob das noch angepasst wird?

Schön, dass die Videospiel-Industrie Sammlerausgaben heutzutage als wichtig einstuft, aber für mich sind sie in erster Linie Fan-Service. Und keine willkommene Option, die größten Enthusiasten über die Maßen zu schröpfen. Wie man es fair gestaltet, haben u.a. Blizzard mit der Overwatch-Edition und Nintendo mit Bravely Second: End Layer gezeigt.

Nicht zuletzt hoffe ich auf Abwechslung: Figuren sind toll, aber nicht jede Edition muss eine haben. Und: Bitte niemals einen Soundtrack als Download-Code dazupacken, um 20 Cent für eine CD samt Hülle zu sparen! Niemals! Wie schaut denn Eure perfekte Collector’s Edition aus? Was sollte sie auszeichnen und was darf sie kosten?

Wing Commander: The Secret Missions – im Klassik-Test (SNES)

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Meinung & Wertung

Ingo Zaborowski meint: Im Gegensatz zum Computer-Vorbild, wo die Secret Missions als Zusatzdisketten verkauft wurden, müßt Ihr für das entsprechende Modul den Vollpreis hinlegen. Technisch und spielerisch hat sich im Vergleich zu “Wing Commander” nicht verändert die Geschwindigkeit ist identisch, dafür gibt’s jetzt neue Missionen und einen atmosphärischen Vorspann. Wer den ersten Teil schon hat, sollte sich die Anschaffung gut überlegen. Neueinsteiger sind mit “Secret Missions” besser bedient.

Technisch unverändertes “Wing Commander”-Update mit neuen Missionen, besserer Musik und anderen Optiken.

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Dragon Quest VII: Fragmente der Vergangenheit – Trailer erklärt Kampftaktiken

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Nintendo hat jetzt einen neuen Trailer zu Dragon Quest VII: Fragmente der Vergangenheit veröffentlicht, der diverse Taktiken für dessen Kampfsystem erklärt. Das Rollenspiel erscheint am 16. September für den 3DS.

YouTube-Größe sagt: Ich liebe… die M! Games!

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Warum David Hain auf die M! Games nicht verzichten kann.

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