Xbox One:
- Homefront: The Revolution – 69,99 Euro
- Cubikolor – 7,99 Euro
Xbox One:
Oben seht Ihr den aktuellen Speedrun-Weltrekord zu Doom. Dieser bleibt zeitlich minimal unter 90 Minuten – eine beeindruckende Leistung dafür, dass der Ego-Shooter erst seit einer Woche erhältlich ist.
| Spiel: | Koi |
| Publisher: | Oasis Games |
| Developer: | Dotoyou |
| Genre: | Geschicklichkeit |
| Getestet für: | PS4 |
| Erhältlich für: | PS4 |
| USK: | |
| Erschienen in: | 6 / 2016 |
Und wieder so ein Indie-Spiel, das den Journey-Fan in mir täuscht: Koi mutet wie ein meditatives Schwimmspiel an, das eine Umweltgeschichte mit charmanter Simpelgrafik transportiert. Doch weit gefehlt: Es ist nicht meditativ, sondern schwerfällig und ermüdend. Ihr lenkt einen orangen Koi-Karpfen (andere Farben sind freispielbar) durch Gewässer und müsst kleine Fische einsammeln und bei Blumen abliefern, um Wege zu öffnen. Dazu gesellen sich unpassende, doofe Rätsel (Ordne Salamander nach Farben) und kleine Hindernisse wie Strömung oder Elektro-Fallen. Leider ist das Leveldesign schnarchig, Abwechslung kaum vorhanden und der Umfang knapp.
Laaaangweilig! Das erste chinesische PS4-Spiel sieht nur auf den ersten Blick charmant aus und spielt sich träge.
| Singleplayer | ![]() | 28 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
| Spiel: | The Park |
| Publisher: | Funcom |
| Developer: | Funcom |
| Genre: | Adventure |
| Getestet für: | PS4 |
| Erhältlich für: | PS4 |
| USK: | 16 |
| Erschienen in: | 6 / 2016 |
Der Entwickler Funcom ist seit SNES-Zeiten aktiv, schrieb das Adventure Dreamfall und entführte PC-Spieler ins MMO The Secret World. In dessen Universum spielt The Park das entpuppt sich als Vertreter des noch jungen Subgenres Walking-Simulator. Ihr spielt eine Frau, die ihren in einem Freizeitpark ausgebüchsten Sohn sucht. Und außer herumzulaufen, ein paar Schalter zu betätigen und Dokumente aufzuheben, macht Ihr nicht viel. Fies schockierend ist The Park dabei nicht, eher atmosphärisch gruselig. Während der nur 90 Minuten Spielzeit entspinnt sich eine interessante, schwierige Mutter-Kind-Beziehung, nebenbei wird Kojimas Horro-Demo P.T. zitiert.
Kurz, aber gut: abendlicher Gruselspaziergang im Freizeitpark, der eine vielfältig interpretierbare Story erzählt.
| Singleplayer | ![]() | 68 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
| Spiel: | The Sun & Moon |
| Publisher: | Digerati Distribution |
| Developer: | Daniel Linssen |
| Genre: | Jump'n'Run |
| Getestet für: | PSV |
| Erhältlich für: | PSV |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 6 / 2016 |
Es sieht so simpel aus und spielt sich sehr elegant, doch das Prinzip von The Sun & Moon ist in Textform schwer zu erklären. Wir versuchen es dennoch: Ihr steuert einen kleinen Blob, der durch minimalistische 2D-Levels hüpft und mehrere Kügelchen einsammeln muss, bevor der Ausgang aktiviert wird.
Die Levels sind voll mit Stachelfallen, klaffenden Abgründen und regulär unschaffbaren Sprüngen. Die Stachelfallen umgeht oder überspringt Ihr, die tödlichen Abgründe ebenso. Aber was macht Ihr mit unüberwindbar erscheinenden Hindernissen? Ihr nutzt Eure einzige Fähigkeit (neben dem klassischen Hopser): Ihr taucht auf Knopfdruck in Wände oder den Boden ein dort wird dann die Schwerkraft umgedreht und es zieht Euch nach oben.
Beispiel: Ihr könnt 2 Meter hoch springen. Hinter Euch sind zwei 2 Meter hohe Stufen, vor Euch ein Stufe mit 3 Meter. Also hüpft Ihr auf die beiden 2-Meter-Stufen und von dort auf den Boden (Fallhöhe 4 Meter) in der Luft betätigt Ihr den Eintauch-Knopf und kracht 4 Meter tief in den Boden. Danach katapultiert es Euch wieder hoch satte 4 Meter. So gelangt Ihr mühelos auf die 3-Meter-Stufe.
Und so schafft Ihr auch alle 150 Stages des Spiels: Natürlich hat der Ein-Mann-Entwickler zusätzliche Kniffe eingebaut oft ist der Boden nicht tief genug, wer unten austritt, stürzt in den Tod. Dann müsst Ihr alternative Wege oder Hüpftricks finden, es kommt also auf Geschick und Köpfchen an. Die 150 teils beinharten Levels entführen Euch in mehrere Grafiksettings, ab und an kommt ein schwarzer Blob dazu, der Euer Leben erschwert.
Matthias Schmid meint: The Sun & Moon kostet wenig und wirkt auf den ersten Blick simpel. Doch das Hüpfspiel hat es in sich nach dem Warmspielen hat es mir viel Freude bereitet. Im Stile des Mizuguchi-Knoblers Lumines wirken Farben und Klänge fast schon hypnotisch auf den Spieler. Der puristische Electro-Soundtrack wiederholt sich regelmäßig doch das stört nicht, es fasziniert. Dazu passt der Look: Die abstrakte Level-Architektur wird mit wenigen Farbblöcken und diffusen Hintergründen gebaut. Obendrein ist die Physik-Idee klasse, die Steuerung gut die Levels sind abwechslungsreich und die Time Trials knackig.
Intelligentes, anspruchsvolles Hüpfspiel mit Physik-Kniff, minimalistischer Grafik und glasklarem Electro-Sound.
| Singleplayer | ![]() | 80 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
| Spiel: | Summon Night 5 |
| Publisher: | Gaijinworks |
| Developer: | Felistella |
| Genre: | Rollenspiel |
| Getestet für: | PSP |
| Erhältlich für: | PSP |
| USK: | |
| Erschienen in: | 6 / 2016 |
In Japan gibt es die Summon Night-Serie seit 2000. Das Debüt feierte sie auf PSone, Nachfolger, Ableger und Remakes erschienen in den Folgejahren auf so ziemlich jeder Konsole und jedem Handheld. Allerdings schafften es nur ein paar Spin-offs in die USA, Europa ging leer aus. Das wird wohl auch bei Summon Night 5 der Fall sein: Die digitale Fassung mag vielleicht noch im hiesigen Online-Store aufschlagen, mit der UMD-Version sollte man nicht rechnen. Aber da die PSP keinen Ländercode hat, steht einem Import ja nichts im Wege!
Als fünfter Teil nimmt Summon Night 5 immer wieder auf so manchen Vorgänger Bezug, allzu dramatisch ist das nicht: Ihr werdet Euch schnell in der Welt und den Spielsystemen zurechtfinden. Wählt zunächst eine männliche oder weibliche Hauptfigur spielerisch ändert das nichts, die Charaktere wirken sich lediglich auf Euer Aussehen und ein paar Dialoge aus. Als Summoner gehört Ihr zur Organisation Eucross, die für den Frieden zwischen den verschiedenen Dimensionen zuständig ist. Ihr wählt Euch einen Partner (einen sogenannten Cross aus einer von vier Rassen) und folgt in diversen Zwischensequenzen, Kämpfen und freien Bewegungsphasen der Handlung.
Es wird nicht nur viel geredet, sondern auch gekämpft. Mit der isometrischen Ansicht und den rundenbasierten Schlachten orientiert sich Summon Night 5 an gängigen Taktik-Rollenspielen Marke Disgaea oder Tactics Ogre: Ihr zieht Eure Figuren, greift an, heilt oder setzt Spezialangriffe ein, auch verschiedene Defensiv-Aktionen stehen zur Verfügung.
Ein spezielles Feature von Summon Night 5 sind die Brave Points die teilt sich die komplette Party. Für das Erfüllen bestimmter Konditionen oder erfolgreiche Aktionen steigen sie an, werdet Ihr vom Gegner getroffen, fallen sie entsprechend. Einige Aktionen werden mit Brave Medals belohnt, die Ihr gegen neue Fähigkeiten eintauscht. Ihr solltet nicht vergessen, regelmäßig zu speichern: Verliert Ihr einen Kampf, landet Ihr nach dem obligatorischen Game Over wieder direkt auf dem Titelbildschirm.
Thomas Nickel meint: Summon Night 5 ist ein gelungenes, routiniertes Strategie-Rollenspiel, wie man es seit PSone-Zeiten kennt. Grafisch ist es gerade für ein PSP-Spiel sehr hübsch und sauber. Es wird viel in Textkästen geredet, die begehbare Karte täuscht etwas Freiheit vor und in Kämpfen geht es dann taktisch zur Sache. Dank interessanter Ideen wie den Brave Points und Brave Medals kommt etwas Abwechslung in den Taktik-Alltag, so werdet Ihr auch mal zu anderen Vorgehensweisen ermutigt. Anstrengend ist der Auftakt: Bis Ihr den ersten Kampf schlagen könnt, hat Euch das Spiel bereits ein Ohr abgekaut, vor jeder Aktion werdet Ihr mit bis zu neunseitigen Tutorials erschlagen. Schreckt Euch das nicht, erwartet Euch gelungene Rundentaktik, die nicht zuletzt aus Sammlergründen spannend ist: Die hübsch aufgemachte UMD-Fassung macht sich nicht nur wegen ihres späten Erscheinens gut in jedem wohl sortierten PSP-Regal.
Summon Night 5 erfindet das Strategie-Rad nicht neu, ist aber sauber produziert und vor allem für UMD-Sammler sehr interessant.
| Singleplayer | ![]() | 73 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
Der Trailer oben zeigt Toussaint, die neue Region des “Blood & Wine”-DLCs zu The Witcher III: Wild Hunt. Diese erinnert an eine Mischung aus Weinanbau-Gebiet und Märchenwelt. Selbst erforschen können wir sie am 31. Mai, wenn der finale DLC zum Rollenspiel offiziell erhältlich ist.
Oben seht Ihr ein optisch wunderschönes Video zum Tag- und Nachtwechsel in Final Fantasy XV. Beachtet dabei vor allem die realistischen Schattenwürfe und das farblich beeindruckende Sonnenlicht in den Abendstunden. Final Fantasy XV wird am 30. September in Europa für PS4 und Xbox One veröffentlicht.
Wer immer noch Destiny spielt – und das sind ja offensichtlich nicht gerade wenige Leute -, für den ist es fraglos interessant, wie es mit Bungies Ballerei weiter geht.
Da kommt es gelegen, dass via Reddit (und später verfiziert von Kotaku) nun der Name der nächsten Erwiterung sowie das Schlüsselmotiv (siehe oben) aufgetaucht sind, aus denen man auch ein paar Rückschlüsse ziehen kann.
Denn abgebildet ist bei Rise of Iron, so der Titel, der Iron-Banner-Meister Lord Saladin, was einen inhaltlichen Zusammenhang mit dem entsprehenden PVP-Event zumindest nahelegen würde, außerdem soll ein neuer Raid dabei sein und das die ganze Sache großer ausfallen als die beiden ersten DLC-Packs vom ersten Jahr, wobei das natürlich noch schwer einzuschätzen.