Sega überlegt, Shenmue 1&2 wieder zu veröffentlichen

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Bevor jetzt alle Ryo-Groupies gleich völlig aus dem Häuschen sind: Richtig konkrete Pläne gibt es noch keine.

Aber im Gespräch mit Marketing Week (und festgehalten von All Games Beta, da der Original-Artikel hinter einer Anmeldeschranke verborgen ist) hat Jon Rooke, der Marketing Director von Sega Europe, die legendären Spiele namentlich erwähnt.

Dabei geht es schwerpunktmäßig zwar um die Marketingpläne und Strategien des Konzerns, aber in dem Rahmen weist er auch darauf hin, dass neben Smartphones und VR auch ein Schwerpunkt darauf liegt, die alten Werte der Marke Sega wieder aufleben zu lassen.

Zu Dreamcast-Zeiten wäre man innovativ, aber vielleicht etwas zu früh damit dran gewesen. Heutzutage wisse man, worin man gut sei und wolle bedächtiger vorgehen, aber dabei die Leute dran erinnern, wieso sie seinerzeit Sega geliebt hätten.

Dazu gehört offenbar auch, nach sinnvollen Wegen zu suchen, eben Shenmue 1&2 wieder zu veröffentlichen – zumal Yu Suzukis Kickstarter für Teil 3 gezeigt hätte, dass immer noch Interesse an der Serie besteht.

Sony Pressekonferenz auf der Paris Games Week – alle wichtigen Infos!

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Ab 17:45 Uhr startet Sonys Presskonferenz zum Auftakt der Paris Games Week, von der wir uns große Dinge erwarten… deshalb werden wir die Präsentation mit unserem beliebtem M!-Live-Ticker begleiten!

So, in fünf Minuten geht es los (oder wohl doch erst um 18 Uhr) – die Spannung steigt.

Zum Aufwärmen laufen im Stream noch verschiedene Spiele-Trailer und -Impressionen: Shadow of the Beast sah schick aus, What Remains of Edith Finch interessant (wenn man auf Ethan Carter & Co. abfährt). Die Popmucke aus der Halle müsste allerdings nicht unbedingt darunter gelegt werden… und ständige Kamerawechsel braucht diesmal bitte auch keiner. Fat Princess Adventures, hmm… wartet da wirklich jemand drauf? Nach den Spielszenen wohl nicht so unbedingt. Und Alienation lässt mich leider weiterhin völlig kalt, dass ich das bei einem Spiel von Housemarque sagen muss… sniff.

Und noch 5 Minuten, die Ansagefrau klang aber so gar nischt fronsösisch…

90 Minuten soll die ganze Angelegenheit dauern, puh.

Und pünktlich sind sie auch noch! Huch! Haha, ein USK-18-Logo vor dem Stream, kicher.

ZuM Auftakt gibt’s gleich mal ein stylisches Image-Video mit den vier bekannten Symbolen und Videoschnipseln aus allen möglichen Spielen, die man alle schon kennt, soweit ich das sehe. Mal abwarten, wieviel davon heute noch größer präsentiert werden. Gravity Rush ist jedenfalls mit dabei und das Spiel mit dem Federvieh auch.

SCEE-Boss Jim Ryan entert die Bühne und freut sich, in Paris zu sein (aber nicht in Köln – buh!). 20 Jahre PlayStation, aber keine Zeit für Nostalgie, denn “Heute geht es nur um Games”. Erstmal zählt er die bisherigen Sony-Spiele des Jahres auf, wozu auch Destiny und Assassin’s Creed wegen der exklusiven Inhalte gezählt werden, na gut.

Zwei weitere Spiele mit Exklusivkram im kommenden Monat: Call of Duty: Black Ops III (zeitexklusiver DLC, außerdem Konsolen-Bundle) – oh, ein neuer (?) Trailer zum Zombi-Modus, wie spannend. Hoffentlich ist das kein schlechtes Omen, wenn man den Auftakt der PK mit einem Multi-Konsolen-Titel bestreitet…

Und Star Wars Battlefront, zu dem es auch ein Konsolen-Bundle gibt, aber was ist sonst noch so wahnsinnig exklusiv? Muss mir irgendwie entgangen sein. Nix anscheinend. Der Trailer mit Leia, Boba Fett & Co. ist immerhin ganz nett inszeniert.

Weiter mit Third-Party-Exklusivkram, diesmal tatsächlich ein ganzes Spiel: Street Fighter V – und der Bestätigung, dass Gummimensch Dhalsim auch dabei ist. Yoshinori Ono ist ebenfalls da und trägt absonderlichen Kopfschmuck. Er bittet darum, dass alle im Publikum die letzten zwei Stunden nichts Neues zum Spiel gehört haben und deshalb ganz überrascht tun mbei allem, was er jetzt vorstellen wird – Humor hat er ja, der Ono. Und Übung darin, passiert ja auch nicht gerade das erste Mal…

Und nach der Veröffentlichung wird’s im ersten Jahr noch sechs weiter neue Kämpfer geben, die man alle auch mit der im Spiel gewonnenen Währung wird freischalten können – und dann noch der Termin: 16. Februar 2016.

Und als tatsächlich noch nicht vorab bekannt gewordene Info, der 16. Charakter… Tekken-Großmeister Harada! Okay, war nur ein Gag, aber ein wirklich sehr guter.

Katsuhiro Harada ist aber tatsächlich da und erzählt jetzt was zu seiner eigenen Klopper-Serie in Form von Tekken 7. Das nun endlich offiziell für die PS4 angekündigt wird, allerdings ohne weitere handfeste Details außer einem frischen Trailer. Offenbar werden uns diesmal die größten Geheimnisse der grandiosen Story präsentiert, was… na ja… ganz nett ist?

Was von Gearbox und 2K: Ein neuer Trailer zu Battleborn. Einen eigenwilligen Look hat es jedenfalls. Und die Open Beta gibt’s zuerst auf PS4 – woo-hoo! Oder so.

Die nächsten drei Spiele gibt’s nur auf PS4 (“konsolen-exklusiv”) und erscheinen 2016.

Nummer 1: Boundless. Noch nie davon gehört, sieht aus wie eine Art Minecraft, aber mit Abenteuer-Modus und knuffigen Phantasie-Wesen, auf jeden Fall interessant.

Nummer 2: Ein Musikspiel, bei dem man mit einem Raumschiff durch Tunnel und Umgebungen fliegt, Sound offenbar dancefloor-lastig? Sieht ganz nett aus, aber definitiv eher randgruppig. Heißt Avicii / Vector, das erlkärt natürlich den Sound. Kurios.

Nummer 3: No Man’s Sky! Damit hat sich’s mit den Gerüchten, das könnte jetzt sofort oder zumindest noch dieses Jahr erscheinen. Wuchtiger neuer Trailer mit Erzähler dazu aber, der schon was hat. Und ein Termin! Juni 2016 – öhm…

Michael Denny von den Sony Worldwide Studios ist jetzt auf der Bühne und stellt hauseigene neue Spiele vor, oder zumindest neue Infos zu schon bekannten Titeln. Los geht es mit einem Trailer zu einem neuen Housemarque-Spiel, der ganz cool wirkt, aber wenig verrät – Voxels und Krawumm und ein Typ mit einer Wumme. Und es heißt Matterfall.

Weiter geht’s mit Ratchet & Clank, das im Frühjahr kommt und aussieht wie ein Ratchet & Clank, das Ratchet & Clank-Fans spielen möchten.

Hermen Hulst von Guerrilla erzählt und zeigt mehr von Horizon: Zero Dawn: Es sieht immer noch echt schick und interessant aus. Und visuell so angenehm anders als Killzone, wie ich finde. Und einfach richtig cool. Kommt 2016.

Bloodborne: The Old Hunters als nächstes, aber da skommt ja eh schon in Kürze.

Oh, Driveclub! Und es bekommt wirklich Motorräder! Was mich persönlich nicht so begeistert. Driveclub Bikes ist der offizielle Titel, mit eigener Kampagne – wahlweise als Erweiterung oder eigenständiger Titel, und zwar ab heute! Nachher gleich mal schauen, was das so kostet… neue Strecken scheinen aber wohl leider nicht dabei zu sein, schade.

Gravity Rush 2 ist nun dran, Keicho Toyama wird uns mehr zeigen und erzählen. Es gibt nun drei Kampfstile statt dem einen des Erstlings. Der Trailer sieht interessant aus, aber ich kann’s schlecht einschätzen, weil ich Teil 1 immer noch nicht gespielt habe (schäm) Das wird nachgeholt, wenn/falls der PS4-Remaster bei uns auftaucht, zu dem aber jetzt überhaupt nichts gesagt wurde. Hoffentlich kein schlechtes Zeichen!

Dafür folgt jetzt Uncharted 4, das am 18. März 2016 erscheint. Die Multiplayer-Beta beginnt am 4. Dezember. Der neue Trailer dreht sich auch prompt um den Mehrspieler-Modus, wo eben noch mehr geballert wird als eh schon.

Das volle Kontrasprogramm: Media Molecule hat Dreams im Gepäck und zeigt endlich etwas mehr, was das nun wirklich so ist. Und zwar, soweit ich das begriffen habe: Wieder ein “Alles ist möglich”-Baukasten ähnlich wie LittleBigPlanet, aber mit sehr schickem, neuem Look und scheinbar weniger komplexer Bedienführung. Was schon wünschenswert wäre.

Das macht schon einen sehr faszinierenden Eindruck, aber ich bleibe skeptisch, wie zugänglich sich der kreative Aspekt wirklich erweisen wird und was sonst für “Nicht-Bastler” alles drin steckt. Sackboys Story-Kampagnen waren ja rückblickend nicht alle so rundum herausragend. Oh, scheinbar sind alle Aspekte diesmal immer verknüpft… hm.

Im abschließenden Trailer sind zumindest viele tolle Momentaufnahmen drin und die Ankündigung: “Beta 2016”.

Und nun: Shuhei Yoshida, der uns PlayStation VR schmackhaft machen will. in Paris sind acht Spiele probierbar, neben London Heist auch RIGS, das eine Art Zone of the Enders (oder vielleicht besser Virtual On) für eSportler zu sein scheint. Oder ein Robo-Football? Komisches Ding. Und präsentiert mit einem Fremdschmäm-Kommentar, der dem Halo-Gedöns von Microsoft auf der Gamescom kaum nachsteht.

Neue Ankündigung für VR: Until Dawn: Rush of Blood – was genau das ist, lässt sich schwer eranhnen, aber wenn ich mich recht erinnere, war Until Dawn anfangs ja auch ein Egosicht-Titel. Aha, wird scheinbar eine Art “Achterbahn des Grauens”.

Ach schau, der Cevat Yerli ist auch da! Crytek macht ja jetzt also auch in VR, und für die PS4 kommt Robinson: The Journey. Auf der gamescom konnte man etwas von denen ausprobieren, aber das war nicht mein Termin, also keien Ahnung, ob der gezeigte Trailer das gleiche Projekt ist – jedenfalls Dschungel, Dinos und eine sabbelnde Kugeldrohne.

Rebellion macht eine abstrakte Panzerballerei oder so, die an Assault Rigs erinnert und fast so alt aussieht, offenbar Multiplayer-Fokus – oha, das heißt Battle Zone? Wieviel Atari da wohl verlangt hat?

Weitere VR-Anwendungsgebiete: Dem Film “The Walk” bzw. den Drahtseilakt darin virtuell nachempfinden.

Über 200 Entwickler werkeln inzwischen an Titeln, ein Trailer zeigt ein paar davon – ist ja alles schön und gut, aber wie wär’s mit so Dingen wie Termin oder Preis? Langsam wird das Teil ja vermutlich fertig werden… naja, dann vielleicht bei der PlayStation Experience in den USA im Dezember.

Oh, Tekken 7 kriegt auch VR, da wird einem direkt schwindelig.

Ooooh: Gran Turismo lebt! Gran Turismo Sport heißt es wohl (weg mit der Nummerierung?) und Kazunori-san erzählt uns jetzt was dazu: Er will damit den Motorsport neu erfinden. Ah… wir wären mit neuen Automodellen ja schon fast zufrieden. Aber es wird offizielle, von der FIA sanktionierte Wettbewerbe im Spiel geben – äh? Das klingt irgendwie ziemlich versponnen und ich frage mich, wieso man sowas macht, wenn doch alle auch einfach mit einem zeitgemäßen Teil 7 glücklich geworden wären.

“Wir bauen die nächsten 100 Jahre des Motorsports zusammen auf” … ah ja.

Beta-Tests fangen “bald im nächsten Jahr” an. Na, das wird dann wohl noch länger dauern, bis ein fertiges Produkt rauskommt.Das dann auch VR unterstützt, was kaum überrascht.

Auf die Begeisterung im Publikum scheint da nicht grenzenlos gewesen zu sein.

Und wohl zum Abschluss (?) darf Michel Ancel jetzt noch Wild zeigen – quasi als Heimspiel.

Das wirkt auf mich ein wenig wie ein steinzeitliches Fable von jemandem, der schon bewiesen hat, dass er aus großen Ideen auch tatsächlich richtige Spiele schnitzen kann.

Als Schamane kann man verschiedene Tiere wie Adler oder Bären beschwören und mit oder als die agieren. Offenbar ergeben sich daraus viele Möglichkeiten, Probleme anzugehen und zu lösen – es sieht ausgesprochen schick, mystisch und vielversprechend aus.

Oh, und jetzt doch noch das erwartete große Finale mit David Cage!

Das nächste Spiel von Quantic Dream wird offenbar eine Art Fortsetzung des Kurfilms um den Androiden Kara, den das Studios vor ein paar Jahr als Konzept-Idee veröffentlicht hatte – der war ziemlich interessant, deshalb hat das viel Potenzial: “Was passierte mit Kara, nachdem sie die Fabrik verlassen hat?”

Der Name: Detroit: Become Human. Und dazu ein Trailer, der wenig überraschend sehr neugierig macht.

Ich hoffe, in irgendeinem Interview fragt jemand den guten Herrn Cage, ob er Ex Machina mal gesehen hat… wobei Detroit schon jenseits der Ähnlichkeiten deutlich andere Richtungen einzuschlagen scheint.

Und es wäre natürlich schön, wenn mehr “Spiel” im Spiel stecken könnte als zuletzt bei Beyond: Two Souls.

Kurz und knapp wird sich noch verabschiedet, und damit haben wir’s: Eine ordentliche Pressekonferenz, die mit einigen sehr guten und einigen weniger prickelnden Momenten aufwarten konnte, der ganz große Kracher war aber nicht zwingend dabei – und was denkt Ihr?

Fallout 4 – Pre-Loading wird möglich sein

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Bethesda hat jetzt bei Twitter bestätigt, dass Pre-Loading von Fallout 4 auf PS4 und Xbox One möglich sein wird. Ein genauer Termin dafür steht jedoch noch nicht fest, er dürfte aber wenige Tage vor dem Release des Action-Rollenspiels (10. November) liegen.

Da Fallout 4 im Vergleich zu einigen Genrekollegen mit 28 GB einen zumindest nicht gigantischen Dateiumfang mit sich bringt, dürfte besagter Download auch einigermaßen zügig vonstatten gehen.

Xbox One – neues Dashboard ab 12. November für alle

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Larry “Major Nelson” Hryb schreibt bei Twitter, dass allen Xbox-One-Usern ab 12. November die neue Benutzeroberfläche  zur Verfügung gestellt wird. Dieses befindet sich bereits seit geraumer Zeit im Betatest.

Die “New Xbox Experience” soll zum einen die Benutzererfahrung mit der Konsole verbessern und führt zum anderen auch die Abwärtskompatiblität zur Xbox 360 ein. Hier wird übrigens bald eine genaue Liste mit den unterstützten Titeln erwartet, zuletzt wurde u.a. Burnout Paradise dafür bestätigt.

King’s Quest – im Test (XOne)

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Anno 1984 begründeten das Märchen-Adventure King’s Quest und seine Nachfolger zusammen mit Leisure Suit Larry und Space Quest den Erfolg der Spieleschmiede Sierra On-line. Da lag es auf der Hand, dass Activision als Vorzeigeprojekt für die Wiedereinführung des ruhmreichen Namens als Label für die eigene ”Indie”-Veröffentlichung eine Neuauflage des Klassikers in Angriff nahm. Wer befürchtet hat, dass die eine Art Telltale-Klon oder lieblos hingeschludert werden könnte, dem dürfen wir Entwarnung geben: Auf die erste Episode von King’s Quest trifft beides nicht zu, das Abenteuer schafft den Spagat aus Verneigung vor dem Original und modernder Adventure-Unterhaltung.

Als Möchtegern-Ritter Graham zieht Ihr los ins Königreich Daventry, um dort die Aufnahmeprüfungen am Hof zu bestehen. Mit Eurem Helden stapft Ihr durch hübsche Umgebungen, bei denen nur hin und wieder Tearing und kurze Ladepausen die Idylle stören. Ihr löst allerlei Rätsel, indem Ihr hier ein Objekt einsammelt, dort mit Einwohnern plaudert und wieder anderswo die richtige Aktion ausführt. So kurios manche Herausforderung scheinen mag, stets sind die Lösungen logisch nachvollziehbar und nicht immer gleich: Je nachdem, in welcher Reihenfolge Ihr die Aufgaben angeht, ändern sich deren Abläufe teils deutlich – das verdient ein dickes Lob. Dazu sorgen gewitzte Geschicklichkeitseinlagen für Abwechslung und halten das Interesse bis zum Cliffhanger-Finale hoch. Einen Rüffel sprechen wir nur für die dreiste Art aus, wie zum Kauf des Staffelpasses verleitet werden soll: Nur wer den hat, kriegt irgendwann auch den Epilog zu Gesicht – pfui!

Ulrich Steppberger meint: Die Neuinterpretation des Adventure-Klassikers überzeugt mich auf ganzer Linie: Ausgesprochen sympathische Charaktere und eine hübsche Welt, feine Dialoge mit talentierten Sprechern, teils durchaus anspruchsvolle Rätsel, viele Freiheiten bei der Reihenfolge der Aufgaben und ein großer Umfang sorgen für einen gelungenen Auftakt. Besonders freut mich, dass nicht einfach das zwar gelungene, aber nicht besonders tiefgründige Telltale-Schema kopiert wurde. Da verzeihe ich auch gerne ein paar Macken wie die auf Dauer doch etwas lästigen Laufwege und manchmal leicht zu übersehenden Objekte.

Spaßiger Auftakt zum Revival des Adventure-Klassikers.

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The Division – dynamisches Wetter und Licht beeinflussen das Gameplay

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Einem Blogpost auf der offiziellen Website von The Division ist jetzt zu entnehmen, wie dynamisches Wetter und Lichteffekte das Gameplay des Titels beeinflussen werden. So behindert ein Sturm etwa die Sicht und das Zielen wird schwieriger.

Ein weiteres Beispiel ist die Nacht, in der bestimmte Lichtquellen die Aufmerksamkeit der nicht spielbaren Charaktere anziehen und die Stimmung generell anders sein wird als bei Tag. Kombiniert mit dem eben erwähnten schlechteren Wetter könnte eine ganz neue Herausforderung entstehen.

Um sich vor diesen Bedingungen in Sicherheit zu bringen, wird es möglichs ein, Gebäude ohne Ladezeit zu betreten und auf bessere Zeiten zu warten. Ubisoft ist dabei generell ein fließender Übergang wichtig.

The Division erscheint am 8. März 2016 für PS4 und Xbox One.

The Swindle – im Test (PS4)

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Im Steampunk-London von 1849 droht das Verbrechen ausgerottet zu werden: Nur noch 100 Tage bleiben, bis Scotland Yard ”des Teufels Basilisken“ aktiviert – eine künstliche Intelligenz mit bisher ungekannten Überwachungsfähigkeiten. Um das zu verhindern, plant Ihr den Basilisken kurzerhand zu klauen, bevor er angeknipst wird. Um in das Hauptquartier eindringen zu können, müsst Ihr allerdings genug Kapital beschaffen, damit Ihr die notwendige Sicherheitsstufe fälschen könnt. Also heißt es erst mal, weniger stark gesicherte Gebäude auszuräumen. Dazu schickt Ihr aus Eurer Luftschiff-Basis Diebe zu Einbruchstouren aus – keine leichte Sache, denn Eure Zielobjekte sind in der Regel ausgesprochen gut bewacht

Eure Einsätze führen Euch durch schick gezeichnete 2D-Gebäude, die zufallsgeneriert werden – Auswendiglernen scheidet damit aus, dafür ist der Überraschungsfaktor stets hoch. Um erfolgreich zu räubern, müsst Ihr Euch mit Schleich-, Hüpf- und Geschicklichkeitskönnen gleichermaßen bewähren, denn die Gegner- und Hindernispalette ist reichhaltig: Patrouillierende Wachroboter, Stachelfallen, fliegende Kameradrohnen und tiefe Abgründe entpuppen sich noch als die kleinsten Eurer Probleme, die zunehmend fieser werden. ”The Swindle“ greift Euch nur wenig unter die Arme, eine wichtige Hilfe ist aber stets präsent: Euer Dieb kann anhand farbiger Lichtsäulen sehen, wie weit die Sensoren der Sicherheitsmaßnahmen reichen.

Weitere praktische bis lebensnotwendige Hilfsmittel und Fähigkeiten können erworben werden: Als Erstes solltet Ihr unbedingt das Hacken lernen (nur so knackt Ihr Schlösser und Computer, die das große Geld horten), auch bessere Agilität, Funkzünder für Sprengfallen und vieles mehr sind im Angebot. Was Ihr wie nutzt, liegt in Eurer Hand, Ausprobieren macht den Meister. Erwischt es Euren Ganoven, ist das Geld aus dem Einsatz futsch, erworbene Fertigkeiten gehen aber nach Roguelike-Art auf den Nachfolger über. Bummeln solltet Ihr trotzdem nicht: Sind die 100 Tage vorbei und habt Ihr den Basilisken nicht erbeutet, ist das Spiel aus und Ihr fangt wieder komplett von vorne an.

Ulrich Steppberger meint: Roguelikes gibt es inzwischen fast wie Sand am Meer, doch The Swindle hat für mich besonders viel ”Nur noch ein Versuch”-Potenzial: Trotz zufallsgenerierter Levels liegt die Schuld (fast) immer bei einem selbst, wenn etwas schiefläuft – und das passiert schnell. Leicht macht Euch The Swindle das Gaunerleben wirklich nicht, wer ohne Plan und Umsicht agiert, wird unweigerlich vor Ablauf des Tageslimits kaum Land sehen. Doch mit Übung und Geschick erbeutet Ihr genug, um Euch kluge Hilfsmittel leisten zu können, die neue Taktiken ermöglichen. Die stilvolle Steampunk-Optik schafft prima den Spagat zwischen ausreichend Übersicht und detailverliebter 2D-Zierde. Nur die Steuerung ist teils überladen, doch daran gewöhnt man sich und genießt seine Diebestouren in vollen Zügen.

Fordernde wie abwechslungsreiche und spannende Roguelike-Raubzüge.

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Space Hulk – seit Freitag auch in Europa für PS3 und Vita erhältlich

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VG247 erinnert uns jetzt daran, dass Space Hulk seit Freitag auch in Europa für PS3 und Vita erhältlich ist, hierzulande ausschließlich in digitaler Form. Die im Mai in den USA veröffentlichte Wii-U-Fassung wird es dagegen offenbar leider nicht zu uns schaffen.

Space Hulk erschien bereits am 1. September in den Vereinigten Staaten, während die PC-Fassung sogar schon seit 2013 käuflich zu erwerben ist.

Lost Dimension – im Test (PS3)

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Die Lage ist kritisch: In naher Zukunft lässt ein Kerl namens ”The End” einen riesigen Turm erscheinen und droht, das Ende der Welt herbeizuführen. Nur eine Spezialeinheit übernatürlich begabter Jugendlicher kann sich ihm in den Weg stellen – und so wird der Turm erklommen.

In jedem Stockwerk erwarten Euch taktische Schlachten, bei denen es gilt, die individuellen Fähigkeiten Eurer Truppe klug zu nutzen. Ein Charakter beherrscht die Kunst der Teleportation, ein anderer verfügt über Telekinese, auch Magnetismus oder Pyrokinese gehören zu den Talenten. Die Kämpfe laufen rundenbasiert ab, Ihr bewegt Eure Figuren aber mit direkter Steuerung über die Kampffläche. Die Positionierung ist dabei sehr wichtig: Stehen Mitstreiter in Reichweite, greifen sie Euch bei der Attacke unter die Arme. Dafür ist es nötig, zwischen den Kämpfen die sozialen Bindungen zu stärken – führt Dialoge, um Freundschaften zu schmieden. Die helfen Euch nicht nur im Kampf, starke menschliche Bande sind auch der Schlüssel zum guten Ausgang der Geschichte. Doch Vorsicht ist geboten: In Euren Reihen befinden sich Verräter, die es zu entlarven gilt. Nur wer Hinweise richtig deutet, findet heraus, wer ein falsches Spiel spielt. In regelmäßigen Abständen müsst Ihr daher einen potenziellen Verräter aus der Gruppe verbannen. Keine Angst, dessen Fähigkeiten sind dann nicht verloren: Ihr dürft sie auf andere Figuren transferieren. Überlegt dennoch eingehend, wer auf der anderen Seite stehen könnte, und überzeugt die Mitstreiter davon, dass Ihr Recht habt. Denn entscheidet Ihr falsch, fällt Euch der wahre Verräter irgendwann in den Rücken. Der Clou: Die falschen Freunde sind in jedem Spiel andere Figuren, Musterlösungen helfen Euch nicht!

Thomas Nickel meint: Die Kämpfe sind unterhaltsam und bieten dank interessanter Talente viel spielerische Abwechslung. Es ist aber die Verräter-Mechanik, die Lost Dimension wirklich spannend macht. Nicht nur wird Euch ein schlechtes Gewissen plagen, wenn Ihr fälschlicherweise einen Unschuldigen ins Verderben schickt – entpuppt sich ein liebgewonnener Freund als Maulwurf, nimmt das richtig mit. Das verleiht Lost Dimension Würze und hebt es aus der Rundenstrategie-Masse heraus. Schade nur, dass sich das Spiel an anderen Fronten sehr kryptisch gibt und Euch gerne mal ins offene Messer laufen lässt.

  • spannende Jagd nach Verrätern
  • gelungenes Kampfsystem
  • interessante Figuren

Verhindert in rundenbasierten Taktik-Kämpfen das Ende der Welt und spürt Verräter in Euren eigenen Reihen auf – spannend!

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Multiplayer
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UK-Charts vom 19. bis 25. Oktober 2015

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Diese Spiele wurden auf der Insel in der vergangenen Woche am meisten gekauft:

  1. Assassin’s Creed: Syndicate (PS4) – NEU
  2. Assassin’s Creed: Syndicate (XOne) – NEU
  3. FIFA 16 (PS4)
  4. FIFA 16 (XOne)
  5. Uncharted: The Nathan Drake Collection (PS4)
  6. FIFA 16 (360)
  7. Guitar Hero Live (PS4) – NEU
  8. Guitar Hero Live (XOne) – NEU
  9. Forza Motorsport 6 (XOne)
  10. Grand Theft Auto V (PS4)
  11. The Legend of Zelda: Tri Force Heroes (3DS) – NEU
  12. FIFA 16 (PS3)
  13. Watch_Dogs (PS4)
  14. Destiny: The Taken King (PS4)
  15. Metal Gear Solid V: The Phantom Pain (PS4)
  16. Lego Dimensions (360)
  17. Super Mario Maker (Wii U)
  18. Gears of War: Ultimate Edition (XOne)
  19. Animal Crossing: Happy Home Designer (3DS)
  20. Grand Theft Auto V (XOne)
  21. The Witcher III: Wild Hunt (PS4)
  22. Minecraft: Xbox Edition (360)
  23. Lego Jurassic World (360)
  24. Destiny: The Taken King (XOne)
  25. Minecraft: Xbox Edition (XOne)

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