Inazuma Eleven GO: Licht / Schatten – im Test (3DS)

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Zehn Jahre sind seit den dramatischen Ereignissen des dritten Teils von Inazuma Eleven vergangen, eine neue Generation erliegt dem Reiz des runden Leders. Doch eine sinistre Organisation hat den beliebten Sport übernommen – Zeit, diesen untragbaren Zustand zu ändern! Die beiden Varianten von Inazuma Eleven GO sind die ersten Episoden der Reihe, die speziell für den 3DS entwickelt wurden Teil 3 kam zwar für das aktuelle Handheld, war aber eine technisch nur minimal aufgemotzte Umsetzung des in Japan noch für DS erschienenen Originals. In erster Linie profitiert die Technik von der stärkeren Hardware: Die 3D-Modelle sind sehr sauber gestaltet, die Darstellung ist flüssig und die Musik besticht mit weitaus besserem Klang.

Die Zufallsbegegnungen der Vorgänger wurden stark zurechtgestutzt: Auf der einen Seite habt Ihr so weniger Unterbrechungen beim Durchqueren der eher überschaubaren Areale, andererseits wirkt das Spiel aber auch ein wenig kahler und lebloser. Überhaupt wurde die Komplexität im Vergleich zum direkten Vorgänger ein Stück zurückgeschraubt – teilweise ist das durchaus willkommen, aber Inazuma-Kenner fühlen sich gelegentlich unterfordert.

Zum Glück reißen es die großen Fußball-Matches wieder raus: Wenn sich Eure Elf in den gescripteten Spielen mit scheinbar übermächtigen Gegnern misst und am Ende triumphiert, dürft Ihr Euch auf die Schulter klopfen. An Drama wird hier ohnehin nicht gespart: Da entscheidet sich ein wichtiges Match prompt erst im Elfmeterschießen…

Auch die Internet-Fähigkeiten des 3DS werden genutzt: Per SpotPass bekommt Ihr neue Figuren oder nützliche Gegenstände.

Thomas Nickel meint: Wer die früheren Inazuma-Episoden mag, wird mit dem ersten GO-Ableger jede Menge Spaß haben, dank Zeitsprung und der neuen Figuren eignet es sich zudem prima für Neueinsteiger. Die frischen Spielelemente fügen sich gut in das Inazuma-Konzept ein, überraschenderweise vermisse ich die Zufallsbegegnungen aber doch ein wenig! Rundum willkommen ist natürlich die aufgemotzte Technik – der Sprung von DS auf 3DS ist grafisch schon beträchtlich, nie zuvor sahen die wilden Matches der Inazuma-Serie so hübsch aus wie hier!

  • spielt 10 Jahre nach Teil 3
  • komplett neue Figuren
  • mehr als 1.000 Spieler enthalten
  • clevere Sport-Rollenspiel-Mischung

Rundum verbesserte Technik, neue Figuren und willkommene Detail-Optimierungen zeichnen das erste ”richtige” 3DS-Fußball-RPG aus.

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NASCAR ’14 – im Test (PS3)

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Neuer Hersteller (Deep Silver statt Activision), neuer Name des Entwicklers (Eutechnyx wurde in ETX Racing umgetauft), neue Jahreszahl im Titel – aber auch ein neues Spiel? Das darf man sich als Liebhaber der uramerikanischen Ovalrennen durchaus fragen, denn obwohl seit dem Vorgänger Inside the Line (der es im Gegensatz zum Neuling nur digital nach Europa schaffte) zwei Jahre vergangen sind, gleicht NASCAR ’14 diesem beinahe wie ein Ei dem anderen.

Inhaltlich ist das zum Teil nachvollziehbar, sind doch sämtliche Strecken und auch die meisten Fahrer und Teams gleich geblieben. Doch auch optisch und spielerisch tat sich wenig bis gar nichts: Der 43 Teilnehmer umfassende Fahrzeugpulk bewegt sich flüssig über den Asphalt, trotz knallbunter Sponsor-Lackierungen wirkt das Geschehen dennoch stets etwas nüchtern.

Dank zahlloser Lenkhilfen tun sich auch Frischlinge nicht ganz so schwer, dafür agieren die KI-Rivalen eine Spur aggressiver und bei nunmehr 16 Online-Fahrern geht es auch gerne ungehobelter zu.

Wie gehabt, könnt Ihr einzelne Rennen und Saisons fahren oder eine Karriere starten, zur besseren Individualisierung Eures Boliden wurde der Lack-Editor mit mehr Bedienfeinheiten aufgemotzt. Davon abgesehen, ist eine zweite Cockpitansicht die auffälligste Neuerung, was zeigt: Getan hat sich kaum etwas – selbst die Ladebildschirme sehen noch genauso aus wie anno 2012.

Ulrich Steppberger meint: Ovalrennen sind immer gleich? Mitnichten, doch NASCAR ’14 schafft es, das Klischee zu bestätigen: Relevante Neuerungen muss man im diesjährigen Teil mit der Lupe suchen, während etwa die Anordnung der Bildschirmanzeigen innerhalb der Rennen im Gegenzug eher verschlechtert wurde. Fahrphysik und Steuerung passen aber weiterhin, deshalb können Fans, die unbedingt die aktuellen Fahrer- und Teamdaten brauchen, schon zugreifen – der Rest holt sich besser den halb so teuren Download-Vorgänger.

  • alle Teams, Fahrer und Kurse der aktuellen Saison am Start
  • aufgemotzte Design-Optionen
  • wenig zugänglich für Novizen

Fordernde Simulation der US-amerikanischen Oval-Rennserie, die gegenüber dem Vorjahr nur minimale Änderungen bietet.

Singleplayer70
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Borderlands 2 – im Test (PSV)

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Schießen, Beute sammeln und dabei noch kooperativ spielen – Borderlands 2 machte 2012 alles richtig und sicherte sich einen Platz in den Herzen von Millionen Ballerfans. Schöne Grafik, eine große Packung Humor und die Suche nach der perfekten Waffe – das würde eigentlich auch der Vita gut stehen. Vor allem, weil Ihr Euren PS3-Charakter einfach auf das Handheld laden und dort unterwegs weiter aufleveln dürft. Doch leider vermiesen körbeweise Mängel den Spaß.

Ein Shooter lebt von flüssiger Bildrate, direkter Steuerung und gut erkennbaren Feinden. In der PSV-Version von Borderlands 2 müsst Ihr mit regelmäßigen Rucklern, teils schwammigen Texturen und generell mäßiger Bildrate leben. Hinzu gesellen sich Steuerungsprobleme: Die Knopfbelegung lässt sich zwar frei verändern, bindet aber neben dem Touchscreen zwingend das rückseitige Touchpad mit ein, welches nur unzuverlässig seinen Dienst verrichtet. Kämpfe auf Entfernung gestalten sich schwieriger als auf dem Fernseher, weil Gegner im Hintergrund durch den kleinen Screen kaum zu erkennen sind. Wer sich dennoch in die Schlacht stürzt, bemerkt, dass jeder Feind beim Ableben in einer Blutwolke explodiert, Leichen bleiben nie liegen! Zusammen mit den langen Ladezeiten, gelegentlichen Abstürzen und dem fehleranfälligen Koop-Modus, bei dem Ihr online zu zweit statt zu viert gegen Pandoras Fauna antretet, ergibt sich eine mäßige Portierung eines fantastischen Spiels, die einzig durch ihre Portabilität hervorsticht. Wer unterwegs ohne Borderlands 2 leben kann, spielt lieber Killzone Mercenary.

Tobias Kujawa meint: Borderlands 2 zeigt, dass man ein PS3-Spiel nicht einfach so auf den Vita-Screen übertragen kann. Die Schriften sind winzig, die Steuerung ist schlecht und die Grafik nur ein Schatten ihrer selbst. Wirklich schade, denn der Inhalt begeistert auch nach zwei Jahren noch, zumal mit den sechs DLCs ordentlich Zusatzinhalt geboten wird und es eigentlich toll ist, seinen Charakter unterwegs weiter hochzuleveln. Die gravierenden technischen Mängel vermiesen mir aber den Spaß.

  • enthält Code für 6 DLC-Pakete, unter anderem Mechromancer und Psycho
  • Online-Koop für 2 Spieler
  • Cross-Save mit PS3-Fassung
  • technisch schwach

Das inhaltlich grandiose ”Borderlands 2” stolpert auf Vita über etliche Schwächen in puncto Steuerung und Optik.

Singleplayer60
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Microsoft arbeitet an “neuer Projekt-Linie im Halo-Universum”

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Zugegeben, diese Meldung ist keine sonderliche Überraschung, schließlich gab’s schon früher Spin-Offs à la Halo: Spartan Wars und Halo Wars:

“343 Industries sucht nach einem Senior Producer, der hilft, eine neue Projekt-Linie im Halo-Universum zu entwickeln”, so stehts zu lesen unter Microsofts Stellengesuchen, von dem AllGamesBeta sicherheitshalber noch einen Screenshot anfertigte (siehe oben). Der geeignete Kandidat soll mit “internen und externen Teams” zusammenarbeiten – ein Hinweis darauf, dass noch ein externes Studio beteiligt ist.

Offiziell arbeitet 343 Industries derzeit an Halo: The Master Chief Collection und Halo 5: Guardians für die Xbox One.


UK-Charts vom 23. bis 29. Juni 2014

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Diese Spiele wurden auf der Insel in der vergangenen Woche am meisten gekauft:

  1. Sniper Elite 3 (PS4) – NEU
  2. Sniper Elite 3 (Xbox One) – NEU
  3. Watch_Dogs (PS4)
  4. EA Sports UFC (PS4)
  5. Titanfall (Xbox One)
  6. Minecraft: Xbox 360 Edition (360)
  7. Sniper Elite 3 (360) – NEU
  8. Minecraft: PlayStation 3 Edition (PS3)
  9. EA Sports UFC (Xbox One)
  10. Mario Kart 8 (Wii U)
  11. Sniper Elite 3 (PS3) – NEU
  12. GRID Autosport (360) – NEU
  13. 2014 FIFA World Cup Brazil (360)
  14. Watch_Dogs (360)
  15. Tomodachi Life (3DS)
  16. Watch_Dogs (Xbox One)
  17. Titanfall (360)
  18. GRID Autosport (PS3) – NEU
  19. FIFA 14 (PS4)
  20. Grand Theft Auto V (360)
  21. Watch_Dogs (PS3)
  22. Wolfenstein: The New Order (360)
  23. Call of Duty: Ghosts (PS4)
  24. Plants vs. Zombies: Garden Warfare (360)
  25. FIFA 14 (Xbox One)

Coaster Creator 3D – im Test (3DS)

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Hier ist der Name Programm, denn es steht nur eine Tätigkeit auf dem Plan: Baut Achterbahnen auf oder um. In der Karriere erfüllt Ihr 20 Aufgaben durch das Beeinflussen der Kursführung von vorgegebenen Konstruktionen, was zugleich als Einführung in die verschiedenen Editor-Funktionen dient. Euren Einfällen freien Lauf lassen könnt Ihr im Sandkasten mit im Prinzip schnell zusammengestellten eigenen Kreationen – allerdings benötigt der Editor ordentlich Gewöhnungszeit, da die Ansichten in der Blaupause unten und dem Echtzeit-Screen oben nicht automatisch gekoppelt sind. Habt Ihr Euch damit abgefunden, wartet launige Bastelunterhaltung, die mit zwar schlichter, aber dafür dynamischer ”Fahrtoptik” genossen werden kann.

Achterbahn-Baukasten mit Charme, aber etwas sperriger Bedienung.

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Destiny – Dialoge von Peter Dinklage nachbearbeitet

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Der Alphatest von Destiny war für Entwickler Bungie, nach eigenen Angaben, ein großer Erfolg und sehr lehrreich. Erste Konsequenzen daraus wurden ebenfalls gezogen, wie dem wöchentlichen Update auf der offiziellen Website entnommen werden kann.

So wurden die Dialoge von Peter Dinklage bereits nachbearbeitet, nachdem diese bei den Spielern auf wenig Gegenliebe gestoßen waren. Dinklage leiht dem KI-Begleiter “Ghost” seine Stimme und hatte unter anderem schon die Rolle des Tyrion Lannister in “Game of Thrones” inne.

Was mit der Nachbearbeitung der Dialoge genau gemeint ist bzw. wie weit diese ging, ist momentan unklar. Es könnte theoretisch sein, dass Dinklage seine Texte neu aufgenommen hat oder die bereits existierenden mit einer anderen Methode bearbeitet wurden.

The Last of Us Remastered: PS4-Bundle jetzt auch für Europa bestätigt

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Zuerst war es ein von Amazon France geschürtes Gerücht, doch inzwischen wurde es auch im europäischen PS Blog hochoffiziell von Sony bestätigt: Zu The Last of Us Remastered wird es auch in Europa ein PS4-Bundle geben.

Dieses wird hierzulande 429,99 Euro kosten und das Spiel sowie die Konsole samt DualShock-4-Controller enthalten. Beim Erscheinungstermin spricht Sony dann vage von “nächstem Monat”, während Amazon konkret den 30. Juli nennt. Das Amazon-Datum klingt logisch, da es sich dabei gleichzeitig um den Releasetermin des Hauptspiels handelt.

Scram Kitty and his Buddy on Rails – im Test (Wii U)

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Superschlaue Laborratten halten Katzen in einer Raumstation gefangen – um die flauschigen Vierbeiner zu retten, hüpft Ihr in einen schwer bewaffneten Gleiter und erklärt dem Nagerpack den Krieg. Dabei fliegt Ihr nicht wie in einem Shoot’em-Up frei umher, sondern bewegt Euch ausschließlich an den Wänden der Levels entlang. Auf Knopfdruck schießt Ihr, wechselt die Waffe oder springt, ein zweiter Druck führt zum besonders hohen Hopser: Das findet Ihr aber nur selbst raus, mit Tutorials hält sich Scram Kitty vornehm zurück.

Experimentieren ist bei der Suche nach den kleinen Kätzchen gefragt: Nur die faulen Exemplare schweben am Levelende herum, andere müsst Ihr erst anlocken, indem Ihr etwa besonders starke Gegner erlegt oder alle Münzen sammelt. Und nur mit genug geretteten Katzen bekommt Ihr auch Zugriff auf die späteren Levels –haltet Euch also ran.

Thomas Nickel meint: Scram Kitty ist schnell, schwer und herrlich arcadig. Zum Einstieg wären mehr Erläuterungen nett gewesen, aber habt Ihr die Mechaniken und die Verhaltensweisen der flauschigen Vierbeiner verinnerlicht, entwickelt sich ein wunderbar kniffliger Geschicklichkeitstest, der auch erfahrene Spieler fordert. Dazu läuft die gelungene Grafik butterweich, nur der Einsatz beider Bildschirme wirkt nicht so ganz durchdacht, das ändert aber nichts am rundum gelungenen Gesamtbild.

Kniffliger wie flotter Geschicklichkeitstest für Könner.

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Squids Odyssey – im Test (Wii U)

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Ein Trupp Tintenfische will eine alte Ruine plündern und entdeckt dabei eine große Gefahr für den Ozean – die gilt es nun zu bekämpfen. In rundenbasierten Gefechten legt Ihr Euch mit Feinden an und nutzt die Elastizität Eurer Weichtiere: Zieht an ihren Tentakeln und schnalzt sie gezielt auf die Gegner. Tintenfischklassen haben verschiedene Spezialfähigkeiten, mit Helmen könnt Ihr Eure Truppe ebenfalls aufrüsten. Mal müsst Ihr ein Schlachtfeld nur durchqueren, mal alle Gegner besiegen, mal lange genug durchhalten. Trefft Ihr mit einem Angriff gleich mehrere Gegner, winken Belohnungen. Im Kampf achtet Ihr nicht nur auf Lebensenergie, sondern auch auf die Umgebung: Vermeidet es, Eure Helden in Abgründe zu bugsieren. Ursprünglich erschien das musikalisch und grafisch sympathische Squids Odyssey auf iOS und Konsorten, für die Wii U wurden alle Episoden gebündelt.

Thomas Nickel meint: Der Einstieg ist schnell geschafft: Mit bunter Grafik, karibischen Klängen und eingängiger Steuerung ist die Weichtier-Schnalzerei spontan sympathisch. Doch nach ein paar Missionen stellt sich Frust ein: Leicht passiert es, dass ein Helden-Tintenfisch im Abgrund landet – zum Glück nimmt das Problem mit zunehmender Spielerfahrung ab. Doch so gut die Steuerung mit Stylus oder Analogstick im Kampf funktioniert, die ursprünglich auf Mobile ausgelegten Menüs fühlen sich arg fummelig an.

Rundenbasierte, strategisch angehauchte Tintenfisch-Schnipperei.

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