Powerstar Golf – im Test (XOne)

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Als Rivale für Sonys japanophiles Everybody’s Golf macht das sehr westlich inszenierte Powerstar Golf eine solide Figur, ohne dabei wirklich zu glänzen: Die Grafik fällt für Next-Gen-Verhältnisse mittelmäßig aus, der traditionellen Drei-Klick-Steuerung hätte etwas mehr Kulanz bei der Button-Abfrage nicht geschadet und die Darstellung des Ballflugs wirkt hin und wieder steif. Wer sich mit diesen Kritikpunkten arrangieren kann, bekommt eine ordentliche Golfsimulation mit vier fordernden Kursen, deren größte Stärke eine rund um Herausforderungen gestrickte Solo-Karriere mit vielfältigen, RPG-mäßigen Charakter-Verbesserungen ist – der Verzicht auf Online-Matches ist trotzdem unverständlich.

Zugängliches Golf mit RPG-Einschlag und altbackener Aufmachung.

Singleplayer6
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Blacklight: Retribution – im Test (PS4)

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Im Rest der Welt erscheint der Nachfolger von Blacklight: Tango Down kostenfrei, im deutschen Store werden 3 Euro fällig, für die Ihr ein bisschen In-Game-Währung zusätzlich zum Spiel erhaltet. In dem grau-orangen Multiplayer-Shooter (Solozocker werden mit Bot-Matches abgespeist) kämpfen bis zu 16 gesichtslose Cyber-Soldaten auf sechs Karten in den üblichen Spielmodi um Abschüsse und Belohnungen. Wenn Euch das Sammeln der Aufrüstpunkte zu lange dauert, helft Ihr mit Echtgeld nach. Die Matches laufen sehr flott ab, gestorben wird schnell. Durch Abschüsse erarbeitet Ihr Euch Boni wie einen Raketenwerfer oder ein Exoskelett. Den Matches fehlt es aber generell an Abwechslung, außerdem sind Animationen und Sound der PS4 unwürdig.

Mehrspieler-Shooter mit dröger Optik und Mikro-Transaktionen.

Singleplayer6
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War Thunder – im Test (PS4)

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Gleich zum PS4-Launch startet Ihr in War Thunder zu kostenlosen MMO-Luftschlachten. Ungewöhnlich ist die indirekte Steuerung über Analogstick oder Touchpad, denn Ihr gebt nur die Zielrichtung der Maschine vor. Die Ballereien erfordern ein gutes Auge und ein ruhiges Händchen, um Gegner in der Luft und am Boden unter Beschuss zu nehmen. Zur Belohnung gibt es Forschungspunkte sowie zwei Spielwährungen, mit denen sich Flieger und Technologien eröffnen und Crews trainiert werden. Wer schneller vorankommen will, investiert echtes Geld. Das komplexe Upgradesystem hält Tüftler bei der Stange, die Himmelsduelle dagegen werden mitunter eintönig. Daher plant der Entwickler bereits Bodenkriege mit Schiffen und Panzern.

Flug-Action mit sensibler Steuerung und komplexem Upgrade-System.

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Jett Rocket II: The Wrath of Taikai – im Test (3DS)

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Der fiese Kaiser Taikai ist zurück und legt sich mit dem Planeten-Inspektoren an. Jett Rocket, Held mit der Föhnfrisur, stellt sich dem Erzfeind in 15 Levels, die von Anfang an gehörig fordern. Manche davon spielt Ihr in 2D, bei anderen bewegt Ihr Euch in die Tiefe des Raums. Jetts Aktionspotenzial ist zu Beginn eingeschränkt, doch Ihr findet immer wieder Gegenstände, die Ihr kurzfristig nutzen könnt: So hat das praktische Jetpack etwa nur eine begrenzte Zahl an Ladungen. Wie man es von den deutschen Technikzauberern bei Shin’en gewohnt ist, läuft die Grafik in sauberen 60 Bildern pro Sekunde – das sieht nicht nur gut aus, es kommt auch dem Spielgefühl entgegen.

Thomas Nickel meint: Bei Jett Rocket II zeigt Shin’en wieder einmal, wie gut sie Nintendos Hardware im Griff haben. Das Geschehen ist enorm flüssig, die Grafik ansehnlich und immer wieder erfreuen schicke Effekte. Dagegen fällt das eigentliche Spiel vergleichsweise klassisch aus – das Jump’n’Run-Rad wird hier nicht neu erfunden. Außerdem stört es ein wenig, dass Euer Held bei einem Treffer weit zurückgeschleudert wird. Wer sich aber an einer herausfordernden, technisch nahezu makellosen Hüpferei versuchen will, der bekommt hier einiges geboten.

Gelungenes Jump‘n‘Run, das vor allem optisch seine Trümpfe ausspielt.

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Akiba’s Trip 2 – im Test (PS3/PSV)

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Jahrelang war der Tokioter Stadtteil Akihabara das Paradies für Spieler in Ost und West. Heutzutage mag dieser Glanz dank Maid-Cafés und Moe-Fixierung etwas verflogen sein, doch wer ”Akiba” besucht, spürt in manchem Laden immer noch das Flair vergangener Tage. Und wer sich diesen kostspieligen Spaß gerade nicht leisten kann, gönnt sich mit Akiba’s Trip 2 zumindest einen virtuellen Ausflug nach Akihabara. Tatsächlich wurde hier nicht nur der Stadtteil mit seinen breiten Hauptstraßen und engen Gassen präzise nachgebildet, auch 133 Geschäfte sind mit von der Partie und können betreten werden – wer Akihabara schon einmal besucht hat, der staunt nicht schlecht, wie genau alles eingefangen wurde. Da ist der große Yodobashi, da sind viele Manga-Läden und Spielhallen, und wenn Ihr hungrig seid, könnt Ihr Euch bei Go! Go! Curry ein gorillastarkes Katsu-Curry einverleiben. Zumindest digital.

Das eigentliche Spiel ist abgesehen von Euren Kontrahenten eher gewöhnlich: Vampire und Dämonen treiben in Akihabara ihr Unwesen und es liegt an Euch, sie zu enttarnen und unschädlich zu machen. Das vollbringt Ihr, indem Ihr sie vermöbelt und ihnen ihre Klamotten vom Leib prügelt – ist Euer Gegner ein Vampir, wird ihm das Sonnenlicht dann nicht gut bekommen.

Die Prügeleien sind spielerisch eher dünn: Ihr habt schnelle, mittlere und harte Attacken zur Verfügung und wenn Ihr eine hohe Combo-Zahl erreicht, werden all Eure Schläge zu kritischen Treffern. Das sorgt für Balance-Probleme: Ihr könnt blocken und kontern, das unterbricht allerdings den Combo-Zähler. Schnell wird klar, dass die beste Taktik einfach wildes Drauflosholzen ist. Wer seine Gegner mit Schlägen eindeckt und so an Aktionen hindert, kommt am besten durch.

Einen wichtigen Part spielt Eure Kleidung, die Eure Kampf- und Verteidigungswerte modifiziert – Ihr wollt ja nicht auf einmal selbst in Unterwäsche herumstehen! Das klingt nach Fanservice und ist es natürlich auch, aber immerhin kann man dem Spiel anrechnen, dass dieser in beide Richtungen geht – Ihr entkleidet ebenso viele Burschen wie Mädels. Daneben erwartet Euch so manche Subquest, hier schlägt allerdings dann doch die Sprachbarriere zu. Während Ihr die normalen Story-Prügeleien dank klarer Markierungen auf der Karte auch ohne Japanisch-Kenntnisse ganz gut hinbekommt, wird bei den Nebenbeschäftigungen eine Übersetzung oder Lösungshilfe unabdingbar. Und wartet lieber nicht erst auf eine West-Veröffentlichung – eher bringt Sega noch den DS-Geheimtipp 7th Dragon in den Westen, als dass hiesige Spieler in einer lokalisierten Fassung Akihabara von Vampiren säubern dürfen.

Thomas Nickel meint: Sieht man Akiba’s Trip 2 nur als normale Straßenschlägerei, spricht eher wenig für das Spiel. So nah das virtuelle Akihabara am Original dran sein mag, grafisch hat sich Acquire hier kein Bein ausgerissen – auf PS3 und Vita gab es schon im mittleren Budget-Sektor Schöneres zu sehen. Die Kloppereien sind spielerisch eher dünn und mit den Nebenaufgaben könnt Ihr ohne Sprachkenntnisse nicht viel anfangen. Trotzdem unterhält Akiba’s Trip 2: Als virtueller Ausflug in Tokios Otaku-Mekka bietet das Spiel vor allem jenen, die schon einmal dort waren, jede Menge Wiedererkennungs- und Aha-Effekte. Schade nur, dass die Welt wieder nicht in einem Guss präsentiert wird, aber flotter als der PSP-Vorgänger ist der zweite Teil allemal. Habt Ihr die Wahl, greift Ihr zur PS3-Version, auf der Vita bricht die Bildrate gerne mal ein. Japanophile Kuriositätensammler kommen auf ihre Kosten, einen realen Besuch in Fernost kann Akiba’s Trip 2 jedoch nicht ersetzen.

  • besucht das virtuelle Akihabara
  • Japanisch-Kenntnisse sind für die Nebenquests stark zu empfehlen
  • technisch auf PS3 klar überlegen

Angenehm alberner Streifzug durch das virtuelle Akihabara mit launigen Prügeleien. Sprachkenntnisse sind nicht dringend nötig, aber hilfreich.

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Ethan: Meteor Hunter – im Test (PS3)

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Die rätsellastige Hüpferei weckt manch Erinnerung an vergangene 16-Bit-Tage: Der pelzige Nagetierheld hopst auf der Suche nach grün schimmernden Meteoritenteilen durch zweidimensionale Levels, weicht tödlichen Fallen aus und löst ein paar Rätsel – vor 20 Jahren waren solche Spiele so häufig wie heute der gemeine Ego-Shooter. Aber Ethan macht auch Zugeständnisse an den Zeitgeist: Die Grafik ist nicht gepixelt, sondern polygonaler Natur, die Rätsel setzen oft auf Objekt-Physik. Sammelt Ihr den passenden Gegenstand ein, kann Ethan die Zeit anhalten und Gegenstände per Telekinese bewegen. Der Beginn ist recht harmlos, aber bald zieht die Schwierigkeit gehörig an. Außerdem ermutigt Euch das Spiel, möglichst selten die Zeit anzuhalten und Richtung Ziel Gas zu geben, dann klappt’s auch mit dem High-Score.

Thomas Nickel meint: Der Ersteindruck ist ernüchternd bis unspektakulär: Ein Polygonnager hüpft zu unaufdringlicher Musik durch moderat bunte Szenarien – aha. Zum Glück helfen Ethans Telekinese-Kräfte und die zunehmend kniffligeren Level-Konstrukte der Motivation bald auf die Beine. Der Schwierigkeitsgrad fordert, die Vorgaben für hohe Punktzahlen motivieren. Trotzdem fehlt der letzte Feinschliff: Elemente wie die LittleBigPlanet-artige Selbstmord-Rücksetz-Funktion identifiziert der Gamedesign-Kenner schnell als wenig elegante Notlösung.

Klassisch angehauchter Knobel-Hüpfer: fader Look, aber spielerisch gut.

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Zen Pinball 2 noch in dieser Woche auch für PS4

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Die Zen Studios vermelden, dass ihr Zen Pinball 2 noch in dieser Woche auch für PS4 erhältlich sein wird. Besitzer von PS3- und/oder Vita-Version können ihre bereits erworbenen Tische importieren, wobei bereits am Launchtag insgesamt 20 Tische kompatibel sein werden. Der Flippertisch “Sorcerer’s Lair” ist dabei für alle gratis.

In feinster Full-HD-Auflösung können dann bei crispen 60 Bildern pro Sekunde folgende Settings genossen werden:

  • Star Wars Pinball
  • Star Wars Pinball: Balance of the Force
  • Marvel Pinball
  • Marvel Pinball:Avengers Chronicles
  • Marvel’s Doctor Strange
  • Plants vs. Zombies Pinball
  • Epic Quest
  • Paranormal
  • Earth Defense

Shantae and the Pirate’s Curse auf 2014 verschoben

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Entwickler WayForward gibt bekannt, dass sein Shantae and the Pirate’s Curse für Nintendos 3DS erst 2014 erscheinen wird. Konkret schreibt Matt Bozon via Twitter, dass es irgendwann in diesem Winter soweit ist, was genau genommen einen Zeitraum zwischen dem 21. Dezember 2013 und dem 19. März 2014 bedeutet. Gründe für diese Maßnahme werden nicht genannt, sie dürften aber in erster Linie von qualitativer Natur sein.

Final Fantasy X I X-2 HD Remaster – Europatermin für Vita-Version

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Dem europäischen PS Blog ist zu entnehmen, dass die Via-Version von Final Fantasy X I X-2 HD Remaster am 21. März 2014, also zeitgleich zur PS3-Version, veröffentlicht wird. Dabei erhalten Käufer auf Wunsch auch beide Spiele auf einmal, denn die Spieleschachtel mit der Gamecard von Final Fantasy X enthält dann gleichzeitig den Downloadcode für Final Fantasy X-2.

An die Sammler wurde auch gedacht, denn es wird zudem eine exklusive Limited Edition geben, welche ein 48seiriges Artbook inklusive Botschaft von Produzent Yoshinori Kitase enthält.

Castlevania: Lords of Shadow – Mirror of Fate HD – im Test (PS3/360)

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Ein halbes Jahr nach dem 3DS-Original kommt der 2,5D-Ableger von Mercury Steams Castlevania-Neuinterpretation auch für HD-Konsolen. Mit Simon und Trevor Belmont sowie Alucard schlüpft Ihr in drei Rollen und erkundet Draculas schummriges Gemäuer. Mirror of Fate vermischt die metzeligen Combo-Kämpfe von Lords of Shadow mit ”Metroidvania”-Elementen früherer Serienteile. So richtig wollen die Bauteile zwar nicht zusammengehen, Spaß macht das Abenteuer aber trotzdem, außerdem steuert Ihr Euren Helden jetzt auch mit dem Digipad durch das Gruselschloss. Wer’s auf 3DS schon gespielt hat, spart sich den Neukauf, Handheld-Verächter können die Wartezeit auf Lords of Shadow 2 hier aber gut überbrücken.

Actionlastigere Variante der 2,5D-Vampirjagd – in HD etwas schicker.

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