Capcom arbeitet an neuem Beat’em-Up

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Da horcht man doch gleich auf: Kein Geringerer als Mr. Street Fighter himself, Yoshinori Ono, twitterte (oder besser: “twippelte“, wie’s die Japaner gerne machen) heute Morgen, dass Capcom an einem neuen Beat’em-Up arbeitet:

“I want…. no, Capcom wants Game Designer and programer for New Fighting Game. Its location at Tokyo or Osaka Studio.”

Ono bestätigte auch, dass man sich gerade für die Entwicklung vorbereitet. Ein Fan fragte, ob es ein Next-Gen-Titel werden wird. Ono antwortete ausweichend: “I can’t speak, it’s imagine that…”

Ob’s eine neue Marke wird oder Capcom aus einer ihrer vielfältigen Beat’em-Up-Kollektionen eine weitere Fortsetzung strickt, darf noch spekuliert werden…

Xbox One oder PS4? “Wir brauchen nur eine” laut Mikami

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Shinji Mikami erklärte gegenüber EDGE (via The Sixth Axis), dass es “keinen wirklichen Unterschied” zwischen den technischen Spezifikationen von PlayStation 4 und Xbox One gebe:

“Wir brauchen nur eine einzige Konsole“, forderte der Resident Evil-Schöpfer. “Warum muss ich zwei Versionen eines Spiels herstellen? Als die Xbox One erstmals vorgestellt wurde, hatte sie noch niedrigere Specs als die PS4, aber jetzt sind sie fast identisch.”

Mikami will mit seinem nächstem Spiel The Evil Within zu den Anfängen des Survival-Horrors zurückkehren. Es soll im nächsten Jahr für die gegenwärtige wie auch für die nächste Generation von PlayStation und Xbox erscheinen.

“Taktische Programme” von EA und Sony geplant

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Trotz einiger Exklusivdeals mit Microsoft hat Frank Gibeau, Präsident von EA Labels, jetzt gegenüber Edge erneut betont, dass das Verhältnis zu Sony nicht getrübt wäre. Vielmehr seien einige “taktische Programme” in Planung, die diese Geschäftsbeziehung wieder neu beleben würden.

Um was genau es sich dabei handeln wird, sagte Gibeau jedoch nicht, sondern verglich die aktuelle Situation mit dem letzten Generationenwechsel im Konsolenbereich. Damals hatte  Microsoft viele Dinge perfekt ausgeführt und Sony mit der PS3 einige Probleme, diesmal erscheine es hingegen umgekehrt zu sein. Microsoft sei jedoch eine widerstandsfähige Organsation und habe in beeindruckender Manier in die richtige Spur zurückgefunden.

Im weiteren Gesprächsverlauf ging es dann noch um die Möglichkeit des reinen Digitalvertriebs sowie den Vergleich zwischen Disney Infinity und Skylanders.

Bravely Default bekommt in Europa eine Collector’s Edition

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Lange genug mussten Europäer drauf warten, jetzt gibt’s gleich noch eine Entschädigung mehr dafür: Bravely Default für 3DS enthällt nicht nur das komplette Spiel samt in Japan separatem Update, es wird am 6. Dezember auch eine schicke Collector’s Edition davon erhältlich sein.

In der finden sich:

  • das Spiel
  • eine Figur von Agnès, einer der Heldinnen des Spiels,
  • ein Deluxe Artbook,
  • 34 AR-Karten für Spiele mit erweiterter Realität
  • sowie eine CD mit dem Original-Soundtrack

Einen Preis dafür lässt sich Nintendo wie üblich nicht entlocken und noch hat kein Händler die Collection gelistet, aber lange wird das wohl nicht mehr auf sich warten lassen.

PlayStation-Store-Update vom 23. Oktober 2013

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PlayStation 3:

  • Alien Rage – 14,99 Euro
  • Batman: Arkham Origins – 59,99 Euro
  • BreakQuest Extra Evolution & StarDrone – 7,99 Euro
  • Cabela’s African Adventures – 39,99 Euro
  • Deus Ex: Human Revolution Director’s Cut – 29,99 Euro
  • Enslaved Premium Edition – 19,99 Euro
  • Ethan: Meteor Hunter – 9,99 Euro
  • God of War: Ascension – 39,99 Euro
  • Magrunner: Dark Pulse – 9,99 Euro
  • Motorbike – 12,49 Euro
  • Rocksmith 2014 Edition – 69,99 Euro
  • The Guided Fate Paradox – 49,99 Euro
  • WRC 4 – 49,99 Euro

PlayStation Vita:

  • Batman: Arkham Origins Blackgate – 39,99 Euro
  • Doodle Devil – 5,99 Euro

PlayStation Portable:

  • Carnage Heart EXA – 24,99 Euro

PlayStation Mobile:

  • Monster Hotel – 0,99 Euro

Shin Megami Tensei: Devil Summoner – Soul Hackers – im Test (3DS)

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1997 erschien Soul Hackers für Segas Saturn und später für die PlayStation in Japan. Atlus wollte letztere Version dann in die USA bringen, doch Sony legte ein Veto ein. So kommen westliche Fans von Shin Megami Tensei erst jetzt auf dem 3DS in den Genuss des okkulten Sci-Fi-Rollenspiels.

Amami City ist die Stadt der Zukunft: Konsequent durchgeplant und vernetzt, als letzter Schrei gilt dort das Online-Rollenspiel ”Paradigm X”. Als Mitglied der Hacker-Gruppe Spookies ist es kein Problem für Eure Hauptfigur, sich dazu Zugang zu verschaffen. Doch schnell überschlagen sich die Ereignisse: Auf einmal wimmelt es in Amami City nur so vor übernatürlichen Wesen, Eure beste Freundin Hitomi muss sich plötzlich ihren Körper mit der eigentlich nicht unsympathischen Dämonin Nemissa teilen. Immer wieder erlebt Ihr Visionen früherer Dämonenbeschwörer und kommt so langsam dem Geheimnis hinter Amami und Paradigm X auf die Spur.

Wenn Ihr nicht gerade der Geschichte folgt, erforscht Ihr ähnlich wie in Etrian Odyssey IV Schritt für Schritt große 3D-Dungeons, die allerdings weder so komplex noch so herausfordernd ausfallen. Eine Karte wird auf dem unteren Bildschirm automatisch gezeichnet, die Gegner geben sich weitaus ziviler als die bissigen Bewohner der Etrian-Labyrinthe. Außerdem sind sie gerne mal zu einem kleinen Plausch aufgelegt: Nicht jeder Dämon will Euch unbedingt ans Leder. Wenn Ihr den richtigen Ton anschlagt und dabei gelegentlich die wechselnden Mondphasen beachtet, könnt Ihr einem Kampf aus dem Weg gehen und vielleicht ein nützliches Item oder einen neuen Verbündeten mitnehmen. Dabei ist es wichtig, auf den Charakter eines Dämons zu achten – das gilt auch für die in Euren Reihen. Zwingt Ihr eine sanfte Heilerin, den Gegner mit gleißenden Blitzen zu traktieren, sinkt ihre Loyalität: Dann verweigert sie vielleicht den nächsten Befehl oder verlässt Eure Truppe komplett. Außerdem leveln Dämonen nicht auf: Wollt Ihr stärkere Begleiter, müsst Ihr sie direkt aus dem Kampf heraus rekrutieren, oder Ihr fusioniert sie serientypisch mit anderen Dämonen zu leistungsfähigeren Varianten.

Die meisten Funktionen des Spiels bedient Ihr über Euren Gump – kurz für ”Gun-Computer”. Auf dem lässt sich verschiedene Software installieren, um z.B. jederzeit Euren Spielstand zu speichern oder die Stärke von Gegnern auf den ersten Blick zu erkennen. Ihr könnt auch das eigentliche Spiel per Touchscreen hacken, um die Schwierigkeit Euren Wünschen anzupassen oder die Kartenfunktion noch mächtiger zu machen. Auch die Street-Pass-Funktion wird über den Gump verwaltet: Trefft Leute, um den niedlichen Dämonen Nemechi in neue Formen zu verwandeln.

Thomas Nickel meint: In den Videosequenzen und manch kargem Gang merkt man das Alter, in Sachen Handlung und Spielwitz muss sich die vorher nicht im Westen erschienene Shin Megami Tensei-Episode aber nicht vor moderner RPG-Kost verstecken. Setting und Figuren sind spannend und originell, das auf den ersten Blick etwas klobige Kampfsystem bietet zahllose Möglichkeiten, Konflikte auch ohne Waffen, Zähne und Klauen beizulegen. Das macht die zahlreichen Zufallskämpfe stets zu einer spannenden Angelegenheit – anstatt nur stupide zum Angriff zu blasen, parliert und diskutiert Ihr gerne einmal mit übernatürlichen Antagonisten. Die Labyrinthe sind im Vergleich zu Etrian Odyssey schwächer und weniger fordernd. Dafür bekommen Story-Freunde mehr geboten: Die Geschichte um Paradigm X, Dämonen und die Spookies kommt schnell in Fahrt und lässt Euch bis zum Ende nicht mehr los.

  • spannende, toll erzählte Geschichte
  • komplexe Kämpfe und Fusionen
  • sehr stilvolles Charakterdesign

Erfrischendes Rollenspiel-Erlebnis für Genießer – komplexe Kämpfe, packende Story und stilsichere Präsentation machen es möglich.

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Multiplayer
Grafik
Sound

Die neue M! Games 242

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Grand Theft Auto V steht schon seit einigen Wochen in den Läden, macht aber immer noch Schlagzeilen – nicht nur mit sensationellen Verkaufsrekorden, sondern auch mit einer expliziten Folterszene, die in einigen (Jugendschutz-)Kreisen ordentlich Staub aufwirbelte. Grund genug für uns mal zu gucken, was uns an gewalthaltigen Next-Gen-Spielen ins Haus steht (u.a. The Evil Within, Dead Rising 3 und Wolfenstein: The New Order) und ob uns künftig mehr Schnitte und Indizierungen drohen. In unserer exklusiven Reportage Tatort Zockerbude nehmen wir uns der nicht totzukriegenden Frage “Führt das Spielen von gewaltintensiven Games zu aggressivem Verhalten im realen Leben?” an und durchforsten die aktuellsten Studien zu diesem brisanten Thema. Ebenfalls klären wir, wie sich die Beurteilungskriterien von USK und BPjM über die Jahre verändert haben.

Dass wir dieses Jahr unser 20-jähriges Jubiläum feiern, dürfte sich bei dem ein oder anderen Leser schon herumgesprochen haben. Die erste Ausgabe war die 11/93, die neue M! trägt die Nummer 11/13 – das ist diesen Monat quasi DAS Jubiläumsheft schlechthin. Dafür haben wir uns etwas Besonderes einfallen lassen: Auf satten 8 Seiten verraten wir Euch unsere letzten Geheimnisse – was Ihr schon immer über uns wissen wolltet!

In der Preview-Abteilung begutachten wir u.a. Lightning Returns: Final Fantasy XIII, Call of Duty: Ghosts und Super Mario 3D World – was davon herausragend wird und welchem Spiel wir momentan noch skeptisch gegenüberstehen, verraten wir natürlich in den entsprechenden Artikeln.

In Sachen Tests erwarten Euch zum Beispiel die düstere Superhelden-Action Batman: Arkham Origins, der Geschicklichkeits-Ritt Sonic Lost World, das Sammelfiguren-Phänomen Skylanders SWAP Force und das kontrovers diskutierte PS3-Adventure Beyond: Two Souls. Schon vor dem anstehenden Weihnachts-Spielewahnsinn locken einige Knaller in den unterschiedlichsten Genres.

Last but not least haben wir eine volle Ladung Extended-Artikel im Gepäck: In der Akte BPjM erzählen wir zum Beispiel, warum Half-Life auf dem Index landete, wir prüfen die neuesten Collector’s Editions auf ihre Wertigkeit, lassen die Bundesspielewahl 2013 Revue passieren und erklären der Resident Evil-Serie unsere Liebe.

All das und noch vieles mehr erwartet Euch in der M! Games November 2013 – ab Freitag, den 25. Oktober, im Handel!

 

Leseproben:

ToeJam and Earl 3 – Prototyp-Fassung für Dreamcast entdeckt!

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Überraschung aus den Annalen der Spielegeschichte: Eigentlich erschien das dritte ToeJam and Earl seinerzeit in den Anfangsjahren der Xbox exklusiv für die Microsoft-Konsole, doch offenbar hatte Sega vorher bereits an einer Fortsetzung für Dreamcast gebastelt, die mit dem letztlich erschienenen Spiel nur begrenzt etwas zu tun hatte.

Nun hat der Besitzer der Entwickler-Discs, auf denen sich dieser bisher unbekannte Schatz befand, die Mühe gemacht, den Code zum Laufen zu bringen sowie ein Video der – natürlich nicht besonders fein polierten Fassung – aufzunehmen (siehe oben). Außerdem plant er, Geld für eine Fertigstellung und Veröffentlichung zusammeln: Wie der Stand der Dinge dabei ist, könnt Ihr hier verfolgen.

Mugen Souls Z erscheint 2014 auch im Westen – geschnitten

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Wer auf abgedrehte japanische Spielekost steht, für den hat NIS America eine gute Nachricht: Der Publisher gab bekannt, dass man das Japan-Rollenspiel Mugen Souls Z im nächsten Jahr auch in den USA und Europa für die PlayStation 3 herausbringen wird.

Der Nachfolger von Mugen Souls erschien in Japan bereits im April. Besondere Kennzeichen des JRPG sind die Free-Roaming-Battle-Maps, rundenbasierte Kämpfe, Heldinnen, die mit ganzen Planeten werfen, Schadenspunkte in Milliardenhöhe – und ein Level-Cap von ehrfurchtgebietenden 9999.

NIS America erklärte jedoch laut Gematsu, dass die West-Version des Spiels in geschnittener Fassung erscheinen wird – wegen “der sensiblen Natur bestimmter Inhalte”. Kenner der Materie können sich schon denken, was dahinter steckt – denn wie auch im Vorgänger gibt’s in Mugen Souls Z ein Mini-Game, bei dem man die (sehr juvenilen) Hauptdarstellerinnen in Badekleidung “massieren” kann, um die Farbe ihrer spärlichen Kluft zu ändern. Schon beim Vorgänger wurde dies gestrichen, was von Fans kritisiert wurde.

Schaut man auf den Entwickler, wundern solche Spielereien jedoch nicht: Compile Heart steckt dahinter…

Lightning Returns: Final Fantasy 13 – etwa 50 Stunden Spielzeit

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In Square Enix’ kommenden Rollenspiel Lightning Returns: Final Fantasy 13 ist die Zeit knapp bemessen – bekanntlich hat man nur 13 Tage, um die Welt zu retten.

Yuji Abe, hauptverantwortlich für das Gameplay, erklärte nun gegenüber IGN, welchen Zeitraum diese 13 Tage in tatsächlicher Spieldauer umfassen: “[…] ein Zeitraum von 24 Stunden in der Spielwelt entspricht in der realen Welt um die zwei oder drei Stunden tatsächlicher Echtzeit”, rechnete er vor. “Dabei stoppt die Zeit beim Öffnen von Menüs, Anpassen ihrer Charaktere oder im Gespräch mit Leuten […] Es ist also nicht ganz so kurz, wie man denkt. Als ich es zu Testzwecken während der Entwicklung von Anfang bis Ende durchspielte, und dabei versuchte, fast alle Aspekte des Spiels zu sehen, benötigte ich insgesamt etwa über 50 Stunden.“

Wem das -für ein Rollenspiel- zu wenig ist, sollte bedenken, dass ein mehrmaliges Durchspielen notwendig ist, um die gesamte Handlung von Lightning Returns zu erfassen.

Lightning Returns: Final Fantasy 13 soll im Februar nächsten Jahres für PS3 and Xbox 360 erscheinen.

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