Mit Titanfall kehrt der ehemalige Modern Warfare-Guru und Respawn-Gründer Vince Zampella ins Rampenlicht zurück. Ein Gespräch über Respekt, Multiplayer-Philosophie, Mini-Kühlschränke, langsame Internet-Provider und drei graue Haare.
M! Games: Vor drei Jahren gab es diesen großen Crash: Du wurdest von Activisions Sicherheitsdienst aus dem Infinity-Ward-Studio eskortiert, dann begannen die Gerichtsprozesse. Wie hat es sich angefühlt, während der Microsoft-Pressekonferenz wieder auf der Bühne zu stehen? Vor einer Industrie, die noch immer wirtschaftlich von Activision dominiert wird?
Vince Zampella: Sicher, es gab Momente, da hätte ich die Branche am liebsten verlassen. Aber dann dachte ich mir: Hey, das ist das, was ich liebe und womit ich in Rente gehen will. Ich bin keine 20 mehr, ich habe keine rosarote Brille auf, sondern kenne dieses harte Geschäft. Aber ich brenne noch immer für die Kreativität dieser Branche. Insofern war ich einfach nur stolz, auf der Bühne stehen zu dürfen, denn die Entwicklung von Titanfall war ja alles andere als einfach: Wir hatten wenig Budget, kein Büro, keine technische Infrastruktur. Mann, wir hatten nicht einmal Internet!
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