Spelunky – im Test (360)

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Dark Souls ringt Euch nur ein müdes Lächeln ab? Den kleinen Meat Boy schmiert Ihr Euch garniert mit ein paar Zwiebeln zum Frühstück aufs Brötchen? Dann ist Spelunky Euer Ding! Alle anderen spielen bitte vor dem Kauf ausführlich Probe, denn der 2D-Plattformer ist wirklich nur für ganz nervenstarke Abenteurer, von der ersten Spielminute an fordernd und bestraft selbst die kleinste Unaufmerksamkeit. Die größte Bedrohung in Spelunky sind nicht etwa die vielfältigen Gegner wie Schlangen, Skorpione oder Yetis, die Euch auf Eurer Höhlenexpedition begegnen, und auch nicht die zahlreichen Fallen – Euer größter Widersacher seid Ihr selbst. Bleibt Ihr auch nur einen kurzen Moment nicht bei der Sache, ist dies oft gleichbedeutend mit dem Bildschirmtod. Denn keine der Höhlen, die Ihr erkundet, bekommt Ihr zweimal zu Gesicht, da diese bei jedem neuen Versuch per Zufall generiert werden. Während sich die einen dadurch herausgefordert fühlen, stöhnen die anderen ob der Tatsache, dass sie sich so nur schlecht auf die teils unfairen Levels einstellen können. Im Gegensatz zu den oben erwähnten Titeln habt Ihr bei Spelunky das Gefühl, nicht selbst für viele der Bildschirmtode verantwortlich zu sein. Oft sind die Levels schlicht überladen und Ihr wisst vor lauter Feinden und Fallen gar nicht, worauf Ihr Euch konzentrieren sollt. Besonders frustrierend ist es, wenn sich Gevatter Zufall dafür entscheidet, die Beleuchtung eines Levels auf einen kleinen Kreis um Eure Spielfigur zu beschränken, wodurch Ihr Fallen, Gegner und Abgründe nur erahnen könnt. Und wäre das nicht schon anspruchsvoll genug, sitzt Euch stets ein Zeitlimit im Nacken. Haben wir schon erwähnt, dass Euch für das Abenteuer lediglich ein Leben zur Verfügung steht? Sind all Eure Herzen aufgebraucht, beginnt Ihr wieder von vorne, Checkpoints gibt es nicht. Zwar gibt es die Möglichkeit, Abkürzungen zu den vier Welten, die jeweils aus vier Leveln bestehen, zu errichten. Diese sind aber erst mühsam freizuschalten.

Trotz des großen Frustpotenzials bietet Spelunky unter seiner harten Oberfläche auch für ’normale’ Spieler ein durchaus motivierendes Spielerlebnis. Der Plattformer versprüht nicht nur mit Insider-Sprüchen wie ”Schlangen – ich hasse diese Tiere” exzellente Abenteuer-Atmosphäre und appelliert mit etlichen zu entdeckenden Geheimnissen an den Jäger und Sammler in Euch. Seid Ihr zu Beginn nur mit einer Peitsche, einer Handvoll Bomben und ein paar Seilen unterwegs, stattet Ihr Euch dank gefundener Goldbarren und Diamanten bei Händlern mit immer besserer Ausrüstung aus. Die Item-Vielfalt lässt kaum Wünsche offen und reicht von der Schrotflinte und der Machete über eine Eiskanone bis hin zum Jetpack.

Einen bitteren Nachgeschmack hinterlässt, dass Xbox-360-Besitzer zum wiederholten Male für die aufpolierte Version eines (in diesem Fall vier Jahre) alten Titels, den PC-Spieler gratis daddeln können, zur Kasse gebeten werden – und dabei bekommt Ihr nicht einmal den vollen Umfang. So suchen wir die Möglichkeit, auf die alte Pixel-Optik umzuschalten, ebenso vergeblich wie den aus der PC-Version bekannten Level-Editor.

Reizvolle Höhlenforscherei, die teils unmenschlich schwer ausfällt.

Singleplayer6
Multiplayer
Grafik
Sound

Beyond: Two Souls

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Das Verhältnis von Publisher und Entwickler ist meist nicht einfach: der eine sorgt sich um Zeit und Kosten, der andere um Qualität, Kreativität und Spielspaß. Bestenfalls wollen beide das Gleiche – doch meistens muss hier jede Partei Kompromisse eingehen.

Nicht jedoch bei Sony und Quantic Dream:“Totale Freiheit. Keine Einschränkung bei irgendwas”, antwortete Cage auf die Frage, ob Publisher Sony Quantic Dream bei ihren Projekten auch Freiheiten gelassen hätte.“Viele Publisher hätten nach dem Erfolg von Heavy Rain erklärt: ‘Nun machen sie Heavy Rain 2. Und sie können machen was sie wollen, aber es wird Heavy Rain 2 heißen’, aber wir hatten nie solch ein Gespräch mit Sony. Sie fragten mich: ‘Was kommt als nächstes? Was willst du tun?’ ‘[…]”

Sony gab Quantic Dream also völlige Freiheit bei der Entwicklung von Beyond: Two Souls – eine Freiheit, um die ihn viele Entwicklerkollegen beneiden, wie Cage hinzufügt. Denn üblicherweise verhält es sich in der Spielebranche folgendermaßen, erklärte er gegenüber Gamasutra:“Normalerweise machen Sie entweder eine Independent-Entwicklung und haben dann begrenzte Ressourcen, aber Sie haben Freiheit, oder Sie arbeiten an einem Triple-A und haben die Ressourcen, aber begrenzte oder gar keine kreative Freiheit. Und ich bin in der seltsamen Position, in der ich beides habe.”

Heavy Rain verkaufte sich etwa 2 Millionen Mal; inwieweit sich die kreative Freiheit auf Beyond: Two Souls niederschlägt, erfahren wir im nächsten Jahr exklusiv auf der PS3.

PAX #2: The Last of Us

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Um es vorweg zu nehmen: The Last of Us, Naughty Dogs ambitioniertes Survival-Action-Adventure, wird auf der PAX Prime zwar gezeigt, jedoch noch nicht spielbar sein. Doch dafür werden die Trailer in anheimelnder Kulisse dargeboten: für die Show bildete man das Badezimmer, dass schon in Videos zum Spiel zu sehen war, in “Lebensgröße” und mit vielen Details ab. Darüberhinaus zeigte Naughty Dog auch die Goodies, die man für die Besucher parat hält: zum einen T-Shirts mit Elli und Joel, zum anderen ein großartiges Last of Us-Poster von Alexander Iaccarino (That Kid Who Draws).

PAX #1: Microsoft

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Auf der Gamescom fehlte Microsoft leider – doch dies lag sicherlich nicht daran, dass man nichts zu zeigen hätte. Deutlich wird dies an dem Spiele-Lineup, dass die Redmonder laut Joystiq auf der PAX Prime präsentieren wollen:

So wurden spielbare Demos von Halo 4 Multiplayer, Forza Horizon, Resident Evil 6 und Tomb Raider angekündigt. Microsoft versprach überdies, Morgen eine große Gears of War: Judgement-“Überraschung“ zu zeigen, wie Major Nelson berichtet, sowie Neues zu FIFA 13 und Fable: The Journey. Auch XBLA-Titel werden gezeigt: State of Decay, Crash Course 2, Avatar Motocross Madness und das erste Free-to-Play-Spiel bei Xbox Live, Happy Wars.

Die Penny Arcade Expo, die vom 31. August bis zum 2. September in Seattle stattfindet, wird von Jahr zu Jahr größer: neben der PAX Prime in Seattle, quasi die Hauptveranstaltung, gibt’s noch die PAX East in Boston, sowie die PAX Dev für Entwickler.

The Elder Scrolls V: Skyrim

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Das kommt ebenso schnell wie überraschend: Schon am 4. September geht mit Hearthfire die zweite Download-Erweiterung für The Elder Scrolls V: Skyrim auf der Xbox 360 an den Start. Ein Termin für die PS3 steht wenig überraschend noch nicht fest.

Wer sich einen ‘ausgewachsenen’ DLC wünscht, der wird spätestens beim veranschlagten preis von 400 MS-Punkten stutzen: Tatsächlich ist Hearthfire eher ein soziales Add-on, das sich scheinbar so manche Inspiration von Minecraft abgeholt hat. Denn damit könnt Ihr zukünftig Ländereien erwerben und darauf ein eigenes Haus errichten – “von einer einfachen Holzhütte mit nur einem Raum bis hin zu einem großen Anwesen mit Waffenkammer, Alchemielabor, Trophäenzimmer und vielem mehr”, wie uns die Pressemitteilung wissen lässt.

An neuen Werkbänken für Tischler und andere Handwerksberufe könnt Ihr zudem Rohstoffe weiterverarbeiten und als überhaupt jede Menge anstellen: Bestimmt einen Eurer Begleiter zum “Hausmeister”, erweitert das Gebäude nagezu nach Belieben und legt Gewächshäuser oder Fischzuchtbereiche an und erweitert Eure Familie, indem Ihr Euer Anwesen kurzerhand zum Waisenhaus erklärt. Der so rekuritierte Nachwuchs darf sogar Haustiere besitzen und steht für Ringelpietz (wohl ohne Anfassen) parat.

Klingt ziemlich.. nun ja, ungewöhnlich. Ob Hearthfire etwas für Euch ist, könnt Ihr ja auch anhand des Trailers unten entscheiden:

Prey 2

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Vor inzwischen mehr als einem Jahr wurde es erstmals gezeigt und wusste durchaus zu gefallen, doch seit kurzem weiß keiner mehr so genau, was damit los ist: Die Rede ist von Prey 2, das inzwischen aus allen Termin- und Veröffentlichungslisten von Bethesda gestrichen wurde. Gerüchte um Ärger mit den Entwickler von Human Head machten immer wieder die Runde, doch endgültige und vor allem offizielle Infos gab es keine.

Für frischen Wirbel sorgte deshalb jüngst ein Interview, das IGN NL mit Pete Hines, Bethesdas europäischen Marketing-Chef, führte und bei BeefJack wieder ins Englische übersetzt wurde.

In dem bestätigte Hines offenbar, dass Bethesda die Rechte an Prey 2 besitzt (wenig überraschend) und das Spiel deshalb in seiner bisher gezeigten Form nicht woanders auftauchen könnte. Außerdem soll er folgende Sätze gesagt haben: “Ich kann das klar sagen: Zu einer gewissen Zeit schauten wir uns Prey 2 an und entschieden, dass es in seiner damaligen Form angesichts der investierten Resourcen wie Zeit und Geld nicht unsere Erwartungen erfüllte. Also haben wir den Stecker gezogen. Das war eine schwere Entscheidung, aber zu den zeitpunkt die richtige.”

Wieviel davon stimmt, ist derweil fraglich, denn jüngst tweetete Hines dann folgendes: “Um es klarzustellen, ich habe nicht gesagt, dass Prey 2 eingestellt wurde.” Zudem impliziert er, dass die Übersetzungen etwas durcheinander gebracht haben müssten.

Klar ist also nur, dass wohl doch alles unklar ist – und irgendwann kommt Prey 2 wahrscheinlich doch noch, beim Vorgänger hat’s ja auch nur etwas mehr als eine halbe Dekade gebraucht…

UK-Charts

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Diese Spiele wurden auf der Insel in der vergangenen Woche am meisten gekauft:

  1. Sleeping Dogs (360)
  2. New Super Mario Bros. 2 (3DS)
  3. Darksiders II (360)
  4. Sleeping Dogs (PS3)
  5. Darksiders II (PS3)
  6. Transformers: Untergang von Cybertron (360)
  7. London 2012 (360)
  8. London 2012 (PS3)
  9. Lego Batman 2: DC Super Heroes (360)
  10. Ghost Recon: Future Soldier (360)
  11. Transformers: Untergang von Cybertron (PS3)
  12. Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: London 2012 (Wii)
  13. Batman: Arkham City (360)
  14. Lego Batman 2: DC Super Heroes (PS3)
  15. Mario Kart 7 (3DS)
  16. The Amazing Spider-Man (360)
  17. Batman: Arkham City (PS3)
  18. Ghost Recon: Future Soldier (PS3)
  19. Dead Island: Game of the Year Edition (360)
  20. Moshi Monsters: Moshling Zoo (DS)
  21. Forza Motorsport 4 (360)
  22. Battlefield 3 (360)
  23. Lego Batman 2: DC Super Heroes (Wii)
  24. Lego Harry Potter: Die Jahre 5-7 (360)
  25. Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: London 2012 (3DS)

Dark Souls

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Während furchtlose PC-Abenteurer schon jetzt losziehen können, wie die erweiterte Special Edition zu Dark Souls für Xbox 360 und PS3 am 26. Oktober erscheinen. Die sogenannte “Prepare to Die Edition” enthält rund zehn Stunden an Zusatzinhalten, bestehend aus neuen Bossen, Gegnern, Equipment und nicht-spielbaren Charakteren (NPCs) sowie den neuen “Artorias of the Abyss”-Kapitel.

Also schonmal die Klingen gewetzt und die Frusttoleranz aufgebaut, bald geht’s wieder los…

Shadow of the Colossus & Ico

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Kenji Kaido, Produzent der beiden hochgelobten PS2-Klassiker Ico und Shadow of the Colossus, hat überraschend Sony verlassen. Dies gab er über seinen Twitter-Account bekannt.

Bezüglich seiner künftigen Pläne schrieb er, dass er erstmal seinen Sommerurlaub fortsetzen werde und ansonsten noch nichts feststehe. Masahiro Sakurai, Mann hinter Super Smash Bros., drückte daraufhin sein Bedauern aus, woraufhin Kaido ergänzte, dass er sich auf seine nächste Tätigkeit freue.

Im Anschluss an seinen Job bei Taito wechselte Kaido seinerzeit zu Sony, wo er Spielhallentitel wie Cameltry und Sonic Blast Man mitgestaltete. Nach Fumito Ueda ist dies für Sony nun schon der zweite Abgang eines echten Entwickler-Schwergewichts immerhalb relativ kurzer Zeit.

Wii U

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Wenn dieses Gerücht am Ende tatsächlich zuträfe, hätten wir mal wieder den Beweis dafür, dass kleine Worte manchmal große Auswirkungen haben können: So berichtet nämlich ein User des NeoGAF-Forums, dassder  Zubehörhersteller PDP auf einer GameStop-Konferenz den angeblichen US-Releasetermin der Wii U (18. November) ausgeplaudert hätte.

In einem Gespräch mit Kotaku war Candace Hinton, Community Manager von PDP, anschließend bemüht, die Wogen zu glätten. So betonte er in blumigen, ausschweifenden Worten, dass man lediglich Zubehör veröffentliche und dessen Termine nichts mit denen der Hardware zu tun hätten. Von dem Wii-U-Termin für die USA wisse man (natürlich) nichts. Nintendo antwortete auf entsprechende Anfrage von Kotaku nur zugeknöpft, dass man momentan nichts anzukündigen habe. Auch PDPs Senior Vice President of Sales and Marketing, William Otte, sprach von einem Missverständnis.

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