PlayStation Vita

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Cross-Buy-Titel bieten dem Käufer des PS3-Spiels zusätzlich dessen Vita-Version als Gratis-Dreingabe – und umgekehrt. Dies wird natürlich zuerst für von Sony publizierte Titel wie beispielsweise Motorstorm gelten, von denen man nur eine Version kaufen müsste, um sie mobil wie stationär spielen zu können. Doch Sony ist auch im Gespräch mit den Drittherstellern: Laut Electronic Arts könnte Need for Speed: Most Wanted ein CrossBuy-Titel werden.

Shuhei Yoshida, Kopf der Sony Worldwide Studios, erklärte gegenüber der Famitsu (via Andriasang), dass die Regelung -vorerst- nicht in Japan und den USA gelte, also nur für Europa. Ein konkretes CrossBuy-Start-Line-up wurde noch nicht genannt; das am 5. September erscheinende Zen Pinball 2 verfügt bereits über dieses erfreuliche “Feature”.

UPDATE: Da hat der Übersetzungsteufel zugeschlagen: CrossBuy kommt nach Europa UND Amerika, nur Japan muss noch zittern.

PlayStation Vita

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Im Gespräch mit Eurogamer erklärte Shuhei Yoshida, Chef der Sony Worldwide Studios, dass der Konzern in diesem Jahr nicht geplant habe, den Preis der PlayStation Vita nach unten zu korrigieren, um die immer noch schwachen Absatzzahlen anzukurbeln. Was klar ist: Man denkt darüber nach!
“Natürlich ist Kostensenkung ein Bereich, an dem unsere Ingenieure arbeiten”, gab Yoshida zu, “aber wir haben die
Plattform erst Anfang dieses Jahres gestartet. Das braucht seine Zeit.”

Aber was nicht ist, das kann noch werden: “Zu einem entsprechenden, zukünftigen Zeitpunkt werden wir die Preisgestaltung für diejenigen verändern, für die diese ein Problem darstellt. Aber in diesem Jahr versuchen wir, durch das Schnüren diverser Bundles einen Mehrwert zu bieten. Wir haben bereits ein LittleBigPlanet-Vita-Bundle angekündigt.”

Yoshida gab auch zu, dass Sony mehr Spiele fürs Handheld bringen müsse – “große” Titel ebenso wie kleine, kurzweilige. Er erklärte zwar – erwartungsgemäß – dass man mit der Resonanz der Kunden auf die mobile Konsole “sehr zufrieden” sei: “Es entsprach unseren Erwartungen in Bezug darauf, was wir uns zum Marktstart der Vita erhofften.”

Doch dann schlich sich auch bei ihm ein “Aber” ein:

“Aber bei den gegenwärtigen Verkaufszahlen der Vita würden wir uns natürlich auch eine Steigerung wünschen. Wir erhalten jede Menge Feedback von den Kunden, die sagen, sie würden gerne mehr Inhalte für die Vita sehen, auch von ihren Lieblingsmarken.”

Dem können wir nur zustimmen.

Nintendo

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Dass der Wohlstand der westlichen Welt auf den Schultern der dritten Welt ausgetragen wird, ist ein Fakt, den man sich immer wieder in Gedächnis rufen sollte. Die Menschenrechtsorganisation “Enough-Project” widmet sich genau dieser Aufgabe.

Auch Elektronikhersteller sind jetzt ins Visier der Organisation geraten – denn zur Herstellung elektronischer Komponenten sind sogenannte “Konfliktmineralien” wie Coltan zwingend erforderlich. Dieses wird beispielsweise in der Republik Kongo zu Bedingungen abgebaut, für welche die Bezeichnung “Konflikt” noch viel zu harmlos ist.

Im Gespräch mit CNN erklärte der Sprecher des Enough-Projects, Sasha Leschnew, dass Nintendo “die einzige Firma war, die im Grunde abgelehnt hat, dies als Problem anzuerkennen, geschweige denn, dass sie etwas dagegen unternehmen würden. Und dabei versuchen wir seit gut zwei Jahren, mit ihnen in Kontakt zu treten.”

Unternehmen wie Intel und Apple hätten hingegen – immerhin – “bedeutende Schritte” eingeleitet, um die begehrten Rohstoffen nicht mehr aus solchen problematischen Regionen zu beziehen. Nintendo war das einzige von 24 Unternehmen, das von den Menschenrechtlern die Note erhielt – für fehlendes Bemühen, mit ihren Produkt-Materialien keine bewaffneten Gruppen in Zentralafrika zu unterstützen.

Gegenüber CNN erklärte Nintendo, dass “die Herstellung und Montage aller Nintendo-Produkte zu unseren Produktionspartnern ausgelagert sind und wir daher nicht direkt in der Beschaffung von Rohstoffen, die letztlich in unseren Produkten verwendet werden, beteiligt sind. Wir nehmen dennoch unsere soziale Verantwortung als globales Unternehmen sehr ernst und erwarten, dass unsere Produktionspartner dasselbe tun.”

Das klingt jedoch eher nach Ausflucht als nach sozialer Verantwortung.

Quantic Dream

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In einem Interview mit Gamasutra auf der gamescom erklärte David Cage, dass die Spiele-Branche am “Peter-Pan-Syndrom” leide – mit anderen Worten: Sie wolle nicht erwachsen werden.

“Ich denke, wir sollten mehr Mut in unserer Branche zeigen und mehr Risiken eingehen, weil es das ist, was die Branche jetzt braucht”, erklärte der Mann von Quantic Dream. “Ich meine, wie viele Ego-Shootern will man noch machen? Wie viele Monster / Aliens / Zombies wollen sie in Spielen noch töten? Es gibt einen Moment, an dem man erwachsen werden muss. Wir müssen erwachsen werden. (…)

Ich denke oft, dass die Branche am Peter Pan-Syndrom leidet. Es ist eine Tatsache, dass wir nicht erwachsen werden wollen, also bleiben wir Kinder. Aber es gibt einen Moment, an dem die Industrie erwachsen werden muss. Man kann nicht mit dem Peter-Pan-Syndrom weiterleben. Man muss wachsen. Und ich denke, jetzt ist der richtige Zeitpunkt.” – Ist das so?

Beyond: Two Souls heißt der kommende Titel von Quantic Dream für die PS3, ein Erscheinungstermin ist noch nicht bekannt.

Soul Sacrifice

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Das Spiel ist die erste eigene Marke von Keiji Inafune, welcher vor allem als “Vater” von Mega Man bekannt sein dürfte und es wird in Zusammenarbeit mit Japan Studio entwickelt. Im Kern handelt es sich bei dem PS-Vita-Spiel um ein Action-RPG. Neben den bekannten Waffen, Zaubern und Skills kommt bei Soul Sacrifice jedoch ein besonderes Element zum Tragen. Möchte der Spieler besonders starke Attacken oder Zauber vom Stapel lassen, so muss er dafür etwas opfern. Gliedmaßen, Blut oder gar das Leben selbst werden dafür eingetauscht. Das hat natürlich spielerische Auswirkungen: Spendet Ihr zum Beispiel ein Auge, so schränkt sich daraufhin Eure Sicht ein. Seid Ihr bei den folgenden Kämpfen erfolgreich, regeneriert sich Eure Spielfigur wieder. Am Ende jedes Gefechts müsst Ihr Euch entscheiden, ob Ihr den Gegner einfach umbringt oder ihn opfert. Je nach Vorgehen beeinflusst Ihr damit Eure Charakterentwicklung. Eure Feinde tragen allerdings ein tragisches Geheimnis mit sich, denn jeder von ihnen war einst ein Mensch. Dieser Umstand soll Eure Entscheidungen noch stärker beeinflussen, da besiegte Monster berichten, warum sie so geworden sind. Die verschiedenen spielbaren Figuren werden sich komplett indvidualisieren lassen, die Buttons könnt Ihr ebenfalls nach eigenem Gusto belegen. Außerdem wählt Ihr vor jeder Mission ein Kostüm aus, weitere davon wie auch andere Items lassen sich selbstverständlich freischalten.

Das Design der Level und Monster von Soul Sacrifice erinnert sehr stark an Dantes Inferno sowie Knights Contract. Inafune sagte, er habe sich dazu von japanischer und europäischer Mythologie inspirieren lassen. Das zentrale Motiv der einzelnen Welten im Spiel sei aber “menschliche Gier”. Die Präsentation zeigte einen kurzen Level mit anschließendem Bossfight – die Grafik sah schick aus und die Animationen wirkten sehr gut. Zum Mehrspieler-Modus äußerte sich Inafune ebenfalls: Bis zu vier Spieler kämpfen dann gemeinsam gegen die Monsterhorden. Auch hier kommt das Opfern zum Einsatz, so könnt Ihr beispielsweise das Leben eines Eurer Mitstreiter hingeben. Auf Nachfrage bestätigte Inafune, dass in diesem Fall sowohl der opfernde als auch der geopferte Spieler belohnt werden sollen. Es werde sogar möglich sein, im kompletten Spiel gänzlich auf Opferungen zu verzichten. Dadurch würde der Schwierigkeitsgrad allerdings enorm ansteigen, so Inafune weiter.

Die Präsentation machte insgesamt Lust auf mehr. Zu eventuellen Touch-Features wollte sich Inafune noch nicht äußern. Man experimentiere mit verschiedenen Ideen, so die kurze Antwort. Soul Sacrifice wirkte wie ein guter Actiontitel, der mit dem Opfer-Feature eine spielerisch interessante Komponente aufweisen könnte.

Dead or Alive 5

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Bereits im Rahmen der gamescom hatte Yosuke Hayashi, Chef von Team Ninja, gegenüber VG247 angedeutet, dass die Anzahl an Kämpfern in Dead or Alive 5 noch aufgestockt werden könnte. Nun wurde er diesbezüglich bei Famitsu.com etwas konkreter, worüber Andriasang anschließend berichtete.

So betonte Hayashi noch einmal, dass das komplette Aufgebot an Kämpfern erst bekanntgegeben bzw. nach dem Launch erweitert werde, was als indirekte Bestätigung von geplantem DLC angesehen werden kann. In diesem Zusammenhang fiel vorher bereits der Name Virtua Fighter und auch über Ryo Hazuki aus Shenmue war gemunkelt worden.

Dead or Alive 5 erscheint im September für PS3 und Xbox 360.

Gamescom

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Nach der Absage von Größen wie Nintendo und Microsoft gingen nicht wenige davon aus, dass die Besucherzahlen der Gamescom 2012 nicht mit denen der Vorjahre mithalten könnten und Pessimisten sagten gar das Ende der Messe voraus. Nun konnten die Verantwortlichen jedoch in einem offiziellen Statement ein positives Ergebnis vermelden.

So fanden an den vier Messetagen rund 275.000 Besucher den Weg nach Köln, was der Vorjahreszahl entspricht. Somit wurde kein sprungartiger Zuwachs wie 2011 verzeichnet, ein Einbruch fand aber auch nicht statt.

Im gleichen Atemzug gab es noch ein paar weitere interessante Zahlen zur diesjährigen Gamescom: 600 Aussteller belegten demnach 140.000 Quadratmeter Fläche, was einem Zuwachs von 15 Prozent entspricht. Die Zahl der Handelsvertreter stieg um 14 Prozent auf 24.500 und 5.300 Journalisten aus 54 Ländern berichteten von der Messe. Generell waren Besucher aus 83 Ländern zugegen, 2011 waren es “nur” 71 gewesen.

Satoru Iwata über DLCs

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Nintendos Präsident Satoru Iwata gab Kotaku kürzlich ein Interview, in dem er u.a. über herunterladbare Inhalte sprach. Dabei zeigte er sich dem Thema gegenüber nicht abgeneigt, möchte aber Negativauswüchse wie bei Teilen der Konkurrenz vermeiden.

So sei es seiner Meinung nach in Ordnung, einem Spieler, der von einem Titel bereits alles gesehen habe, einen neuen Anreiz in Form einer weiteren Herausforderung oder eines neuen Charakters zu bieten. Dies würde letztlich nur den langfristigen Spielspaß erhöhen. Es sei jedoch nicht der Plan, nach der Entwicklung bewusst Teile für eine spätere Veröffentlichung als DLC zurückzuhalten oder gar nur das Kernprodukt auf den Markt zu bringen und mit DLCs zu vervollständigen. Dies schwäche die Motivation des Kunden, das Produkt zu kaufen.

Folglich sei es Nintendos Ziel, nur herunterladbare Inhalte zu veröffentlichen, bei denen der Kunde sich nicht betrogen oder hintergangen fühle, Ein Beispiel dafür sei New Super Mario Bros. 2, für das, erstmalig in der Firmengeschichte, DLC in Form neuer Coin-Rush-Levels angeboten werde. Im Gegenzug wolle man nur einen Teil von New Super Mario Bros. pro Plattform veröffentlichen, doch das sei am Ende die Entscheidung von Shigeru Miyamoto.

Growlanser: Wayfarer of Time – im Test (PSP)

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Nischen-Anbieter wie Atlus versorgen die PSP-Gemeinde weiterhin mit hochwertigen Rollen- und Strategiespielen japanischer Bauart. Growlanser: Wayfarer of Time ist die Umsetzung eines PS2-Titels, der es nicht in den Westen schaffte, und macht sich zumindest am Anfang nicht gerade beliebt: Die klischeehafte Handlung kocht auf Sparflamme, die ersten Kämpfe dürft Ihr nur mit spielerischen Stützrädern bestreiten. Sind jedoch die ersten Stunden geschafft, gibt Growlanser Gas: Die Story zieht an, langweilige Figuren verabschieden sich und das Kampfsystem spielt seine Stärken aus. Anstatt Euch wie bei Tactics Ogre rundenbasiert über die Schlachtfelder ziehen zu lassen, orientiert sich Growlanser eher an Echtzeit-Strategie. Ihr gebt vier Helden Befehle und seht zu, wie sie über die Karte laufen. Dabei gilt es stets, die Cool-Down-Zeitlimits zu beachten. Gerade die optionalen Kämpfe sind knackig und nur mit der richtigen Taktik zu meistern – anstrengendes Level-Grinden ist nur selten eine Alternative. Für weitere Komplexität sorgt das Waffensystem: Klingen und Rüstungen bekommt Ihr in Form von Ringen, in die ihr Steine einsetzt – das erinnert an das Materia-System von Final Fantasy VII.

Die Präsentation ist eher zweckmäßig: Hintergründe und Figuren gewinnen keinen Grafikpreis, die Charakterdesigns haben sich seit dem Serien-Debüt kaum verändert. Die Musik geht recht gut ins Ohr, manche Stücke gerieten aber nervig. Doch habt Ihr die lahmen ersten Stunden hinter Euch, stören diese Aspekte dank des gelungenen Kampfsystems und der spannenden Handlung auch nicht mehr weiter.

  • interessantes Kampfsystem in Fast-Echtzeit
  • recht dröger und simpler Anfang
  • als Download und UMD erhältlich

Wertung

Spielerisch komplexes und spannend erzähltes Strategie-Abenteuer, bei dem Ihr nur den schwachen Start überwinden müsst.

Singleplayer79
Multiplayer
Grafik
Sound

Ubisoft über Assassin’s Creed

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Im Rahmen der Gamescom gab Alex Hutchinson, Creative Director von Assassin’s Creed III, CVG ein Interview, in dem auch der inzwischen jährliche Veröffentlichungsrhythmus der Serie thematisiert wurde. Hutchinson sieht darin, im Gegensatz zu einigen Kritikern, keine Probleme.

“Seit wann ist etwas weniger spannend, wenn man es einmal pro Jahr bekommt?”, fragt er zu Beginn. Wenn Breaking Bad zweimal pro Woche käme, würde er es zweimal anschauen, wenn Radiohead alle sechs Monate ein Album veröffentliche, würde er es auch kaufen. Wenn die Leute qualitativ hochwertige Titel wollten, müssten sie eben mit solchen Veröffentlichungszyklen leben, da sich sonst das Geld dafür nicht wieder reinholen ließe. Es sei nämlich extrem selten, dass dies bereits mit dem ersten Teil gelinge. Deshalb habe man bei vielen Dingen in Assassin’s Creed III konventionelle Wege beschritten. Einige Leute bezeichneten diese Strategie als Kapitalismus, aber es sei vielmehr Kommunismus, da ein großes Projekt die kleineren finanziere.

Assassin’s Creed sei längst keine Trilogie mehr, sondern ein Franchise, ähnlich wie Mario oder Resident Evil, und deshalb habe man bisher auch Höhen und Tiefen erlebt. Nintendo und einige japanische Hersteller hätten jedoch gezeigt, wie man Serien langfristig am Leben erhalte. Er könne allerdings Leute, die nach Revelations das Ende der Serie vorausgesagt hätten, nicht verstehen, da dessen Metacritic-Rating bei rund 80 liege.

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