Nachschub garantiert? Square meldet neue “Final Fantasy”-Marke an

10

Wie ein User von NeoGAF entdeckt hat, hat sich Square am 16. Januar das Trademark Final Fantasy Dimensions gesichert. Zusätzlich wanderte auch noch die Web-Domain FinalFantasyDimensions.com in den Besitz der RPG-Experten.

Nun brodelt die Gerüchteküche, denn der allgemein gehaltene Titel lässt wenig Konkrete Rückschlüsse darauf zu, was Square Enix hier vorhat: Nichts Genaues weiß man also nicht, so wird u.a. auf einen neuen Vita-Exklusivtitel oder die simplen Umbenennung eines bereits in Japan erschienenen Spiels getippt. Könnte damit vielleicht Type-0 gemeint sein? Oder deutet “Dimensions” eher auf ein richtiges 3DS-Abenteuer hin?

Ist ein “Nintendo Network” in der Entstehung?

7

Dem dem Foto einer Spielepackung zufolge wird es womöglich sehr bald ein “Nintendo Network” geben, über das zumindest kostenpflichtige Inhalte heruntergeladen werden könnten – und vielleicht mehr kann?

Konkret ist auf NeoGAF ein Packshot von Theatrhythm: Final Fantasy aufgetaucht, in dem auf ein solches Netzwerk hingewiesen wird (siehe rechts oben). Nun war DLC für den Titel schon länger angekündigt, aber bis dato unerwähnt, dass dieser auch Geld kosten würde – obwohl man bei Square Enix natürlich davon ausgehen konnte, dass es nichts umsonst gibt. Dazu kommt, dass ein solcher Schritt angesichts der Etablierung des PlayStation Networks und von Xbox Live eigentlich längst überflüssig wäre.

Theatrhythm: Final Fantasy erscheint am 16. Februar in Japan, dann sollte sich schnell herausstellen, ob für Nintendo-Zocker tatsächlich ein Schritt in die Online-Moderne ansteht oder sich das Network nur als  leere Worthülse entpuppt…

Die aktuellen UK-Charts: Fußball bleibt vorn

2

Wo sich neue Veröffentlichungen rar machen, wird eben weiter Bekanntes gekauft – oder Spielen eine zweite Chance gegeben, die mangels bisherigem Erfolg inzwischen zu Tiefstpreisen verschleudert werden. Nur so ist es wohl zu erklären, dass in der Woche vom 15. bis 21. Januar in Großbritannien Rayman Origins doch noch die Top 10 knacken konnte…

  1. FIFA 12
  2. The Elder Scrolls V: Skyrim
  3. Just Dance 3
  4. Call of Duty: Modern Warfare 3
  5. Battlefield 3
  6. Zumba Fitness
  7. Saints Row: The Third
  8. Zumba Fitness 2
  9. Rayman Origins
  10. Rage

Resident Evil 6: weitere Details zum Zombie-Epos

14

Der Trailer von Resident Evil 6 hat jede Menge Appetit gemacht, und Capcom gibt bereits weitere Details preis – häppchenweise.

So wurden auf dem offiziellen Twitter-Feed einige Fragen beantwortet, weshalb wir u.a. folgende Dinge wissen:

  • Die Entwicklung des Spiels läuft bereits seit mehr als zwei Jahren
  • Ein Demo wird nicht ausgeschlossen
  • Tall Oaks ist der Schauplatz, an dem der Virus ausbricht und beheimatet deshalb 70.000 Zombies. Hier spielt sich Leons Teil der Story ab
  • Die Zombies werden “etwas anders sein, als man es gewöhnt ist” und sicht vor allem von denen früherer Teile unterscheiden
  • Horror-Survival-Elemente sowie “klassische Resident Evil-Momente” wird es auf jeden Fall geben
  • Das Steuerungssystem wurde überarbeitet und erweitert (nur wie?) 

Und bei xbox.com findet sich bereits eine Infoseite zu Resident Evil 6, die mehr über mögliche Spielmodi verrät: So soll es Koop sowohl offline (zwei Spieler) als auch online (dann mit stolzen sechs Teilnehmern) geben und einen weiteren Online-Modus für bis zu acht Spieler (klingt nach einer möglichen “Horde”-Variante?).

Iron Brigade – im Test (360)

1
Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Auch wenn es ziemlich lange dauerte, bis unser Kontinent mit Iron Brigade versorgt wurde – der jetzt endlich erschienene Mix aus Tower Defense und Mech-Action war die Wartezeit wert. Im Gegensatz zu den beiden ausgesprochen familienfreundlichen Vorgängern Costume Quest und Stacking geht es bei Double Fines Xbox-360-exklusivem Iron Brigade ein ganzes Stück martialischer zur Sache: Hier wird scharf geschossen! Doch trotz Stellungskrieg und ausgiebiger Ballerei auf blaue Techno-Ungetüme kommt der typische Humor von Tim Schafers Truppe nicht zu kurz. Auch Iron Brigade nimmt sich weit weniger ernst als die typische Actionspiel-Konkurrenz und sorgt nicht nur in den Zwischensequenzen immer wieder für breites Grinsen.

Um die Invasion von Professor Farnsworths Fernseh-Monstern aufzuhalten, steigt Ihr in einen mobilen Schützengraben-Mech. Der hat zwei Beine, ist vorne mit Sandsäcken abgesichert und kann mit jeder Menge Kanonen und anderen Hilfsmitteln bestückt werden. Wie in einem klassischen Tower-Defense-Spiel rennen in regelmäßigen Abständen Horden von Gegnern auf Euch zu. Manche stürmen einfach, andere nehmen Euch unter Beschuss und wieder andere explodieren, wenn sie ihr Ziel erreicht haben. Entweder beharkt Ihr die Widersacher mit Euren Bordwaffen oder Ihr installiert verschiedene Verteidigungs-Anlagen, die Euch dabei unterstützen, indem sie manch Engstelle selbstständig verteidigen. Zwischen den Angriffswellen sammelt Ihr Schrott, um neue Waffen zu generieren oder bereits bestehende aufzurüsten. Zwischen zwei Missionen könnt Ihr Euren Mech mit neuen Extrawaffen ausrüsten, um auf kommende Herausforderungen vorbereitet zu sein: Wollt Ihr mehr Geschütze postieren, Eure Gegner aus sicherer Entfernung aufs Korn nehmen oder setzt Ihr doch lieber auf eine flexible Mischung? Die Entscheidung liegt ganz bei Euch.

Iron Brigade vermischt gekonnt brachiale Mech-Action mit taktischen Defensiv-Missionen und genau der richtigen Prise Humor. Dank Aufrüst-Optionen der Geschütze und Eures Mechs sowie einem Erfahrungspunkte-System motiviert die Ballerei, immer noch eine weitere Mission zu
absolvieren. Allerdings steigt die Schwierigkeit in der zweiten Hälfte gehörig an, weshalb Solo-Einsätze manchmal etwas frustrierend werden. Abhilfe schafft dann ein Online-Mitspieler: Zu zweit macht der Kampf gegen die blauen Röhren-Unholde gleich noch einmal so viel Spaß.

Fein gemachte Mischung aus Mech-Ballerei und Tower-Defense-Taktik.

Singleplayer8
Multiplayer
Grafik
Sound

Geheime Botschaften: Videospiel-Cover durch den Anagramm-Mixer gejagt

11
Weiter

Im NeoGAF-Forum treiben sich auch viele kreative Menschen herum, darunter jemand mit dem Pseudonym “jarosh”. Der kam einiges Tages auf die Idee, Spieletitel auf ihre Tauglichkeit als Anagramm zu durchleuchten – also die darin enthaltenen Buchstaben so neu anzuordnen, dass es einen anderen Sinn ergibt.

Klingt soweit witzig, wird aber noch besser: Anschließend baute er auch die Cover der Spiele so um, dass sie dem neuen Anagramm-Namen entsprechen. Die Resultate haben ordentlich Schmunzel- und auch mal Wahrheitsgehalt, die sehenswertesten davon findet Ihr in unserer Galerie – einfach rechts oben auf Weiter klicken und los geht’s.

SoulCalibur V – spielt das Beat’em-Up bereits vor dem Start

6

Namco Bandais brustlastiges Beat’em-Up SoulCalibur V steht bekanntlich ab dem 3. Februar in den Händlerregalen. Alle, die nicht so lange warten möchten, um mit Ivy oder Ezio Auditore da Firenze in den Ring zu steigen, finden sich am 27. Januar im LoftHouse in Offenbach (Pirazzistraße 15, 63067 Offenbach am Main) ein.

Zwischen 14 und 21 Uhr könnt Ihr hier vorab schon einmal die Klingen kreuzen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht nötig, wird aber zwecks besserer Planung unter soulcalibur5_de@namcobandaipartners.com erwünscht. Unter dieser Adresse könnt Ihr auch weitere Informationen zu dem Event erhalten. Neben dem fünften Teil der Geschichte um Seelen und Schwerter werdet Ihr vor Ort auch Tekken Tag Tournament 2 und Naruto Shippuden Ultimate Ninja Storm Generations anspielen können.

Blackwater – im Test (360)

0
Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Na Bravo! Nach gefühlten 239 Spielen rund um die amerikanische Armee hat nun auch die private US-Sicherheits- und Söldnerfirma Blackwater ihr Spiel. Zwar heißt die Eingreiftruppe (die u.a. im Irak und Somalia eingesetzt wurde) mittlerweile Xe Services, der Name ’Blackwater’ ist beim US-Zielpublikum aber bekannter. Zum Glück gelingt es dem von vorn bis hinten vermurksten Spiel nicht, die umstrittene Privatarmee (deren Mitarbeitern u.a. die Erschießung von 17 irakischen Zivilisten vorgeworfen wird) in ein besseres Licht zu rücken.

Spielerisch erwartet Euch ein kinectifizierter Lightgun-Shooter, den Ihr mit der bloßen Hand steuert. In Ego-Sicht hetzen Eure Söldner durch fiktive Kriegsschauplätze – auf fest vorgegebenen Pfaden nur hin und wieder wählt Ihr an einer Abzweigung den Weg. Neben dem Dauergeballere (das aufgrund der fehlenden Knarre an die Machtanwendung der Jedi erinnert), fordern gelegentliche Quick-Time-Events Eure Reaktionen: Um Türen einzutreten oder Euch eine Wand hochzuziehen, ahmt Ihr die Bewegungen in echt nach.

Größter Pluspunkt des Spiels ist das Deckungssystem, das Euch dazu bringt, im Wohnzimmer ”Matrix”-ähnliche Ausweichbewegungen zu vollführen. Davon abgesehen wirkt Blackwater in fast jeder Hinsicht stümperhaft: Die Grafik ist grob und sieht billig aus, die Feindmodelle könnt Ihr an einer Hand abzählen. Die Geschichte: überflüssig. Die Protagonisten: unsympathisch. Hinzu kommt die zeitverzögerte Abfrage des Zielens sowie das Manko, dass Aktionen wie Nachladen oder Granatenwurf oft nicht erkannt werden. Aufgrund des fehlenden Tutorials müsst Ihr die Bewegungskommandos zudem im Handbuch nachschlagen. Allen Kinect-Fehlern zum Trotz spielt sich ”Blackwater” mit Pad noch übler: Die horizontal invertierte Steuerung ist träge, die Lahmarschigkeit der Action fällt noch stärker auf.

+ sportliches Deckungssystem
+ Ballern funktioniert ordentlich,…

– jedoch ist die Gesten-Erkennung zeitverzögert
– superdumme Story
– Sondergesten wie Granatenwurf und Waffenwechsel werden nicht immer erkannt
– altbackene Grafik
– unfassbare wenige Gegnertypen
– wer stirbt, muss jede Mission von vorn starten
– viereckige Äpfel

Matthias Schmid meint: Hätte ja nicht gedacht, dass es der drittbesten (aka der schlechtesten) Bewegungssteuerung mal gelingen würde, ein Spiel aufzuwerten. Aber: Dank Kinect macht der übelste Railshooter, den ich seit Jahren gespielt habe, sogar ein wenig Laune. Ducken, zur Seite hechten, wie ein Jedi Gegner erschießen – das tröstet kurzzeitig über die üble Grafik, die immer gleichen Gegnermodelle und die Hampel-Animationen hinweg. Trotzdem nerven mich die nicht vorhandenen Rücksetzpunkte und das übertriebene Auto-Aim. Wer immer über Call of Duty motzt, dem empfehle ich eine Runde Blackwater via Gamepad, dann habt Ihr Eure grottige Schießbude.

Tatsächlich besser mit Kinect: So wird aus einer ganz schäbigen Schießbude für sehr kurze Zeit ein leidlich launiger Ballersport.

Singleplayer36
Multiplayer
Grafik
Sound

Vita-Designer spricht über seinen Kampf mit den Technikern

18

Tokashi Sogabe, Designer der PlayStation Vita, hat mit dem amerikanischen PlayStation Blog über die Entstehung der Konsole geplaudert. Er ging dabei vor allem auf die Wunschvorstellung bezüglich des Bildschirms und die Zusammenarbeit zwischen Designern und Technikern ein.

“Wir wollten auf jeden Fall einen Bildschirm, der größer als bei der PSP ist”, beginnt er. Zuerst habe es eine Diskussion gegeben, ob man ihn 5,5 Inch groß machen solle, aber letztlich hätten sich fünf Inch (ca. 12,5 cm) als optimal erwiesen.

Generell gebe es bei solchen Diskussionen immer einen harten Kampf zwischen Designern und Technikern. “Ich dachte, daran, dass dünner auch besser ist”, sagt Sogabe. Außerdem habe er gewollt, dass die PlayStation Vita vollständig aus Metall bestehe. Doch dann sei ihm klargeworden, dass dies aufgrund der enthaltenen Technik und der Funktionen des Handhelds nicht umzusetzen wäre.

Kid Icarus: Uprising – frische Details zu Gameplay und Story

2

Zuletzt wurden wir mit Informationen zu Kid Icarus: Uprising nicht gerade verwöhnt, aber immerhin gab es vor geraumer Zeit ja mal einen schicken Trailer zum Download. Nun hat Nintendo jedoch endlich einige weitere Details zu Story und Gameplay bekanntgegeben.

Die Story beginnt mit der Wiederkehr von Medusa und ihrer Unterweltarmee. Das ruft Pit auf den Plan, der sie mit der Hilfe von Palutena, Lichtprinzessin und Schützerin der Menschen, in ihre Schranken verweisen will.

Eine interessante Spielidee ist der sogenannte “Fiend’s Cauldron”. Hier kann man in Form von Herzen vor jedem Kapitel die Schwierigkeit einstellen. Ein höheres Level sorgt etwa dafür, dass besiegte Gegner stärkere Waffen hinterlassen. Gestartet wird bei 2, in 0.1er-Schritten kann dann erhöht (oder gesenkt) werden. Stirbt der Spieler, sinkt natürlich wieder das Intensitätslevel.

Bei den Waffen wird mit neun Arten eher die Standardkost des Genres geboten. Von Bögen bis Krallen ist alles vertreten, was das Herz begehrt. Im Laufe der Story wird man desweiteren diverse fahrbare Untersätze wie einen “Exo-Tank” besteigen können. 

Mit der Kombination aus Circle Pad und Stylus soll zudem ein ganz besonderes Fluggefühl vermittelt werden – der unlängst enthüllte 3DS-Ständer liegt demnach auch in den USA bei, mutmaßlich kriegen wir den also wohl auch.

Kleines Bonbon zum Schluss: Wer Kid Icarus: Uprising bei bestimmten Händlern vorbestellt, erhält einen Gutscheincode zum kostenlosen Download des 3D-Remakes von Kid Icarus dazu.

Neueste Beiträge

NHL 12 – im Klassik-Test (PS3 / 360)

Seite 1 Im letztjährigen FIFA stellte Electronic Arts den Torwart in den Mittelpunkt, jetzt freuen sich auch Eishockey-Fans über mehr Aufmerksamkeit für den Mann mit...

Deus Ex: Human Revolution – im Klassik-Test (PS3 / 360)

Seite 1 Technische und medizinische Entwicklungen wie die Stammzellenforschung sind oft Gegenstand ethischer Diskussionen und grundsätzlicher Fragen: Darf die Menschheit in die Evolution eingreifen? Was...

Leedmees – im Klassik-Test (360)

Ähnlich wie beim letzten PS2-Lemmings sollt Ihr per Kamera­erkennung Wusler ans Ziel führen, Leedmees geht das aber etwas ruhiger an: Per Kinect kontrolliert Ihr...

Sniper Dan – im Test (PS5)

Wimmelbildspiele gibt es viele, doch keines ist wie dieses: Die zu entdeckenden Objekte sind häufig nicht besonders schwer versteckt, dafür braucht Ihr ein ruhiges...

Thrifty Business – für Switch angekündigt

https://www.youtube.com/watch?v=lIK6fcODrqA Entwickler und Publisher Spellgarden Games stellt Thrifty Business für Switch in Aussicht. Der zugehörige Trailer erklärt hauptsächlich das spielerische Grundgerüst der Management-Simulation. Thrifty Business ist...