Der strauchelnde Entwickler und Publisher Midway sorgt für neue Schauermeldung unter seinen Mitarbeitern. Nachdem kürzlich knapp 90 Prozent der Geschäftsanteile für symbolische 100.000 US-Dollar (inklusive 70 Mio. US-Dollar Schulden) den Besitzer wechselten, entlässt der Mortal Kombat-Konzern nun 25 Prozent seiner Mitarbeiter. Betroffen sind die Zentrale in Chicago, sowie das Studio in San Diego. Die Niederlassung in Austin, Texas (BlackSite: Area 51) wird geschlossen, nachdem bereits im Spätsommer zahlreiche Mitarbeiter ihren Hut nehmen mussten. Um die Geschäfte am Laufen zu halten, werden zudem bislang noch nicht angekündigte, in Entwicklung befindliche Spiele gestrichen.Damit steht Midway Austin allem Anschein nach nicht alleine da: Einer unbestätigten Meldung von gamesindustry.biz zufolge hat auch Free Radical Design (TimeSplitters-Reihe) seine Pforten für immer geschlossen. Das unabhängige Studio mit Sitz in England entwickelte zuletzt den PS3-exklusiven Ego-Shooter Haze und forderte Fans auf, Konzepte für TimeSplitters 4 einzureichen.
Exkurse in Home
An dieser Stelle will ich mal von meinen ersten Stunden mit PlayStation Home berichten dem großen Online-Treffpunkt der PlayStation-Welt. Zunächst einmal war ich überrascht von der recht kleinen Download-Größe der Beta. Doch der Hammer folgte beim Installieren: 3 GB will Home sich auf der Festplatte reservieren.Weitere Ernüchterung: Die Fehlermeldung C-931 lässt mich nicht rein! Erst nach einigen Versuchen lande ich in meinem Appartment, das gleich umgebaut werden will: Zunächst kommen alle Möbel auf den Balkon zum einen gibt’s hier eine schöne Aussicht, zum anderen ist in Home immer schönes Wetter (abgesehen davon würden virtuelle Möbel durch Regen oder Hagel aber kaum eingesaut werden). Jetzt aber raus aus der Bude: Über die Plaza zur dauernd besetzten Bowlingbahn und weiter zum Einkaufszentrum, wo der größte Schock kommt. Digitale Klamotten und Möbel kosten echtes Geld und das nicht wenig jedes Einzelteil bis zu einem Euro. Ein Sommerhäuschen schlägt mit satten 5 Euronen zu. Hm, also solange es hier keine attraktiven Paketpreise gibt, trage ich weiterhin meine Standard-Schlabber-Klamotten (und sehe damit aus wie jeder Dritte, der hier rumläuft).Was ich aber wirklich vermisse, ist die Freiheit, wie sie z. B. Second Life bietet. Dort kann man Tage verbringen, die Gegend zu erforschen. In der aktuellen Home-Version dagegen sieht man alles in 5 Minuten. Es sei denn es, man wird von zu installierenden Updates der einzelnen Locations aufgehalten. Aber egal, es sollen ja zahlreiche neue Areale in den “nächsten Monaten und Jahren” (O-Ton Sony-Nachricht) folgen.Schließlich bleibe ich auf der Plaza hängen und zwar beim simplen Dame-Spiel! Ungeduldig setze ich mich auf die kalte Bank und warte auf den nächsten Mitspieler, um an ihm meine neue lückenvolle Taktik auszutesten.Mein kurzes Vorab-Fazit: Einigen Kinderkrankheiten zum Trotz (ist ja noch eine Beta-Version) verbirgt sich hier ein Chat-Room mit hübscher Grafik und netten Gimmicks wie Spielautomaten. Und: Das Grundpaket ist gratis und über kostenlosen Inhalt sollte man ja nicht wirklich meckern
PS3 wird abwärtskompatibel, zumindest mit SingStar
Rockstar bindet Mitarbeiter
Im Gegensatz zu Factor 5 und der allgemeinen Rezessionsangst, die auch die Branche erfasst hat, will Publisher Take 2 wichtige Mitarbeiter der Studios von Rockstar Games auch langfristig binden.Darunter zählen die GTA-Erfinder Sam und Dan Houser, die mit weiteren Schlüsselfiguren des Teams bis Ende 2012 einen sicheren Arbeitsplatz besitzen. Als weiteren Anreiz erhalten die Mitarbeiter eine Gewinnbeteiligung der verkauften Spiele in unbekannter Höhe. Kein Wunder, schließlich hat sich die GTA-Reihe mit über 80 Millionen verkauften Exemplaren als Take 2s Goldesel bewährt.Zusätzlich finanziert Take 2 die Gründung eines neuen Studios unter der Regie von Rockstar Games.
PSP2 dementiert, PSP-4000 wahrscheinlich
Factor 5 entlässt halbe Belegschaft
Nach den Hiobsbotschaften der letzten Woche kommen weitere unerfreuliche Berichte um Factor 5 ans Tageslicht. Zwei nicht näher genannte Branchenquellen berichten von der Entlassunge von 37 Angestellten, was das Team auf 38 Mann schrumpfen lässt. Bestätigt wurde die Aussage, dass seit Oktober keine Gehälter mehr gezahlt werden. Eine weitere Finanzierung des Studio steht in Frage. Ein offizielles Statement seitens der Entwickler bleibt bisher aus. Das von deutschen Auswanderern gegründete Studio sorgte zuletzt mit dem mäßigen PS3-Titel Lair (2007) und einer in Entwicklung befindlichen Superman-Versoftung für Schlagzeilen.
Mädel-Mittwoch: Reiko Hinomoto
Bekannte Videospiel-Heldinnen und -Kämpferinnen gibt es ja einige: An vorderster Front natürlich Lara Croft, doch auch weibliche Spitzenkräfte wie Samus Aran, Chun-Li oder Ivy Valentine sind in der Spielewelt keine unbekannten Größen.Wie steht es aber mit den Mädels aus der zweiten Reihe, denen eine größere Bekanntheit oder Popularität versagt blieb? Sei es, weil sich kaum jemand für ihr Spiel interessierte oder es einfach längst in Vergessenheit geriet?Wir wollen diesen armen Frauen weiter helfen und werden deshalb hin und wieder das Scheinwerferlicht auf eine herausragende Vertreterin richten.Den Auftakt macht dieses Mal Reiko Hinomoto: Die japanische Wrestlerin war Cover-Girl von Rumble Roses – Konamis weibliche Ring-Rüpeleien kamen beim WWE SmackDown vs. RAW-Publikum nicht besonders erfolgreich an, das Xbox-360-Update Rumble Roses XX fiel zudem qualitativ spürbar ab.Immerhin brachte es Reiko auf einen Gastauftritt im Online-Teil von Metal Gear Solid 3, aber das war’s dann auch. Dabei hat das agile Mädel einiges zu zeigen, wie das Video unten beweist. Sogar sozialkritische Momente sind ihr nicht fremd – bleibt bis zum Ende dran, denn Reiko leistet einen wertvollen Beitrag zur Debatte um das Für und Wieder von Nacktscannern.
LittleBigWeihnachten – erstes Level-Pack vorgestellt
Nachdem bislang nur neue Sackboy-Outfits für mehr oder weniger zünftige Summen an die Zockergemeinde verschachert wurden, gibt sich Sony nun ganz festlich. Pünktlich zu Weihnachten steht das erste so genannte “Level-Pack” für LittleBigPlanet im PlayStation Store.Allerdings bekommt Ihr trotz des vielversprechenden Namens keinen richtigen Weihnachtslevel, sondern “nur” die Zutaten, um Euch selbst im Editor einen zu basteln: Ein neues Sackboy-Material (Geschenkpapier), zwei große Design-Objekte (Schlitten und stimmige Beleuchtung), sechs kleine Objekte (u.a. eine Zuckerstange, Weihnachtskugel und Geschenkschleife) sowie jede Menge Sticker.Das ganze Set kostet voraussichtlich knapp drei Euro – gemessen an den bisherigen Preisen ist das halbwegs fair. Interessierte sollten bald zugreifen, denn in drei Wochen wird der Download aus dem Store entfernt.In Hong Kong tauchten zudem erste Informationen auf, dass das Outfit-Set zu Metal Gear Solid in Kürze auftauchen wird – ein fixer Termin wurde aber nicht genannt.
GTA: Chinatown Wars – Cover-Geheimnis und Termin enthüllt
Es gab schon einiger GTA-Teile für Game Boy Color und GBA, doch die konnten den großen Vorbilder nie gerecht werden. Das erste “richtige” Gangster-Epos für Nintendo-Zocker steht in Kürze an, denn der Termin für Grand Theft Auto: Chinatown Wars ist jetzt fix: Am 20. März ziehen DS-Ganoven los und machen Liberty City unsicher.Dazu wurde auch das finale Cover-Motiv vorgestellt (siehe Bild), für deutsche GTA-Fans dürfte die Sache aber noch nicht gegessen sein: Denn offensichtlich fehlt hier noch das USK-Wappen – das dürfte sich mit dem traditionellen Layout-Design der GTA-Cover besonders schlecht vertragen. Wir sind gespannt, was sich die Designer einfallen lassen, um den grafischen Eindruck zu retten.
Solid Snake macht auf dem iPod mobil
Das Rätsel um die nebulöse Metal Gear Solid-Ankündigung von letzter Woche (siehe hier ) scheint gelöst: Nicht die Xbox 360 wird bald mit einem Abenteuer rund um die Kultfigur Solid Snake beglückt, sondern Apples Handhelden iPod touch und iPhone.Der alternde Krieger wird Anfang 2009 in Metal Gear Solid Touch über die Bildschirme der mobilen Geräte schleichen und für mehr Krawall sorgen – die Action-Elemente stehen im Vordergrund. Acht Levels lang wird das Geschehen im grafischen Stil von Teil 4 inszeniert, nicht kostenfreier Nachschub ist bereits fest eingeplant.Auch andere Konami-Serien werden demnächst ver-applet: Silent Hill: The Escape konzentriert sich ebenfalls auf den Action-Aspekt, während Frogger das klassische Automaten-Konzept beibehält, statt sich an den unzähligen mittelmäßigen bis miesen Neuauflagen zu orientieren.








