DiRT 2: Spieleindrücke & Demo-Termin

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Obwohl Codemasters nicht mit einem eigenen Stand auf der E3 vertreten war, haben wir das Messehighlight der Engländer aufgespürt: Colin McRae DiRT. Am Stand von Warner hatte man dem Offroad-Raser einige Anspielstationen reserviert.

Grafisch reiht sich Colin McRae DiRT nahtlos in die Riege der kommenden, hervorragend aussehenden HD-Rennspiele ein – ebenso wie Split/Second, Forza Motorsport 3 und Need for Speed Shift sieht der Offroad-Titel schon jetzt richtig fein aus. Obwohl das Fahrverhalten laut dem anwesendem Entwickler Arcade-lastiger als im Vorgänger sein soll, hatten wir doch so unsere Probleme, die PS-Boliden auf dem Kurs zu halten – zu leicht, zu soft, zu einsteigerfreundlich für Rennspielprofis wird Colin McRae DiRT sicher nicht.

Schön auch zu sehen, dass das Erlebnis abseits der Strecke über Stock und Stein weitergeht. Praktischerweise könnt Ihr Euch per Knopfdruck aber jederzeit auf die Piste zurückbeamen. Auffällig war das hochdetaillierte Schadensmodell – bereits nach den ersten Kurven (und Crashes) sah unser Rally-Flitzer wie frisch vom Schrottplatz aus.

Die zweite anspielbare Disziplin wurde auf Asphalt ausgetragen: Ein kurzer aber knackiger Rallycross-Rundkurs bot etliche Sprünge, fiese Kehren sowie eine ansprechende Randbebauung – nicht immer Standard bei der aktuellen Rennspiel-Generation. Umrahmt werden die über den kompletten Globus verteilten DiRT 2-Rennen von einer etwas an den Haaren herbeigezogenen Extremsportstory rund um Motocross-Legende, X-Games-Champion und (jetzt) Rally-Pilot Travis Pastrana.

 Wie die amerikanische Webseite PlayStation Universe vermeldet, verriet Chief Game Designer Matt Horsman, dass Codemasters Anfang September eine Demo zum Spiel veröffentlichen werde – außerdem bestätigte er, dass die PS3-Fassung das Screenshot-Feature des Firmware-Update 2.50 unterstützen werde.

Heiß auf rassigen Rally-Sport? Dann genießt den E3-Trailer oder die Bildergalerie unten…

Frisches Bildmaterial zu Uncharted: Unter Dieben

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Auf der E3 war Uncharted: Unter Dieben (dessen englischer Titel ‘Among Thieves’ irgendwie mal wieder cooler klingt) einer der Messe-Hingucker.
Mit der optischen Pracht von Naughty Dogs Archäologen-Action kann sich nur die Crème de la Crème der derzeit schon in echter Spielgrafik zu bewundernden HD-Knüller messen – außer Assassin’s Creed 2, Modern Warfare 2 und Splinter Cell Convictions fallen uns spontan nicht viele Anwärter für den Titel ‘Schickstes Spiel 2009’ ein.

Nein, wir haben God of War 3 in dieser Aufzählung nicht vergessen – Kratos’ HD-Premiere ist zwar bombastisch inszeniert, kann aber mit der Textur- und Modell-Brillanz der erwähnten Kaliber nicht mithalten.

Doch zurück zu Uncharted: Unter Dieben. Held Drake strebt erneut nach Ruhm, Ehre und Gold und sieht dabei noch ein ganzes Eck besser als bei seinem Debüt 2007.

Wer mehr zu Story und Spielmechanik von Teil 2 lesen möchte, holt sich im Laden die aktuelle M! Games 07/09 (oder liest hier schon mal die ersten zwei Seiten Probe) – wer einfach nur Lust auf neues Bildmaterial hat, wird mit unserer Galerie glücklich.

Gran Turismo 5: neue Bilder

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Ohne große Worte. Hier gibt’s eine frische Ladung vielversprechender Gran Turismo 5-Screenshots.

Infos zum Spiel sind bis auf die neuen Lizenzen (WRC, Nascar) und das endlich eingeführte Schadensmodell noch Mangelware. Die Grafik (v.a. der Fahrzeugmodelle) ist aber jetzt schon so lecker, dass alle Rennspielern das Wasser im Munde zusammenläuft.

Durchklicken & Genießen!

Der brütalste Block aller Zeiten

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Schon seltsam, welche Aufmerksamkeit ein simpler Notizblock erregen kann: Gedankenlos hatte ich mein schäbiges, rot-schwarzes E3-Heftchen, in das ich brav alle Spieleindrücke gekritselt und die Namen sämtlicher Interviewpartner eingetragen hatte, mit einem Brütal Legend-Aufnäher (zum Aufkleben – was ein Unfug) verziert. Diesen hatte mir irgendeine Promotion-Dame nach der EA-Pressekonferenz zugesteckt – einem geschenkten Gaul schaut man nicht…Ihr wisst, was sich meine.

Doch schon beim nächsten Termin – ich glaube, es war während einer Präsentation von Dante’s Inferno – sprach mich ein Journalistenkollege auf die Herkunft meines Brütal Legend-Blocks an. Leider musste ich ihm erklären, dass es sich um ein simples Meringer Notiz-Untensil handelte, dass ich vor der Reise aus irgendeiner Schublade meines Schreibtisches hervorgekramt hatte.

Eric Nofsinger, seines Zeichen Kreativkopf des Wii-Shooters The Conduit reagierte beim Interview-Termin ähnlich: “Wow, das ist mal ein cooler Notizblock”. Auch ihm konnte ich die nackte Wahrheit nicht vorenthalten: alter Block + billiger Aufkleber = verdammt hipper Brütal Legends-Block.

Kaum daheim angekommen, scharten sich Kollege Michael und Praktikant Tim um besagtes Notizheftchen und erkundigten sich wissbegierig nach dessen Herkunft…

Was lernen wir daraus:

1. EA sollte Brütal Legend-Blöcke herstellen und verteilen. Sie wären heiß begehrt!
2. Nach meiner MAN!AC-Karriere werde ich Notizblock-Designer und -Verkäufer. Ich scheine ein Händchen dafür zu haben.
3. Brütal Legend ist ein echt cooles Game. Zum einen haben wir es selbst gespielt und genossen, zum anderen muss ein Spiel, dessen unechter Fanblock solche Aufmerksamkeit erregt, einfach großartig sein.

Für alle, die vom Brütal Legend-Block einfach nicht genug bekommen können, haben wir eine hochaufgelöste Foto-Galerie angelegt – mit bisher unveröffentlichten, exklusiven Aufnahmen meiner begehrten Schreibware.

Knackarsch-Vergleich: Borderlands vs. Bayonetta

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Wer glaubt, dass sich weibliche Videospiel-Heldinnen – allen voran die Dead or Alive-Mädels –  allein durch ihre Oberweite definieren, der hat ein Details übersehen: Auch der Hintern ist wichtig!

Kaum hatte ich nach dem Probespiel am Sega-Stand meine Entzückung über den entzückend animierten Po der Bayonetta-Helden, der schönsten Kehrseite der E3, überwunden, stolpere ich in den Untiefen unseres E3-Screenshot-Archivs über die wohlgeformten Hinterbacken einer noch namenlosen Borderlands-Protagonisten (wer das Spiel nicht kennt klickt hier oder hier) – was für ein herrlicher Anblick.

Müsste ich mich zwischen den beiden Polygon-Popos entscheiden, würden meine Finger wohl aber doch der Bayonetta-Heldin an den A**** fassen.

Alle noch Unentschiedenen klicken unten auf die beiden linken Galerie-Bilder und genießen die Großaufnahmen.

Oder Ihr träumt weiter von Vanessa Z. Schneider (aus P.N.03) und Nariko (aus Heavenly Sword) – eine feine Auswahl anziehender Bilder der beiden findet Ihr ebenfalls in unserer Galerie.

Monado: Neues vom Xenosaga-, Baten Kaitos- und Disaster-Team

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Obwohl das japanische Studio Monolith Soft (nicht zu verwechseln mit den amerikanischen F.E.A.R.-Machern Monolith Productions) nur eine Handvoll Titel veröffentlicht hat, sind sie Freunden fernöstlicher Videospielkost ans Herz gewachsen: Sowohl die Xenosaga-Reihe als auch das GameCube-RPG Baten Kaitos erfreuen sich einer treuen Fangemeinde; weitere Titel aus dem Hause Monolith Soft sind das Heldenpotpourri Namco x Capom oder die Wii-Katastrophen-Action Disaster: Day of Crisis.

Fernab vom Rummel der Nintendo-Pressekonferenz wurde das neue, Wii-exklusive Projekt der Japaner enthüllt: Monado – Beginning of the World. Mit Infos fernab von Genre (Rollenspiel) und Setting (Fantasy) hält sich der Entwickler noch bedeckt. Bis wir eine Preview-Fassung in die Finger bekommen, müsst Ihr Euch mit dem ersten Trailer und den Screenshots in unserer Galerie trösten.

 

Nintendos Kampf gegen Piraterie

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Im Gespräch mit Handelsblatt kündigt Nintendo-CEO Satoru Iwata einen Kopierschutz für DS- und DSi-Module an. Zudem sollen alle Nachfolgemodelle nach dem DSi über einen neuen zusätzlichen Kopierschutz im Gerät verfügen. Die Herausforderung hierbei: die Kompatibilität zwischen der alten und neuen Generation herstellen.

Hintergrund der Schutzmaßnahme: Die massive Verbreitung von Raubkopien in den letzten Monaten. Warum erst jetzt, fragt Ihr Euch möglicherweise: “Wir haben etwas spät reagiert”, räumt Iwata beinahe reumütig ein. Wann der Kopierschutz in Serie geht, ist noch unklar.

Innenminister fordern Verbot von gewalthaltigen Spielen

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Ginge es nur nach dem Willen der Innenminister, wären Herstellung und Vertrieb gewalthaltiger Videospiele in Deutschland bald endgültig verboten. Vergangenen Freitag einigten sich die Minister der 16 Bundesländer darauf, ein schnellstmögliches Verbot so genannter ‘Killerspiele’ umsetzen zu wollen. Das Verbot soll für Spiele gelten, “bei denen ein wesentlicher Bestandteil der Spielhandlung die virtuelle Ausübung von wirklichkeitsnah dargestellten Tötungshandlungen oder anderen grausamen oder sonst unmenschlichen Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen ist.”
Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) fordert diesen Schritt vom Bundestag noch vor der Wahl im Herbst. Schünemann kommentierte gegenüber Welt Online: “Durch Killerspiele sinkt die Hemmschwelle zur Gewalt. Amokläufer haben sich vor ihren Taten immer wieder mit solchen Spielen beschäftigt.”

Im Gespräch mit GamesDienst äußerte sich hierzu Stephan Reichart, Geschäftsführer des Bundesverbandes der Entwickler von Computerspielen (G.A.M.E.): “Es liegt nicht in der Kompetenz der Innenminister, solch ein Verbot zu beschließen, im Gegenteil: Die Innenminister überschreiten damit ihren verfassungsrechtlichen Kompetenzrahmen. Wenn überhaupt, könnten die Familienminister der einzelnen Bundesländer ein weitergehendes Verbot als das bisher bestehende für menschenverachtende Spiele fordern. Deutschland hat bereits alle rechtlichen Mittel, um menschenverachtende Medien zu verbieten und deren Verbreitung zu bestrafen!”
Zur Erinnerung: Laut Paragraph 131 StGB sind nach aktueller Rechtslage Medien bereits verboten, “die grausame oder sonst unmenschliche Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen in einer Art schildern, die eine Verherrlichung oder Verharmlosung solcher Gewalttätigkeiten ausdrückt oder die das Grausame oder Unmenschliche des Vorgangs in einer die Menschenwürde verletzenden Weise darstellt.”

Reichart stellt nicht nur die Zuständigkeit der Innenminister in Frage, auch im Hinblick auf die Sinnhaftigkeit eines Herstellungsverbots gibt er sich skeptisch, zumal das Gros der relevanten Spiele im Ausland entwickelt wird. Das Schlimmste sei für ihn, dass in Deutschland ein vernünftiger Dialog nicht möglich sei: “Was hier gerade passiert, grenzt schlichtweg an Zensur – und auch die geplanten Netzsperren zeigen eigentlich nur, dass die Parteien, die sowas fordern, in keiner Weise zukunftsfähig sind.”

Auch der Deutsche Kulturrat meldet sich zu Wort und sieht in dem Beschluss der Innenministerkonferenz einen Griff in die “Mottenkiste der Verbotsdebatten”. Geschäftsführer Olaf Zimmermann sagte: “Bei den jüngsten Vorschlägen der Innenministerkonferenz muss man den Eindruck gewinnen, dass es nicht um Jugendschutz, sondern schlicht um Wahlkampf geht. Der Jugendschutz und die Kunst-, Presse- und Meinungsfreiheit sind viel zu wichtig, um sie den wahlkämpfenden Innenministern von Bund und Länder zu überlassen.”

Videospieler demonstrieren in Karlsruhe

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Vergangenen Freitag, den 5. Juni fand in Karlsruhe eine “Demonstration für Jugendkultur” statt. Dem kurzfristigen Aufruf des Initiators Norman Schlorke folgten laut Polizeiangaben rund 400 Menschen, die mit der Parole “Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Spiele klaut!” friedlich durch die Fußgängerzone marschierten. Mit dieser Aktion wollten die Teilnehmer auf die zuletzt in Karlsruhe abgesagte E-Sport-Veranstaltung ‘Intel Friday Night Games’ aufmerksam gemacht werden. Wie berichtet, zog der Veranstalter Turtle Entertainment die Notbremse in einem kommunalpolitischen Streit, bei dem sich die CDU/CSU-Fraktion des Stadtrates gegen den Bürgermeister stellte, der für ein Verbot des E-Sport-Treffens keine Rechtsgrundlage gesehen hatte.Vor Karlsruhe waren Stuttgart und Nürnberg als Veranstaltungsort angedacht, allerdings erteilte man Turtle Entertainment dort ebenfalls keine Genehmigung. Auf der Veranstaltung hätte unter anderem auch Counter-Strike gespielt werden sollen.

Auch der Bundestagsabgeordnete Jörg Tauss, Sprecher für Bildung und Forschung und Medien der SPD-Bundestagsfraktion, meldete sich auf der Veranstaltung zu Wort: “Die meisten Innenminister haben verlangt, Computerspiele mit Gewaltanteilen zu verbieten, und zwar die Herstellung sowie Verbreitung. Das zeigt, diese Leute haben keine Ahnung, es ist Primitivpopulismus. Wir wollen gemeinsam was dagegen tun. Schön, dass Ihr da seid. Ich hab bei Counter-Strike noch nie gewonnen – find ich scheiße – aber ich habe es schon gespielt. Das habe ich im Bundestag bereits gesagt. Ich hab schon Counter-Strike gespielt, hab aber auch keinen von der anderen Partei ermordet. Also Leute, viel Erfolg. Weiterhin viel Spaß bei Eurem Hobby. Wehren wir uns. Machen wir gesellschaftspolitisch Dampf dafür, dass niemand ausgegrenzt wird. Das es nicht so ist, dass Minderheiten unter Druck geraten. Dieser Primitivpopulismus bringt unserem Land gar nichts, er schadet uns eher.” wird der Politiker zitiert.

Ein Interview mit dem Initiator der Demonstration findet Ihr hier, anbei noch bewegte Bilder:

 

NBA 2K10 mit Star Power

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2K Sports rüstet für die neue Basketball-Saison auf: Coverstar der Basketball-Simulation NBA 2K10 wird der letztjährige MVP Kobe Bryant von den L.A. Lakers. Der New Yorker Regisseur Spike Lee drehte zu dem einen Werbespot, indem er dem Superstar ein ’New York Knicks’-Trikot überzieht – Lees Lieblingsklub und großer Rivale in der amerikanischen Basketball-Liga NBA (siehe Video unten).

Der Gag: Spike Lee ruft zu einem Voting auf, bei dem Ihr abstimmt, welches Motiv das Cover zieren wird. Ob der Westküsten-Star jemals das Jersey des Big Apple-Klubs tragen wird? Hier geht’s zur Abstimmung.

 

 

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