Antwort auf: Retrostunde

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genpei tomategenpei tomate
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Ich finde die Widescreen Hacks gut gemacht, nur merkt man, wie oben erwähnt, dass die Technik nach dem Gameplay kam und F-zero dadurch zwar moderner aussieht, sich aber keinen Deut anders spielt.

Ich besitze 3 echte Module, die modifiziert wurden. Zwei davon ( Super R-Type und Gradius 3) sind Sa-1 Cpu Chip enhanced und schlagen natürlich alles, das Fast-romisiert wurde, auch wenn das dritte Game im Bunde, Super Ghouls n Ghosts in der Fastrom Version technisch so gut ist, da würde man heute noch davon sprechen, wie gut es damals gewesen wäre.

Wenn die Emu-Szene so viele Fortschritte macht in Bereiche, die technisch noch das eine oder andere add-on erlauben, um die original Hardware aufzupimpen, dann ist es natürlich um so spannender, wenn das Snes irgendwann zu einem Super-Snes mutiert und die ollen Schinken eine hier und da sinnvolle Tech-Revision erfahren. Pixel-Match und die anfängliche 3D Spielereien ( Mode 7 und co.) können gerne von der Hardware Seite aus an aktuellen Standards der Fernseher hoch-skaliert werden.

Das andere wäre, wenn FX Chips und Sa-1 als eine Art Add-on für die Hardware fusioniert werden ( ähnlich wie beim 32X) so dass man nicht immer die zusatz-Chips in den Modulen einbauen braucht, wie am aktuellen Doom für das Snes zu sehen ist, bei dem sie ein Fx-2 Chip verwendet haben, und die Technik dann spiel-gebunden bleibt, ohne dass andere Spiele davon profitieren würden.
Vitor Vilela hatte z.B. Hard Drivin für das Snes komplett der Sa-1 Cpu zugewiesen, heißt, dass alle 3D Gurken der Snes Äre durchaus flüssig laufen könnten, wenn man es denn wollte.
Macho-Nacho Produktion überbietet sich hingegend dauernd mit Harware-Hacks, so dass ich meine, vieles davon, das mir vorschwebt, müsste technisch machbar sein und das fabulierte Super-Snes meinerseits theoretisch nicht weit entfernt.

Es gab also in der jüngen Vergangenheit etliche Hardware-Hacks, die ihren Ursprung in der Emulation hatten und dann als Hardware-Komponente für echte Konsolen von versierten Bastlern umgesetzt wurden.
Spannend bleibt das auf jeden Fall zumal wie beim MD und NG nicht ausgeschlossen ist, dass neue Spiele für das Snes entwickelt werden ( es gibt noch einige, die seit Ewig und ein Tag auf sich warten lassen), so bald die Entwicklungsumgebung schnelleres programmieren erlaubt.
Bleibt es bei “Spielereien” die Emulationsgebunden sind und die Games zwar relativ verfremden in Feldern, die reine optische Kosmetik sind, finde ich so was natürlich bemerkenswert gemacht, aber allgemein freue ich mich über sinnvolle Verbesserungen der alten Werke und am meisten über neue Games für die alten Kisten, so lange sie noch funktionieren.