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genpei tomate vor vor 2 weeks aktualisiert.
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27. April 2026 um 23:32 #1817865
captain carotTeilnehmer4:3 stört mich am OLED halt echt null. Solange links und rechts wirklich schwarz ist. Bei 3D Titeln nutz ich gerne Widescreen Hacks, aber das ist auch da kein Muss.
28. April 2026 um 5:49 #1817866
genpei tomateTeilnehmerIch finde die Widescreen Hacks gut gemacht, nur merkt man, wie oben erwähnt, dass die Technik nach dem Gameplay kam und F-zero dadurch zwar moderner aussieht, sich aber keinen Deut anders spielt.
Ich besitze 3 echte Module, die modifiziert wurden. Zwei davon ( Super R-Type und Gradius 3) sind Sa-1 Cpu Chip enhanced und schlagen natürlich alles, das Fast-romisiert wurde, auch wenn das dritte Game im Bunde, Super Ghouls n Ghosts in der Fastrom Version technisch so gut ist, da würde man heute noch davon sprechen, wie gut es damals gewesen wäre.
Wenn die Emu-Szene so viele Fortschritte macht in Bereiche, die technisch noch das eine oder andere add-on erlauben, um die original Hardware aufzupimpen, dann ist es natürlich um so spannender, wenn das Snes irgendwann zu einem Super-Snes mutiert und die ollen Schinken eine hier und da sinnvolle Tech-Revision erfahren. Pixel-Match und die anfängliche 3D Spielereien ( Mode 7 und co.) können gerne von der Hardware Seite aus an aktuellen Standards der Fernseher hoch-skaliert werden.
Das andere wäre, wenn FX Chips und Sa-1 als eine Art Add-on für die Hardware fusioniert werden ( ähnlich wie beim 32X) so dass man nicht immer die zusatz-Chips in den Modulen einbauen braucht, wie am aktuellen Doom für das Snes zu sehen ist, bei dem sie ein Fx-2 Chip verwendet haben, und die Technik dann spiel-gebunden bleibt, ohne dass andere Spiele davon profitieren würden.
Vitor Vilela hatte z.B. Hard Drivin für das Snes komplett der Sa-1 Cpu zugewiesen, heißt, dass alle 3D Gurken der Snes Äre durchaus flüssig laufen könnten, wenn man es denn wollte.
Macho-Nacho Produktion überbietet sich hingegend dauernd mit Harware-Hacks, so dass ich meine, vieles davon, das mir vorschwebt, müsste technisch machbar sein und das fabulierte Super-Snes meinerseits theoretisch nicht weit entfernt.Es gab also in der jüngen Vergangenheit etliche Hardware-Hacks, die ihren Ursprung in der Emulation hatten und dann als Hardware-Komponente für echte Konsolen von versierten Bastlern umgesetzt wurden.
Spannend bleibt das auf jeden Fall zumal wie beim MD und NG nicht ausgeschlossen ist, dass neue Spiele für das Snes entwickelt werden ( es gibt noch einige, die seit Ewig und ein Tag auf sich warten lassen), so bald die Entwicklungsumgebung schnelleres programmieren erlaubt.
Bleibt es bei “Spielereien” die Emulationsgebunden sind und die Games zwar relativ verfremden in Feldern, die reine optische Kosmetik sind, finde ich so was natürlich bemerkenswert gemacht, aber allgemein freue ich mich über sinnvolle Verbesserungen der alten Werke und am meisten über neue Games für die alten Kisten, so lange sie noch funktionieren.28. April 2026 um 7:07 #1817867
Kikko-ManTeilnehmerRichtig was los hier in der Retrostunde. Klasse!
@belborn & “Einfach mal 2,3 Levels zocken.Oder bissl leveln”Musste schmunzeln. Das beschreibt sehr gut mein Zockerleben seit ueber 10 Jahren.
Was meinst Du mit: “Mit PS1,Saturn ab da ist das nicht mehr so.”?28. April 2026 um 11:30 #1817886
captain carotTeilnehmer@Genpei:
Das sind halt zwei Seiten. Die eine Variante ist, etwas zu schaffen, das auf Originalhardware laufen würde. Da nutzt du halt dann Custom Chips. Problem ist halt, die sind samt passenden Platinen nicht unendlich vorhanden. Ne theoretische Option wären vermutlich FPGAs. Problem dabei, die Dinger kosten dafür dann doch etwas viel. Zumal man auf einem halbwegs modernen FPGA direkt das komplette SNES als SoC hat. SA-1 oder SuperFX lassen sich so nicht kosteneffizient auf einem Modul umsetzen, denke ich.
Super ZSNES greift aber, samt moderner Spielengine, in die Renderpipeline ein und macht dann Nicht-SNES Sachen. Dafür kannst du halt auch Dinge machen, die auf Originalhardware oder mit klassischer Emulation nicht gehen. Hypothetisch (aktuell gibt es ha keinen SuperFX Support) könnte man zum Beispiel alle Polygon Objekte in Yoshis Island mit zur Spieloptik passenden Texturen bekleben. Oder man tausch halt 2D Elemente gegen viel höher auflösende aus.
Das ist eher mit Halo 2 Anniversary, Oblivion Remastered etc. vergleichbar als mit klassischer Emulation.
28. April 2026 um 13:20 #1817894
genpei tomateTeilnehmerFinde ich auch zweischneidig, aber mit Dasein-Berechtigung, weil, why not.
Alles, das sich umsetzten läßt, wird garantiert von tüchtigen Bastlern umgesetzt werden, auch add-ons, die kaum Massenmarkt-Dimensionen erreichen würden.
Und die kleine-und feine Klientel, die die “paar” Euros mehr für Technik-Schnick-Schnack von der Sorte “Hacks” ausgeben mag ( dazu zähle ich) begrüßt mit mir garantiert mit Freude diese Weiter-Entwicklungen, weil sie weiterhin dafür sorgen, dass eine bestimmte Epoche ( 8/16 Bit Zeit) unseres Hobbys seit über 25 Jahre vital gehalten wird und ein Ende der Weiterentwicklung nicht abzusehen ist.28. April 2026 um 15:50 #1817903
captain carotTeilnehmerAußer das haben wir für populäre Plattformen ja eh schon alles. Schnelle Emulatoren, hoch genaue Emulatoren, sogar Emulatoren mit virtuellem Overclocking. Bei neueren Maschinen und echten Nischengeräten sieht das natürlich anders aus.
Obendrein ist die Nutzung selbst in Super ZSNES optional. Spinnt man das aber mal etwas weiter, dann könnte man aber zum Beispiel Dragon Quest wirklich mit Toriyama Style 2D High Res Grafik spielen. Natürlich ist sowas ein enormer Aufwand für die Community, vor allem wenn man nicht auf KI Assets setzen will. Ergo würde ich jetzt nicht ausgerechnet auf sowas wetten.
Oder, falls das Team dann irgendwann den SFX-Chip gut integriert bekommt, Stunt Race FX mit 60fps bei korrektem Tempo und unbegrenzter Sichtweite. Das ist natürlich jetzt erstmal sehr hypothetisch. Aber das wären Dinge, die denkbar sind und die aktuelle Emulatoren halt schlicht nicht können.Persönlich finde ich tatsächlich sehr, sehr vieles gerade aus der 16-Bit Ära aber auch so einiges aus der letzten 8-Bit Ära heutzutage noch ziemlich ansprechend. Das kann ich auch prima so spielen. Vielleicht nicht zwingend am riesengroßen TV aber gerade auf den Handhelds.
Auf der anderen Seite finde ich die Möglichkeiten hier faszinierend.
28. April 2026 um 16:29 #1817906
genpei tomateTeilnehmerJa, die Spiele haben eine Art Test of Time bestanden und lassen sich nach wie vor prima spielen. Dazu sehen heute viele der Sorte noch verdammt schick aus und nichts spricht dagegen, als Fan zu versuchen, so viel aus der Hardware/Software heraus zu holen, wie es nur geht.
Davon abgesehen, dass Projekte wie Star Fox EX zeigen, was mit dem FX Chip gegangen wäre, trotz der Tatsache, dass es auf Assets vom original SF Spiel basiert, sehe ich auch viel Potenzial für neue Projekte und eventuelle Konvertierungen, die zu der Zeit aus technischen Gründen fürs Snes fallen gelassen wurden.
Ich denke, Star Blade von Namco ( mehr oder weniger der Pate von Star Fox) und frühere Polygon Werke aus der Arcade müssten den heutigen Bastlern nicht mehr so viel abverlangen, wie früher und die Sa-1 Modifizierungen von Gradius 3 und Super R-Type lassen mich von anderen Shmups träumen, die es für das Snes nicht gegeben hat. Stichwort Konamis Lightening Fighters/Trigon, das mit Zoom Effekten und Grafiken daher kam, die das Snes sehr gut hätte stemmen können, nur halt technisch ne Liga über alles war, das man 1990, in den Anfängen der Kiste so kannte.
Frage an dich Captain, ne Art Spinnerei meinerseits. Tüftler haben einige Nes Spiele konvertiert, die jetzt auf der Pc-Engine laufen und befreit sind, sowohl von den Ruckel, als auch von den Flimmer-Einlagen.
Der Sound kann die PcE witziger-Weise sogar 1:1 wiedergeben, wie man ihn von der Nes Hardware her kennt und die Konvertierungen sollen einfach von der Hand gehen, weil die beiden Konsolen den selben Prozessor haben, nur in der PcE Version nun mal 5 mal so schnell.
So weit, so gut und als Noob wiedergegeben, von dem was ich meine, darüber verstanden zu haben.
Wäre es nicht theoretisch auch so herum möglich, PCE Software nämlich, für das Snes zu adaptieren und dank SA-Mod dafür zu sorgen, dass sie flüssig läuft?
Oder müssten die Spiele, so wie neulich beim Neo Geo komplett neu geschrieben werden, obwohl die Arcade Boards von der Konfiguration her beinah identisch waren?28. April 2026 um 19:27 #1817908
captain carotTeilnehmerDas ist halt nicht nur eine Frage der CPU (aktuell sehen wir da zum Beispiel sehr viel Recompiling) sondern auch wie Grafikchips und Soundprozessor funktionieren.
Das NES hat fünf Kanäle, vier davon für Wellenformen (also faktisch Klangsynthese) und einen PCM Kanal. Das kann man auf der PCE mit dem PSG und PCM Kanälen sehr gut nachbilden. Der SNES Soundchip funktioniert dann schon sehr anders.
Das gleiche gilt prinzipiell auf der Grafikseite. Die Funktionen sind da fest verdrahtet, das sind keine progammierbaren GPUs wie heute. Und vieles funktioniert ziemlich speziell. Das NES kann nix, was PCE oder SNES nicht auch können. Bei PCE, MD, SNES sieht das schon ganz anders aus. Das ist auch einer der Gründe, warum es bei manchen Spielen faktisch Parität zwischen den verschiedenen Konsolen gibt und manchmal selbst vom gleichen Entwickler komplett unterschiedliche Versionen.
6502 Familie: da wird es dann schneller kompliziert, als man denkt. Ja, generell sind die alle kompatibel, aber es kann erweiterte oder auch gestrichene Funktionen geben. Ich glaube zwar nicht, dass da für die Konsolen was im Argen liegt, aber meine Hand würde ich da auch nicht ins Feuer legen.
Der SA-1 ist eine SNES CPU auf Steroiden (und theoretisch können beide voll simultan genutzt werden). Spätestens damit sollten PCE Spiele also mehr als schnell genug laufen.
Auf der Grafikseite wird es ggf schon komplizierter. Manches dürfte sich ganz gut portieren lassen, aber anderes vielleicht komplett anders funktionieren.
Beim Sound kann man es dann endgültig vergessen. Der SNES Soundchip funktioniert komplett anders. Ich weiß auch nicht, ob die CPU überhaupt noch über den PSG verfügt oder falls ja, die Hardware den ansprechen kann.
Das gleiche gilt übrigens auch für verschiedene Arcade Platinen. NeoGeo hat einen komplett anderen Soundchip als etwa die Capcom Systeme, eine andere Auflösung und eine andere Farbpalette. RAM und Addressierung sind auch geundlegend unterschiedlich aufgebaut. An der Stelle sind wir noch nicht mal bei Grafikroutinen, die eine Plattform vielleicht hat oder nicht hat.
Das ist heute halt alles unendlich viel einfacher. Die Fähigkeiten sind mehr oder weniger gleich, man schreibt auch auf eine API hin, die einem vieles aus der Hand nimmt und so weiter. Die Software ist zwar unendlich viel komplexer, aber Portierungen sind im Kern einfacher.
28. April 2026 um 21:04 #1817909
belbornTeilnehmerAlso wenn Spiele z.B von PC Engine auf SNES portiert werden um von der Hardware zu profitieren=Mehrwert-Her damit.
Sachen wie,z.B Castlevania 4 aufs Mega Drive zu quetschen-achselzucken.
@Kikko
Schwer zu sagen warum.Meine Jugend empfinde ich heute noch als “perfekt”.Dazu gehörte eben das SNES.Beim Zocken fühle ich mich in die Zeit zurückversetzt.Obwohl Saturn und PS1 auch noch in diese Zeit fallen,habe ich kaum ein Spiel nochmal aus den Gründen angezockt(Trotz großartiger 2D Werke z.B.Valkyrie Profile,Suikoden oder Legend of Mana.Wahrscheinlich meine Pixelmatsch Allergie aus der Zeit wirkt immer noch traumatisch.Und witzig fast alles muß einen Soundtrack haben der mich früher gesselt hat.Auch sonst kein Bock ein durchgezocktes Game nochmal rauszuholen(außer Witcher 3)
Daselbe übrigens auch mit Musik.Den nordischen schwarzen Metal der 90er höre ich heute noch.Danach interessiert mich das Genre kaum noch.Wie gehts euch so damit jetzt wo die 50 bei manchen schon überschritten ist?28. April 2026 um 22:15 #1817911
captain carotTeilnehmerSpiele oder Musik? Ich hab schon ein paar Spiele, die ich X mal gespielt hab, auch aus neuerer Zeit. PS1/N64, da ist leider vieles nicht gut gealtert. Für mich ist da nicht unbedingt die Grafik ein Problem wie viel mehr Gameplay und Steuerung.
Musik: ganz viel von früher höre ich heute nicht mehr wirklich, andere Sachen schon. Was aber echt so ne Sache ist, in den Neunzigern gab es doch einiges an Mainstream Kram, den ich immer noch gut finde während ich heute vor allem Sachen höre, die eher Alternative/Indie/Underground sind. Definitiv nicht nur, aber doch primär.
28. April 2026 um 22:49 #1817912
genpei tomateTeilnehmerBelborn, google dir die Castlevania 4 Demo für das MD und du wirst staunen, wie gering die Unterschiede ausgefallen wären, hätten Konami den Port so gestemmt, wie die heutigen Bastlern!
Ach, was sage ich, google dir das, hier haste es:
Super Castlevania 4 MD Fan-Port Work in Progress 2025
Speziell bei der Musik merkt man auch, dass alles eine Frage des “Feingefühls” für das Original eher eine Rolle gespielt hätte, als das man meinen könnte, das MD wäre im “Symphonischen” Bereich dem Snes unterlegen: Ich finde die Musik mit dem MD Soundchip nicht nur sensationell gut, es ist auch “nur” das Werk eines einizigen Menschen, der die ganze Demo adaptiert hat!Captain, danke für die Erläuterung! Der Sound wäre mir da sekundär und müsste den Konsolen-spezifischen Fähigkeiten angepasst werden, das erahnte ich.
Aber so rein von der Bauweise der Cpu her und, mal angenommen, gängigeren PcE Werke ausgehend, die nur einen Hintergrund haben, ist so was nicht relativ schnell konvertiert?
Zumindest die Auflösung von 256×224 ist bei beiden Konsolen Standard und die Farb-Palette der Pce, mitsamt ihrer 482 Farben gleichzeitig dürften dem Snes nicht wirklich was abverlangen, oddr?
Ich erahne, dass meine Frage bestimmt zig Sachen auslässt, die sie nicht so einfach beantworten lassen, ABER dafür frage ich ja DICH! 🙂28. April 2026 um 23:02 #1817913
captain carotTeilnehmerIch finde ja ehrlich gesagt, dass gerade der orchestrale Part bei Castlevania eher schwach ist verglichen zum Beispiel mit Zelda, Final Fantasy 6 oder Secret of Mana. Und das ist dann einer der Bereiche, wo das MD tatsächlich abstinkt. Was richtig gut darauf ist sind Themes wie bei Streets of Rage.
Stichwort Ports: das hängt halt sehr davon ab, was das Spiel gerade nutzt. Castlevania hat zum Beispiel ein paar Spielereien, die auf PCE gar nicht gehen und auch auf Mega Drive nicht einfach umsetzbar sind. Das gleiche gilt aber teilweise auch umgekehrt. Das heißt jetzt nicht, dass Ports unmöglich sind. Im Gegenteil, viele sind sicher möglich. Spätestens mit SA-1. Aber das ist dann halt kein ‚einfacher‘ Port sondern braucht immer noch viele Anpassungen und vermutlich einiges an Backengineering.
Spannender ist dann in der Generation eh, wie weit sich Spiele auf eine Hardware anpassen lassen bzw welche Tricks man so alle nutzen kann.
29. April 2026 um 4:24 #1817914
Kikko-ManTeilnehmer@Belborn
Ich bin fast vollstaendig auf der 8/16 Bit-Generation haengengeblieben, was Heimcomputer und PC miteinschliesst. Hab als Kind/Judendlicher so viel Zeit mit Spielezeitschriften verbracht (angefangen mit dem C64er-Magazin 1986) und dort so viele Spiele entdeckt, die ich mir damals nicht leisten konnte. Das kann ich jetzt nachholen und all der alte Scheiss nacht mir immer noch Spass. Hab aber auch Null Erwartungen an QoL-Funktionen. Komplizierte Tastatursteuerung, Karte von Hand zeichnen, fehlende Musik, alles kein Problem. Das einzige Moderne auf das ich richtig Bock haette waeren die neueren Metroids, all die Souls-Spiele inclusive der King’s Fields und vielleicht noch Returnal. Ansonsten reicht es mir auf dem neuesten Stand zu sein, selber zocken muss ich das nicht. Brauch auch keine neue Hardware. Mir reichen derzeit alte Konsolen und ein kruemeliger Laptop, auf dem ich auch Amiga-Sachen zocken kann. Die Switch wird wohl noch fuer einige Jahre meine modernste Konsolenhardware bleiben. Kinoreife Praesentation gibt mir so gar nix.Noch was anderes:
Hat hier jemand mal Lost Kingdoms gezockt und kann sagen, ob sich der Kauf lohnt?29. April 2026 um 6:02 #1817917
genpei tomateTeilnehmer@Kikko
Kann mit dem Spiel nicht weiter helfen, ist n JRpg. 😉
@Captain
Da bin ich komplett anderer Meinung, was die Musik von CV4 angeht, aber eventuell reden wir von der Sampling-Qualität und nicht von der Komposition, dann ja: Kein Geheimnis, dass das Snes mehr darauf ausgelegt ist, Orchester Gedöns besser wiederzugeben, was aber für mich nicht bedeutet, dass das MD in dem Bereich inkompetent ist. Der unterschied beim etwas “blechernen” Sound wegen des Soundchips merkt man sofort, aber viele Sachen können in dem Bereich auch auf Segas 16 Bitter sehr geil klingen.
Der Bass ist in der CV4 Version oben im Video um längen besser abgemischt, als beim Snes Pendant und die Orgel…sagen wir mal, sie klingt auf dem MD sogar old-schooliger. 😉Bisher gab es kaum eine Snes Spielerei, ob Mode 7, Rotierende Hintergründe, Zoomereien etc. die nicht von der PcE oder MD bewältigt werden konnten.
Klar, dass wenn man die Vorlagen kennt dann den Unterschied merkt, wenn Pce/MD eher die Effekte getrickts emulieren, als dass es proprietäre Features wären, die fest in der Architektur verbaut sind, aber wenn ich mir die Demos von Axelay und F-Zero speziell für die Engine anschaue, weiß ich natürlich nicht, wie die Games insgesamt ausgefallen wären, aber technisch wären sie sensationell geworden, das sieht man und wir würden heutzutage garantiert wesentlich weniger darüber reden, wie unterschiedlich die Kisten waren sondern dass beinah jegliche Software, die man aus der Zeit kennt, bis auf einigen absoluten Ausnahmen, mit den entsprechenden Skills/Wille auf allen dreien möglich gewesen wären.Die Star Fox Demo für das MD läuft auf nativer Hardware und wirkt genau so “flüssig” wie die Snes Version mitsamt FX Chip und, ich kann mich nur wiederholen, F-Zero für die PcE sieht so was von unglaublich aus, dass ich bedaure, kein einziges Spiel von der Sorte für die Engine je gesehen zu haben.
F-Zero Demo für die PcE
Die Tech-Grundlage im Video weiter-gesponnen/verfeinert und das wäre ein fantastisches Sci-fi Raser geworden, das sich seinen Namen gemacht hätte. Ich wette drauf!29. April 2026 um 9:04 #1817933
captain carotTeilnehmerDie Demo benutzt kein Mode 7 und das sieht man witzigerweise auch direkt. Das ist zwar an sich gelungen, aber sieht gleichzeitig sehr falsch aus bei Drehungen usw., so ganz nebenbei kann Mode 7 halt auch mehr.
Gibt ja sogar Titel, die mit ein paar Tricks zwei Mode 7 Ebenen gleichzeitig nutzen.
Star Fox Mega Drive: da bin ich nicht auf dem aktuellen Stand, aber halbe bis zwei Drittel Frame Rate, schlechtere Draw Distance und für die Handvoll Texturen aus dem Original musste man sehr tief in die Trickkiste greifen.
Damals haben Devteams von meist weniger als zehn Leuten Spiele in unter einem Jahr entwickelt. Heute sitzen manche Heimentwickler, teilweise in kleinen Teams, viele Jahre an manchen Sachen und können auf 35-40 Jahre Dokumentation zurückgreifen.
‚Schnelles‘ 3D auf FastROM ohne SFX.
Voxel, Textures uvm auf Stock-SNES!
Damit will ich jetzt gar nicht sagen, dass das SNES die geilste 16-Bit Konsole ist (das ist ja eh wissenschaftlich anerkannte Tatsache🤪). Die Devszene hat da in den letzten Jahren auf allen Plattformen noch mal so einiges aus den Kisten rauskitzeln können, was früher als unmöglich galt. Beim SNES liegen die Limits halt eher bei 3D und aktuell fwhlender Entwicklungsumgebung. Genau letztere ist der aktuell dicke Vorteil beim Mega Drive.
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