Der Film und Fernseh Thread
- Dieses Thema hat 13,201 Antworten, 193 Teilnehmer, und wurde zuletzt von
captain carot vor vor 3 weeks, 1 Tag aktualisiert.
-
AutorBeiträge
-
9. April 2014 um 16:33 #959359
AnonymInaktivEin Police Academy Remake … Da bin ich mal auf die Cast gespannt, die sich das antut ..
Egal ..
Morgen wird sich >> Lego – The Movie << angeschaut!!!
9. April 2014 um 17:20 #959360
captain carotTeilnehmerPolice Academy 1 und 2 waren ganz gut, 3 und 4 noch annehmbar, 5 mau, 6 Mist und 7 Müll. Ob es da unbedingt ein Remake oder Reboot braucht sei mal dahingestellt.
9. April 2014 um 17:24 #959361
ChrisKongTeilnehmercaptain carot wrote:Police Academy 1 und 2 waren ganz gut, 3 und 4 noch annehmbar, 5 mau, 6 Mist und 7 Müll. Ob es da unbedingt ein Remake oder Reboot braucht sei mal dahingestellt.
Wo bitte kann ich unterschreiben? Seh ich ganz exakt genauso. Den 7. hab ich mir nur widerwillig angetan, um bestätigt zu kriegen, was ich schon geahnt hatte.
Eins ist sicher, der Fäkalhumor wird immens sein.
9. April 2014 um 17:45 #959362
LofwyrTeilnehmerIch höre schon Michael Bay antraben.
9. April 2014 um 18:46 #959363
retroTeilnehmerLofwyr wrote:Och nö!captain carot wrote:Ob es da unbedingt ein Remake oder Reboot braucht sei mal dahingestellt.ChrisKong wrote:Das Recycling wird zur Never Ending Story. Wo sind bloss die Schreiber hin, die originäre Stoffe kreieren. Vermutlich im Fernsehen. Aber mal ehrlich, sogar wenn man nur halbwegs Talent hat, sollte einem doch mal was selber einfallen, oder nicht?
Ja sicher, genau wie in der Games Ecke.
Da werden wird mit Shootern und ihren ach so großen Neuerungen zugemüllt, mit Konsolen beglückt, die nicht erhältlich sind und mit Ideen verblendet, die sich selbst der eigene Feind sind.In letzter Zeit wird sowieso nur geraunt, bei jedem Trailer wird gepostet, wie mies und schlecht alles ist.
Ihr seid die Könige der Pessimisten, ehrlich.Ich wundere mich überhaupt nicht mehr, warum ich immer mehr in den News Bereich abgleite.
9. April 2014 um 18:57 #959364
ChrisKongTeilnehmerNaja, ich seh zum Vergleich immer mal wieder ältere Streifen an, dann merkt man erst, wie verweichlicht und durchgesteamert die Filme von heute einfach sind. Wie man aber bei jeder Ankündigung zu einer Fortsetzung einer bestehenden Reihe ausflippen kann, ist mir echt ein Rätsel.
Im Gegenzug bin ich dafür Nonstop von TV-Serien am Schwärmen. Dort krieg ich, was ich im Kino eben nicht oder kaum mehr finde. Frag dich doch mal selber, was bei einem Kinofilm noch hängenbleibt. Schlecht sind viele nicht, aber das gewisse Etwas fehlt einfach. Ich wüsste keine erinnerungswürdige Szene, die ich jetzt rezitieren könnte. Und wenn man mal jemanden explizit drauf anspricht, dann kommt meist auch nur eine lakonische Antwort.
Abgesehen davon, bewahre ich mir durchaus eine differenzierte Sichtweise. Ich verdamme nicht automatisch jedes Remake, mir gefallen da doch einige, im Gegensatz zu Schnitzel.
Aber alles einfach pauschal abfeiern, wie manche es hier tun, nein, das tu ich mit Sicherheit nicht.
9. April 2014 um 19:11 #959365
LofwyrTeilnehmer@retro: Es gibt einfach Sachen die brauchen kein Remake. Police Academy steht so sehr für die Zeit in der es gedreht wurde das sich das nicht in die heutige Zeit übertragen lässt. Und die wirklich guten Remakes kann man eh an einer Hand abzählen.
Außerdem gibt es genug neuen Stoff im Kino den man sowieso nicht komplett schauen kann.
9. April 2014 um 19:38 #959366
retroTeilnehmer@Kong
Das war auch nicht in meinem Sinne, pauschal abfeiern.
Aber was hier passiert, ist pauschales Gezeter.
Letztendlich ist jedem überlassen, das wieso und warum sollte nicht immer zu Thema werden.Serien sind das neue Kino, das steht fest. Das hat vermutlich aber auch damit zu tun, dass uns heutzutage das warten auf die jeweils nächste Folge erspart bleibt. Wir können streamen, wir können ganze Staffeln kaufen oder ausleihen, selbst im Fernsehen werden schon zwei bis drei Episoden am Stück gesendet. Auch die schier endlose und gleichermaßen überwältigende Auswahl bietet zu jedem Thema genug Material.
Aktuell habe ich die zweite Staffel von Prison Break beendet, das waren mindestens 40 Folgen á 45 Minuten lang Spannung, die mich vor den TV fesselten. Ebenso erging es mir mit den Sons, auch BB war der Renner.
9. April 2014 um 19:45 #959367
captain carotTeilnehmerQuote:Police Academy steht so sehr für die Zeit in der es gedreht wurde das sich das nicht in die heutige Zeit übertragen lässt.Das ist sicher ein ganz entscheidender Punkt.
Und nein, es gibt immer noch genug Punkte pro Kino. Das hängt aber u.a. davon ab, was man sich anguckt. Dass da einiges an Enttäuschungen dabei ist geb ich unumwunden zu. Genauso aber im TV. Es gibt reichlich Grütze in Serie und gute Kinofilme.
Der Remakewahn nervt derzeit. Manche Remakes sind gut, manche bringen wirklich auch neues, viele wärmen aber krampfhaft alte Erfolge auf. Wenn sich Hollywood da wenigstens nicht nur auf 80er und ganz frühe 90er einschießen würde, vllt. könnte ein Remake von Herr der sieben MEere (übrigens selbst ein Remake) auch mal was neues bieten. Aber nö, Total Recall, RoboCop, Turtles… werden aufgewärmt, vllt. weil ma gleichzeitig auf Nostalgiebonus hofft.
9. April 2014 um 20:03 #959368
retroTeilnehmer@carot
Nostalgie? Natürlich, wir standen schon früher auf solche Sachen und sind somit das Zielpublikum. Ich will es mal wieder mit dem Games Bereich vergleichen. Ich spiele gerne Retrospiele, habe aber auch nichts dagegen, Remakes und dergleichen zu spielen, geschweige denn sie von vornherein zu verurteilen. Dass da viel an Machwerk von Fans kommt, ist schade, heißt aber nicht, dass es schlecht ist.Die alten Filme anzusehen, macht Spaß und lässt in diese Zeit abtauchen, genau wie Lofwyr es beschrieben hat. Aber wer sich mal den alten Judge heute angesehen hat, kann über diese Plastikuniform nur müde lächeln. Ganz anders zum Beispiel Robocop, der wirkt zeitlos.
Oder aber ein Remake von Highlander? Der Name der Rose? Oh mein GOTT…..
Würde mich aber dennoch überraschen lassen.Ach ja, habe vor kurzem die Bluray von der Rose angesehen und kann dir nur zum Upgrade auf die blaue Scheibe raten!
9. April 2014 um 20:09 #959369
ChrisKongTeilnehmerDer Siegeszug der Serien ist massgeblich dem HBO Format zu verdanken. Die 10-13 Episoden pro Staffel binden Schauspieler nicht mehr so ultimativ wie es die 24 Episöder tun. So ist eine Kino- und TVkarriere durchaus vereinbar. Z.B. Charlie Hunnam aus Sons of Anarchy, der auch regelmässig im Kino ist. Auch Timothy Olyphant, Sean Bean, Ron Perlman, Kevin Spacey und Steve Buscemi mussten sich nicht für eines von beiden entscheiden, was darum auch das Engagement bei einer solchen Serie erleichtert. Oder man nehme nur mal Cumberbatch. Mit 3 Filmen pro Staffel, ist Sherlock dennoch der Renner, wie sie es als Case of the Week nicht wär. Und muss Cumberbatch deswegen auf der grossen Leinwand kürzer treten? Au contraire, es gibt Leute im Star Wars Forum, die sind froh, dass er nicht in E7 dabei ist, weil er vielen schon zu überpräsent ist.
Kommt noch hinzu, dass ein Schauspieler für sich eher Chancen sieht, sich im TV auszutoben. Bryan Cranston schafft das bislang nur im TV. Dies hat auch dazu geführt, dass sehr viele ambitionierte Schreiberlinge ins TV gewechselt sind. Die sogenannten Showrunner haben da die volle Kontrolle und sind nicht selten massgebend bei der Produktion.
Darum war ja beim Autorenstreik, das TV lahmgelegt, denn so gut wie alle Showrunner sind gleichzeitig Autoren und eben die haben gestreikt.
Was anderes ist sicher deren Auffassung von künstlerischer Integrität. Nehmen wir an, du wärst Künstler, woran würde dein Herz und deine Leidenschaft eher hängen, ein Projekt, wo du dich selber verwirklichen kannst, weil nicht jede Episode ein totaler Erfolg sein muss oder eine Auftragsarbeit von einem Studio, das dir bei jedweder Gelegenheit auch noch reinredet?
Frag mal Joe Carnahan, der hat schon 2-3 Mal das Handtuch geworfen wegen kreativer Differenzen. Hört man zumeist so gut wie gar nicht im TV.
Gibts da natürlich auch, AMC ist auf den Spartrichter gekommen und meinte mal eben Darabont wegrationalisieren zu müssen, warum auch immer. Anderen Serien hat man dort auch das Budget gekürzt.
Breaking Bad ist zu Ende, Mad Men eigentlich auch, bleibt nur noch TWD, bei allem anderen hat man Schiffbruch erlitten. Für mich ist AMC eigentlich ein Scheiss-Sender. Wollen wir mal hoffen, dass die nicht die ganzen Kreativlinge vergrätzen.
Bleiben HBO (sind aktuell mit True Detective auf Erfolgskurs), FX (Justified und die Sons), Showtime (Shameless und Californication) und natürlich Netflix (House of Cards).
Die Case of the Week Serien hab ich langsam über, da ziehe ich mir meist eher was rein, das noch ein wenig witzig ist, einzige Ausnahme Hannibal.
Um zum Anfangsthema zurückzukommen, hat die Form der Konsumation sicher auch seinen Beitrag zum Erfolg von Serien geleistet, aber die Ursachen sind gleichwohl einiges komplexer.
Und die Tatsache, dass in den grossen Major-Studios lauter Branchen-fremde Manager ihr Dasein fristen, auf der Suche nach dem nächsten 80ies Hit, den man remaken kann, wird auch längerfristig nicht gerade für regen Zulauf mit kreativen Köpfen sorgen.
Diesen Umstand anzuprangern mag auf dich vielleicht pessimistisch wirken, dennoch ist es absolut legitim, seinen Unmut zu äussern und nicht jedes Mal laut Beifall zu klatschen, wenn wieder irgendwo ein Konzept durch ständige Repetition zu Grabe getragen wird.
9. April 2014 um 20:19 #959370
LofwyrTeilnehmerAmazon ist ja auch in den Serienmarkt eingestiegen.
Ich muss sagen das mich Serien, abseits von Animes, gar nicht mehr reizen und selbst da muss ich mich zwingen mal anzufangen. Die 64 Folgen FMA wirken ja erst mal abschreckend obwohl ich weiß das die Serie super ist.
9. April 2014 um 20:26 #959371
AnonymInaktivNun endlich habe auch ich “300 – Rise of an Empire” gesehen – und das sogar im O-Ton!
Ein knappes Fazit vorweg, bevor ich mich etwas auführlicher darüber auslasse: Unbeindruckend und unspannend – 4 von 10 Punkten!“300 – Rise of an Empire” spielt vor, während und nach dem ersten Film und hat der erste 300 noch Einige neue Elemente gehabt und seine über-herosich erzählte Geschichte gut in diese Art-Comic-Optic gepaßt, wirkten viele Szenen auf mich extrem billig. Fast möchste ich ich schon von einem gutbetuchten Fan-Film-Flair sprechen. Besonders schlimm fand ich es, dass scheinbar alle Griechen durch austauschbare Army-Typen, inklusive unpassender Frisur, dargestellt wurden. Klar, im Original waren sicher auch viele von denen dabei, aber da Leonidas halbwegs stimmig war und sich der Rest immer hübsch unter Helmen versteckt hat und sowieso früher oder später über die Wupper – oder in diesem Fall den Styx – geschickt wurde, war mir das egal.
Dazu kommt, dass dieses Mal auch viel, viiiiieeeeel zu viel Dialoge und Szenen dabei waren, die nur dem Szeck dienten eine ziemlich langweilige Geschichte voranzubringen, die schon allein wegen der farblosen Charaktere völlig uninteressant war.
Klar, die Kampszenen waren gut, aber streckenweise mit extrem dummen und nicht nachvollziehbaren Ideen angesiedelt. Noch dazu hat sich die Anzahl von Schiffen und Männern immer so dargestellt, wie es das Drehbuch just für diese Einstellung und Szene benötigt hat.
Die Verkettung der Kampfszenen im ersten Teil verdient zwar auch keinen Oskar, hat sich aber auf ein “Hier kommt ihr nicht vorbei! Versucht es ruhig!”-Spiel beschränkt. Im Nachfolger nimmt das Ganze schon Power Ranger Schurken Niveau an.
Womit wir schon bei der größten Katastrophe des Ganzen Schauspiels wären, der weiblichen Gegenspielerin. Diese wird uns als beste Kämpferin überhaupt vorgestellt und endet damit, dass ihr die Spalte nach dem gegenerischen König juckt, deswegen wie ein PMS-Opfer durch die Gegend biestert und selbst den sogenannten Gottkönig Xerxes zu einer noch größeren größeren Lachnummer degradiert als er ohnehin schon ist. Zumindest an dem war seine rückwärtige Ver-Michael-Jackson-ierung von einem mikriegen Weißen in einen dunkelhäutigen Riesen unterhaltsam.“300 – Rise of an Empire” zeigt eindeutig, dass nicht jedes Konzept zwei Mal aufgeht, vor allem dann nicht, wenn man es mit blasen Charakteren und zwanghaften Aktionszenen verwässert. Die Besinnung auf das, was den Erstling ausgemacht hat, also gut erzählte Kämpfe, die durch eine Alibi-Geschichte zusammengehalten wurden, wäre angebrachter gewesen.
9. April 2014 um 20:39 #959372
ChrisKongTeilnehmerEben darum sind diese verkürzten Staffeln eine echte Wohltat. So 10 Episoden sind relativ schnell durch und man kann sich wieder im nächsten Thema verlieren. Ich finde das Format von 24 Episoden je länger je unerträglicher. Da gibts dann viel zu viele Filler-Episoden. Die letzten 4 Staffeln Akte X waren eine einzige Filler-Episode, wenn du mich fragst. Von solchen Serien kann ich mir max. 2 Episoden nacheinander ansehen. Zu generisch das blöde Lachen am Ende jeder Episode. Stephen J. Canell hats mit seinen 80er Jahre Serienkonzepten echt übertrieben.
Aktuell läuft zum ersten Mal OZ auf deutsch. Wer die Serie nicht kennt, ist so ziemlich eine meiner Lieblingsserien und ein regelrechtes Schaulaufen der HBO Serienstars. Die Episoden haben so süchtig gemacht, dass ich mich regelrecht zwingen musste, nicht weiterzusehen. Mir taten schon die Augen weh. Kann die jedem nur wärmstens empfehlen. Hoffe, dass sie irgendwann auch bei uns auf Disc erscheinen wird. Der Grad an Unberechenbarkeit wird bis heute von keiner Serie übertroffen.
Edit; @Nightrain
Ich hab mich ehrlich schon gefragt, was am Erstling so toll sein soll. Ein paar markige Sprüche und einfallslose CGI Action haben mich eher einschlafen lassen. Mal abgesehen davon, dass ausser Butler auch kaum eine interessante Figur vorkam. Damit sinkt meine Erwartung an den neuen Streifen sogar noch tiefer, als sie es so schon war.
Diese seelenlosen aufgeblasenen CGI Nummern könnte sich Hollywood mal langsam wieder abgewöhnen.
Wire-Fu wird sowieso meist stark überstrapaziert und empfinde ich persönlich je länger je mehr als eine Hypothek in der modernen Choreografie eines Kampfes.
Fettsack Seagal wird ja nur noch durch Wire-Fu in aufrechter Position gehalten.
9. April 2014 um 21:29 #959373
captain carotTeilnehmer@retrofreak: Genau da liegt aber auch ein Problem. Nimm mal die Turtles. Die alten Realfilme hatten einen eigenen, wenn auch leicht trashigen Charme. Der neue kommt als CG-Actionorgie daher und wirkt vom Trailer weg leider wie aus der Retorte. Das wird kaum besser dadurch, dass die neuen Schilkroten eher aussehen wie Hulk mit Rückenpanzer und Glatze.
Obendrein verlassen sich viele Filme zu sehr auf Schauwerte. Die hatten 90er Jahre Klassiker auch. Nehmen wir mal die Mumie (auch ein Remake, aber eigenständig) oder das fünfte Element. Nur haben sie sich nicht darauf verlassen. Die Mumie wäre eigentlich ein perfektes Beispiel für nen Film aus der Retorte, alleine der Wortwitz in dem Film geht aber vielen vergleichbaren, neueren Produktionen völlig ab.
Es geht natürlich oft auch ganz anders. Der neue Dredd, eigentlich ein the Raid Remake, dabei aber eigenständig genug und sich keineswegs nur auf Effekte verlassend. Hugo Cabret, mit Effekten eigentlich nur so voll gestopft haben die hier aber rein unterstützende und keine Hautrolle.Remakes oder Reboots können auch gut, sogar völlig eigenständig sein, Paradebeispiel ist wohl sicher Nolans Batman. Das Problem derzeit ist, dass viele Remakes/Reboots weder die Seele des Originals einfangen noch einen Funken Eigenständigkeit bringen sondern als völlig generisches Etwas daherkommen und das schlichte Fast Food Gefühl aufkommen lassen.
Übrigens auch eine Sache, die ich an den derzeitigen MArvel Filmen durchaus positiv finde, die sind vllt. nicht alle gut, dafür aber eigenständig.
-
AutorBeiträge
- Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.



