Der Film und Fernseh Thread
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captain carot vor vor 3 weeks, 2 Tage aktualisiert.
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7. Februar 2016 um 11:42 #963095
ghostdog83TeilnehmerDas Risiko für Lionsgate ist relativ gering:
The production budget was $140 million. Jon Feltheimer, the CEO of Summit’s parent company Lionsgate, said Lionsgate’s financial exposure was under $10 million due to tax incentives of filming in Australia as well as foreign pre-sales.
Zwar kommt das Marketing noch dazu (u.a. Super Bowl 10 Mio. Dollar), aber insgesamt wird der Film, selbst wenn er ein Flop wird, weich fallen (im vgl. zu anderen Filmen mit ähnlicher Ausgangslage).
7. Februar 2016 um 11:50 #963096
ChrisKongTeilnehmerIch finde der Trailer ist extremst kontraproduktiv dabei. Diese 10 investierten Millionen könnten nachher noch das x-fache davon kosten. Es gibt mittlerweile einfach zuviele solcher Filme, sodass die Bezeichnung Eventfilm sich unterdessen selbst überlebt hat. Ein Event ist das schon lange nicht mehr.
Irgendwie scheint man da nichts aus den Flops vergangener Zeiten zu lernen.7. Februar 2016 um 12:27 #963097
ghostdog83TeilnehmerDie Zielgruppe sind die Zuschauer beim Super Bowl (über 100 Mio. allein in den USA).
Ich kann mir schon vorstellen, dass ein Teil dieser Zuschauerschaft (junge, männliche Zuschauer) sich davon angesprochen fühlt.
Ohne Marketing würde man diese Zuschauer, beim größten Sportereignis der USA, womöglich nicht erreichen, zumal die 10 Mio. Dollar bei der Reichweite für das Studio eine läppische Investition sein sollte.
7. Februar 2016 um 12:38 #963098
ChrisKongTeilnehmerDie werden den Film wohl schnell wieder vergessen haben. ^^ Die 10 Millionen werden ja wohl nicht das einzige sein, was man da an Marketing reinsteckt. Das Problem ist, dass er für sein Budget eben auch noch reichlich billig wirkt. Der typische Videothekenreisser. Denke dort wird er mehr Geld generieren.
Aber Hollywood verballert gerne mal sinnlos Kohle.
7. Februar 2016 um 12:47 #963099
ghostdog83TeilnehmerWo und wie viel investiert wird, weiß ich nicht.
Ebenso wenig was den Werbeeffekt betrifft.
Der Film wird aber sicherlich sein Zielgruppe finden.
Wenn das Marketing bspw. 70 Mio. Dollar beträgt und der Film beim Budget nur 10 Mio dem Studio kostet, sollte ein internationales Ergebnis im Bereich 150 bzw. 160 Mio. Dollar schon zum BEP reichen.
In Asien könnte man diese Summe vielleicht allein erzielen, wobei da weniger dem Studio verbleibt.7. Februar 2016 um 14:51 #963100
SpacemoonkeyTeilnehmerhm regisseur nicht gut, drehbuchautoren nicht gut, schauspieler nicht gut, effekte nicht gut…
7. Februar 2016 um 15:17 #963101
ChrisKongTeilnehmerIch dachte min. das doppelt des Budgets muss an den Kinokassen wieder rein?
Ich glaube nach wie vor nicht, dass der Film das tun wird, zumindest wären mir kaum vergleichbare Filme bekannt in letzter Zeit, die ein Erfolg waren. Bei Scotts Exodus konnte man wenigstens noch mit Namen aufwarten. Butler dürfte wohl weniger ein Kassenmagnet sein.
Führe das aber mehr auch auf die Übersättigung an Fantasystreifen zurück. Davon gibts ja nicht grad wenige. Ich muss ehrlich sagen, dass mich der letzte Trailer von World of Warcraft dann einiges mehr überzeugt hat, als das hier. Und auch dem würde ich jetzt nicht einen Riesenerfolg prophezeien. Der Vorteil, eine verdammt grosse Fanbase. Die haben originäre Stoffe natürlich nicht. 47 Ronyn wurde das mMn ebenso zum Verhängnis wie Jupiter Ascending. Bei der Anzahl an solchen Filmen, entscheidet sich der Kinogänger eher für das, was er kennt. Macht der Spieler ja meistens auch so.
Aber mal anders gefragt, überzeugt dich der Trailer?
7. Februar 2016 um 17:42 #963102
captain carotTeilnehmerErstmal bekommen die Studios natürlich nicht die gesamten Kinoeinnahmen. Dazu kommt eben noch das Marketing. Wenn man eine 150 Millionen Produktion hat und noch mal 150 Millionen für MArketing, dann wird bei weltweiten Einnahmen von 600 Millionen wohl kein oder kein nennenswerter Gewinn drin sein. Allerdings kommen dann ja auch noch TV-Lizenzen, Filmverleih, Blu Ray-Verkäufe und Merchandising.
Disney wird bei Force Awakens wohl gigantische Summen mit dem Merchandise gemacht haben. Weniger aber immer noch viel bei den Marvel Filmen.
The Revenant ist da z.B. ein Film, der wohl kaum Merchandise Milliarden einbringt. ^^
Der Knackpunkt ist, wie sich die Kohle zusammensetzt. Abschreibungsprojekte, Rechteverkauf im Vorfeld, Steuerersparnisse, Subventionen…, das alles kann helfen, den Film wesentlich früher aus der Verlustzone zu bekommen.
8. Februar 2016 um 7:03 #963103
ghostdog83TeilnehmerDiese Rechnung habe ich auch eine Zeit lang vertreten, es selbst im letzten Jahr so ähnlich verfasst.
Aber durch die Möglichkeiten, wie z.b. staatliche Subventionen in Kanada (z.b. bei Pixels), können die Kosten für die Studios sehr viel geringer ausfallen, als auf dem Papier zunächst angenommen.
Hier beträgt das Budget 140 Mio. Dollar, aber dem Studio kostet der Film durch Deals und Subventionen nur 10 Mio. Dollar ohne Marketing.
Die 70 Mio. habe ich deshalb genommen, weil 50 Prozent vom Budget mWn das Minimum sind, ich bei Gods of Egypt kein Mega Marketing Budget vermute.
Aber es könnten am Ende auch 100 Mio. + sein, wie du schreibst.
8. Februar 2016 um 9:50 #963104
RonynTeilnehmerHard-Boiled.
Überrascht das bei all dem töten und Spektakel nicht alles egal und der Tod von einzelnen noch Wirkung zeigt.
Etwa wenn Mad Dog und Alan über Zivilisten ihren Kampf pausieren und Wong alle hinrichtet.
Oder Alan den falschen Mann tötet.
Das dass nicht irrelevant wird ist wohl eine Stärke von Woo.
Bei meinen Erstkontakten habe ich mich immer von der Figur von Mad Dog provoziert gefühlt.
Entweder seine Unemotionalität oder der technischen Leistung nach.
Jetzt gebe ich Punkte für seine Kraft und Effizienz.
Allein mischt er Alan und Tequila im Arsenal auf.
Swag.Woo ist auch der einzige, der so stilvoll mit Verlangsamung umgeht.
Das was er damit erhöhen will, wird auch erhöht.
Es ist fester Teil der Ästhetik und kein gimmik um Publikum zu langweilen.
Siehe dazu Snyder.8. Februar 2016 um 10:49 #963105
ghostdog83TeilnehmerChrisKong wrote:Aber mal anders gefragt, überzeugt dich der Trailer?
Jaime Fucking Lannister vs Leonidas? – klar werde ich mir den Film geben, aber nicht im Kino.
Die 2-Std.-Lebenszeit kann ich ruhig dafür opfern. Sieht nach kurzweiliger Trash Unterhaltung aus. Passt.Aber davon mal abgesehen, spielt es keine Rolle was ich oder du davon halten, da es nicht der Maßstab für die Allgemeinheit ist.
In der Vergangenheit haben einige Filme an der Kinokasse große Erfolge erzielen können, wo du dich auch skeptisch vorab geäußert hast (z.b. Jurassic World).
8. Februar 2016 um 10:52 #963106
ghostdog83Teilnehmer8. Februar 2016 um 11:09 #963107
SpacemoonkeyTeilnehmersooo viel scheiße auf einmal? das geht nun wirklich nicht
8. Februar 2016 um 12:39 #963108
RonynTeilnehmerDu darfst dir auch alles getrennt und nicht gleichzeitig ansehen.
Gilt wohl auch für die Filme selbst.
Ich werde mir nicht mal die geilen trailers ansehen, obwohl die vielleicht die überlegene Fassung sind.
Weil kürzer und doch mit allen Einzelheiten.* Kung Fu Killer sieht reizvoll aus.
Mhm.8. Februar 2016 um 13:17 #963109
bitt0rTeilnehmerahhhh! der super paul!
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