Der Film und Fernseh Thread
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captain carot vor vor 1 month aktualisiert.
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22. Mai 2017 um 15:59 #964625
SpacemoonkeyTeilnehmerzur entmystifizierung
also bei mir passiert das garicht. wenn ich alien gucke ist prometheus nicht in meinem kopf. keine ahnung warum aber ich bin sehr glücklich darüber
prometheus ist zu anders was look und atmo angeht als das ich die beiden verbinden könnte.
es tut mir aber für die leute leid bei denen das anders ist. da kann ich dann die “wut” schon etwas verstehen22. Mai 2017 um 16:07 #964626
SpacemoonkeyTeilnehmerich finde prometheus auch ganz ok. mit den meisten kritikpunkten (logiklöcher, unbeantwortete fragen) kann ich eigentlich kaum was anfangen. oder dass zb der eine wissenschaftler dieses schlangenähnliche ding anfasst. ich sehe das problem einfach nicht. das vieh hypnotisiert halt oder der wissenschaftler hat einen nervenzusammenbruch oder ist auf stoff oder ist ein idiot.
ich glaube auch nicht dass alien covenant so scheiße finden würde wie der geredet wird. habe nur gerade absolut keine lust auf diesen lookfan bin ich sowieso nur von alien (teilweise auch von aliens) und den machen mir die anderen filme bestimmt nicht kaputt
hab gestern mein nachbar totoro gesehen. supi
ich glaub die mädchen sind tot. mutter auch. nein mutter doch nicht. außer vater ist auch tot. darauf habe ich jetzt aber nicht geachtet22. Mai 2017 um 16:09 #964627
VreenTeilnehmerdas mit dem schwachen ende von prometheus stimmt zwar, insgesamt sehe ich es trotzdem etwas anders. der film wollte halt sehr viel über den ursprung und die mythologie des alienursprungs erzählen, musste das ganze aber letztendlich in die form eines actionfilms giessen. daher funktioniert der eigentlich total konventionelle anfang des ganzen trotzdem gut, da die mythologischen versätze die kernhandlung erst herausfordern und ermöglichen. da passt eben beides gut zusammen. der mittelteil erklärt, gruselt und scheucht, das war auch okay. am ende bleiben letztendlich viele fragen offen, was sicherlich absicht war, weil man ein so abgedrehtes grundkonzept generell nicht zuende erzählen kann. es kann nur ein erster schritt in diese richtung gewesen sein. den geht der film, sicherlich mit der absicht auf fortsetzungen und eben, die elementaren fragen dann auch erst zu beantworten. nur musste an dem punkt die kernhandlung und die geschichte der astronauten nunmal aufgelöst werden. das führte eben zu dem unbefriedigenden und etwas überhastet oder einfach falsch wirkenden finale.
ich denke aber nicht, dass das ganze die alienkreatur entmystifiziert. für mich persönlich erreichte der film eigentlich das gegenteil. das interessante bei alien ist ja eigentlich die anpassungsfähigkeit der kreatur, je nach wirt und umgebung. prometheus zeigt nun eigentlich, das nichtmal die geläufige form des aliens determiniert ist, sondern es eben nur oft, in unterschiedlichen formen, dazu kommt. nach der in prometheus angerissenen biologie dieser alien-ursuppe, kann das wesen alles sein und alles werden. ein ansatz, in dem comics und videospiele oft viel weiter gehen, als die filme bisher. in den comics begegnen dir wesentlich ausgefallenere alienformen, neue formen der reproduktion der kreaturen, selbst ganz neue spezies. super war bsw die alien genozide saga, indem schwarze aliens gegen rote kämpften, und die menschen aus den wesen eine leistungssteigernde droge gewannen. ich empfand es so, das prometheus den ersten schritt ging, die alien-biologie für das kino so zu erweitern, wie es in anderen medien bereits lange vorher passierte. das erweitert für mich eigentlich die mystifizierung des ganzen.
22. Mai 2017 um 16:46 #964628
ChrisKongTeilnehmeres tut mir aber für die leute leid bei denen das anders ist. da kann ich dann die “wut” schon etwas verstehen
Welche Wut? Kratzt mich ehrlich gesagt genauso wenig wie Terminator Genisys in Bezug auf die Reihe. Wobei Prometheus meilenweit von von diesem Machwerk entfernt ist.
der film wollte halt sehr viel über den ursprung und die mythologie des alienursprungs erzählen
ich denke aber nicht, dass das ganze die alienkreatur entmystifiziert. für mich persönlich erreichte der film eigentlich das gegenteil
Also entweder hat der Film sein Ziel nicht erreicht, ansonsten irgendwie widersprüchlich. Anyway, die Erweiterungen fand ich eher belanglos. Gefährlicher wird die Kreatur dadurch nicht.
Was der Film macht, ist einfach diverse Motive anreissen ohne sich wirklich auf eine Richtung festzulegen. Das mündet dann eben in diesem beliebigen Ende, dass man ebenso fortsetzen kann. Und glaubt man den Kritiken, dann auch getan hat. Das wirkt halt wenig durchdacht, unabhängig davon, ob einem die Richtung gefällt oder nicht.
Vielleicht, aber das ist nur meine Meinung, wäre es besser gewesen, das Alien Universum weniger zu streifen und den Ansatz mit den Architekten mehr in den Fokus zu rücken. Mit diesem Bezug zu den Originalfilmen wirkt er sogar nicht wirklich kohärent. Das Ende ging ja Richtung Erwartungshaltung an ein Prequel, wurde dann aber wieder ad absurdum geführt. Warum also überhaupt erst in die Richtung tendieren? Da war man schlicht mutlos und wollte sich mit Fanservice wieder anbiedern.Unterm Strich kein schlechter Film, mit interessanten Ansätzen, der in einer halbgaren Umsetzung stecken blieb. Besseres Drehbuch und Scott in der Rolle des Produzenten und nicht des Regisseurs wären mMn sinnvoller gewesen.
Was gar nicht ging diese Ansammlung von unterkühlten Soziopathen. Dagegen war David irgendwie noch der menschlichste.Ich bleibe bezüglich Covenant skeptisch, auch wenn er natürlich zum Pflichtprogramm gehört. ^^
Alien übrigens das erste Mal mit 7 oder 8 gesehen. War definitiv eine prägende Erfahrung.
22. Mai 2017 um 16:48 #964629
MontyRunnerTeilnehmerPrometheus wäre um ein paar Haare ein brillanter Film geworden. Alles Schwierige hat er gemeistert; gescheitert ist aus meiner Sicht an dem unplausiblen Drehbuch. Ich bilde mir ernsthaft ein, dass der Film besser geworden wäre, wenn ich Einfluss auf die Dialoge und Handlung gehabt hätte. Der Grundplot ist sooo toll, audiovisuell ist er fantastisch umgesetzt und dann zerstört man alles mit einzelnen dumpfbackigen Szenen und flachen Nebencharakteren.
22. Mai 2017 um 17:00 #964630
VreenTeilnehmer@kong: die entmystifizierung erreicht der film nicht dadurch, das er die mythologie in den mittelpunkt stellt, da auf die weise angerissen wird, das noch mehr hinter der mythologie steckt, als man vorher wusste. das ist so, als würde man sein leben lang atlantis suchen, und irgendwann würde man es finden, und gleichzeitig erfahren, das es noch mehrere andere versunkene kontinente gibt.
22. Mai 2017 um 17:01 #964631
SpacemoonkeyTeilnehmer@ ChrisKong
meine mit wut ja auch nicht dich. habe aber schon das gefühl dass relativ viele fans unverhältnismäßig heftig abkotzen. hab da jetzt aber keine statistik
22. Mai 2017 um 17:19 #964632
ChrisKongTeilnehmerEntmystifizierung findet in dem Moment statt, wo man zu sehr den Erklärbär macht, anstatt einige Sachen einfach der Fantasie des Zuschauers zu überlassen. Prominentestes Beispiel die Prequel-Trilogie von George Lucas. Da kann man auch zweigeteilter Meinung sein, ob es nötig war, den Background von Vader zu beleuchten. Gibt sowohl Pro als auch Contra Argumente und finde an beiden ist was dran, ebenfalls unabhängig vom Resultat.

Mal abgesehen davon ist das hier eher ein Studio-Melk-Babuschka-Beispiel, wo man der Mythologie ständig eine weitere Vorsetzen kann. Alien vs Predator deutete ja eigentlich einen anderen Ursprung an. Scott setzte zurück auf Null. Irgendwann warens dann nicht die Architekten, sondern noch geheimnisvollere Wesen, etc. So kann man auch dein Atlantis Beispiel in die Länge ziehen, was es eben nicht interessanter macht.Aber vom heutigen Kinogänger darf man irgendwie keine Fantasie mehr erwarten, das scheint mir bei der Ausrichtung allzu deutlich zu sein. Vielleicht find ich mal Zeit, das Bonusmaterial vom DC von Alien anzuschauen. Mich würde nämlich mal interessieren, warum Scott die Szene mit Captn Dallas früher wegliess und nun eingefügt hat. Für mich stellt es sich so dar, dass eben die Ungewissheit, was passiert ist, das Unheimliche am Film unterstrich. Aber Scott steht da Lucas in punkto Abändern in nichts nach. Bladerunner hätte ich mit mehr Interpretationsspielraum von der Konzeption her besser gefunden.
Aber das sind meine Ansichten heute. Früher hätte ich noch so auf mehr und erklärende Szenen gepocht.
@Spookey
Das ist oft so, aber darauf sollte man bei installierter Fanbase nicht viel geben. Ungeachtet der Vorahnung, seh ich den Film relativ vorurteilsfrei. Prometheus hatte jetzt auch nicht den Riesenzuspruch der Fanbase.
23. Mai 2017 um 7:21 #964633
bitt0rTeilnehmerist halt immer so ein problem wenn man eine franchise bis zum gehtnichtmehr ausdehnt, weil man immer noch mehr zeug produzieren will/muss, damit der rubel rollt. irgendwann weiß man halt dann nichtmehr, was man noch erzählen soll. aber wer weiß… vielleicht alien-reboot dann in einigen jahren? wobei mich ehrlich gesagt wundert, dass das bislang noch gar nicht ge-rebooted wurde. oder hab ich was verpasst?
23. Mai 2017 um 9:01 #964634
LofwyrTeilnehmerIch dachte Covenant wäre so eine Art Reboot.
23. Mai 2017 um 9:05 #964635
MontyRunnerTeilnehmerIch habe den zweiten Independence Day gesehen und für gut befunden (außer in den kurzen Momenten, in denen mein Hirn mitmachen wollte). Jetzt weiß ich wieder, dass die Amis die besten sind und Trump demnächst den Palästinakonflikt lösen wird. GREAT NATION
23. Mai 2017 um 9:36 #964636
SpacemoonkeyTeilnehmerder guckt pornos mit angezogenen die keinen sex haben
23. Mai 2017 um 10:49 #964637
SonicFanNerdModeratorGestern mal seit längerem wieder n Film vom riesen Backlog geschaut:
[img=240×338]http://t3.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcTQkO_v2v2suO6WKifpBxuivli-t5-raaBpB-nOV1bCgDpVExSp[/img]Hat insgesamt Spaß gemacht. Schöner Familienfilm. Ist nur sicher nix neues.
Die erste Hälfte macht soweit alles richtig aus meiner Sicht. Figuren werden vorgestellt und behutsam eingeführt. Die Gags sitzen. Es wirkt nicht aufgesetzt. Also für einen Film halt. ^^
Ab dem Moment in dem sich an der Erzählweise des Films etwas ändert (aus “Spoilergründen” schreib ich dazu nix weiter), wird der Streifen leider auch etwas beliebiger.
Immer noch ok und zum mal weggucken reicht der locker.Jack Black spielt seine Rolle solide, aber man hat schon besseres von ihm gesehen (School of Rock, High Fidelity). Die Teen-Schauspieler sind auch ok.
Den Score (Musik) von Danny Elfman finde ich übrigens wiederum sehr gelungen.
Fazit:
Wenn man sich so Dinge wie Jumanji oder Zaturah ansehen konnte ohne Ausschlag zu bekommen, dann wird man hier denke ich auch seinen Spaß haben.
Grundsolider Film, der mich unterhalten hat.
Ach und für Sammler:
Das Steelbook ist ganz gut. Leider hat meins ne leichte Delle.
23. Mai 2017 um 11:09 #964638
MontyRunnerTeilnehmerNeeeeee. Jumanji ist cool, Gänsehaut der allerletzte Schrott und zwar auf fast allen Ebenen. Den Film würde ich nur meinen Feinden empfehlen
23. Mai 2017 um 11:19 #964639
SonicFanNerdModeratorHmm, echt?
Also ich mag Jumanji (trotz sehr dürftiger Special Effects ^^) auch sehr.
Ich fand den Gänsehaut zwar auf jeden Fall nicht so gut wie Jumanji, aber (wie geschrieben) ok.
Abwatschen würde ich ihn nun nicht.
Bin da aber auch mit null Erwartungshaltung dran gegangen.Aber ok. Verschiedene Geschmäcker. Gut so.

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