Der Film und Fernseh Thread

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  • #1652187
    ChrisKongChrisKong
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    Die Hütte – ein Wochenende mit Gott Netflix

    Wer hinter dem Titel einen esoterischen, schwafeligen Film erwartet, nun, der liegt zu 100% richtig. Wer diesen Selbstfindungstrip mit übernatürlichen Zutaten braucht, kann dem Film vielleicht etwas abringen. Ich fands gelinde gesagt etwas pathetisch. Die scheinen das mit poetisch verwechselt zu haben. Generell hab ich nichts gegen Filme, an deren Ende alles bessere Menschen sind. Sie sollten aber gut gemacht sein. Hier scheint man möglichst einfache Antworten auf komplexe Probleme zu bieten. Denn wenn man Gott, hier dargestellt durch div. Facetten des Menschseins, ist ja jede Antwort als solche die absolute Wahrheit. Also vom Standpunkt des Films aus.
    Dieser passt von seiner Ideologie her perfekt zu einer Sonntagsschule. Biblische Analogien sind mehr als genug drin.
    Die Darsteller stechen jetzt auch nicht besonders heraus, weder positiv noch negativ.
    Die Filmdauer ist leider auch weit über das Erträgliche hinaus geraten.

    Wer Kram wie Love Song for Bobby Long und ähnliches toll findet, kann ja mal einen Blick riskieren. Wenn ich einen Film dieser Art empfehlen würde, dann Big Fish von Tim Burton, einer seiner Besten und ein wirklich wunderbarer Film.

    #1652272
    Rudi RatlosRudi Ratlos
    Teilnehmer

    Bad Spies (Amazon Prime): Mila Kunis wird – nachdem ihr Lover erschossen wird – zur Spionin wider Willen und reist mit ihrer nervigen Freundin quer durch Europa, um einen USB-Stick vor bösen Buben zu beschützen. Ein paar Schmunzler gibt es, Mila Kunis ist in diversen Outfits (und als Blondine) ein absoluter Blickfang, aber das war es auch schon auf der Habenseite – generische Ami-R-Rating-Komödie, die man sich schenken kann.

    #1652292
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Shaft Netflix

    Sehr originell der Titel. Ja, es handelt sich um den neuen Shaft, den zweiten mit Sammy. Richard Roundtree ist auch dabei und, Überraschung, Junior Shaft.
    Die Story beginnt mit einem Wiedersehen alter Freunde. Dauert aber nicht lange, bis passiert, was in Beverly Hills Cop 1 passierte. Leider ist der ganze Fall so vorhersehbar wie langweilig und reichte gerade mal für eine 45 minütige Folge. Der Film geht aber knapp 2h. Ich hatte echt Mühe nicht einzuschlafen. Auf der Dialogseite gibts ein paar müde Altherrenwitze, die so tief im Machomorast zu verorten sind, dass man sich echt fragt, obs nicht besser gewesen wäre, wenn Shaft eine Tochter gehabt hätte. Das hätte dann wenigstens die Mannwerdungs-Rituale eingespart. Inszeniert ist der Film auch so bieder wie eine Direct-To-DVD-Fortsetzung. Die Action kommt auch nicht über unterdurchschnittliches Niveau hinaus. Neben Shaft gibts auch keine Personen mit Profil, nur einen Langweiler nach dem nächsten.
    Klingt nach einer Enttäuschung, nicht? Ist es auch. Da ist die Zeit besser investiert, Shaft 2000 anzusehen, ebenfalls auf Netflix verfügbar, oder sich die Blurays mit den alten Filmen zu organisieren. Blaxploitation-Feeling finde ich in Luke Cage, hier nicht. Die seichte Rap-Musik hat mich auch nicht vom Hocker gehauen. Der Film hat keinen Drive, keinen Punch, keinen Witz oder Flow. Er hat Sam Jackson und Sam Jackson Allesseher werden sich diesen Film sowieso antun, wider besseren Wissens. Aber sagt nicht, ich hätte vor dieser Schlaftablette gewarnt.

    #1652532
    ghostdog83ghostdog83
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    #1652538
    Anonym
    Inaktiv

    Ich schaue mir gerade zum dritten Mal das Remake von “Suspiria” an und bin von dem Film irgendwie immer mehr fasziniert.
    Nach der ersten Sichtung, war ich als großer Fan des Originals, noch etwas skeptisch – mittlerweile ist der Film für mich aber ein Meisterwerk.

    Gerade der Stilbruch und die Neuinterpretation der Handlung (mit dem ich am Anfang nicht all zu viel anfangen konnte) ist das beste was den Remake passieren konnte.
    Dadurch kann man beide Film eigentlich gar nicht mehr miteinander vergleichen, da das Remake so eigenständig für sich selbst steht.

    Spontan fällt mir jetzt eigentlich nur der Film “Die glorreichen Sieben(1960)” ein, der es ebenso meisterhaft geschafft hat, sich abseits vom Orginal (Die sieben Samurai) eine eigene Identität zu schaffen.
    Ok, wenn ich ich länger überlegen würde fallen mir sicherlich noch ein paar mehr Filme ein, Departed zbs. ^^

    Lange Rede, kurzer Sinn, das Remake spielt für mich mittlerweile in der selben Liga wie das Orginal. ?

    #1652539
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer

    Mir hat das Remake auch gefallen. Die eine Tanzszene geht unter die Haut. Das Ende war mind blowing.

    #1652540
    Anonym
    Inaktiv

    Zweimal Ja. ?

    #1652638
    John SpartanJohn Spartan
    Teilnehmer

    Starship Troopers:

    Der Film macht vieles richtig, wobei vor allem die Effekte hervorstechen. Kunstblut sieht tausend mal besser aus, als die besten CGI Effekte und auch diese sind für einen 22 Jahre alten Film echt gut gelungen. Auch die drei hier dargestellten Ebenen des Militärs fand ich ansprechend. Vielleicht muss ich das Buch irgendwann nachholen. Die Fortsetzungen kann man sich scheinbar sparen.

    #1652643
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Keine der Fortsetzungen kann dem Original das Wasser reichen. Aber die Qualität ist sehr unterschiedlich. Einer davon war gar nicht so schlecht. Aber frag mich nicht nach dem Titel.

    #1652686
    LofwyrLofwyr
    Teilnehmer

    Es gibt noch eine animierte Serie und einen Film. Auch alles eher so “Meh”.

    #1652909
    John SpartanJohn Spartan
    Teilnehmer

    Rocky IV:

    Das Herzstück meiner Rocky Kollektion wusste auch dieses Mal wieder gut zu unterhalten. Warum nach einer dreiminütigen Trainingsmontage und einem einsilbigen Dialog noch einmal eine fünfminütige Montage folgt, ist mir unklar. Ich finde es aber super. Am Schluss wird nochmal ganz nebenbei der Kalte Krieg beendet und die Sache ist geritzt. Hat von euch jemand Creed 2 gesehen?

    #1652916
    Anonym
    Inaktiv

    Hat von euch jemand Creed 2 gesehen?

    Fand Creed 2 okay, vom Hocker hat er mich aber nicht gerissen.
    Da fand ich den ersten Creed weitaus interessanter.

    #1652991
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer
    #1653021
    Anonym
    Inaktiv

    Spiderman: Far from Home der erste Streifen nach den Events von Endgame. Daraus hätte man sicherlich ordentlich was rausholen können. Man entschied sich aber lieber einen locker flockigen Road-Trip Movie zu machen und der funktioniert auch erstaunlich gut. Hin und wieder war die CGI ein wenig schwachbrüstig und insgesamt fand ich den Vorgänger Homecomming besser (den ich ohnehin für einen der besseren Streifen des MCUs halte, auch wenn da die Meinungen stark auseinander gehen) aber auch Far From Home ist obere MCU durchschnitt. Der Film ist geradezu eine Wohltat nach Black Panther und Captain Marvel. Freu mich auf das nächste Abenteuer der Spinne.

    #1653072
    John SpartanJohn Spartan
    Teilnehmer

    Spider-Man: Into the Spider-Verse:

    Der Film ist ein einziges Schnittgewitter. Das fällt lange nicht so negativ aus wie z.B. bei “Ein Quantum Trost”, aber ist durchaus anstrengend. Müde sollte man den Film nicht schauen. Es gibt einige nette selbst referenzielle Momente und Miles Moralis ist ein sehr sympathischer Spider-Man. Bei der Einführung von Spider-Man Noir musste ich lachen und selbst Spider-Pork fällt nicht negativ auf. Auch weil er von John Mulaney vertont wird, der ein klasse Comedy Timing aufweisen kann. Vielleicht würde sich bei dem Film sogar die 4K Blu-Ray lohnen, ich fand ihn aber schon in Full HD sehr ansprechend.

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