Der Film und Fernseh Thread

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  • #1651577
    John SpartanJohn Spartan
    Teilnehmer

    Auf den Film hab ich auch wahnsinnig Lust, wird direkt zum Blu Ray Release am 28. gekauft.

    #1651597
    LofwyrLofwyr
    Teilnehmer

    [postquote quote=1651072][/postquote]

    Die schaue ich gerade. Funktioniert für mich gar nicht da ich als Gamer nicht darüber hinwegsehen kann das man in einem Prügelspiel pimpern kann. Schwachsinn. Hätten sie ein Rollenspiel oder so was genommen hätte das funktioniert.

    #1651607
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Also in den meisten Rollenspielen wird auch nicht gepimpert. Ich fand einfach das Thema viel zu breit ausgewalzt und dadurch gabs keinen eigentlichen Impact. Das wäre sogar für eine Outer Limits Episode recht dünn gewesen.

    #1651609
    LofwyrLofwyr
    Teilnehmer

    Alternativ habe ich mir dann Dunkirk angesehen. Ui! Christopher Nolan ist schon ein Hammer Regisseur.

    #1651647
    John SpartanJohn Spartan
    Teilnehmer

    Black Mirror: Bandersnatch :

    Das war nichts. Manchmal gibts ein Game Over und man wird an einen bestimmten Punkt zurück versetzt und auch die 4 von mir erspielten Enden gefielen mir nicht wirklich (bis auf das Meta Ende). Irgendwie kam es mir vor, als hätten alle der guten Black Mirror Schauspieler zugunsten einer wirklichen Episode abgesagt.

    #1651650
    Rudi RatlosRudi Ratlos
    Teilnehmer

    Mission Impossible – Fallout (Amazon Prime): Gewohnt hohes Unterhaltungsniveau mit Ethan Hunt und Team – beeindruckend, dass Cruise noch so viele Stunts selber macht, auch wenn er in mancher Einstellung wie ein Hamster aussieht 😀 Der inzwischen bessere Bond, freu mich auf die bereits bestätigten Fortsetzungen.

    Einziger Wermutstropfen: Leider war der Film bei Prime dermaßen leise, dass ich ordentlich den Ton am Receiver hochdrehen musste. Das war wohl zu viel für das alte Stück und er ist jetzt nach 8 Jahren den Hitzetod gestorben :'(

    #1651652
    SonicFanNerdSonicFanNerd
    Moderator

    Diverse Filme gesichtet.
    Unter anderem:

    Predator Upgrade
    An sich für Hirn aus und Action rein ganz unterhaltsam, aber im Grunde haben sich in dem Upgrade ein paar Bugs eingeschlichen.

    Die Story passt auf einen Bierdeckel. Alles kein Ding. Das Original glänzte da auch nicht zwingend.
    Die Figuren sind hier die Fliege in der Suppe. Der Hauptprotagonist ist so 08/15, dass ich das Gesicht nach Ende des Films schon wieder vergessen habe. Hero saves the Day (and his Boy). That’s it.
    Die Truppe hat an sich interessante Ansätze, mehr aber auch nicht.
    Die One-Liner sind auch eher zu bemüht, als wirklich originell und spritzig.
    Die Frauenrolle karikiert sich im Grunde mühelos selbst (Minispoiler: [spoiler]Die hochintelligente Wissenschaftlerin mutiert im Laufe des Streifens zur Mini-Rambina[/spoiler]).
    Ein paar Szenen funktionieren ganz ordentlich und die Action stimmt soweit.
    Aber wer auch immer da den Cutter/die Cutterin gemacht hat, hat vermutlich nebenher stark gesoffen. 🙂 Szenenanschlüsse sind oft tiefe schwarze Löcher … aber gut.
    Was war noch …?
    … Ach ja, der Gore Faktor mag für den ein oder anderen noch was rausholen. Da geht es durchaus nicht zimperlich zu teils. Ich war ein wenig erstaunt, dass der Streifen bei uns ab 16 freigegeben ist.
    Ach und ein wenig Selbstironie hat der Streifen auch immer wieder mal zu bieten, was ihn schon wieder ein wenig in meiner Gunst anhebt.

    Der Film hat wenig Hirn und versucht sich ansonsten routiniert an bewährten Schemata abzuarbeiten.
    Es gibt ein paar nette Referenzen an die Vorgänger (allen voran Predator mit Arnie), die Kenner zum schmunzeln bringen können.
    Schrammt für mich knapp an ner Trash-Perle entlang und ist somit leider für mich ne Eintagsfliege. Nochmal muss ich mir den nicht geben.
    Da fand ich übrigens Predators (2010) ne Ecke besser, auch wenn der sicher ebenfalls seine Schwächen hatte. Zumindest aus meiner Erinnerung heraus; ist ne Weile her seit dem ich den gesehen habe.

    Ob das “Upgrade” nun eben genau das ist, was es sein will (nicht mehr, nicht weniger) oder die Ambitionen vielleicht doch eher zuviel waren, das hängt vermutlich vom Betrachter ab.

    Fazit:
    Predator-Reboot (die wievielte eigentlich?) semi gelungen.
    Kann man sich geben.
    Wenn man gerne stumpfe Action möchte (wogegen nix einzuwenden ist nebenbei bemerkt 🙂 ), dann kann man sicher seine Freude mit dem Streifen haben.

    Nächster bitte:

    Nur ein kleiner Gefallen
    Desperate Housewifes meets Hitchcock. Naja zumindest ein Bisschen.
    Ich würde fast sagen, dass der Film ein “Frauenfilm” ist. Also nicht die Sorte, wo man sich gegenseitig die Taschentücher und den Wein reicht, sondern eher wo man vergnügt zusammensitzt und sich diebisch drüber freut, welche “geschickte” Storywendung und Intrige sich als nächstes offenbart. Vielleicht mit ein paar Alkopops und Crackern (wahlweise Selleriestangen) garniert.
    *dickes zwinkerndes Smiley* (damit keine Missverständnisse Aufkommen).
    Tja, der Film hatte es bei mir etwas schwer. Die Ausgangslage ist nicht unbedingt meine Welt (Vorstadtmutti meets Prada-Mutti). Dass ich mir den Film dann doch noch zu Ende angeschaut habe, ist der guten Inszenierung und dem sich entwickelndem Thriller geschuldet.
    Allerdings wird hier viel dem Haken-schlagen geopfert, so dass dem Film zum Ende hin die Puste eindeutig ausgeht.
    Ein, zwei (vorhersehbare) Wendungen weniger hätten da Wunder gewirkt.
    So demontiert sich der Film für mich schlussendlich zu einem kurzweiligen Groschenroman.

    Fazit:
    Wenn man die eingangs erwähnte Serie Desperate Housewifes mag/mochte, so kann man hieran sicher seine Freude haben (auch wenn der Fokus nicht ganz überein stimmt).
    Wenn man die Damen aus der Wisteria Lane bereits schon nicht mochte, wird es hiermit (trotz schauspielerischer Qualitäten) echt schwer.

    Next One:

    Endlich mal zu einem Tipp hier aus dem Forum gekommen.
    Und zwar wurde endlich Midnight Special angesehen.
    Ich glaube es war @zack1978 welcher mir diesen Film (und Take Shelter) wegen des Schauspielers Michael Shannon empfahl. Kann mich aber auch irren.
    Jedenfalls danke für den Tipp. 🙂

    Midnight Special war dann auch mein Highlight der letzten Filme, die ich gesehen habe.
    Michael Shannon passt (m. M. n.) perfekt, ebenso wie Adam Driver und Joel Edgerton und auch der Jungschauspieler Jaeden Martell.

    Das große Vorbild E.T. lässt sich hier zwar nicht ignorieren, aber der Film bedient sich hier und dort, ohne dass dabei eine Kopie entsteht.
    Der Film bleibt durch seine eigenen Ideen und insbesondere durch seine tolle Atmosphäre (und natürlich durch die sehr guten Schauspieler) eigenständig.
    Wer nun aufgrund der Nennung von E.T. einen dicken Spoiler vermutet, der sei entwarnt. Ganz so simpel ist es nicht. 🙂

    Viel Licht, wenig Schatten:
    Insgesamt könnte ich dem Film ein wenig seinen dünnen Spannungsbogen ankreiden. Dies ist aber eher “meckern” auf hohem Niveau, da der Film wirklich nie langweilig wird. Es gibt halt nur mal hier und da ein paar Verschnaufpausen. Was nun auch nicht bedeuten soll, dass im Film ständig gehetzt wird und er voller Action ist.
    Es ist eher die Dichte des Films, die gekonnt Spannung aufrechterhält.

    Fazit:
    Ohne zu viel vom Film preiszugeben gibt es von mir eine klare Empfehlung.

    #1651656
    Rudi RatlosRudi Ratlos
    Teilnehmer

    Uff, “Predator – Upgrade” hat das Kunststück geschafft, so scheiße zu sein, dass “Predators” einem danach wie ein guckbarer Film vorkam XD

    #1651661
    Anonym
    Inaktiv

    @Sonic
    Nix zu danken, freut mich das der Film Dir gefallen hat. ?
    Take Shelter finde ich aber sogar in allen Belangen noch ne ganze Nummer stärker.
    Falls du mal die Chance dazu hast, würde ich mir den an deiner Stelle unbedingt noch anschauen.
    Der Film baut eine Atmosphäre auf, die ist zusammen mit Shannon seinem Schauspiel, der blanke Wahnsinn! ?

    #1651665
    SonicFanNerdSonicFanNerd
    Moderator

    Take Shelter befindet sich, wie eben auch Midnight Special, bereits seit ner Weile in meinem Besitz. Ich glaube ich hatte beide einen Tag nach deiner Empfehlung geordert. 🙂
    Take Shelter steht jedenfalls fest und recht weit oben auf meinem Zettel für demnächst.

    #1651666
    Anonym
    Inaktiv

    Achso.
    Na hoffentlich gefällt dir der Film dann ähnlich gut. ?

    #1651667
    SonicFanNerdSonicFanNerd
    Moderator

    Bin gespannt und guter Dinge. 🙂

    #1651668
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Aber wer auch immer da den Cutter/die Cutterin gemacht hat, hat vermutlich nebenher stark gesoffen. ? Szenenanschlüsse sind oft tiefe schwarze Löcher … aber gut.
    Was war noch …?

    So gings mir beim Tod der einen Figur, da musste ich wirklich nochmals an die vermutete Stelle zurückspulen, um diesen zu bescheinigen. Ein Wimpernschlag und man kriegts kaum mit. Wirklich keine herausragende Schnittleistung.
    MMn war das grösste Problem am Film, dass er sich nicht so recht entscheiden konnte, was er sein wollte. Zu wenig ernst, zu wenig komisch, zu wenig brutal.

    #1651813
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Snowden

    Bestandesaufnahme der USA zum Vierten. Nach Vice, Blackkklansman, Inside Wikileaks zeigt Snowden sehr schön, dass da was faul ist im Staate Däne…oder so. Oliver Stone findet zu alter Stärke zurück und serviert einen politisch hochgradig interessanten Film, ohne in einer verkopften intellektuellen Debatte zu münden.
    Eines vorweg, Snowden wird durchweg sehr positiv dargestellt, das Ende hatte schon leicht pathetische Züge. Betrachtet man seine Bilanz, kann seine Motivation nicht in Abrede gestellt werden. Denn er hat sehr viel aufgegeben, weil er seine Arbeit nicht mehr mit seinem Gewissen vereinbaren konnte. Und es wird auch sehr detailliert aufgezeigt, was zu seinem Meinungsumschwung führte. Nachdem er selber von der verbotenen Frucht genascht hat, mehren sich die Zeichen, dass es nicht mehr um die Sicherheit des Landes geht, sondern wirtschaftliche Interessen im Vordergrund stehen. Und nicht von der Gesamtbevölkerung, sondern von der Machtelite.
    Dass man mit dieser Datensammelei keine Anschläge verhindert, wird schnell klar. Wohl aber lassen sich die Daten ideal für Erpressung und Korruption nutzen, um in anderen Ländern ans Ziel zu kommen. Dabei wird auch der Kollateralschaden billigend in Kauf genommen.
    Und was tun die gewählten Volksvertreter in den USA? Nichts, denn das Ausmass ist dort kaum jemandem bekannt.
    Von daher ist verständlich, dass das Unbehagen in der Bevölkerung gegenüber dem Staatsapparat wächst und Leute wie Trump in der Gunst steigen, wenn sie weniger Staat proklamieren.
    Ihr merkt, der Film bietet mannigfaltige Ausgangspunkte für Diskussionen, gerade wenn man die ganzen Zusammenhänge sieht.
    An JFK reicht der Film nicht ran, aber er gehört zu den besten von Stone, nicht zuletzt wegen der Wichtigkeit des Themas. Handwerklich kann man ihm nicht viel vorwerfen. Die Darsteller sind auch allesamt top.
    Eine Frage aber bleibt offen, warum war Snowden, als er in den Kreislauf der CIA/NSA geriet teilweise so naiv? Der Film liefert Antworten, warum er sich zusehends distanzierte, aber nicht woher die anfängliche Staatsgläubigkeit herrührte. Seine Eltern werden praktisch nicht thematisiert. Ich denke, das hätte sehr aufschlussreich sein können. Aber, toller Film, sollte an Schulen gezeigt werden. Man sagt ja, das erste Opfer im Krieg ist immer die Wahrheit. Und wer die Infos hat, der gestaltet diese Wahrheit mit.

    #1652174
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Moneyball Netflix

    Netter Film, aber mMn deutlich overrated. Ich seh da jetzt echt keine der Nominierungen als gerechtfertigt an. Weder Pitt, noch Hill, das Drehbuch oder der Film selbst sind jetzt über Gebühr preisverdächtig. Aber bei Baseball scheint der Verstand der Amis auszusetzen.
    Hier geht es mehr ums Management eines Teams bei kleinem Budget. Dabei spielen Statistiken eine wichtige Rolle. Hill spielt einen Yale-Absolventen, der sich vertiefte Statistiken zu Nutze macht, um den wahren Wert eines Spielers in der richtigen Konstellation zu erkennen.
    Pitt wiederum fädelt die Deals ein, um das Team auf Kurs zu halten. Dazwischen gibts Konflikte mit dem Trainer und dem Besitzer. Aber alles ist so pipapo und nichts eskaliert wirklich. Dadurch zieht der Spannungsbogen auch nicht wirklich an.
    Natürlich müssen auch unpopuläre Entscheidungen getroffen werden, Pitt überantwortet diese zum Teil an Hill. MMn eine eher feige Seite des Charakters, die aber nicht so dargestellt wird.
    Im Prinzip stellt der Film zwei Ideologien der Entscheidungsfindung gegenüber. Auf der einen Seite die heuristische Herangehensweise der erfahrenen Scouts, denen das Bauchgefühl über alles geht, auf der anderen Seite eine stochastische, die Daten der Vergangenheit bestmöglichst zu analysieren versucht und dabei neue Faktoren berücksichtigt.
    Wäre die Methode erfolglos, gäbe es selbstredend keinen Film. So kann man sich den Verlauf auch relativ überraschungsarm vorstellen.
    Trotzdem macht der Film auch Spass, die Dialoge tragen die Handschrift Sorkins.
    Der Inszenierungsstil ist allerdings recht bieder. Da ist Oliver Stones an jedem verdammten Sonntag immer noch sowas wie das Mass aller Dinge.

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