Der Film und Fernseh Thread

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  • #1768995
    ChrisKongChrisKong
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    Ashoka Staffel 1 Episode 1 und 2

    Inhaltlich ist die Marschrichtung klar, wir kriegen hier nichts anderes als Rebels als Real Life Action Serie mit ein paar Anpassungen. Rebels ging durchaus recht weit bei der Auslegung der Macht und damit verbundenen Mythologien. Wir lernten den wahren Bendu kennen, dass die Lothal-Wölfe eine besondere Bedeutung haben und es eine Welt zwischen den Welten gibt. Wen diese Elemente stören, der wird mit Ashoka kaum glücklich werden. Rebels ist mMn auch die Grundvoraussetzung, um Ashoka geniessen zu können. Denn eine Art Zusammenfassung oder Erklärung, wer wer ist, das gibt es hier nicht. Die Geschichte wird problemlos verstanden, im Grunde eine Schnitzeljagd und ein Wettlauf gegen die Zeit. Auf der Suche nach Spock und nach dem heiligen Gral könnte man sagen. So kommt die Handlung auch recht schnell in Gang, für die Umsetzung nimmt man sich aber dafür ordentlich Zeit, vielleicht in ein paar Szenen sogar etwas zu viel.
    Die Charaktere haben einen hohen Wiedererkennungswert und sind bis in die Nebenrollen sehr gut besetzt. Das wir Clancy Brown in einer Nebenrolle sehen hat mich besonders gefreut, ist er doch ein alter Genre-Hase. Ashoka selbst umgibt eine leicht geheimnisvolle Aura, zumindest anders kann ich ihr selbstzufriedenes Lächeln nicht erklären. Die Figur agiert sehr zurückhaltend. Vielleicht ist man sich Ashoka als Mentorin auch einfach zu wenig gewöhnt? Ähnlich wie bei Andor kann man durchaus geneigt sein, hier Mogelpackung zu schreien. Denn der Fokus liegt hier mitnichten auf Ashoka. Von den anderen Charakteren erfahren wir deutlich mehr zu ihrer Motivationslage. Sabine hat dabei den grössten Anteil. Witzigerweise finden die meisten Interaktionen zwischen den humanoiden Charakteren und dem Droiden Huyang, der wie Marv in Per Anhalter durch die Galaxis für die philosophische Erquickung der Helden zuständig ist. Wobei Marv ja höchst depressiv war.
    Nett fand ich auch zwei Alien-Referenzen, ob beabsichtigt oder nicht, who knows? Zum einen erwacht Sabine von Alpträumen geplagt in einer steril weissen Umgebung, die an Ripleys Krankenstation in Aliens die Rückkehr erinnert. Und zum anderen wird ein Droiden-Kopf wiederbelebt, um an Infos zu gelangen, was in Alien und Alien 3 der Fall war.
    Die neuen Antagonisten wirken auch sehr viel interessanter als das in einigen der letzten Shows der Fall war. Ray Stevenson war mir seit Rome ein Begriff und seine Leinwandpräsenz wird schmerzlich vermisst werden.
    Inhaltlich gibts je nach Ermessensgrundlage mal mehr mal weniger Anlass zu Kritik. Da wären andere Lösungen vielleicht opportun gewesen, um Konflikte zu vermeiden. Z.B. werde ich aus der Droiden-Attacke auf Ashoka nicht so recht schlau. Wenn es das Ziel war, ihr die Karte zu entwenden, warum dann die ganze Tempelanlage sprengen. Und wenn es so war, dass man Ashoka um jeden Preis weghaben wollte, warum dann nicht gleich auf dieses Mittel setzen und wennschon, warum ein Countdown, der Ashoka warnt? Das wäre schon Material für eine Galaxy Quest Parodie. Aber ich seh es Filoni nach, denn mit solch kleineren Ärgernissen hält er Nitpicker auch bei der Stange. Es ist nicht das einzige Haar in der Suppe, sondern da sind eine ganze Menge drin und sie stammen alle von Sabine. 🙂
    Auf der Habenseite haben wir so einiges, das ich nicht unerwähnt lassen möchte. Fangen wir mit der Musik an, die wirklich gelungen ist, in vielen Fällen nach klassischen SW klingt, sich aber nicht darauf ausruht und auch sehr ungewohnte Melodien bereithält, etwa wenn Sabine vom Lothal-Sicherheitsdienst gejagt wird oder die Szenen, in denen die Melancholie wie ein leichter Schleier über dem Szenario zu schweben scheint. Mir gefällts.
    Die Inszenierung lässt keine Wünsche offen. Alles sieht sehr wertig aus und ist mit Details nur so gespickt. Klar gibt es Stagecraft-Momente, aber das ist alles so gut miteinander kombiniert, dass die Optik wie aus einem Guss wirkt. Die Szenen auf Corellia wirken besser als in so mancher Szene Vergleichbares in einem SW-Film. Es sieht alles sündhaft teuer aus und als Fan kann man kaum mehr verlangen.
    Die Action ist auch nicht kaputt geschnitten, einzig bei ein paar Momenten wäre es schön gewesen, die nochmals in einer Totalen zu sehen. Bei Sabine gegen Shin war mir die Kamera manchmal zu nah dran. Ansonsten kriegen wir ein schönes Potpourri an SW-Ingredienzen, passt.
    Details wie z.B. Sabines Kunstfertigkeit als gewinnbringende Fähigkeit bei der Lösung des Rätsels zu nutzen, haben ebenso gefallen. Man merkt Filoni die Liebe zu seinen Charakteren an. Allerdings birgt das auch die Gefahr, dass die Spannung über das Schicksal der Charaktere darunter leiden kann. Bezeichnend ist der Cliffhanger von der ersten Episode, der etwas fragwürdig erscheint.
    Das führt mich zu dem wichtigsten Punkt, der mich bei der ganzen Sache gestört hat, nämlich der Release-Politik, die irgendwie überhaupt nicht auf die Serie abgestimmt ist.
    Aus irgendeinem Grund, hat man kurz vor Start den Release vorgezogen, keine Ahnung warum, tut aber nichts zur Sache soweit. Man gibt uns zwei Episoden, die eine etwa 50 Min. die andere ca. 40. Dann ist eine Woche Sendepause und wir kriegen eine halbe Stunde. Also wozu überhaupt einen Cliffhanger in die erste Episode einbauen, wenn die keine drei Sekunden in der nächsten Episode am gleichen Tag aufgelöst wird? Zeigt mir, dass das eine wenig glorreiche Einmischung seitens Disney war und damit die Bemühungen Filonis ein Stück weit torpediert. Kann das evt. etwas mit der Nielsen Company zu tun haben, die Zahlen von Streamingdiensten vergleichen, wie viele Minuten eine Show gesehen wird in welchem Zeitraum? Ich meine mit ca. 90 Minuten ist man da sicher gut dabei. Oder was könnte es für einen anderen Grund geben, gleich zwei Episoden in der Lauflänge zum Start zu verheizen? Ich kann mir einfach beim besten Willen nicht vorstellen, dass Filoni die Staffel geschrieben hat, dann zu den Streamingverantwortlichen getigert ist, und gleich zwei Folgen raushauen wollte zum Start, wenn er doch in der einen extra einen Cliffhanger-Moment eingebaut hat. Tja und das ist schade, weil ich jetzt schon mit 100%iger Sicherheit sagen kann, dass die Laufzeit der nächsten Episode ein valider Kritikpunkt sein wird. Und ich würde das ja nicht schreiben, wenn mir die zwei Folgen nicht gefallen hätten. Ich hätte wie viele andere auch am liebsten gleich weitergeschaut. Immerhin kennt man seine Pappenheimer und von Zeb gab es schon ein Foto und eigentlich rechne ich fest mit Rex. Alles andere fände ich sogar enttäuschend. Denn es sind genau diese Figuren, die Rebels auch so sehenswert für mich gemacht haben.
    Steph Green, die die beste der Boba Fett Episoden inszeniert hat, war für Folge zwei verantwortlich und wird auch noch bei weiteren Regie führen. Sie ist auf alle Fälle ein Gewinn und ich hoffe, dass wir in Zukunft noch viel mehr von ihr sehen werden.
    Inhaltlich hoffe ich auf etwas mehr Lockerheit. So sehr ich die melancholische Note mag, denn sie ist ja nicht unberechtigt, so fehlt es mir hier noch etwas an Pep und Abenteuergeist kombiniert mit Humor. Ja, ich spiele auf die Indy-Filme an. Und das, weil mich die Szenen im Tempel mit Ashoka natürlich getriggert haben. Die Einstellungen, die Musik, ich mag sowas. Nur sollte sich der ernsthafte Teil die Waage halten mit den heiteren Momenten. Die gabs in Rebels schliesslich auch.
    Weiter freue ich mich auf schöne Setpieces und das Artdesign bekannter und neuer Schiffe. Aussehen tuts wie grosses Kino, davon hätte man vor zig Jahren nicht zu Träumen gewagt.
    Man sollte mit gewissen Sachen aber auch nicht über die Stränge schlagen, warum man jetzt noch die Nachtschwestern thematisch hervorkramt, weiss ich nicht. Sehe darin keinen Mehrwert, weil deren Geschichte für mich eigentlich zu Ende erzählt ist. Zumindest hatte ich das auch so aus Jedi Fallen Order mitgenommen und aus TCW.
    Persönlich hoffe ich, dass Filoni seinen Handlungsbogen fertig erzählen kann, bin da aber aus genannten Gründen auch sehr skeptisch. Ob Disney da weiter viel Geld reinpumpen wird, wenn schlussendlich in der Hauptsache Rebels-Zuschauer einschalten, wage ich zu bezweifeln. Immerhin ist die Streamingsparte weiterhin defizitär und Sparmassnahmen wurden angekündigt und bereits umgesetzt. Da Filoni schon mit einer zweiten Staffel plant, würde mich das richtig ankotzen, sollte es nicht dazu kommen. Oder wie ein berühmter Machtnutzer einst sagte, schwer zu sehen ist die Zukunft.

    #1769061
    captain carotcaptain carot
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    Die Musik verströmt tatsächlich angenehm viel aber auch nicht zu viele SW Vibes. Es haben auch ähnlich viele Szenen wie bei Williams Background Score.

    Als alter EU Fan der ersten Jahre freuen mich dezente Anleihen nicht nur an der Thrawn Trilogie. Da ich Tebeld bis heute nicht gesehen hab fehlt mir aktuell effektiv Background. Zwar nicht unbedingt tragisch aber in dem Punkt denke ich müsste Ahsoka ein bisschen mehr die Beziehungen zwischen den Figuren erläutern. Allerdings ist mir wenig in dem Punkt lieber als zu viel.

    Nachdem ich die Tage erst einen Martial Arts Film mit viel zu vielen Schnitten und Close Ups gesehen hab muss ich sagen, die ersten Kämpfe wirken hier sehr vielversprechend. Die Schnittfolge wirkt auch teilweise vertraut.

    Stevensons recht ambivalente Figur gefällt mir irgendwie auf Anhieb. Unabhängig davon wie Season 1 endet ist es damit von vornherein schade, dass er auf keinen Fall mehr zu sehen sein wird in Zukunft.

    #1769503
    ghostdog83ghostdog83
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    #1769737
    JonnyRocket77JonnyRocket77
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    Der denkwürdige Fall des Mr. Poe. Von 2022, gesehen auf Netflix.

    Ein Whodunit Film mit historischem Setting und einem Touch von Mystery/Grusel. Genau mein Ding eigentlich. Und der Film hat auch eine wirklich tolle düstere Atmosphäre. Und auch gute Schauspieler. Harry Melling als Poe fand ich hervorragend besetzt. Hätte ich ihm gar nicht zugetraut. Bale und Scully ähh Gilian Anderson machen wie der Rest auch nen guten Job. Leider verliert sich der Kriminalfall irgendwie im Verlauf des Films. So gut der Film für mich als Sittengemälde der damaligen Zeit funktioniert (und das macht er wirklich gut) enttäuscht er als Krimi. Also ein durchaus sehenswerter Film mit düsterer Atmosphäre. Nur der eigentliche Kern des Films, das Verbrechen bzw dessen Auflösung habe ich schon besser inszeniert gesehen. Von dieser Kritik möchte ich die letzten 5-10 Minuten unberührt lassen. Die fand ich nämlich gut in Szene gesetzt.

    #1769767
    captain carotcaptain carot
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    Shazam: Fury of the Gods

    Kurz und knapp, irgendwie ist Teil 2 oft zu viel des nicht so Guten. Sehr viel mehr Effektfeuerwerk als im Vorgänger, immer wieder unfokussiert, weil man irgendwie möglichst viel reinquetschen wollte und ausgerechnet Billie kommt als Teenager recht kurz, während Shazam ein bisschen viel an Selbstzweifeln leiden darf.

    Spaß kann das trotzdem machen, mehr auch, als einige von Marvels Phase 4 Filmen, nur vergisst Shazam 2 irgendwie die Stärken des Vorgängers zu oft, wird dadurch am Ende recht beliebig. Ebenfalls schade, der Abschluss Kniff.

    #1772619
    JonnyRocket77JonnyRocket77
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    Reptile von 2023, gesehen auf Netflix. Benicio del Toro, Justin Timberlake und Alicia Silverstone sorgen dafür, dass dieser düstere Thriller nicht vollends vor die Hunde geht. Ok, das hört sich jetzt schlechter an als es ist. Der Film hat nämlich einiges an Atmosphäre zu bieten. Nichts scheint so zu sein, wie es ist und am Anfang habe ich die Handlung auch mit Interesse verfolgt. Leider ist der Film viel zu lang und weiß ab der Mitte auch nicht so recht wo er hinwill. Es scheint als wären dem Regisseur die Zügel entglitten. Da können die Schauspieler nix dafür, aber man hat immer das Gefühl, dass deren Potential so ein bißchen verschwendet wurde.

    Also gute Schauspieler und stimmige Bilder versanden im Laufe der 134 Minuten im Morast des Drehbuchs.

    #1772781
    JonnyRocket77JonnyRocket77
    Teilnehmer

    Krieg der Bestatter von 2023, gesehen auf Amazon Prime.
    Ein Film über den Gerichtssttreit zwischen einem kleinen Bestattungsinstitut und einem Bestattungsinstitut-Konzern. Gibt eigentlich spannenderes möchte man meinen. Nun wenn ein extrem gut aufgelegter Jamie Foxx und Tommy Lee Jones in den Hauptrollen auftreten, dann sieht die Sache anders aus. Dann wird daraus ein Film der zwar
    absolut vorhersehbar ist, aber trotzdem fast alles was ich in letzter Zeit auf Streaming Portalen gesehen habe in die Tonne tritt. Ein Film der von seiner Dramatik ziemlich altmodisch erscheint und trotzdem (oder vielleicht deshalb) einfach Spaß macht. Und das obwohl das Thema Rassismus den ganzen Film durch wie eine Sau durchs Dorf getrieben wird. Aber eben auf eine Art die zB vielen Netflix Produktionen der letzten Zeit abgeht.

    Jamie Foxx als extrovertierter Star Anwalt hat mir richtig gut gefallen. Tommy Lee Jones schaut mittlerweile wirklich alt aus, hat aber immer noch mehr Charisma im kleinen Finger als die meisten jungen Schauspieler in Gesamtheit. Mamoudou Athie spielt auch noch mit und macht seine Sache wie immer gut. Den muss man einfach mögen.

    Fazit: Ein Gerichtsthriller(drama) das mich zu keiner Sekunde überrascht hat und trotzdem aufgrund seiner extrem gut aufgelegten Schauspieler sehr gut unterhalten hat. Amazon bitte mehr davon.

    #1773072
    Anonym
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    Skinamarink
    Seit ich vor ein paar Wochen durch Zufall den Trailer sah, der mich total fasziniert hatte, war ich sofort Feuer und Flamme für den Film und hatte ihn mir letztens am Abend, Allein und im Dunkeln (Wichtig!) angeschaut.
    Ich muss dazu sagen, dass ich mich im Vorfeld etwas über den Film informiert hatte, weshalb ich so ungefähr wusste, was mich erwartet, da Skinamarink sich absolut nicht um irgendwelche herkömmlichen Sehgewohnheiten schert und man als Zuschauer sich darauf einlassen wollen muss, ansonsten werden wohl die meisten Leute mit dem Film nicht wirklich viel anfangen können bzw Aufgrund falscher Erwartungen höchstwahrscheinlich sehr enttäuscht sein, zumal der Film auch eine Laufzeit von ca 100 Minuten hat.
    Lange Rede, kurzer Sinn, ich war richtig heiß auf den Film und meine Erwartungen wurden sogar noch übertroffen, da der Film mich mit seiner audiovisuellen und albtraumhaften Atmosphäre total in seinen Bann gezogen hat, wie ich es selten zuvor erlebt habe. 10/10

    Deadstream
    Hat mir auch sehr gut gefallen der Film, ich mag aber auch so kleine Indieproduktionen, die mit wenig Budget, aber viel Kreativität und Herzblut trotzdem für ein rundes und unterhaltsames Ergebnis sorgen.
    Gerade den Humor des Films fand ich richtig klasse und auch die Atmosphäre war über weite Teile ziemlich gut für so einen kleinen Indiehorror Streifen.
    Den Masken und Effekten hat man zwar das niedrige Budget teilweise angesehen, aber dafür waren sie alle praktischer Natur, was ich sehr sympathisch fand.
    Starke 7,5/10 von mir und definitiv ein kleiner Geheimtipp für Genre Fans.

    Barbie
    Auch hier hatte ich nach dem ersten Trailer sehr hohe Erwartungen, vor allem auch wegen des spektakulären Casts und ich muss nach meiner mittlerweile schon zweiten Sichtung sagen, dass so ziemlich alle Erwartungen auch erfüllt wurden.
    Ich mag den Film und seine Inszenierung echt total gerne und fand ihn nach der zweiten Sichtung sogar noch etwas besser. 9/10

    #1773197
    Anonym
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    Terrifier + Terrifier 2
    Hatte mir beide Filme in einer 2 für 15 € Aktion in der zwar geschnittenen, aber trotzdem noch ziemlich derben und blutigen Version auf Blu-ray gekauft.
    Beiden Filmen merkt man zwar ihr geringes Budget an (der Erstling kostete glaub ich 25 000 Dollar und Teil 2 ca. 250 000 Dollar), das hat mich aber dank gelungener Retro Atmosphäre und vor allem wegen der Performance und Ausstrahlung von “Art the Clown” nicht wirklich gestört. Was für ein fieser aber auch überaus witziger Clown, gegen den im Vergleich selbst ein Pennywise wie das Sandmännchen daherkommt. 😀
    Während der erste Film noch ziemlich klassisch für einen Slasher daherkommt, wird in Teil 2 ein bisschen ins Übernatürliche gewechselt, was ich eigentlich auch ganz erfrischend fand, zumal ich beide Filme direkt hintereinander gesehen hatte. Insgesamt bin ich doch ziemlich angetan von der Reihe und freue mich schon tierisch auf Teil 3, der für nächstes Jahr angekündigt ist. Laut Regisseur soll der dann in Sachen Gruselfaktor und vor allem Brutalität nochmal ne ganze Schippe drauflegen. Bin gespannt. 😉

    Jetzt muss ich nur noch schauen, dass ich mir von beiden Filmen noch die Uncut-Version besorge. In Deutschland gibt es glaube ich nur ein vergriffenes und mittlerweile ziemlich teures Mediabook, weshalb ich wohl zu den UK-Versionen greifen werde.

    #1773287
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer

    Insgesamt bin ich doch ziemlich angetan von der Reihe und freue mich schon tierisch auf Teil 3, der für nächstes Jahr angekündigt ist. Laut Regisseur soll der dann in Sachen Gruselfaktor und vor allem Brutalität nochmal ne ganze Schippe drauflegen. Bin gespannt. 😉

    Erscheint am 25.10.2024.

    #1773289
    Anonym
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    Hehe, hab den kleinen Teaser schon auf Youtube entdeckt. Das wird mit ziemlicher Sicherheit ein Weihnachtsfilm für die ganze Familie. 😉

    #1773526
    Anonym
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    Spider-Man A New Universe + Spider-Man Across The Spider-Verse

    Hab jetzt am Wochenende endlich auch mal beide Filme nachgeholt und bin zumindest nach Teil 2 etwas ernüchtert, während ich den Erstling tatsächlich richtig klasse, kreativ und unterhaltsam fand.
    Across The Spider-Verse war für mich dann leider aber eine typische Fortsetzung, wo alles auf größer und besser getrimmt wurde, aber irgendwie der geniale Flow vom ersten Film aus dem Augen verloren wurde und sich
    die ca. 140 Minuten teilweise fast wie Kaugummi gezogen hatten. Teil 3 werde ich mir aber trotzdem noch anschauen und hoffe, dass der mir wieder etwas besser gefällt.

    -A New Universe: 9/10
    -Across The Spider-Verse: 7/10

    Edit: Barbie ist nach der dritten Sichtung mittlerweile ne klare 10/10 für mich und tatsächlich mein Film des Jahres. 🙂

    #1773642
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Good Omens 2
    Das ist mal eine Fortsetzung, bei der man merkt, dass alle Beteiligten Bock drauf hatten. Es sind auch so einige Reminiszenzen an Terry Pratchett für Fans mit dabei. Bin ganz froh, dass Gaiman sich dafür entschieden hat, mit Good Omens weiter zu machen, hoffe allerdings auch, dass die dritte Staffel einen würdigen Abschluss finden wird.

    Loki S2
    Erst die Hälfte gesehen, ich hatte ja mit der ersten Staffel durchaus meinen Spaß und bisher gilt das auch für die zweite. Nach wie vor überzeugt mich Marvel in Serienform mehr als zuletzt im Kino. Einzige positive Ausnahme war dort Guardians of the Galaxy 3. Zumindest wenn man den letzten Spiderman weglässt, der nun mal von Sony ist.
    Was Loki angeht, Staffel 2 macht weitgehend da weiter, wo man vorher aufgehört hat, wirkt auf mich aber stringenter als die erste Staffel. Wer die gar nicht mochte wird vermutlich mit der zweiten auch nicht warm werden.

    RoboCop 2
    Den Streifen hab ich nun wirklich ewig nicht gesehen. Was halt auch daran liegt, dass nur der erste wirklich gut ist und der Nachfolger eher eine typische Fortsetzung. So versucht man sich halt unter anderem dabei, Verhoevens beißenden Sarkasmus einfließen zu lassen, es funktioniert aber nicht ansatzweise so gut wie im Vorgänger. Dabei sind die Werbe- und Nachrichteneinstreuer fast schon ein kleines Highlight.

    Die zwei Grundprobleme des Films sind für mich aber weniger eine uninspirierte Handlung oder der maue Comedypart mit dem umprogrammierten RoboCop, sondern ein oft nur schlecht funktionierender RoboCop 2, der als Stop Motion Animation vergli hen mit ED 209 einfach zu sehr im Vorsergrund steht und wirklich durchwachsenes Editing. Ein Großteil des Films ist eigentlich gut genug inszeniert, dass mit besserem Editing ein wesentlich runderer Film drin gewesen wäre.

    #1773891
    Anonym
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    #1773892
    Anonym
    Inaktiv

    Der Neue Eli Roth scheint auch ganz nice geworden zu sein.

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