DVD & BluRay Filme fürs Heimkino
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9. September 2014 um 19:40 #917918
captain carotTeilnehmerBei vielen Filmen gibt es gar keine Maskierung. Abhängig von der Linse, aber manchmal auch vom Filmmaterial. Ben Hur wurde auf einem sehr breiten 65mm Format gedreht, spätere Kinokopien aber auf 35mm kopiert, wo maximal 2,35/1 geht. Dort fehlten dann Bildinfos.
Pipi Langstrumpf dagegen wurde in 1,33:1 gedreht für’s Fernsehen und nutzt anders als eben Full Metal Jacket auch das gesamte Bild für Bildinformationen.
Beim Übergang von 4/3 auf 16/9 gab es wiederrum das genaue Gegenteil. Serien, die bereits in 16/9 gedreht wurden hatten alle wesentliche Bildinfo in einem 4/3 Bereich. Das machte das runterstutzen für Sender die noch im alten Format senden wollten deutlich leichter.
9. September 2014 um 22:15 #917919
ChrisKongTeilnehmer@Retrofreak

Ich hab das Steelbook da oben, aber wenn dann würde ichs als Mediabook holen, da hast du die Blurayversion und Mediabooks sind meist die hochwertigeren Editionen, meist mit kleinem Booklet. Ich habs mir nur noch nicht bestellt, weil der Monat schon voll war. Geil wäre so eins noch zu Dawn of the Dead, dann hätte ich die Trilogie komplett als Mediabooks.
10. September 2014 um 10:39 #917920
schnitzelTeilnehmercaptain carot wrote:Bei vielen Filmen gibt es gar keine Maskierung. Abhängig von der Linse, aber manchmal auch vom Filmmaterial. Ben Hur wurde auf einem sehr breiten 65mm Format gedreht, spätere Kinokopien aber auf 35mm kopiert, wo maximal 2,35/1 geht. Dort fehlten dann Bildinfos.
Pipi Langstrumpf dagegen wurde in 1,33:1 gedreht für’s Fernsehen und nutzt anders als eben Full Metal Jacket auch das gesamte Bild für Bildinformationen.
Beim Übergang von 4/3 auf 16/9 gab es wiederrum das genaue Gegenteil. Serien, die bereits in 16/9 gedreht wurden hatten alle wesentliche Bildinfo in einem 4/3 Bereich. Das machte das runterstutzen für Sender die noch im alten Format senden wollten deutlich leichter.
Hm… Ben Hur auf DVD und Blu-ray hat aber ein Seitenverhältnis von 2,76:1.
Müsste auch eine Kopie von einer Kopie sein. Oder haben die da das Original Master verwendet?10. September 2014 um 10:51 #917921
schnitzelTeilnehmer@retro:
Ich kann Kongs Auswahl nur ans Herz legen. Sehr gute Fassung, schöne Verpackung uns alles vorhanden, inkl. Farb-Fassung auf separater Disc.
Es gibt mehrer Cover-Varianten davon und sind auf jeweils 666 Stück limitiert und durchnummeriert.Der Film gehört sowieso in jede gutsortierte Sammlung, kann aber mMn nicht ganz mit dem noch besseren Dawn of the Dead mithalten.
10. September 2014 um 10:59 #917922
retroTeilnehmer@schnitzelkong
Danke für den Tipp, da mache ich mich auf die Suche!
10. September 2014 um 11:10 #917923
TommoTeilnehmerJa sauber wir haben schon gut gelacht gestern Abend.
Wie angekündigt haben wir Das ist das Ende geschaut.Die Idee das die Schauspieler sich selbst spielen fanden wir schonmal klasse.
Da waren schon einige Lacher dabei. Gerade die selbstironischen Dialoge.
Das ist finde ich auch die Stärke des Films! Die Schauspieler selber!
Leider haben die sich im letzten Drittel des Films etwas zurückgezogen. Zugunsten von Spezialeffekten und der “Story”.
Das ist schon alles sehr over The Top!Alles in allem mit ein paar Bieren und Kumpels ein passender Streifen.
Als nächstes schauen wir dann The Worlds Ends.
10. September 2014 um 11:18 #917924
HarrikulesTeilnehmer@Tommo
wie fandest du den Exorzismus?10. September 2014 um 11:41 #917925
captain carotTeilnehmerschnitzel78 wrote:captain carot schrieb:Bei vielen Filmen gibt es gar keine Maskierung. Abhängig von der Linse, aber manchmal auch vom Filmmaterial. Ben Hur wurde auf einem sehr breiten 65mm Format gedreht, spätere Kinokopien aber auf 35mm kopiert, wo maximal 2,35/1 geht. Dort fehlten dann Bildinfos.
Pipi Langstrumpf dagegen wurde in 1,33:1 gedreht für’s Fernsehen und nutzt anders als eben Full Metal Jacket auch das gesamte Bild für Bildinformationen.
Beim Übergang von 4/3 auf 16/9 gab es wiederrum das genaue Gegenteil. Serien, die bereits in 16/9 gedreht wurden hatten alle wesentliche Bildinfo in einem 4/3 Bereich. Das machte das runterstutzen für Sender die noch im alten Format senden wollten deutlich leichter.
Hm… Ben Hur auf DVD und Blu-ray hat aber ein Seitenverhältnis von 2,76:1.
Müsste auch eine Kopie von einer Kopie sein. Oder haben die da das Original Master verwendet?
Ben Hur ist da sehr lustig, weil für die DVD-Auflage, zumindest für die erste, eine beschnittene 35mm Kopie verwendet wurde. Um auf das richtige Bildformat zu kommen wurde dann oben und unten noch mal beschnitten. o_O
Vor einigen Jahren gab es dazu sogar mal Vergleichsbilder.10. September 2014 um 12:02 #917926
schnitzelTeilnehmerDas heisst also, das Ben Hur oben und unten & links und rechts beschnitten wurde?! °°) …was ist das denn für ein Betrug?!
Würde gerne mal die Vergleichsbilder dazu sehen.
10. September 2014 um 12:29 #917927
ChrisKongTeilnehmerGibts nicht auch Versionen, wo man die Bildausschnitte schwenkt? Meine mal sowas im Bonusmaterial von Stirb Langsam gesehen zu haben. Da wurde das Bild auch beschnitten, aber man fuhr von rechts nach links oder umgekehrt während der Sequenz, um alles relevante im Blickfeld zu haben.
Letztlich stört mich sowas nur, wenns eben auffällt.
10. September 2014 um 13:21 #917928
captain carotTeilnehmer@Schnitzel:
Ob man die noch ohne weiteres findet weiß ich nicht. Schon geraume Zeit her.Dass im Filmmaterial geschwenkt und gezoomt wird gibt es übrigens sogar für den Kino Release.
Promibeispiel Terminator 3. Bei Super 35 arbeitet man ohnehin mit Open Matte. Der nicht gebrauchte Bereich wird später maskiert.Im Kino korrekterweise Breitbild gab es auch eine 4/3 Auswertung. Dort wurde dann eben entweder der größere Bildausschnitt gezeigt oder rangezoomt. Letzteres vor allem bei FX-Shots, weil die SFX nur für den im Kino gezeigten Bildausschnitt erstellt wurden.
Innerhalb des Super 35 Bildausschnitts wurde teils auch für die Kinoauswertung geschwenkt.Unterscheiden sollte man da einfach vom beabsichtigten Zielformat, was eben praktisch immer ein Breitbildformat ist, und dem genutzten Drehformat. Gladiator wurde z.B. auch in 4/3 gedreht, ohne anamorphe Linsen. Das Bild wurde dann für’s Kino ganz bewusst zurechtgestutzt.
Die Intention des Regisseurs ist dabei eben das Breitbild.Und dass überhaupt 4/3 gedreht wurde liegt einfach daran, dass das das ursprüngliche [Filmformat] ist. Lustigerweise musste für den Tonfilm sogar erstmal schmaler gemacht werden, um die Lichttonspur unterzubringen, weswegen es auch noch Filme in 1,22/1 gibt. Weil das Bildformat nicht besonders beliebt war wurde sogar damals der Bildauaaschnitt oben und unten reduziert, um wieder auf 1,33/1 zu kommen. ^^
IMO sollte man sich einen Film nach Möglichkeit im beabsichtigten Format ansehen. Also entsprechend alte Serien in 4/3. Kinofilme aber im Zielformat.
10. September 2014 um 14:08 #917929
TommoTeilnehmer@harri: total bescheuert! DX
10. September 2014 um 16:45 #917930
EXZELLSIONTeilnehmerDieser Film kann als Synonym für die Regiekunst des Friedrich Wilhelm Murnau gelten, sein Name wird immer mit diesem Vampir verbunden sein: NOSFERATU!
Der Makler Hutter, begibt sich auf eine Reise nach Transsilvanien, um den Grafen Orlok ein Haus in Wisborg schmackhaft zu machen. In Transsilvanien angekommen, raten die Bewohner eines Dorfes, in welchem Hutter rast macht, den Grafen zu meiden. Diese Warnung nimmt der jugendliche nicht ernst, wähnt er doch den Verkauf seines Nachbarhauses schon als abgeschlossen.
In der Tat stellt sich heraus, dass Graf Orlok eine höchst seltsame Persönlichkeit ist. Nicht nur sein Äußerliches, das zusammengefallene Gesicht und die spitzen Ohren, auch sein Verhalten ist merkwürdig: Er schläft tagsüber in einem Sarg und lebt in Einsamkeit. Blut scheint ihn zu erregen! Zu Spät merkt Hutter, mit wem er es zu tun hat, denn der Graf hat ihn bereits gebissen. Orlok selbst ist nun auf dem Weg nach Wisborg…Dieser absolute Klassiker der Filmgeschichte, entstand nach Bram Stokers Dracula und gilt als erster Vampirfilm aller Zeiten. Der damals unbekannte Max Schreck verkörpert den Nosferatu auf ungeheuerliche Weise: Seine schlaksige Statur, die dürren Glieder, das Geiergesicht, all das machte ihn quasi zum „geborenen“ Vampir. Anscheinend blieb er sogar während seiner Drehpausen in der Rolle, weshalb sich vor allem die Bürger in der Tschechoslowakei, dort wurden Teile des Films gefreht, von dem Schauspieler fern hielten und in ihm den Teufel sahen. Das alles sieht man übrigens sehr schön, wenn auch etwas überspitzt, in dem Film SHADOWS OF THE VAMPIRE von E. Elias Mehrige mit John Malkovich. Der erste Method-Actor also, obwohl es das zu dieser Zeit noch gar nicht gab.
Bemerkenswert ist auch der Umgang mit dem übernatürlichen Sujet des Vampirs: Wie im Allgemeinen bekannt, werden Menschen, die von einem Vampir gebissen wurden, selbst zu einem. Nicht so hier: Henrik Galeen, der Drehbuchautor, wandelte den Stoff so ab, dass der Vampir die Pest mit nach Wisborg bringt. Jeder gebissene erkrankt an der schwarzen Seuche und steckt wieder andere an. Die Szenen, in welchen der Dorfpastor von Haustür zu Haustür geht und weiße Kreuze zur Kennzeichnung der von der Pest betroffenen Familien aufmalt, ebenso wie die Menschen die durch ganz Wisborg gehen, mit Särgen auf den Schultern, sind unglaublich intensiv und gehen dem Zuschauer so schnell nicht mehr aus dem Kopf.
Der Vampir wird also noch nicht als das erotisch aufgeladene, verführerische Monster gesehen, welches später Bela Lugosi in Tod Brownings DRACULA oder stärker noch bei Christopher Lee in Terence Fishers DRACULA etablierte und eigentlich noch bis heute inne hat, eher als eine Art Krankheitserreger verbreitender Parasit.
Diese erste Ansicht des Vampirs öffnet natürlich Tür und Tor für Spekulationen der Bedeutung des Monsters. Der Vampir als Sinnbild für die Mächte, die Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg ausgesaugt haben?.Als genialer Schachzug des Regisseurs Friedrich Wilhelm Murnaus entpuppte sich die Entscheidung, alles an Schauplätzen zu drehen, welche wirklich existierten. Damals war es nämlich gang und gäbe, die Kulissen auf den Ateliers der Filmstudios, wie beispielsweise Neu-Babelsberg zu errichten und zu drehen. Natürlich hatte man da die Kontrolle, leider merkte man aber auch früher schon eine gewisse Künstlichkeit. Eine Künstlichkeit die Filmen wie DAS CABINETT DES DR. CALIGARI oder SCHLOß VOGELOED entgegenkamen, da man sich ja auf das Künstlerische im Film besinnen wollte.
Nun war Friedrich Wilhelm Murnau aber nicht gerade dafür bekannt, ein Regisseur zu sein, der sich ständig selbst wiederholt. Er strebte ausgerechnet mit seinem fiktivsten Filmstoff die realistischste Erzählweise an und so zog das Team um Murnau aus und drehte an Schauplätzen in Wismar, Lübeck, Lauenburg, Rostock, dem Tegeler Forst und natürlich, die Szenen mit dem Schloss und der wilden Natur (wieder verkoppelt Murnau das Wetter mit den Stimmungen der handelnden Personen), in Rumänien. Viele der Drehorte existieren sogar heute noch fast unverändert, wie die Salzspeicher in Lübeck. Dieses windschiefe Gebäude diente als Graf Orloks Haus in Wisborg und fasziniert mich irgendwie ungemein. Im Making of der DVD sieht man übrigens einen exzellenten Vergleich zwischen den Gebäuden früher und heute.Für den Film wurde viel Geld wurde ausgegeben, der Werbeetat überstieg die Produktionskosten sogar noch. Das Meisterwerk wurde am 04.03 1922 im Berliner Marmorsaal als gesellschaftliches Ereignis uraufgeführt. Es gab ein großes Rahmenprogramm und viele illustre Gäste. Geholfen hat es allerdings nicht, denn der Film stieß auf verhaltene Reaktionen bei Publikum und Presse. Es war wohl einfach noch zu früh für den selbstreflexiven Umgang mit dem Thema Film. Dennoch ist der Film eine wahre Meisterleistung Murnaus und war absolut stilbildend für das Horror-Genre.
Dafür, dass die Originalnegative zerstört werden mussten, da es zu einem Streit zwischen Bram Stokers Witwe und der Prana-Film kam, in welchem Murnau beschuldigt wurde, die Rechte am Stoff nicht erworben zu haben, ist das Bild hervorragend gelungen und gemastert.
10. September 2014 um 17:44 #917931
From BeyondTeilnehmerChrisKong wrote:@Retrofreak

Ich hab das Steelbook da oben, aber wenn dann würde ichs als Mediabook holen, da hast du die Blurayversion und Mediabooks sind meist die hochwertigeren Editionen, meist mit kleinem Booklet. Ich habs mir nur noch nicht bestellt, weil der Monat schon voll war. Geil wäre so eins noch zu Dawn of the Dead, dann hätte ich die Trilogie komplett als Mediabooks.
Genialer Zombie Film. Muss zu meiner Schande gestehen dass ich ihn erst kürzlich das erste mal über Amazon Prime gesehen habe. Das Ende ist ein fieser tritt in die Eier. Hätte ich diesem Frühwerk gar nicht zugetraut.
11. September 2014 um 9:07 #917932
retroTeilnehmerYesssss, habe heute mein “Last Stand” Steelbook von unserem schnitzel bekommen!
Bei unserem MM gab es das nicht mehr, mit erscheinen von Sabotage kamen “nur” die normalen Steels wieder ins Angebot.
Vielen Dank noch mal, schnitzel, ich hab viel Freude damit!Habe mir gestern auch noch die Bluray von Night o.t.l.D besorgt, die hat nur 3 Euro gekostet !!
Hab ich um den Preis bzw. mit dieser Fassung was falsch gemacht? Ist das die originale “Langfassung”, oder?
Und um welche Teile handelt es sich bei der Trilogie? Gehört da Saviny auch dazu? Ich hab noch Zombie 2 und The Return of the Living Dead, eher eine Komödie mit den Punks am Friedhof. Der ist aber auch empfehlenswert.
Hat einen genialen Soundtrack, ab 3:10 kommt der Introsong, ich liebe ihn!
[YouTube]aPbuWn_rC0Y[/youtube]
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