Freemium Spieldesign

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  • #1104832
    BoushhBoushh
    Teilnehmer

    Ich kann diesen ganzen Freemium/ Paymium/ F2P- Mist ehrlich gesagt nicht mehr hören und muss der Karotte vollkommen zustimmen. Letztendlich wird das Konsumverhalten der Gamer den Markt regulieren, und wenn ich mich in meinem Freundeskreis so umhöre wollen alle Retailware.
    Das stimmt mich zuversichtlich für die Zukunft unseres Hobbys, und selbst wenn Propheten wie Cryktek CEO Cevat Yerli was anderes propagieren, glaube ich nicht das der Fokus irgendwann auf diesem Mist liegt.
    Sollte ich unrecht haben gibt es genug (Retro-) Systeme und Spiele, die ich noch nicht besitze und die eine Anschaffung lohnen, um diesem Grauen aus dem Weg zu gehen.

    #1104833
    greenwadegreenwade
    Teilnehmer
    Boushh wrote:
    …wenn ich mich in meinem Freundeskreis so umhöre wollen alle Retailware.

    bei mir auch. natürlich haben viele massig apps auf ihren handys. spiele, fun apps, alles mögliche. wenn es aber ans bezahlen geht, winken alle reflexartig ab. egal wie toll die app ist. einzige ausnahme ist villeicht whatsapp mit einmaligen kosten von unter 1 euro.

    #1104834
    Silva87Silva87
    Teilnehmer

    Der Vorteil an Freemium ist eben, das selbst 2% von 1.000.000 immernoch genug spieler sind, welche eine Freemium App rentable machen. Und die unterschiede in den Zahlungsbereitschaften dieser 2% sind enorm und definitiv über den 0,89€ einer Bezahlapp!

    #1104835
    Mr. ED-EMr. ED-E
    Teilnehmer

    @Greenwade:
    Echt kein Nintendo und Sony ? also kein Zelda , Secret of Mana, Super Metroid , FF7 usw. ? da bist du die nächsten 15-20 Jahre versorgt ;) !

    #1104836
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    @Silva: Nein, zumindest bei Premium F2P wäre genau das das Problem. Da reden wir von den Millionenbudgets, die auch bei Retailtiteln derzeit das Problem sind. Und da reichen ein paar %, die dann vllt. wirklich 100$/€ in Game ausgeben und einige 10%, die vllt. zwischen 50Cent und 5$/€ ausgeben vermutlich nicht.

    Erst recht nicht, wenn der Konkurrenzdruck weiter ansteigt. Den gleichen Effekt haben wir schon bei Smartphonespielen, Social Network Titeln, Browserspielen und “normalem” F2P gesehen. Die aktuellen Freemiumtitel profitieren zu einem Großteil vorläufig davon, dass die “Production Values” höher sind als in den anderen Teilsegenten außer eben klassischem Retail, der Konkurrenzdruck derzeit aber noch deutlich niedriger.

    Bei Rovio wird bis heute gerne unterschlagen, dass wenige wirklich erfolgreiche Titel, ganz besonders Angry Birds, Unmengen an Flops mitfinanziert haben. Selbst wenn Angry Birds keine 200.000 US-$ in der Produktion gekostet hat, es hat dutzende andere ähnlich teure Titel mitfinanziert, was den tatsächlichen Gewinn pro Spiel enorm relativiert.

    Zynga hatte eine enorme Boomphase, mittlerweile stellen sich immer stärkere finanzielle Probleme ein.

    Nur zwei besonders prominente Beispiele aus den neuen Videospielmärkten. Die können zur Diversifizierung beitragen und zusätzliche Standbeine werden. Mittel- und langfristig gesehen sind diese Märkte aber kein bisschen weniger riskant und auch nicht wirklich gewinnbringender als das klassische Retailgeschäft. Es dürfte also zukünftig viel wichtiger werden, alle Einzelmärkte passend abzudecken und ggf. auch ein Spiel auf mehrere Arten zu vertreiben. Dazu kann ggf. gehören, einen MP auch als Freemium zusätzlich zum Retailangebot zu vertreiben, Titel als Download, Cloud-Titel und für Sammler zusätzlich als Retail anzubieten usw.

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