Gernseh-Serien
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ghostdog83 vor vor 2 months, 3 weeks aktualisiert.
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15. März 2017 um 15:09 #1162684
ghostdog83TeilnehmerVon 89.
15. März 2017 um 15:14 #1162685
LofwyrTeilnehmerDas ist die Alte. Ich hab nämlich was über eine neue Serie gelesen.
15. März 2017 um 15:18 #1162686
ghostdog83TeilnehmerDie werden kaum unbemerkt so schnell auf 8 Staffeln kommen. In unserer heutigen Zeit schwierig.
15. März 2017 um 17:37 #1162687
ChrisKongTeilnehmerHBO, Heimlich Box Office.
18. März 2017 um 15:54 #1162688
DerSebomatTeilnehmerJohn Spartan wrote:Black Mirror:
Bin mit der ersten Staffel durch. Keine Ahnung, wann ich das weiter schaue. Super Serie, aber derart depressiv… Sowas braucht man nicht jeden Tag.
Sehe ich ähnlich. Zwar empfinde ich die Serie nicht als depressiv, sondern eher als langweilig. Schade, denn die Prämisse an sich finde ich äußerst ansprechend, aber ich bin bei fast jeder Folge kurz mal eingenickt.^^
26. März 2017 um 22:38 #1162689
John SpartanTeilnehmerHabe es mittlerweile geschafft. War fast mehr Arbeit, als Vergnügen aber ich bin trotzdem dran geblieben. Die anderen beiden Staffeln ließen sich leichter schauen und es waren immer ein paar wirklich spannende Folgen dabei. Überlegs dir vielleicht nochmal, im Nachhinein bin ich wirklich froh darüber, mich durchgebissen zu haben.
27. März 2017 um 16:15 #1162690
ChrisKongTeilnehmerBei Enterprise mittlerweile in der letzten Staffel angelangt. Der temporale Krieg ist leider nicht interessanter geworden, sondern nur noch unsinniger. Auch wenn das mit der Logik bei Zeitreisen so ne Sache ist, wollen die Autoren uns dann ernsthaft zumuten, dass Ereignisse in der Vergangenheit, die bereinigt werden, dazu führen, dass noch älterere Ereignisse nie stattgefunden haben?
Leider wärmt man auch sonst mehr auf, als nötig. Das Konzept der Xindi ist zwar ein sehr guter Ansatz, aber wird auch nur in mal mehr mal weniger spannenden Episoden verwurstet.
Der Konflikt mit den Macos wird auch zu schnell wieder aufgelöst. Da haben die bajoranischen Sicherheitskräfte und die Sternenflotte auf DS9 das gleiche schon in besser gehabt.
Die World War 2 Doppelfolge war dann mit diesen schlechten Masken und Klischee-Aliens sowas wie der Tiefpunkt mMn.
27. März 2017 um 16:24 #1162691
ghostdog83TeilnehmerDiese Doppelfolge in der letzte Dreck. Es gab hinter den Kulissen Unstimmigkeiten. Das Ergebnis war das.
Die Serie ist beim ersten Mal ok gewesen, wobei ich das speziell auf Staffel 3 beziehe. Der Rest ist im Grunde zum Vergessen – Aufgewärmtes zum Einschlafen bei einer austauschbaren Besatzung. Star Trek in der Sinnkrise.
27. März 2017 um 16:36 #1162692
ChrisKongTeilnehmerOhne Paranuss, äh mount hätte es sicher keine 4 Staffeln gegeben. TPol ist ja ab Staffel 2 einzige Frauenfigur. Hoshi hat da nur noch Stichwortgeber Funktion. Kein Vergleich zu DS9. Mayweather ist auch so ein Trauerkloss. Gefühlt hatte der 1-2 Episoden, wo er im Vordergrund stand. In den anderen hätte es auch ein Red-Shirt getan.
Wirklich starke Nebencharaktere gibt es auch nicht. Auch wieder etwas, wo DS9 schlicht die beste Trek Serie war.27. März 2017 um 16:42 #1162693
ghostdog83TeilnehmerWer ist Mayweather… der Schauspieler verkommt in Staffel 4 fast zum Statist.
27. März 2017 um 16:57 #1162694
ChrisKongTeilnehmerMayweather ist der Quoten-Schwarze. Leider sank seine Quote parallel zur Einschaltquote. Generell ist die Screentime sehr Whiteman-lastig. Ob Roddenberry die Serie gemocht hätte?
28. März 2017 um 9:50 #1162695
captain carotTeilnehmerEigentlich fand ich, dass das immer Potenzial hatte, aber nach ein paar Folgen hat man bei Enterprise leider schnell genug. Kennt man alles schon, nicht selten in besser, und obendrein wenige Highlights dazu.
Evtl. war das auch einfach die ENtwicklung der Serie, denn ich hatte immer das GEfühlt, dass Enterprise da abbaute wo andere ST Serien nach und nach stärker wurden.28. März 2017 um 10:42 #1162696
SonicFanNerdModeratorHab mir Enterprise auch inzwischen gegeben und fasse es mal so zusammen:
Gerade die erste Staffel versucht ein gewohntes ST-Flair aufzubauen, allerdings bleibt die komplette Crew farblos und blutleer.Die zweite Staffel macht im Grunde nix weiter weltbewegendes anders.
Und dann kommt Staffel Drei, die in meinen Augen ein absoluter Stilbruch ist.
Hier knallt es, dort kracht es und dramatische Musik wird quasi an jeder Ecke eingesetzt.
Auch die extreme Änderung in Archers Charakter ist ein harter Schnitt, auch wenn dieser seine Erklärung hat.
Die Ausdehnung und der Plot (Xindi/Sphären/Erbauer) an sich hatte Potential, aber dadurch, dass die Schreiber das Ganze dann in einer Staffel durchgezogen haben, wirkt es sehr stark gerafft.
Rückwirkend betrachtet ist es allerdings gerade die unkonventionelle dritte Staffel die mir (positiv und negativ) in Erinnerung bleiben wird, weil für mich einfach die stärkste.Über Staffel 4 und deren Episoden lässt sich aus meiner Sicht nicht all zu viel gutes schreiben.
Die Start-Doppelfolge der Staffel gehört m. M. n. zu dem Schlechtesten, was ich bisher in ST gesehen habe. Und ich habe mehr oder weniger bisher fast alles irgendwann mal gesehen. Nazi-Fledermäuse-From-Outer-Space? Echt jetzt? … Übelst!
Auch die obligatorische “Dark-Side”-AlternativDimension-Doppelfolge war erstens nicht besonders überzeugend und zweitens wurde der Plot vermutlich aufgrund von Absetzung fallen gelassen.
Naja und über die Endfolge hülle ich mal den Mantel des Schweigens.
Ok, ich hab auch schon schlechtere Endfolgen mancher Serien gesehen.Insgesamt lässt sich für mich sagen, dass es ein paar Folgen gab, die ich echt gut fand. Viele (die meisten) dümpelten so dahin (das ist aber kein exklusives Problem von Enterprise) und einige waren einfach nur Schund.
Figuren
An Charakteren erwähnenswert sind m. M. n. eigentlich nur Archer, aufgrund von Bakula, den ich damals in Quantum Leap (Zurück in die Vergangenheit) sehr mochte. Allerdings hat sein Schauspiel auch klar Grenzen, was mir als Knirps natürlich herzlich egal war. ^^
Commander Schran, den ich anfangs für einen schlechten Witz hielt, war dann ein willkommener (zwar loser) roter Faden.
T’Pol war anfangs mehr oder weniger eine vulkanische Seven-of-Nine, der Hingucker wenn man so möchte. Aber gerade die “Umstrukturierung” aus Staffel 3 und auch die Folgen, die auf die vulkanischen Eigenheiten eingingen haben ihr nochmal etwas mehr Profil geben können.
Mein Lieblingscharakter hier heißt Phlox, auch wenn er leider bis zum Ende hin wesentlich blasser blieb, als er hätte sein müssen. Die verschrobene und größtenteils gutmütige Art des Doktors war stets eine willkommene Erfrischung.Zu den weitestgehend unbedeutendsten Figuren der Star Trek – Geschichte gehören für mich mit Abstand Malcolm Reed, Hoshi Sato und Travis Mayweather.
Leider hat mich gerade der Best-Buddy Trip Tucker nie richtig mitgenommen. Umso bedauerlicher leider, da er nun ja ordentlich Screentime bekam. Dieser Charakter hat durch allerlei Bemühungen der Autoren zwar immer mehr Profil erhalten, welches bei mir aber irgendwie immer verpuffte.
[Spoiler!] => Gerade der bemühte heroische Abgang am Ende der Serie, schien sehr mit der heißen Nadel gestrickt zu sein und hat den Charakter m. M. n. nochmal deutlich deklassiert.
Für mich also trotz diverser Bemühungen ein recht durchschnittlicher Charakter.tl;dr:
Eine Star Treck Serie, die sehr hinter ihren Möglichkeiten zurück blieb, eine ordentliche Staffel vorweisen kann, während der Rest mehr oder weniger gähnende Langeweile (mit Ausnahmen) generiert.
Zudem sind die vorhandenen Figuren bestenfalls ok. Teile der Crew sind komplett austauschbar, da deren Zeichnung so dünn wie Butterbrotpapier ist.
4 Staffeln waren dann auch genug.
28. März 2017 um 10:56 #1162697
ghostdog83TeilnehmerBzgl. Commander Schran – Jeffrey Combs Figur hat für mich mehr Profil als die Crew. Wenn ich mir z.b. DS9 anschaue, wo eine Nebenfigur wie Garak so viel besser ausgearbeitet ist als hier, dann kann hier einfach was nicht stimmen.
Würde die Serie nicht existieren, wäre das kein Verlust.
28. März 2017 um 15:56 #1162698
ChrisKongTeilnehmerUm mal was Positives zu sagen, ein Teil der Effekte hat durchaus Kinoqualität, gerade im Vergleich mit den bisherigen Trekfilmen. Zu schade, dass bei TNG die Technik noch nicht soweit bezahlbar war.
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