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  • #1162714
    MontyRunnerMontyRunner
    Teilnehmer
    ghostdog83 wrote:

    Du liebst die Bücher, findest die erste zum Kotzen? Dabei hält sich diese Staffel noch am stärksten an die Vorlage.

    Für die späteren Staffeln möglichst viele Tütchen bereithalten. XD

    Schauspielkunst, Synchro und Ausstattung hatten mich abgetörnt. Habe dann auf Englisch geswitcht und der Rest wurde in Staffel zwei deutlich besser.
    Für Storyabweichungen bin ich generell zu haben, die schmälern den Vermischungseffekt zwischen den Medien. Ich hasse z. B. die Herr der Ringe Filme dafür, dass sie mir die Bilder meines Kopfkinos überschrieben haben. Und auch als Film finde ich nur den ersten Teil richtig gelungen. Der Hobbit ist noch schlimmer. Aber auch bei den Tolkiengeschichten sind die Filme für mich Pflicht, weil ich die Bücher liebe.

    #1162715
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer
    retro wrote:

    Für Blut, Gedärm und Dracheneier?

    Sperma ist das fehlende Glied, nach Blut & Gedärm.

    @Monty
    Die deutsche Synchro finde ich schlecht.

    #1162716
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    The Mentalist

    Die Serie zu guter letzt beendet. Die sympathischen Charaktere reissen das meiste raus. Denn leider macht die Schnitzeljagd nach Red John nur soviel Freude, wie man die ganzen hanebüchenen Storyentwicklungen auszublenden vermag. Spannung nimmt dafür auch mal recht zu. Insgesamt noch befriedigend, auch wenn viel Potential verschenkt wurde. Die siebte Staffel ist ne verkürzte. Kann man denn auch getrost unter Fanservice abbuchen.

    Aktuell noch Fargo, Season 3. Ehrlich, die Schreiber habens einfach drauf. Dass das nicht jeder gut finden wird, kann ich nachvollziehen. Die Feinheiten stecken da wirklich im Detail. Kann man mit Arthouse vergleichen, ohne dass es anstrengend ist. ^^ Darsteller, Musik, Szenenbild, wirklich klasse. Das ist mehr Coen als die letzten paar Filme der Brüder zusammen.

    Daneben frische ich noch alte Episoden von Twin Peaks auf. Wer die Serie seinerzeit erlebt hat, wird da auch deutlich mehr Faszination draus ziehen als Neueinsteiger. Auf die Fortsetzung bin ich zwar gespannt, erwarte da jetzt aber nicht den grossen Wurf.

    #1162717
    Anonym
    Inaktiv

    @GoT:
    Es hat bei mir ewig gedauert, bis ich mit der Erzählweise klargekommen bin. Mir hat prinzipiell der Fokus auf einen oder eine Gruppe von Hauptdarstellern gefehlt. Wenn man allerdings anfängt es unter dem Aspekt einer Fantasy-Soap oder Fantasy-Doku (“Lannisters Helfer”), dann gewöhnt man sich dran. Zumal sie im Laufe der Zeit immer mehr … aber lassen wir das … ;)
    Aber auch die schiere Menge an Figuren, mit denen man schon in den ersten Folgen bombardiert wird, ist ein bisschen abschreckend.
    Fast so abschreckend, wie Hardcore Fans, die meinen, dass wenn man sie Serie nicht total genial findet, man bestimmt irgendwas nicht verstanden hat. Generell verwundet mich das hochstilisieren des Stoffs in den Bereich “es ist soooo komplex”. Ist es nicht. außer man hat die Auffassungsgabe einer Eintagsfliege.
    Die Bücher würde ich aber wohl nie lesen, egal wie sehr man sie mir ans Herz legt. Ist wie mit King. Den mag ich als Hörbuch ganz gerne, nur Lesen, ihn zu Lesen ertrag ich nicht. ;)

    @The Mentalist:
    Die Serie hätte viel früher enden müssen – sage ich als Fan. Jane und Lisbon finden zusammen und ziehen sich nach erfolgreichem Ende von red John zurück – oder meinetwegen stribt einer dabei, wenns ein bisschen düsterer sein soll.
    Leider haben sie immer wieder einen Twist geschnitzt, wo eigentlich keiner mehr hätte sein sollen, nur um den Komapatienten am Leben zu erhalten. Am Besten waren noch die normalen “Case of the Week” Folgen, ohne übergreifenden Story Arc – aber das ist wohl generell mein persönlicher Geschmack: Lieber “Case of the Week” und nur menschliche Aspekte, die sich verändern bzw. entwickeln.
    Im Gegensatz zu GoT funktioniert aber TM für mich besser in der deutschen Synchro. Jane klingt irgendwie “heller”, ähnlich wie Koch Jamie Oliver. Die Orginalstimmen sind tiefer und wirken ernster. GoT hingegen gar nicht. Alleine die Übersetzungen der Namen … hat schon fast “Diablo 2” Niveau … XD

    #1162718
    HarrikulesHarrikules
    Teilnehmer
    ChrisKong wrote:

    Daneben frische ich noch alte Episoden von Twin Peaks auf. Wer die Serie seinerzeit erlebt hat, wird da auch deutlich mehr Faszination draus ziehen als Neueinsteiger. Auf die Fortsetzung bin ich zwar gespannt, erwarte da jetzt aber nicht den grossen Wurf.

    Großer Wurf? Nicht wirklich, aber bis jetzt (Ep.5) besser wie erwartet. Lynch lässt sich Zeit und das ist auch gut so. Also bis jetzt habe ich Spaß, ich hatte aber auch nur mit dem schlimmsten gerechnet.

    Ansonsten lief hier noch
    4 Blocks
    Die deutsche TNT Gangster Serie und die ist richtig gut, klar die Vorbilder sind immer zu erkennen und sie kommen natürlich aus den Vereinigten Staaten aber der Fokus auf Berlin macht das ganze dann doch wieder real genug. Bis auf ein, zwei Kopfschüttel Momente bis jetzt Top erzählt und ich freue mich auf das Staffelfinale.

    #1162719
    MontyRunnerMontyRunner
    Teilnehmer

    Ich habe die ersten 5 Folgen von House Of Cards geguckt. Das macht schon Laune, auch wenn es mal wieder eine Serie voller Unsymphaten ist (Sam Crow) und Kevin Spacey der Rolle oftmals so gar nicht gerecht wird; krasse Fehlbesetzung; vielleicht ist es im Originalton besser? Ich bleibe trotzdem am Ball.

    #1162720
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Wie was? Kevin Spacey eine Fehlbesetzung?

    #1162721
    MontyRunnerMontyRunner
    Teilnehmer

    Ja, das ist mein starkes empfinden. Diese berechnende Kälte nehme ich ihm nicht ab.
    Findest Du ihn gut in der Rolle? Falls ja: Guckst Du im Originalton?

    Kann es sein, dass Spacey (Kevin nicht Moonkey) bereits viel an Mimik verloren hat, so ähnlich wie die Aufspritzkandidaten Stallone und Ford?

    #1162722
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer
    MontyRunner wrote:
    Kann es sein, dass Spacey (Kevin nicht Moonkey) bereits viel an Mimik verloren hat

    giphy.gif

    #1162723
    MontyRunnerMontyRunner
    Teilnehmer

    Sehr gutes Beispiel. Da bewegt sich nicht viel im Gesicht.

    #1162724
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer

    Ich sehe da kaum einen Unterschied zu früheren Rollen.

    Er spielt einen Politiker, keinen Clown, der ständig Grimassen schneidet.

    Seine Mimik ist entsprechend dezent, bringt das zum Ausdruck, was sie soll. Zumindest funktioniert das für mich.

    #1162725
    MontyRunnerMontyRunner
    Teilnehmer

    Dass es funzt, ist das Entscheidende :-)

    Und auch aus meiner Sicht soll er keine affigen Grimassen schneiden. Aber die kleinen Dinge kommen für mich nicht gut rüber, und ich vermute dahinter eine weitesgehend tote Gesichtsmuskulatur. Außerdem scheint er einfach nicht dafür geschaffen zu sein, den gefühlskalten Sex-Dominator zu spielen. Bei dem schlaffen Gesicht tendiert seine Ausstrahlung gen Null.

    Ist vielleicht aber auch nur in meinen Augen so. Wenn das auf andere richtig toll wirkt, habe ich halt Pech.

    #1162726
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Er bringt mMn den Charakter perfekt rüber. Dass er sich gefühlsmässig sehr distanziert gibt, passt eben genau zu der Figur. Wie Ghostdog sagt, der Rolle angemessen. Btw. ist Overacting 54d3d4c776304_-_giphy.gifnicht grosse Schauspielkunst, wird aber gerne damit verwechselt. Ich schaue synchronisiert.

    #1162727
    MontyRunnerMontyRunner
    Teilnehmer

    Cage ist ein Antischauspieler. Der kann sehr wenig. Ich hasse ihn ;-) VERY BAD ACTOR

    Und ansonsten freut es mich (tatsächlich!), dass Euch Spacey in der Rolle gefällt.

    #1162728
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Geschmäcker sind verschieden, da hat jeder auch so seine persönlichen Präferenzen. Gibt Schauspieler, die leben mehr von ihrem Charisma, denn sie wirklich extrem schauspielern. Andere wiederum sind sehr wandlungsfähig.

    Ich fand Gene Hackmann immer sehr gut. Der gehört vermutlich eher zur ersteren Sorte. Sean Connery ebenfalls. Da findet sich aber dennoch bei beiden durchaus das eine oder andere Werk, die die Ausnahme der Regel darstellt.

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