Hardware-Preissteigerungen dank AI Bubble?
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captain carot vor vor 2 Wochen, 1 Tag aktualisiert.
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30. Januar 2026 um 19:59 #1813665
captain carotTeilnehmerDer Witz ist, Amazon will 50 Milliarden in OpenAI investieren, das ist aber gleichzeitig nur ein Tropfen auf den heißen Stein. China ist deutlich undurchsichtiger, die also mal außen vor. Anthropic kommt anscheinend mit deutlich weniger Mitteln aus als OpenAI. Meta nutzt wesentlich mehr Eigenkapital. Und Google ist mit Gemini zumindest auf einem gesünderen Kurs, samt aktuell anscheinend besserem Modell.
Die europäischen Modelle wie Mistral hängen hinterher, sind aber soweit ich weiß nicht so ungesund finanziert.
OpenAI wird immer mehr zum Wackelkandidaten. Gleichzeitig stecken wohl aktuell nirgendwo mehr Finanzmittel. Wird unterm Strich wohl zumindest spannend, ob OpenAI den Börsengang noch schafft oder vorher zusammenklappt.
So oder so, es wird sich bemerkbar machen, wenn die Blase platzen sollte. Aber je mehr Finanzmittel da versickern, desto heftiger dürften die weltweiten Auswirkungen werden.
3. Februar 2026 um 7:16 #1813746
joiaTeilnehmerGrüße in die Runde. Hab mich länger nicht gemeldet, weil ich das Thema eher beobachte und mir meinen Teil dazu denke. Es kommt halt wie es kommt und hinterher sind wir schlauer 😉
Ich wollte kurz einen Artikel in die Runde werfen, der scheinbar nur indirekt mit dem Thema zusammenhängt – weil es um KI geht und das Börsenbeben der letzten Tage bei den Entwicklern.
Für mich ist der Zusammenhang aber offenbar – was KI nicht nur mit dem einen Teil, sondern auch dem anderen Teil des Marktes anstellt.Es bleibt spannend.
Project Genie: Google-KI-Tool löst Crash von Spiele-Aktien aus
Grüße
3. Februar 2026 um 9:02 #1813762
captain carotTeilnehmerIch hatte dazu ja was in den Game News geschrieben. Effektiv ist das eine unsinnige Reaktion von Leuten, die keine Ahnung haben und trotzdem gefährlich. Genie 3 kann eigentlich nix. Die ‚Welten‘ haben kein Gameplay, sind überhaupt nicht konsistent und halten gerade mal eine Minute. Das ganze übrigens bei 720p und 24fps, alleine schon 60fps würden den Rechenaufwand gewaltig steigern.
Damit sind wir Lichtjahre von einem Spiel entfernt, eher bei einem interaktiven Kurzvideo.
Das eigentliche Problem dabei, es könnte für Entwickler deutlich schwerer werden an Kapital bzw Kredite zu kommen, wenn die planlosen Finanzheinis glauben, die KI könnte zukünftig komplette Spiele per Prompt erstellen.
3. Februar 2026 um 13:05 #1813770
captain carotTeilnehmerBtw, KI Bullshit Bingo mal etwas anders. SpaceX übernimmt xAI (also eine Musk Firma die andere). Dabei dürfte es primär um Verschiebung von Kapital gehen.
Klein Elon fantasiert jetzt aber schon von KI Rechenzentren im All.
Wie kriegen wir das Material überhaupt da hin?
Wie soll die Kühlung funktionieren? Das ist im All nämlich gar nicht so einfach.Wie soll die Wartung funktionieren?
Wie das Recycling von massenhaft Elektronik mit wichtigen Rohstoffen?
Entweder komplette Dummlaberei um die Übernahme schön zu reden oder Elons Gehirn ist bereits fritiert.
4. Februar 2026 um 7:30 #1813790
joiaTeilnehmerZu Elons Gehirn – der Typ ist schlicht hochneurotisch. Einfach Mal 5 oder 2 Minuten zuhören, wenn er was sagt und wie. Auf der anderen Seite: Er liefert halt sowas wie “Zukunft”, weswegen er macht und darf was er macht, weil sich geldige Menschen davon was wie “Zukunft für die Menschheit” versprechen. Nicht meins. Weder er noch seine Vision.
5. Februar 2026 um 10:43 #1813853
captain carotTeilnehmerSteam Machine und Steam Frame sind beide verschoben. Erstmal nur auf H1 2026, weil Valve auf stabilere Preise hofft. Ob die Geräte dann tatsächlich kommen und zu welchem Preis hängt von der Entwicklung in den nächsten Monaten ab.
Man kann wohl davon ausgehen, dass selbst ein gar nicht so kleiner Kunde wie Valve nicht in der Lage war, vernünftige Verträge mit den Speicherherstellern auszumachen.
5. Februar 2026 um 12:40 #1813854
Supermario6819TeilnehmerSeltsam gestern habe ich noch gelesen das man gut im Zeitplan liegen würde und die Konsole im Frühjahr erscheinen wird.
5. Februar 2026 um 16:25 #1813867
captain carotTeilnehmerDas war der SoC seitens AMD. Die Technik ist fertig. Die Preise aber nicht da wo Valve sie haben möchte.
Wir dürften dieses Jahr eine Reihe Preissteigerungen sehen. Auch Nintendo schließt das aktuell nicht mehr aus.
Bei allem was RAM und NAND hat werden die Leute dieses Jahr böse Überraschungen erleben
15. Februar 2026 um 21:23 #1814373
FuffelpupsTeilnehmer16. Februar 2026 um 1:38 #1814374
captain carotTeilnehmerDie Entwicklung ist nicht neu. Festplatten ziehen schon seit Monaten an, vor allem die großen Kapazitäten. Das ist einer der Gründe warum die KI Industrie mehr auf SSDs setzt.
Selbst tote Entwicklungen wie 2,5“ extern haben deutlich angezogen. Ich hab vor sieben oder acht Jahren eine 4TB WD Elements für 99€ gekauft. Gab es zwischenzeitlich unter 80. Sowas liegt jetzt eher um 120€. Interne 3,5“ in der Größe kosten eher mehr.
18TB Platten sind für alle die überhaupt noch viel lokalen Speicher brauchen momentan der Sweetspot, kosten aber auch um 400-500€ aktuell. Tendenz steigend.
Einziger Vorteil, Festplatten sind im privaten Bereich nicht mehr besonders gefragt. Entsprechend langsam lassen bei vielen Händlern die Bestände nach. Es kommt aber auch fast keine neue Ware mehr rein.
Wer viel lokalen Speicherplatz benötigt sollte eher jetzt in den sauren Apfel beißen.
16. Februar 2026 um 17:54 #1814402
ghostdog83TeilnehmerBeschreibung:
Mein Ziel war es immer, dem Trend zur „Wegwerftechnologie“ entgegenzuwirken, indem ich den Markt mit zuverlässigen, reparierbaren gebrauchten Business-Laptops überschwemmte. Aber aufgrund des verheerenden Anstiegs der RAM- und Speicherpreise, der durch die Nachfrage nach KI verursacht wurde, ist diese Mission unmöglich geworden.
Ich habe Tausende von Dollar verloren, um diese Geräte erschwinglich zu halten, und ich kann das einfach nicht mehr tun.
Die meisten meiner Lieferanten (außer Trident Electronics) bauen jetzt RAM-Speicher und NVMe-Laufwerke aus, um sie separat zu verkaufen, weil sie mehr wert sind als die Laptops selbst. Ich kann es ihnen nicht verübeln, das würde jedes Unternehmen tun. Es ist nur schade für die kleinen Fische und die Verbraucher, die von diesen Geräten profitiert hätten, die nun für Ersatzteile verschrottet werden.17. Februar 2026 um 20:23 #1814455
FuffelpupsTeilnehmerRAM-Produktion..? And it‘s gone…
“Pua Khein-Seng is further said to have highlighted that memory manufacturers are now “demanding three years’ worth of prepayment (unprecedented in the electronics industry)” and that those same manufacturers “internally estimate the shortage will last until 2030, or even for another 10 years.”
17. Februar 2026 um 23:42 #1814462
captain carotTeilnehmerWir haben da leider auch ein Oligopol von drei großen Herstellern und zwei deutlich kleineren chinesischen. Es gab auch immer wieder mal nachweislich Absprachen aber die saßen nie so sehr am längeren Hebel.
Edit: falls die Blase nicht platzt wird es in den nächsten zwei, drei Jahren einen Haufen Probleme geben. Im PC Bereich ist es erstmal offensichtlich, kleinere Anbieter bleiben auf der Strecke. Aber nicht nur PC Hersteller sondern auch Anbieter von Gehäusen, Zubehör, Netzteilen und so weiter. Denn den ganzen Kram kauft man nur bei Neuaufbauten.
Im Konsolenbereich wird ein Generationswechsel wie bei Nintendo deutlich schwerer, was aber auch den Spieleverkäufen abträglich ist und auch für Third Party Zubehör wie Controller eher schlecht ist.
Nischenmärkte wie Retro Handhelds könnte das auch ziemlich hart treffen. Die setzen auf fertige SoCs, die aber damit deutlich teurer werden könnten, kleinere SoC Hersteller könnten sogar verschwinden.
18. Februar 2026 um 13:06 #1814502
ghostdog83TeilnehmerPua Khein-Seng soll außerdem betont haben, dass Speicherhersteller derzeit „eine Vorauszahlung für drei Jahre verlangen (was in der Elektronikindustrie beispiellos ist)“ und dass dieselben Hersteller „intern davon ausgehen, dass die Knappheit bis 2030 oder sogar noch weitere 10 Jahre andauern wird.
Mit anderen Worten, egal wie sich das Ganze in den nächsten Jahren noch entwickelt, sei es, dass die KI-Blase zerbersten wird, wir profitieren davon so oder so – und zwar im Hier und Jetzt. Friss oder stirb.
Die Tech-Branche ist so schnelllebig, dass niemand voraussagen kann, wie der Stand in 10 Jahren sein wird. Das Ausmaß der derzeitigen Krise hätte vor ein paar Jahren auch kaum einer voraussehen können. Davon abgesehen, dass die Anleger Renditen erwarten. Schon jetzt spürt der Markt die Unsicherheit und Zweifel, ob sich das am Ende auch auszahlt. Solche Aussagen scheinen eher dazu dienen, den Druck auf die Abnehmer noch zusätzlich zu erhöhen.
18. Februar 2026 um 13:35 #1814503
captain carotTeilnehmerWenn die KI Bubble hart platzt dann bricht die Nachfrage nach Speicher drastisch ein. Der Kapazitätsausbau ist da generell gaga aktuell aber das ist auch besonders speicherintensiv.
Das würden die Speicherhersteller effektiv deutlich merken weil Consumer Electronics nicht mehr der Wachstumsmotor sind, der sie mal waren.
Ich gehe aber auch nicht von einem so großen Knall aus. Eher davon, dass ein Player (OpenAI please) mangels Finsnzmitteln die Grätsche macht und der Rest der Unternehmen nicht mehr ganz so viel Kohle in den Arsch geblasen bekommt und auf nachhaltigeres Wachstum (und tragfähige Geschäftsmodelle) setzen muss.
Selbst das würde noch ziemlich viel Kapazitäten brauchen aber nicht in dem absurden Maß wie aktuell.
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