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  • #1037561
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer

    Das Far Cry nicht jährlich erscheint ist mir klar, darum habe ich auch geschrieben “womöglich” mit Blick in die Zukunft (als mögliche Situation).

    Aus Konsumentensicht erscheint die Lösung und somit die Frage nach der richtigen Entscheidung einfach (nicht nur mangels Tragweite) – ist sie nun mal aber nicht.

    Uns fehlen die Informationen, worauf die Entscheidungen exakt basieren (Komplexität), ich halte es für etwas schwierig aus einer solchen Situation (Informationsasymmetrie) heraus es besser zu wissen (auch auf mich bezogen), zumal auch die persönlichen Anforderungen an eine solche Funktion nicht gegeben sind (oberes Management).

    Wir können, was die weitere Entwicklung angeht, anhand ­der Veröffentlichungspolitik der letzten Jahre eine Tendenz beschreiben bzw. auf Basis des theoretischen Wissens Maßnahmen abwägen (Markenpflege), aber wirklich wissen tun wir ansonsten nichts.

    Wir wissen im Grunde nur das, was wir für uns selbst erhoffen (bzw. spielen wollen) und eben die Entwicklung der letzten Jahre, woraus jeder seine Schlussfolgerung ziehen kann.

    Wenn es nach mir ginge, wäre die Übereinstimmung mit deiner Aussage größer als mit der Tendenz, die ich versucht habe zu beschreiben, abgeleitet aus den letzten Jahren. Vielleicht wagt Ubisoft doch den radikalen Kurswechsel, vielleicht auch nicht. Im nächsten Jahr sind wir zumindest bzgl. Watch Dogs und Far Cry hoffentlich etwas schlauer.

    #1037562
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Also wenn jede Analzyste eine Meinung verzapfen kann, dann auch sonst jeder von Timbuktu bis Canberra.

    Der Punkt ist der, dass es auch keine allzu grosse Kunst ist, vorherzusagen, dass mit rascher Gewinnmaximierung auf lange Sicht hinaus so gut wie immer die falsche Strategie gefahren wird.

    Also gibt es mMn zwei Möglichkeiten.

    1. Variante: Man macht aus der Reihe und dem Release eines weiteren Teils ein kleines Event, steigert die Vorfreude darauf ins Unermessliche und profitiert dann von dem Hype, siehe GTA.

    Nachteil, diese Lösung würde vermutlich in Extremis jetzt nicht mehr funktionieren, dazu wurde AC schon inflationär ausgeschlachtet, ein Strategiewechsel nur noch in Massen realisierbar, da sonst unglaubwürdig.

    2. Variante: Man melkt die Reihen solange, bis auch der letzte Tropfen herausgepresst wurde. Danach endet die Reihe und mit der nächsten geht es weiter. Beispiel hierfür wäre Splinter Cell oder auch ein Prince of Persia.

    Nachteil, irgendwann projeziert der Konsument, die Einfallslosigkeit des Konzepts auch auf die Spiele und kriegt schon früh keine Lust mehr, sich mehrere Teile einer Reihe zu kaufen.

    Tja, und der Konsument kann sehr wohl befinden, ob eine Strategie aufgehen kann oder nicht. Warum sollte er dazu nicht befähigt sein? Ich mein, wem verdanken wir denn die grossen Krisen, z.B. im Finanzsektor? Waren dass die ganzen Kleinangestellten oder die Kaderleute?

    Finde es grundsätzlich falsch, davon auszugehen, dass in oberen Etagen soviel klüger entschieden wird. Gerade in der Gamesbranche, wo sich eine dumme Entscheidung an die andere reiht, und jeder mit einigermassen gesundem Menschenverstand merkt was die Konsequenz daraus ist, finde ich es absolut nicht anmassend den Klugscheisser zu geben. ^^

    #1037563

    Naja, nach 4 Jahren kann man ja wohl kaum von “nachschieben” sprechen. Uncharted 3 kam Ende 2011 und Uncharted 4 kommt Ende 2015.

    #1037564
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Wobei halt schon Teil 3 nix wirklich Neues zur Reihe beigetragen hat, wenn wir ehrlich sind.

    Punkt ist aber der, dass ND eigentlich machen kann, was es will, das ist schon fast ein Selbstläufer. Hat man gut bei the Last of Us gemerkt, das man ja auch so bewarb.

    Tja und vor dem Hintergrund, was wäre wohl besser, weiter eine Marke ausbauen, bei der schon eine gewisse Sättigung erreicht wurde, oder aber erstmal noch was anderes liefern, für frischen Wind auf der Next Gen sorgen und sich danach um Uncharted zu kümmern?

    Ich find den Schritt absolut mutlos muss ich sagen, das nenn ich eine verpasste Chance.

    Wie gesagt, man könnte alle Next Gen Kritiker Lügen strafen, würde man nicht auf Nr. sicher gehen. Längerfristig würde man so auch das eigene Portfolio erweitern, was nie schlecht ist.

    Die PS4 hat im Moment ein U4 nicht so nötig, wie eine neue Marke, welche ihr mehr Profil verschaffen würde, sonst wird aus dem anfänglichen Hype schnell Ernüchterung.

    Versteh mich nicht falsch, ein U4 ist sicher ein Systemseller, aber auch in 2-3 Jahren wäre es das noch. Ein Last of Us ist ein ebensolcher und der kam auch unverhofft.
    Darum bleib ich bei der Reihenfolge, erst was Neues, dann meinetwegen eine Fortsetzung.

    #1037565
    DerSebomatDerSebomat
    Teilnehmer

    Krass, wie verbuggt “Lara Croft und der Tempel der Osiris” ist. Erst werden bestimmte Stages nicht geladen, dann kann man Items nicht aufnehmen, man stirbt grundlos und jetzt kommt man in einen Tempel nicht rein, weil die Türe nicht aufgeht. Und das obwohl heute gepatcht wurde. Ich komm mir ein klein wenig verarscht vor…

    #1037566
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer
    ChrisKong wrote:

    Tja, und der Konsument kann sehr wohl befinden, ob eine Strategie aufgehen kann oder nicht. Warum sollte er dazu nicht befähigt sein? Ich mein, wem verdanken wir denn die grossen Krisen, z.B. im Finanzsektor? Waren dass die ganzen Kleinangestellten oder die Kaderleute?

    Der Gier. Der Kleinangestellte besitzt dennoch nicht die Ausbildung und Erfahrung, um einen solchen Job zu bewältigen. Ansonsten könnte man die Ausbildung eines jeden Berufes infrage stellen bzw. den Berufstyp.

    Die Verursacher dieser Krise taten es zum eigenen Vorteil, mit dem Wissen, eine mögliche Krise heraufzubeschwören. Wie in jedem Beruf gibt es Menschen, die ihre Position ausnutzen. In dem Fall ist die Tragweite für das Finanzsystem verheerend gewesen.

    Quote:

    Finde es grundsätzlich falsch, davon auszugehen, dass in oberen Etagen soviel klüger entschieden wird. Gerade in der Gamesbranche, wo sich eine dumme Entscheidung an die andere reiht, und jeder mit einigermassen gesundem Menschenverstand merkt was die Konsequenz daraus ist, finde ich es absolut nicht anmassend den Klugscheisser zu geben. ^^

    Das Wissen was während eines Studiums und später im Beruf angeeignet wird ist nicht vergleichbar. Mal davon abgesehen, dass die Informationslage im Unternehmen selbst eine ganz andere ist.

    Aber du scheinst ja ein ganz bestimmtes Bild von dieser Berufsgruppe zu haben.

    #1037567
    ZiepZiep
    Teilnehmer

    @Kong
    Ich geb dir recht. Zudem muss, bevor der Zenit der einen Marke überschritten ist, etwas in der Pipeline sein, was sich potentiell ähnlich verkaufen lässt, um den Standart zu halten. Es gelingt nicht immer, sofort wieder einen Blockbuster zu kreiren. Letztlich ist es oft ja auch aus der Not heraus, dass man wieder eine Fortstzung macht, weil es ein etwas besser zu kalkulierendes Risiko ist. Zu oft gehen die Neuentwicklungen unter, weil der Normalkunde die Marke nicht kennt und auch keine Reviews liest. Es sind schliesslich eher die kundigen User, die etwas neues fordern, weil sie dem üblichen Überdrüssig sind.

    Ich bin mir sicher, das jeder CEO oder was auch immer, im besten Sinne entscheidet. Es fällt aussenstehenden immer leicht zu Urteilen. Ich mache das auch sehr gerne :D

    #1037568
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer
    ghostdog83 wrote:

    ChrisKong schrieb:

    Tja, und der Konsument kann sehr wohl befinden, ob eine Strategie aufgehen kann oder nicht. Warum sollte er dazu nicht befähigt sein? Ich mein, wem verdanken wir denn die grossen Krisen, z.B. im Finanzsektor? Waren dass die ganzen Kleinangestellten oder die Kaderleute?

    Der Gier. Der Kleinangestellte besitzt dennoch nicht die Ausbildung und Erfahrung, um einen solchen Job zu bewältigen. Ansonsten könnte man die Ausbildung eines jeden Berufes infrage stellen bzw. den Berufstyp.

    Die Verursacher dieser Krise taten es zum eigenen Vorteil, mit dem Wissen, eine mögliche Krise heraufzubeschwören. Wie in jedem Beruf gibt es Menschen, die ihre Position ausnutzen. In dem Fall ist die Tragweite für das Finanzsystem verheerend gewesen.

    Quote:

    Finde es grundsätzlich falsch, davon auszugehen, dass in oberen Etagen soviel klüger entschieden wird. Gerade in der Gamesbranche, wo sich eine dumme Entscheidung an die andere reiht, und jeder mit einigermassen gesundem Menschenverstand merkt was die Konsequenz daraus ist, finde ich es absolut nicht anmassend den Klugscheisser zu geben. ^^

    Das Wissen was während eines Studiums und später im Beruf angeeignet wird ist nicht vergleichbar. Mal davon abgesehen, dass die Informationslage im Unternehmen selbst eine ganz andere ist.

    Aber du scheinst ja ein ganz bestimmtes Bild von dieser Berufsgruppe zu haben.

    Also dass man nicht über eine generelle Ausrichtung debattieren kann, ohne gleich einen Master/Doktor oder sonst was zu haben, nee, das leuchtet mir nicht ein.
    Im Umkehrschluss müsste ja dann jede Firma, mit dem ganzen geschulten Personal ja von Erfolg zu Erfolg eilen.
    Mein Eindruck ist, dass viele Führungskräfte den Markt teilweise nicht wirklich kennen. Beispiele gefällig?

    Man nehme nur mal die Flops 3DO, CDi und Jaguar. Alles von Firmen im Entertainment, die da dahinter stehen. Trotzdem hats kaum einen Zocker gejuckt.
    Sobald sich ein Managment irgendwo zu weit von der Materie entfernt, kommts zu solchen fatalen Fehleinschätzungen.
    Wer hat beispw. den Controller des Jaguar durchgewunken? Hatte den überhaupt ein Zocker in der Hand? Wer, ausser ein Zocker würde soviel Geld für eine Konsole ausgeben?

    Klar, es ist leicht, im Nachhinein zu sagen, was man alles hätte besser machen können. Nur scheint mir, sind die Unternehmen teilweise absolut nicht lernfähig oder wiederholen gerne den Mist anderer.

    Tja, und wenn eine Firma hops geht, dann behaupte ich mal, dass ich die genauso in den Ruin treiben kann.^^

    Ich seh ein Gremium aus lauter studierten Managern auch nicht wirklich als eine gute Lösung für eine Firma an.
    Einige Entscheidungen sind dermassen dumm, dass man sich wirklich fragen muss, wo da die Ausbildung denn greifen soll.

    Das sagt mir, dass man Geschäftssinn nicht zwingend irgendwo erlernen kann.

    Ich glaube wir reden jetzt auch nicht wirklich von der selben Sache. Ich spreche nicht rein davon, ein Unternehmen zu leiten. Da gehört klar mehr dazu. Aber eine Strategie festlegen, dazu brauch ich eigentlich erstmal eine Vision.

    Wenn diese Vision ist, sich nur rasch die Taschen zu füllen, dann kommts so raus wie zuletzt bei MS. Soweit ich weiss, amtet einer der Chefs nun bei Zynga. :-)

    #1037569
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Nur so nebenbei, Uncharted 4 zeigt, dass ganz klar großes Interesse an Fortsetzungen besteht, neben vielen anderen Titeln. Es gibt doch einen gewissen Hype um den Titel. Gleichzeitig hält man Bestandskunden bei der Stange.
    MS übrigens auch mit Halo.

    Uncharted ist aber auch alles andere als überstrapaziert.

    Was wiederrum XYZ braucht kein Mensch angeht, mit den A und AA Titeln verzichten die großen Publisher derzeit auf einen Bereich, wo man prima neues ausprobieren kann, dank geringerer Budgets im Zweifelsfall nicht mit großen Verlusten rechnen muss…
    IMO sollte gerade in dem Bereich eher mehr kommen. Die Souls Reihe ist eigentlich auch nur AA, zeigt aber, wie sowas Erfolg haben kann.

    @ghostdog:
    Bezüglich Informationsasymmetrie:
    Das ist so eine Sache. Ich denke ehrlich gesagt, dass man sich bei den Entscheidungsträgern heutzutage viel zu oft auf die falschen Sachen konzentriert.
    Appboom: Obwohl das Wachstum immer noch weitergeht sind im Smartletsektor viele in Bedrängnis gekommen. Lustigerweise waren hier gerade Analysten und Unternehmer betriebsblind, bei dem großen Run war aber vorhersehbar, dass viele auf der Strecke bleiben
    Socialgames: Auch so ein Kartenhaus.
    F2P: War vor kurzem noch ‘die Zukunft’. Momentan rudern mehr und mehr Unternehmen zurück.
    Yearly Updates: Sind erstmal eine sichere Einnahmequelle. Außer bei Sportspielen ist aber immer zu beobachten, dass das Interesse früher oder später wegbricht, u.U. sogar vollständig. Bei Sportspielen wiederrum kann es durchaus passieren, dass eine andere Serie sich die Spitzenposition schnappt.

    Der Witz dabei ist eben, dass Fortsetzungen wichtig sind. Und F2P durchaus Potenzial für die Zukunft hat.

    #1037570
    MontyRunnerMontyRunner
    Teilnehmer

    Da wir hier auf der Meckerweide herumblöken, erlaube ich mir anzumerken, dass ich diese ganze Wirtschaftskacke total zum Reiern finde ;-)

    #1037571
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer

    @Chris
    Nett, wie du dem Wort neue Gestalt verleihst, aus Klugscheißen wird Debattieren um die generelle Ausrichtung, was der Sache einen völlig anderen vernünftigeren Anstrich verleiht, mein Einwand aber nach wie vor bestehen bleibt, dass wir es aus unserer Position heraus im Falle von Ubisoft nicht besser wissen können mangels Information und Wissensstand (ok, ich könnte mein theoretisches Wissen mit einbringen; meine praktische Erfahrung beruht aber auf einen völlig anderen Schwerpunkt, sprich, ich bin was die Spielebranche angeht genauso schlau wie jeder hier oder weniger :p -> ich möchte aber keine privaten Angelegenheiten dazu hier im Forum erörtern, weshalb ich auch nicht mehr dazu schreiben werde, spricht auf Fragen auch nicht reagiere).
    Das es hierbei nicht um die Diskussion an sich geht weißt du vielleicht selbst, damit habe ich kein Problem. Ich habe nur ein Problem damit, wenn es so dargestellt wird, als wüsste Ubisoft nicht was es tut bzw. wir würden kaum weniger fähig sein, die richtige Entscheidung zu treffen (wobei das richtig sich erst im Nachhinein als solchen bewähren muss). Vielleicht war das von dir auch nicht so gemeint und es wurde von mir missverstanden.

    Dass Fehlentscheidungen anfallen, ist angesichts der Risiken keine Überraschung, genauso werden aber auch Chancen in Erfolge umgewandelt, von Führungskräften, die Geschäftssinn besitzen und diesen anhand ihres Wissen zielgerichtet zum Wohle des Unternehmens einsetzen. Wie in jedem Beruf gibt es die Gewinner und Verlierer, trotz vergleichbaren Wissensstand. Bestimmte Mechanismen lassen sich nicht oder nur bedingt (Lobby) beeinflussen, wie das Verhalten der Mitbewerber, des Staates bzw. EU als Regulierungsorgan (z.b. Einhalten von Grenzwerten) oder eben der Konsumenten.

    @carot
    Die Situation bei den Apps könnte man vielleicht mit der Situation zu Atari Zeiten vergleichen, wo der Markt mit Software überschwemmt wurde – in einem Spiele Veteranen Podcast (schon mindestens 1,2 Jahre her) wurde dieses Problem mal angesprochen, das es sich kaum noch lohnt, Software dafür zu entwickeln (die Person hatte zu dem Zeitpunkt an einem Spiel mit entwickelt), da der Markt zu fragmentiert ist, das Produkt in der Masse sofort oder relativ schnell, mit wenigen Ausnahmen dank bekannter Marken, untergeht.

    F2P: Es gibt Anbieter die sehr erfolgreich auf dem Gebiet sind, andere Nachahmer bleiben auf der Strecke, da ihre Produkte einfach nicht gut genug sind bzw. sie zu spät in dem Markt eingestiegen sind, als das Angebot bereits zu unübersichtlich war. Ähnlich verhält es sich auch bei den Lets Playern (wobei die Einstieghürde hier geringer ist). Die zuerst da waren und in ihrer Tätigkeit gut sind, zählen heute zu den Big Playern. Der Markt ist mittlerweile sehr groß, für Neueinsteiger ist es somit sehr schwer Wachstum (Abonnenten/Zuschauer) zu erzeugen. Ich kenne einen der sehr gut ist, sich auf GTA V/Online spezialisiert hat und regelmäßig Inhalte produziert, dennoch sind seine Abonnenten für das Gebotenen (umfangreiche Analysen) noch stark ausbaufähig (ca. 15 tausend).

    edit:

    Nicht das AAAA Segment vergessen^

    #1037572
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    @Carot

    Uncharted ist aber auch alles andere als überstrapaziert.

    Naja, 3 Spiele auf einer Konsole ist für mich schon am Limit. Die Teile unterscheiden sich untereinander nicht wirklich. Aber es muss ja auch nicht erst überstrapaziert werden, bevor mans wieder ins Lot bringt. Trotz allem hätte auch 2016 noch ein Uncharted gereicht. Bei ND sollen ja 2 Teams an Main-Games arbeiten, wenn ich das richtig im Kopf habe. Nach dem bahnbrechenden Erfolg von the Last of Us, kann ich mir gut vorstellen, woran gearbeitet wird. ^^

    @Ghostdog

    Korrigier mich bitte, wenn ich falsch liege, aber mir kommts ein wenig so vor, als wenn dieses Thema eine Domäne von dir wäre, mit Studium in der Richtung. Vielleicht nimmst du meine Geringschätzung von diversen Managements etwas zu persönlich, sowie ich dein Zitat:

    Uns fehlen die Informationen, worauf die Entscheidungen exakt basieren (Komplexität), ich halte es für etwas schwierig aus einer solchen Situation (Informationsasymmetrie) heraus es besser zu wissen (auch auf mich bezogen), zumal auch die persönlichen Anforderungen an eine solche Funktion nicht gegeben sind (oberes Management).

    Eher so aufgefasst haben, wir sind zu dumm dazu, um bessere Entscheidungen zu treffen. Klar ist jede Entscheidung mit einem gewissen Risiko verbunden.

    Nehmen wir den konkreten Fall Nintendo. Ich würde nicht so weit gehen und behaupten, ich hätte keinen TC gebracht. Die Idee klang sehr gut, schien auch irgendwie zeitgemäss zu sein, trotzdem hats halt nicht funktioniert, aus div. Gründen. Sich jetzt hinstellen, das konnte ja nix werden, als hätte man es gewusst, finde ich reichlich vermessen.

    Aber, die vielen Entscheidungen, die Nintendo nach dem sich abzeichnenden Ausbleiben eines Erfolgs traf, da bin ich sicher, könnten wir noch lange darüber debattieren, obs Nintendos Kader besser gewusst hätte.
    Wenn ich mir Nintendos defensive Rhetorik so ansehe, von wegen der Kunde ist nie zufrieden, will alles sofort, etc., dann ist für mich der Fall klar, dass Nintendo am Markt vorbei produziert. Wir sind der Markt, wir wissen ja, was wir wollen.

    Wie Nintendo das umsetzen will, da geh ich mit dir einig, das könnten die besser wissen. Aber wie ich sagte, die guten Ideen haben sie aktuell nicht wirklich.

    Aber messbar ist nunmal nur, was auch umgesetzt wird. Geschieht nix, dann hat NIntendo entweder nicht realisiert, was schief läuft, oder nix dagegen unternommen oder aber zu wenig.

    Aus meiner Sicht, bezugnehmend auf div. Interviews der Führungsetage Nintendos, entsteht der Eindruck von ungenügender Selbstreflexion. Da liegt mMn der Hauptgrund für die Probleme. Ich mein, wenn mal die Stossrichtung bekannt ist, dann ist NIntendo sehr wohl fähig, die gewünschte Qualität abzuliefern.

    Darum sag ich ja, Iwata mag sein Personal gut führen, ja ein idealer Verwalter sein. Aber ein Mann mit Visionen ist er nicht. Und um so einer zu sein, brauchts kein Studium. Wir haben in der Schweiz sehr viele erfolgreiche Firmen, viele davon gegründet von Leuten, die kein Studium absolviert haben.
    Leider merkt man nur zu deutlich, dass in gewissen Berufen eine deutliche Verakademisierung die letzten Jahre stattfand. Dies hat zur direkten Folge, dass wir zwar immer über mehr theoretisches Wissen verfügen, aber der praktische Teil darunter eben leidet.

    Leute organisieren und quatschen sich was zusammen, von dem sie keine Ahnung haben, weil ihnen der entsprechende Hintergrund fehlt. Ich weiss ja nicht, obs einen Namen für das Phänomen gibt, aber Beispiele wüsste ich mehr als genug in meinem Umfeld. Vater baut ein Geschäft auf, Einzelunternehmer, GmbH, AG, wird älter, übergibt an Nachkommen, die treiben dann die Firma Stück für Stück in den Ruin, meist ohne auch nur irgendeine Ahnung vom Business zu haben. Da können sie sich noch soviele Diplome an die Wand hängen, das nützt dann alles nicht.

    Darum stehe ich dem relativ skeptisch gegenüber, wenn die Ausbildung nur auf Theorie fusst und ein praktischer Background nich vorhanden ist.

    #1037573
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer
    ChrisKong wrote:

    Korrigier mich bitte, wenn ich falsch liege, aber mir kommts ein wenig so vor, als wenn dieses Thema eine Domäne von dir wäre, mit Studium in der Richtung.

    Ich habe geschrieben, dass ich mich selbst da mit einbeziehe, sprich, wenn ich jemanden mit meinen Äußerungen als dumm bezeichnen würde, was ich nicht tue, dann würde es auch auf mich selbst zurückfallen.

    #1037574
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Aber du musst zugeben, dass es auch den Eindruck von ein wenig von oben herab, erwecken könnte? Macht ja nix, nehm ich dir nicht krumm. Geht mir ja genauso, wenn die Qualität von Filmen diskutiert wird, da kommts von meiner Seite halt auch so rüber. :-)

    #1037575
    UllusUllus
    Teilnehmer

    Hab momentan Grippe und bin erkältet, Husten, Halsweh, Heiserkeit, das nervt, aber ist ja nix Ungewöhnliches zu der Jahreszeit.

    Aber Far Cry 4 und Persona Q zocken klappt noch ! :)

    War auch heut nochmal auf der Post, da war ne Menge los, gut das das verschickte Wichtelpaket schon angekommen war, der Feiertagsbetrieb nimmt wieder ganz schön zu.

    Zuviel los ist nix ! :/

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