Quo vadis Kinderspiele? Die Großunternehmen verspielen den Nachwuchs

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  • #897607
    captain carotcaptain carot
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    Eine Sache fällt mir immer mehr auf, gerade weil ich mittlerweile selbst eine Tochter habe.

    Waren zu VCS Zeiten selbst härteste indizierte Spiele kindertauglich, da man ja eh nix schlimmes erkennen konnte, und in der Heimcomputer und 16 Bit Konsolenära die meisten Titel von der Inszenierung ebenfalls für ein junges Publikum geeignet (once again, nehmen wir das pöse indizierte Golden Axe als relativ harten Vertreter) suche ich heute kindertaugliche Spiele mit der Lupe, zumindest, wenn der Publisher nicht Nintendo heisst. Sicher, auf dem DS gibt es noch eine gewisse Auswahl. Auf der Wii trollen sich neben wenigen wirklich für Kinder reizvollen Titeln hunderte Casualgurken, die sich oft auch mehr an Erwachsene richten.
    Und auf PS3 und 360 kann man passende Software gleich mit der Lupe suchen, wenn man nicht unter L wie Lego nachsieht. Gefühlte 95% der Indietitel sind Zombie- oder sonstwasshooter oder eher abstrakte Spielchen. Schade, denn da sind die Spielkonzepte noch einfach durchschaubar.
    Im Arcade- oder PSN-Bereich gibt es dann eine Handvoll mehr oder weniger reizvoller Titel, viel ist das aber auch nicht.

    Will ich meine Tochter mal alleine spielen lassen, dann bleiben meist nur Super Nintendo und Co. oder eben Lego irgendwas. Kameo und Viva Pinata sind zu komplex und obendrein ist Kameo für eine nicht ganz sechsjährige manchmal hart an der Grenze. Es gibt aber jenseits von Big N derzeit kein mit New Super Mario Bros. vergleichbares, qualitativ hochwertiges und kindertaugliches Jump&Run.

    Sicher, männliche Zocker zwischen 14 und 35 geben das meiste Geld aus. Aber wie lange? Was machen die Herren, wenn sie selbst mal Kinder haben? Activision wird dann jedenfalls keine große Hilfe dabei sein, eine kinderkompatible Spielesammlung aufzubauen, Ubisoft oder EA allerdings auch nicht. Und Capcom oder Konami? Letztere machen aus Castlevania gerade eine moderne God of War Kopie, die sicher auch nicht blutleer daher kommt und erstere kriegen höchstens noch ein bockschweres 8Bit Nostalgiefeuerwerk in Niedlichgrafik hin. Immerhin, Street Fighter 4 ist im Gegensatz zu anderen Titeln keine Gewaltorgie, aber kozeptionell weit schwieriger als ein Plattformer. Sega? Mit etwas Glück wird Sonic 4 als DL-Titel gut UND kindertauglich, ansonsten ist selbst da nix für jüngere in Sicht.

    Die Großkonzerne und auf die Quartalszahlen schielenden Unternehmen verzocken langsam den Nachwuchs. Es muss ja nicht alles jugendfrei sein, aber die aktuelle Entwicklung finde ich einfach nur traurig.

    #936725
    Dr. MarioDr. Mario
    Teilnehmer

    Da kann ich Dir nur zustimmen: Meine Tochter ist zwar älter und damit auch in der Lage, komplexere (sprich: mit Lesekenntnissen und komplexerer Steuerung) Spiele anzugehen, aber dennoch stehe ich vor einem ähnlichen Problem, wenn ich vor einem Spieleregal stehe. Gefühlte 70 Prozent sind Gewaltorgien (da möchte ich ihr nicht einmal das Bildchen auf der Verpackung zeigen), dazu kommen noch 25 Prozent Sportspiele (nein, ein Sportspiel ist weder Sport noch ersetzt es echte körperliche Betätigung) und auch beim Rest habe ich bei so manchen Titeln noch Bauchschmerzen.

    Wirkliche Familienspiele im besten Sinne des Wortes sind ziemlich rar, daher bin ich auch froh, noch über eine gute Sammlung an Klassikern zu verfügen, denn längst nicht alles, was für den DS (der noch immer die Konsole ist, die am meisten generationenübergreifend ist) erscheint, ist kindertauglich – um somit mal ein dummes Vorurteil von DS-Kritikern zu widerlegen.
    Allerdings muss ich zugeben, dass sie als begeisterte Pokemon-Spielerin eh nicht besonders viele Spiele im Jahr haben möchte (und von wem sie die Begeisterung für solche rundenbasierte RPGs wohl hat?).

    Interessant ist auch, dass sie die sonst so hochgelobte HD-Graphik der PS3 ziemlich kritisch beäugt: Dieser übertriebene Hang zu Realismus und Details wird von ihr eher als hässlich oder manchmal auch gruselig beschrieben, eben, weil es unnatürlich wirkt.

    Was Deine Kritik an der Unternehmenspolitik anbelangt, gebe ich Dir völlig recht: zu sehr schaut man auf männliche Jugendliche zwischen 14 und 25, vorzugsweise noch mit amerikanischem Geschmack. Zwar gibt es mittlerweile auch schon einige etablierte Nischen (Mangastil und ähnliches), aber der überwiegende Teil wird doch mit Blick auf dieses Publikum produziert. Ich habe sogar das Gefühl, dass die Entwickler heute noch kindischer sind als früher: Gewalt wird heute förmlich zelebriert und ist reiner Selbstzweck – im vergangenen Podcast wurde das ja auch von den Maniacs beklagt. Natürlich gab es auch früher Gewaltspiele, aber auch genügend Titel zwischen den Extremen “superknuddelig” und “widerlich”.
    Wo sind denn heute beispielsweise solche Spiele wie Mr. Nuts oder Buggs Bunny fürs SNES, die man ohne schlechtes Gewissen auch Kindern empfehlen konnte? Zwar gibts für Wiis Virtual Console einiges, aber das ist herunterladbar, also man hat nichts wirkliches in der Hand. Und eine Neuentwicklung ist das natürlich auch nicht.

    #936726
    Zocky the FirstZocky the First
    Teilnehmer

    @ Dr. Mario:
    Ja, du hast Recht. Aber Gewalt verkauft sich eben gut. Ich habe zwar keine Kinder, aber heutzutage gibt es ja auch noch den Grupenzwang. Als jugendlicher Gamer kann man heutzutage aus der Clique ausgeschlossen werden, wenn es z.B zu solch einer Konversation kommt:
    1: Ey, ich hab’ neulich, als meine Eltern auf ‘ner Party waren, auf meiner PS3 GTA 4 gezockt.
    2: Echt? Geil, Mann!
    3(zu 4): Hast du jetzt schon mal von deinem Bruder ‘n Game ab 18 geklaut und gezockt?
    4: Nein, ich find’ so was blöd. Immer nur abknallen, abmeucheln und misshandeln. Da zock ich lieber was Normales. Die Altersbeschränkung ist ja nicht zum Spaß auf solchen Games.
    1: Ohman, du bist so was von uncool!
    2: Genau!
    3:Geh doch nach Hause, du Baby!

    Okay, das ist nicht oft der Fall, aber was ich meine ist, dass es heutzutage als Jugendlicher “cool” ist, Games zu zocken, die ab 16 oder 18 sind. Ich bin nicht der Typ, der Games mit anderen zusammen zockt, ich bin mehr der Einzelgänger beim Zocken, vor allem, weil ein paar meiner Freunde zwar auch zocken, aber die meisten sind eben nur Casual-Gamer oder haben erst seit Kurzem eine Konsole. Ich bin zwar gegen die Meisten hier noch ein Grünschnabel, aber ich zocke auch nur mit DS und meinem alten GBA. Zumal, weil ich die stationären Konsolen nicht mag. Klar, die Grafik ist besser und eine PS3 steigert heutzutage das Ansehen innerhalb der Clique mehr, als ein DS. Aber eben auch die Tatsache, dass auf PS & co. deutlich mehr Games ein blaues, bzw. rotes USK-Siegel auf der Verpackung kleben haben. Jetzt könnte man natürlich sagen: Und was ist mit der Wii? Die Wii ist ja Nintendos aktuelle stationäre Konsole, aber aus meiner Sicht gibt es für die Wii nur ein paar guter Mario-Games, der Rest ist aus meiner Sicht Casual-Gamer-Kram oder noch nicht für mein Alter bestimmt. Ich bleibe bei meinem DS, der 3DS wurde ja auch angekündigt und mit ihm eine Menge toller Games, die Grafik ist auch besser, also wird auch dieser DS den Weg zu meiner Zocker-Ecke finden.

    Was man auf dem DS an familientauglichen Games findet, gehört aber auch oft in die Mario-Welt. Und mal ehrlich: Kinder unter 6 Jahren zocken, so weit ich weiss, selten.

    #936727
    schnitzelschnitzel
    Teilnehmer

    @Zocky the First:
    Eben. So sieht es auch mit dem Rauchen und dem Alkohol aus. Es ist cool und man möchte einfach dazu gehören und wenn man nicht mitmacht ist man ein Loser, ein Außenseiter. Besonders schlimm finde ich es, wenn Drogen mit im Spiel sind. Wer einen klaren Kopf hat, sollte auch klar denken und NEIN zu dem ganzen sagen.

    Ich bin absoluter Nichtraucher und lasse mich auch von nichts und Niemanden dazu verleiten. Und wenn sich die Leute noch so stark und cool fühlen, dann denk ich mir doch lieber, wie dumm* sie doch eigentlich sind und mit so einem scheiss anfangen.

    *dumm im Bezug auf: Anfangen, Kosten, Gesundheit, Sucht

    Kann sich noch einer an die Zigaretten-Werbung in Spielemagazine, wie die PlayTime erinnern?

    #936728
    bitt0rbitt0r
    Teilnehmer

    Hätt ich Kinder, würde ich sie auch mit dem DS spielen lassen. Einfach, weil’s da die qualitativ besten jugendfreien Sachen gibt.

    Was 360 betrifft hätt ich auch kein Problem damit, Kinder Shooter mit einem Grafikdesign wie z. B. “Mushihime-Sama Futari” und “Espgaluda 2” spielen zu lassen. Auch “Geometry Wars” fänd ich völlig in Ordnung. Wobei ich sie natürlich dabei beobachten würde, wie ihre Reaktion darauf ist.

    Ansonsten ist es echt so, daß das meiste gewalthaltig und mit einem zu realistischen Grafikdesign rüberkommt.

    Ansonsten würden halt echt nur Puzzlespiele übrig bleiben, weil im Grunde muss man in jedem Genre immer irgendwat kaputt oder tot machen. Egal ob Jump ‘n Run, Shooter, RPG…

    #936729
    ThePigMustDieThePigMustDie
    Teilnehmer

    Hmm….
    Also jetzt verteufelt mal nicht die heutige Jugend. Wir waren alle mal jünger und es ist doch ganz normal, das man in dem Alter die bösen Ab 18 Titel zocken will und wenn es nur aus Coolness ist. Das war schon immer so und das wird auch so bleiben. Lasst mal euren erhobenen Zeigefinger unten…oder wart ihr von Kindesbeinen an, moralisch total gefestigte Menschen, die sich nie zu etwas “Blöden” verleiten haben lassen….egal ob es ein Spiel ist, ein Film der ab 16 oder gar 18Jahren ist, etc….

    Zu den kindergerechten Titeln fällt mir nur eins. Es gibt zwar wenige aber die sollten doch genügen. Oder lasst ihr eure Kinder den ganzen Tag vor der Konsole sitzen?
    Ernsthaft hin und wieder zu zocken ist bestimmt ganz nett, aber in dem Alter (bis 11 Jahre, vielleicht auch noch etwas länger) sollten Videospiele nicht wirklich das Hobby eines Kindes sein.
    Da gibt es viele andere Möglichkeiten die auch weitaus besser die Entwicklung des Kindes fördern. Wenn man schon nach Lego Titeln sucht, wie wäre es mit einer Weltraum oder Tiefseeabenteuer Spielebox aus dem Laden?

    Deswegen versteh ich das Problem nicht so richtig…oben wurde ja auch schon erwähnt das ein Kind mit nur einem Pokemon Spiel ziemlich zufrieden sein kann..

    #936730
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    @bitt0r: Tja, ausgerechnet auf Shooter steht mein Töchterechen nicht, einzig bei Parodious zuzusehen fand sie lustig. Und neben Shootern findet man dann plötzlich relativ wenig.

    Davon abgesehen, es scheint einen gewaltigen Unterschied darin zu geben, was der Held macht. Yoshi, Mario und Donkey Kong sind waffenlos und comicartig wie sie sind völlig in Ordnung, selbst der Fakt, dass Mario regelmäßig auf die Lieblingstiere meiner Tochter, Schildkröten, hüpft ist da kein Problem. Jak & Daxter ist auch in Ordnung, Jak 2 und 3 mag sie dank düsterer Atmo und Rumgeballer allerdings nicht.

    @Zocky the Fist: Entschuldige, aber geh mal in einen Kindergarten, wenn die Kleinen Spielzeug von zu Hause mitbringen dürfen. Nebn Kuscheltieren, Feuerwehrautos (mit Fernbedienung) und Co. ist immer der ein oder andere DS oder GBA. Ich selbst hab auch mit genau sechs Jahren angefangen zu zocken, damals hatte der erste Freund ein VCS.
    Oder überlege einfach mal, wann du angefangen hast zu spielen. Und nein, ich glaube wirklich nicht, dass CoD da optimal für Kiddies ist. Ich würde sogar mal soweit gehen und behaupten, dass jeder indizierte Titel vom Anfang der Neunziger, wie etwa Doom, harmloser ist als ein CoD.

    Das soll allerdings nicht heißen, dass ich keine Erwachsenensoftware will, vielmehr, es müsste mehr hochwertige Software für den Nachwuchs geben.

    @Dr. Mario: Ich seh den DS nicht als Kinderspielzeug, aber es gibt dort neben viel Schund noch die meiste Software, die man jüngere Kinder bedenkenlos spielen lassen kann.

    #936731
    Triforce-FinderTriforce-Finder
    Teilnehmer
    ThePigMustDie wrote:
    Da gibt es viele andere Möglichkeiten die auch weitaus besser die Entwicklung des Kindes fördern. Wenn man schon nach Lego Titeln sucht, wie wäre es mit einer Weltraum oder Tiefseeabenteuer Spielebox aus dem Laden?

    Kann ich nur zustimmen. Lego ist mit das Beste, wenn es darum geht die verschiedensten Fertigkeiten spielerisch zu trainieren. Räumliches Vorstellungsvermögen, Phantasie, Planung, Durchsuchen großer Teilehaufen (also Auffassung und Reaktion), Kombination, Geschicklichkeit,die Liste ist endlos.

    Ich hatte als Kind noch unter anderem Kapla, eine spezielle Art Bauklötze, die durch ihre speziellen Abmessungen für unglaubliche Bauwerke verwendet werden können.

    So, zurück zum Thema.

    Ein “Ocarina of Time” hat mir eine halbe Ewigkeit gereicht, weil ich einfach nicht mehr als zweieinhalb Stunden am Tag spielen durfte.

    Ich hatte auch nie Probleme damit, neues Spielefutter zu finden. Die Kinder heutzutage werden da schon ziemlich vernachlässigt. Aber was spricht dagegen, seine Kinder an den alten Konsolen Spielen zu lassen? Super Mario World ist heute noch genauso gut spielbar wie damals. Man sollte doch – abgesehen von einem schön anzusehenden vollen Regal – einen echten Nutzen daraus ziehen, so viele alte Spiele zu bunkern.

    Hey, ich freu mich schon drauf, meinem ersten Kind – wann auch immer das sein sollte – zu erklären, was ein Game Over-Bildschirm ist…

    #936732
    ThePigMustDieThePigMustDie
    Teilnehmer

    Ich hab keine Kinder…
    Aber du brauchst dich nicht persönlich Beleidigt fühlen….habe nur meine Gedanken zum Thema niedergeschrieben. Weder wollte ich dir vorschreiben wie du deine Kinder erziehst noch deine erzieherischen Fertigkeiten in Frage stellen…. -.-

    #936733
    Dr. MarioDr. Mario
    Teilnehmer

    @ ThePigMustDie:
    Herzlichen Dank für die pädagogischen Tipps: Wieviele Kinder hast Du denn?
    Aber sei unbesorgt, mit Lego, das ich ebenfalls für pädagogisch überaus sinnvoll halte, war meine Tochter bestens versorgt – schließlich habe ich meine ganzen alten Lego-Sachen aufgehoben. Sogar Fischer-Technik (diese grauen Plastikstäbe zum basteln) habe ich noch. Dass Videospiele nur ein Teil der Spielsachen sind, steht außer Frage: Und ich habe sehr genau entschieden, ab wann sie damit anfangen durfte. Bei uns gibt es auch einen Brettspieleabend in der Woche. Und zu Deiner Beruhigung: Auch das Lesen wird und wurde bei uns stets gefördert, die ganzen Klassiker, mit denen ich es erlernt habe, stehen auch bei ihr und viele weitere: Kästner, Lindgren, Ende, Preussler, Blyton und natürlich auch die heute unvermeidbare Rowling sowie meine alte “was ist was”-Sammlung. Das Lesen kommt bestimmt nicht zu kurz.

    Nur sind eben Videospiele heute auch Bestandteil des Spielwarenangebotes und da wünsche ich mir durchaus ein breiteres Angebot an sinnvollen und kindgerechten Spielen. Zwar gibt es auch diverse Spiele mit edukativem Inhalt, doch kommt da das eigentliche Spiel viel zu kurz – und das fällt Kindern sofort auf.
    Daher wäre es schön, wenn auch große Videospielehersteller sich endlich einmal bequemen würden, Familien als Zielgruppe wahrzunehmen.

    Und zum Argument, dass es zwar wenige gebe, aber die würden ausreichen: Dann sag das doch mal, wenn hier alle Welt wieder mal ein Weltkriegsballerspiel, Rennspiel oder ähnliches fordert…

    @ CaptainCarot: Ich würde nie behaupten, dass der DS ein Kinderspielzeug ist. Im Gegenteil, ich halte ihn für die gelungenste der aktuellen Konsolen: Dagegen kommen Wii, PS3 oder dieses andere Ding weder mit ihrem Spieleangebot noch mit ihrer Akzeptanz an. Dank “Gehirnjogging” & Co ist es auch für Menschen, die die 40 überschritten haben, nun möglich öffentlich zu zocken, ohne dumme Blicke zu ernten.

    #936734
    Dr. MarioDr. Mario
    Teilnehmer

    Das will ich Dir glauben, aber Deine Argumentation kann ich nicht nachvollziehen: Warum soll man sich mit einer Handvoll Titeln begnügen? Das würde keiner von der sogenannten Hauptzielgruppe fordern, dass diese auf Neues von Mario, GTA oder Gran Tourismo verzichten sollte, nur weil es doch schon davon Titel gibt.

    #936735
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    @The Pig Must Die: Meine Tochter hat ebenfalls mehrere Curverboxen voll Lego und zusätzlich Lego Duplo. Mir macht es auch Spaß, mit ihr Lego zu spielen, vorzulesen, durch den Wald zu gehen oder auch ins Schwimmbad…

    Das heisst aber nicht, dass sie nicht mal gelegentlich ein Videospiel spielen darf. Und da ist die Auswahl eben seeehr begrenzt, gerade eben im Vergleich zu früher, als wir mal jung waren.

    #936736
    Triforce-FinderTriforce-Finder
    Teilnehmer

    @ captain carot & Dr. Mario

    ThePigMustDie hat sich da zwar ganz schön weit aus dem Fenster gelehnt mit seiner Vermutung. Der Eindruck könnte aber tatsächlich entstehen, wenn man seine Einschätzung nur aufgrund dieses Threads bildet. Diese Vermutungen hätten auch manche derjenigen angestellt, die einfach mal ins Forum reinschnuppern. Nicht alle haben durch den längeren (virtuellen) Umgang ein derart umfassendes (und positives, schleim) Bild von euch. Ich für meinen Teil finde es ganz gut, wenn ich die Chance bekomme, mögliche Missverständnisse auszuräumen.

    @ carot

    Hm, Ich glaube mich zu erinnern, dass du mal erwähnt hast, dass deine Tochter Lego mag. Bin mir aber nicht mehr sicher, in welchem Thread das war.

    #936737
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Potentiell in mehreren. Die spielt liebend gern damit und wenn´s was aufwändigeres wie ein Krankenwagen oder LKW wird darf Papa auch regelmäßig bauen. Außerdem, wenn sie Lego Indy auf der 360 spielen darf müssen der “echte” Lego Indiana und sein Vater auch regelmäßig zusehen. Die beiden wollte sie tatsächlich auch wegen des Spiels haben. Das mag zwar böses, böses Marketing sein, Lego hat durch solche Spiele aber wieder einen Coolnessfaktor bei Kindern, die sonst eher ganz anderes Spielzeug a la Mattel genommen hätten.
    In unserem Fall hat die kleine zum ersten Quadros bekommen und mit zwei Jahren die ersten Duplos, sie ist also eh mit Lego aufgewachsen.

    Um aber auf das eigentliche Thema zurückzukommen, ich finde wirklich, dass die Großunternehmen ihren Nachwuchs verzocken, außer eben Nintendo. Selbst für den Bereich bis etwa neun gibt´s auf PS360 kaum was, ganz anders als noch in der letzten Generation. Klar, reicht natürlich, wenn man irgendwelche alten Kamellen auftreibt. Solange man sie bekommt ist es den Kindern tatsächlich relativ egal, dass Kao das Känguruh und co. nicht in HD-Glanz erstrahlen.

    Allerdings bekommt man viele dieser Spiele mittlerweile neu eh nicht mehr, die PS2 läuft auch eines Tages mal aus und die großen Publisher schreien doch regelmäßig auf, weil ja so viel auf dem Gebrauchtmarkt gekauft wird.

    Dabei ließe sich ein hochwertiges 2D Jump&Run oder ein kindertaugliches Denkspiel noch mit relaiv wenig Manpower entwickeln, es wäre kein 40 Mio US-$ Grab wie das durchschnittliche Call of Duty. Und das MArketing fällt im Kinderfernsehen auch wesentlich günstiger aus als zur Prime Time. Von der wirtschaftlichen Seite also durchaus machbar.

    Nicht nur das, NSMB Wii zeigt, zugegeben im Extremfall, dass 2D und familienfreundlich höchst erfolgreich sein kann.

    #936738
    Anonym
    Inaktiv

    die meisten stehn halt auf köpfe wegballern , und das weis die industrie . traurig aber wahr. so verblödet die gesellschaft immer mehr. früher zu snes zeiten war das alles noch anders.hab mir auch new super mario bros für wii besorgt und zieh das jedem dummen shooter vor trotz meines leicht fortgeschrittenen alters XD muss sowieso sagen das der wii mehr charme besitzt als die konkurrenz , trotz grafik oder ” kinder image ” . aber die ps3 is auch schön ^^

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