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10. März 2016 um 10:40 #1012478
bitt0rTeilnehmer
10. März 2016 um 10:47 #1012479
LofwyrTeilnehmerghostdog83 wrote:Lofwyr schrieb:Ganz im Gegensatz zu Europa. Die Europäer würden niemals Beziehungen zu Unrechtsstaaten eingehen und z. B. Panzer an Saudi Arabien verkaufen oder mit der Türkei um Menschenleben schachern.
Wie bei der Sache mit der Mauer zu Mexiko.
In Europa natürlich undenkbar.
Zumindest bezahlen wir unsere Mauern selbst.
10. März 2016 um 11:20 #1012480
ChrisKongTeilnehmerDeiner Systemkritik an der Stelle nach zu schließen, wo eine Wahl getroffen werden muss, bist du für eine Nichtbeteiligung am Wahlprozess.
Wie kommst du denn auf den Quatsch? Ich finde das Prinzip dennoch scheisse, die Macht quasi einer Einzelperson zu übertragen. Sind alle relevanten Kräfte im Regierungsprozess eingebunden, hast du logischerweise weniger Opposition und damit stabilere Verhältnisse.
Man sieh sich nur mal unsere Nachbarn die Italiener an. ^^
Eigentlich wollte ich es vermeiden, hier die Schweiz als Paradebeispiel darzustellen, aber in Punkto Regierungsform so ziemlich eins der besten Länder. Und wohl auch eins mit den insgesamt zufriedensten Wählern. Gibt Studien dazu.
Wir meckern halt dann gerne auf hohem Niveau. Ist sicher nicht alles Gold was glänzt. Aber würden sich mehr Länder dazu aufraffen können, Minderheiten, Opposition in Regierungsrelevante Prozesse einzubinden, würde man auch nicht von einem Bürgerkrieg in den nächsten stürzen.
Gerade für Länder mit div. Ethnien ein Modell, das Schule machen sollte.
Bei gewissen Dingen kann die direkte Demokratie natürlich auch hinderlich sein, gerade wenn eine Mehrheit aus steinzeitlich denkenden Menschen wählen gehen.
Gegen Gesetzesvorlagen kann das Volk bei uns ja das Referendum ergreifen. In anderen Ländern wirkt so ein Korrektiv nicht zwingend.
MMn gibt’s in Gesellschaftsliberaler Sicht noch den meisten Nachholbedarf bei uns, dann in Umweltfragen. So z.B. alles was Homo-Ehe und/oder Adoption betrifft, das Einhalten von Vorgaben und Standards, die international gelten und Umweltfragen betreffen.
Leider wird da oftmals auch mit Polemik argumentiert, was dem Reformwillen dann eben eher abträglich ist.
Um nochmals auf deine Eingangsbemerkung einzugehen. Wählen ist Pflicht, ändert aber rein gar nichts daran, das Wahl-System zu hinterfragen. Und bei den Amis ist das System gelinde gesagt von Vorgestern. Schon allein diese Winner takes it all Mentalität ist doch Cheaten. Da würde mein Wahlzettel auf halber Strecke noch geragequitted werden.
Anders ausgedrückt, optimiert das System, erleichtert den Zugang zum Wahlsystem für sämtliche Bevölkerungsschichten, sorgt für einen Minimalstandard bei der Bildung, dann sehen wir weiter.Dass in den USA weiterhin Leuten der Wahlprozess erschwert wird, wurde u.a. auch schon in Last Week Tonight thematisiert.
So, genug Polittalk.
10. März 2016 um 11:24 #1012481
ghostdog83TeilnehmerChrisKong wrote:Wie kommst du denn auf den Quatsch?
Weil deine Kritik an der Stelle wo um es eine reale Entscheidung geht genau was bringt?
10. März 2016 um 11:44 #1012482
ChrisKongTeilnehmerHä? Ich bin kein Amerikaner, also welche reale Entscheidung denn? Müsste ich in Amiland wählen, dann würd ich das sicher auch tun, und sei es nur, um jemanden zu verhindern. ^^
Du ziehst einfach die falschen Schlüsse. Ich bin Pragmatiker und kein verkappter Idealist, der Prinzipienreiterei betreibt. Trotzdem kann man ja eine Idealvorstellung haben. An eine schnelle Änderung glaub ich sowieso nicht. Systemwechsel haben schon immer lange gedauert. Aber dabei steht sich der Mensch generell selbst im Weg. So siehts aus.
Von Denkzettel-Politik halte ich dann sogar rein gar nichts. Das ist aber genau die Wählerschicht, die dann zu Trump und Co. tendiert.
Aber wenn ich mir so deinen Satz zu Gemüte führe, klingt das eher so, als ob Hauptsache man wählt, auch wenns nicht gut ist, ist das Ok.
10. März 2016 um 13:41 #1012483
ChrisKongTeilnehmerIch glaub auch nicht, dass unsere Positionen soweit auseinanderliegen.
10. März 2016 um 17:44 #1012484
ghostdog83TeilnehmerIch bin pragmatisch genug, keine Veränderung zu Lebzeiten zu erwarten.
Trump zeigt sehr deutlich, wie leicht die Steuerung der Masse funktioniert.In dem Fall haben die US-Amerikaner die Wahl zwischen Pest und Cholera, ein geringeres Übel und dem Hoffnungsschimmer, der keiner ist.
10. März 2016 um 20:04 #1012485
ghostdog83TeilnehmerAuch wenn Trump am Ende verlieren sollte, er könnte dennoch als ein Gewinner dastehen:
New York Times: Donald Trump’s Campaign, Billed as Self-Funded, Risks Little of His Fortune
11. März 2016 um 10:04 #1012486
VreenTeilnehmerDer frühe Vogel fengt den Wurn Doch der spete Wurn überlebt den frühen Vogel…
11. März 2016 um 13:08 #1012487
ghostdog83TeilnehmerMit Ben Carson hat Trump die nächste Karte gespielt.

(Gif by params7)12. März 2016 um 16:49 #1012488
FuffelpupsTeilnehmerDa sind einge gute GIFs dabei. <img src="smileys/heart.gif" width="" height="" alt="<3" title="
12. März 2016 um 16:54 #1012489
ghostdog83Teilnehmer^^
12. März 2016 um 22:58 #1012490
FuffelpupsTeilnehmerSatan scheint nicht so schlecht zu sein, gibt schlimmere Einflüsse.
12. März 2016 um 23:10 #1012491
LofwyrTeilnehmerHexerei hätte ich als Schulfach auch gut gefunden. Als Rollenspieler war ich ja schon auf dem richtigen Weg.
12. März 2016 um 23:23 #1012492
VreenTeilnehmerSexualität hätte ich als Schulfach viel interessanter gefunden. Und damit meine ich nicht die Bienen und die Blumen in Klasse 5. Damit meine ich praxisorientiert inklusive “lerngruppen”, “lernen am Objekt”, “Klassenfahrten”, “Hausaufgaben” und “mündlicher Prüfung”…
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