Star Trek
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ChrisKong vor vor 5 years, 8 months aktualisiert.
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15. Juli 2015 um 18:51 #1172050
MontyRunnerTeilnehmerMaverick wrote:@Monty Komisch mir gefällt DS9 am besten wo die Defiant und Worf die Bühne betreten, auch der Krieg mit dem Dominion find als extremst gelungen auch die Spannungen mit den Klingonen fand ich super, wie gesagt Worf ist einfach der beste die Szenen mir Dax und seinen Gefühlen find ich einfach herrlich.
Kann ich nachvollziehen. An dieser Stelle macht DS9 auch den Schritt zu einer modernen Serie, weg von vielen Einzelplots hin zu einer groß angelegten Story. Finde ich eigentlich auch geil, aber leider rutscht gleichzeitig alles ein wenig ins Lächerliche ab mit sehr viel Seifenoper (Kira und Dax in Prinzessinnen Kostümen kichernd und brabbelnd auf dem Holodeck irgendwelche Robin Hood Szenarien spielend). Der Ernst der vorherigen Folgen lag mir mehr. In Staffel 4 geht das noch. Ab 5 halte ich es kaum noch aus.
Maverick wrote:Zu Voyager Tjo ich find eigentlich auch nur die Folgen mit den Hyrogen, Spezies 8472 und besonders mit den Borg super, erinnerst dich wo die Voyager mittels der Borg Technologie komtplett umgebaut wird supi. Imo hatte die Serie auch viele Nerv Charaktere, der Dokotor, Kes, Neelix, furchtbar, naja und Seven of Nine passte auch nicht dazu [darf ich dass schreiben oder bin ich gleich wieder ein Sexist ?]Hier liegen wir eher auf einer Wellenlänge, abgesehen davon, dass ich den Dotor extrems geil finde. Und auch Seven hat ihr Momente. Neelix ist schrecklich, aber am schlimmsten finde ich Kim und Paris. Die Darsteller schauspielern teilweise auf sehr niedrigem Niveau; aber auch kein Wunder, bei dem Müll, den sie bringen müssen.
Maverick wrote:Und Enterprise mit Archer zündete in der ersten Staffel so gar nicht aber ab der zweiten fand ich die Crew sehr sympatisch, Archer, den Chefingineur [wie hier er noch gleich ?], aber auch der Doktor war hier wieder nicht so mein Ding. Sehr schade um die Serie.Hm, auch hier fand ich den Doktor mit am stärksten. Der Chefingenieur heißt Trip (musste ich aber nachsehen
; der gefiel mir auch.Maverick wrote:Zu den filmen der erste ? Für mich ist Picard unerreicht und ich muss gestehen der achte ist für mich unerreicht mit den Borg, die Enterprise E der wohl schönste Kreuzer der Flotte, die Geschichte um die Anfänge des Warp Antriebs, Rikers und Dianas Planeten Bar Szene xD.Picard ist auch mein Lieblings Captain, und den achten Teil würde ich auch als einen der besten sehen.
captain carot wrote:Die ersten zwei DS9 Staffeln finde ich gerade zu schwach.
Kann ich völlig nachvollziehen, aber ich mag Star Trek wohl immer dann besonders gerne, wenn nicht viel passiert; hauptsache alles wirkt ernst und plausibel. Zuviel Klamauk tut weder den Serien noch den Filmen gut.
15. Juli 2015 um 19:11 #1172051
ChrisKongTeilnehmerKomisch, wo du da überall Klamauk sehen willst. Wenn ich da an Episoden wie Chula das Spiel denke, wird mir ganz anders. Da war also jede einzelne Episode ab Staffel 4 um Welten besser.
Gerade der Humor machte die Personen nämlich ein bisserl weniger der Realität entrückt wie die stromlinienförmigen Gutmenschen aus TNG.
15. Juli 2015 um 20:25 #1172052
MontyRunnerTeilnehmerNee, die Menschheit in Star Trek soll sich eigentlich weiterentwickelt haben. Das scheint auch öfters durch. Aber dieser Seifenoper Kram ist dann ein krasser Rückfall.
15. Juli 2015 um 20:36 #1172053
ChrisKongTeilnehmerIch denke du überdramatisierst das. So, wie in TNG werden sich Menschen nie benehmen, auch wenn sie sich weiterentwickeln sollten. Ich seh jetzt auch keine Beispiele, die du genannt hast, die nicht dem Schema des eingebauten Humors einer Serie üblicherweise entsprechen würden.
Das hat rein gar nichts damit zu tun, dass man die Charaktere lächerlich macht. Sowas passiert mMn in der hier schon besprochenen Voyager-Episode Tuvix, das nenn ich ein regelrechtes Blossstellen.
Ein paar der stärksten DS9 Episoden gabs in den Staffeln 5 und 6. Vielleicht solltest du die Serie echt mal wieder ansehen.
15. Juli 2015 um 21:13 #1172054
MontyRunnerTeilnehmerNee, Kong. Ich habe vieles davon mehrfach gesehen, gerade auch DS9. Das ist auch kein Überdramatisieren, sondern einfach meine Meinung. Kannst mir schon glauben, dass ich Star Trek so erlebe, wie von mir beschrieben. Das, was Du üblichen Serienhumor nennst, geht mir im Star Trek Konsens halt tierisch auf die Nerven.
Einzelne Folgen der späteren DS9 Staffeln finde ich auch richtig genial. Und ja, ich kann mir sehr gut vorstellen, mal wieder alle Star Treks zu gucken. Aber meine Frau braucht wohl noch ein paar Jahre Pause.15. Juli 2015 um 21:24 #1172055
ghostdog83TeilnehmerDie ersten beiden Staffeln haben einige gute bis sehr gute Folgen zu bieten:
Staffel 1:
Unter Verdacht
Tosk, der Gejagte
Persönlichkeiten
Blasphemie
Der undurchschaubare Marritza (hevorragendes Drehbuch, eine der besten DS9 Folgen – eine Sparfolge, die als überzeugendes Kammerspiel endete)Staffel 2:
Der politische 3-Teiler hat mir sehr gefallen, eingeleitet durch Blasphemie – die politischen Themen haben DS9 klar von den anderen Star Trek Serien abgehoben, waren ein Vorbote für Battlestar Galactica, wo Ron Moore das Konzept verbessert hat:
Die Heimkehr
Der Kreis
Die Belagerung
Das „Melora“-Problem
Profit oder Partner!
Die Ermittlung
Auge des Universums
Metamorphosen
O’Briens Identität (sehr gutes Drehbuch)
Die Illusion
Der Blutschwur
Der Maquis 1 & 2
Die Wahl des Kai
Die andere Seite
Das Tribunal
Der Plan des Dominion15. Juli 2015 um 21:24 #1172056
greenwadeTeilnehmerich finde TNG besser als DS9. und die frühen staffeln besser als die späteren. und zwar weil sie einfach nur fantasievolle geschichten erzählen. viele der spätern folgen und mehr oder weniger die ganz DS9 serie stellen dagegen die beziehungen zwischen den figuren in stark in den vordergrund. wenn ich star trek sehe will ich möglichst glaubwürdige sience FICTION, keine daily soap.
15. Juli 2015 um 21:31 #1172057
ghostdog83TeilnehmerKlar, Janeway out of character z.b., aber dafür viel Fiction.
Nach Galactica ist die Charakterisierung und Dramaturgie bei Voyager oder Enterprise ein Witz. Ronald. D. Moore war gut darin beraten, die Marke zu verlassen.
15. Juli 2015 um 21:48 #1172058
ChrisKongTeilnehmerInteressant, dass bei Voyager mit Jeri Taylor ja eigentlich eine Frau der Showrunner war. Leider waren dennoch viele Folgen einfach nur Variationen bekannter Themen, sehr viel Eigenständiges gab es da eigentlich auch nicht.
Und das mit der glaubwürdigen Science Fiction kommentiere ich besser nicht, es ging in der Summe eher um alltägliche Themen, weniger um Technologien und die Probleme, die sie mit sich bringen. Von daher viel Fiction, wenig Science.
In erster Linie ist und war Star Trek immer eine Unterhaltungsserie, die halt einen humanistischeren Ansatz der Konfliktbewältigung wählte, ähnlich so, wie es Kung Fu z.B. tat. Reaktionäre Verhaltensweisen wurden stark kritisiert, so zeigte man beispw. in div. Classic-Folgen auf, welche Konsequenzen eine Auge um Auge Mentalität haben würde, z.B. in der Episode mit den Gorn (lief vorgestern oder so auf ZDF Neo).
DS9 war in der Hinsicht sehr viel moderner, weil die Serie aufzeigte, dass es mit gutem Willen manchmal einfach nicht getan ist und eine Einigung eben auch an Widerstand aus eigenen und gegnerischen Reihen, scheitern kann. Darum gibts in DS9 auch häufiger mal kein Happy-End.
Das wurde der Serie gerne vorgeworfen, indem man ihr attestierte, nicht den eigentlichen Star Trek Spirit zu verkörpern, was per se Quatsch ist.Wo DS9 besser funktioniert hat als der Rest der Trek-Serien, das war bei den Nebencharakteren. Sowas wie Garak, Dukat, Eddington und Weyoun gabs bei den anderen nicht oder sehr selten. Hier brachte man erfreulich viel Ambivalenz mit ins Spiel.
Und das Fehlen einer Wesley-Figur war ein Segen.
16. Juli 2015 um 10:23 #1172059
captain carotTeilnehmerghostdog83 wrote:Klar, Janeway out of character z.b., aber dafür viel Fiction.
Nach Galactica ist die Charakterisierung und Dramaturgie bei Voyager oder Enterprise ein Witz. Ronald. D. Moore war gut darin beraten, die Marke zu verlassen.
Das könnte man beim Vergleich vieler alter gegen aktuellere Serien sagen.
TNG: Die Serie stammt noch aus den Achtzigern. Klar merkt man durchaus, dass es später noch mal professioneller geworden ist. Allerdings hat bereits TNG so ziemlich alle Grundsteine für die weiteren Serien gesetzt und war in vielen Punkten durchaus wegweisend. Außerdem einige der für mich besten Charaktere (und einer der nervigsten^^)
DS9: Seifenoper ist das, aus meiner Sicht, gerade am Anfang. Dass die Menschheit sich zwar höhere Ideale und Ziele gesetzt hat, aber gerade hier eben oft doch einfach menschlicheres Verhalten zeigt macht es eher glaubwürdiger als das ständige Pochen auf Weiterentwicklung (in 300 Jahren!). Sektion 31 und so manches in der Kriegshandlung zeigen eben auch mal menschliche Schattenseiten.
Die Fixierung auf Krieg, Action… war gleichzeitig auch wieder etwas suboptimal, auch in Punkto Inszenierung.VOY: Die ganze Serie über liegen Plus und Minus oft eng beieinander. Jeder hat da wohl so seine Nervcharaktere. Allerdings fand ich Janeway immer besonders nervig. Ziemlich oft hat es mir da an Konsistenz gefehlt, sei es nun bei Richtungen, in die Entscheidungen gehen oder auch einfach banale Dinge wie der Zustand des Schiffes.
ENT: Entwickelt sich auf persönlicher Ebene durchaus. Ganz gut passte vom Start weg auch, dass die menschliche Besatzung in ihrer Unweissenheit auch immer wieder Fehler macht oder die Lage schlicht falsch beurteilt. Gewisse Inkonsistenzen gegenüber zeitlich späteren Entwicklungen kann ich gut verschmerzen. Leider hat man sich, aus meiner Sicht, viel zu sehr im temporalen Krieg verzettelt. Allgemein hätte es noch einiges an Entwicklungspotenzial gegeben.
Um die Filme mal kurz anzureißen, Star Trek 2 und 6 ganz oben. Den ersten finde ich am langweiligsten.
16. Juli 2015 um 10:39 #1172060
MontyRunnerTeilnehmer
Der Zorn des Khan ist für mich der größte Stinker unter allen Movies (Was ein Klamauk). Den Sechsten mag ich wiederum auch sehr. Ist schon komisch, wie man bei manchen Sachen einer Meinung ist und bei anderen Sachen meilenweit auseinanderliegt.16. Juli 2015 um 10:49 #1172061
ChrisKongTeilnehmerKannst du nicht mal den Begriff Klamauk an Seite lassen? Klamauk ist der Humor in Monkey Island. Was der Zorn des Kong, äh Kahn damit zu tun hat, weisst nur du.
Ich finde Teil 6 eigentlich am besten, er verkörpert alles, was Star Trek ausmacht. Dann die Teile 8, 4 und 2. Es lohnt sich wirklich, vor Teil 2 die entsprechende Episode, der schlafende Tiger, zu sehen. Die virile Ausstrahlung Montalbans kommt schon da sehr gut zur Geltung.
Was gar nicht geht bei Voyager, ist Janeway im Original. Wie man das mehr als eine Episode aushalten kann, ist mir schleierhaft. Einfach grauenvoll.
16. Juli 2015 um 11:00 #1172062
captain carotTeilnehmerWas an 2 klamaukig sein soll wüsste ich auch gern.
4 ist eine richtig gute Komödie und eben der etwas andere Star Trek. Mit einigen hervorragenden Szenen, manchmal durchaus hintergründig.
8 mag ich zwar, trifft die meisten Charaktere auch sehr gut, inhaltlich bleibt er aber dennoch relativ flach.
16. Juli 2015 um 11:12 #1172063
ChrisKongTeilnehmerInhaltlich sind die meisten eher flach und vermutlich die grösseren Seifenopern, als es DS9 je war. Ich sag nur Kirks Weibergeschichten.

Das tolle an Teil 6 ist die Entwicklung dahin. Man versteht genau, warum Kirk so denkt, wie er es tut. Das macht das ganze nachvollziehbar und glaubhaft. Ist ja eine Allegorie auf den kalten Krieg, aber hat nichts von seiner Aussagekraft verloren. Gerade wenn man sich aktuell Verhandlungen vor Augen führt, wie z.B. USA und Iran, wo man auch so eine Geschichte spinnen könnte, die Ausgangslage ist sogar recht ähnlich (Wegfall der Hauptenergieversorgung auf Braxis/Energiegewinnung durch Atomkraftwerke), hier wie dort führt eine Notlage zu einem Umdenken, festgefahrener Muster. Hier wie dort gibt es in beiden Lagern Leute, die dem Abkommen nicht trauen und lieber den Status Quo hätten.
Je mehr ich drüber nachdenke, desto klarer ist für mich, dass ich Teil 6 am besten finde, gerade weil er auch zum Nachdenken anregt. Dazu wird das ganze mit tollen Zitaten und Momenten angereichert.
Die Action und Unterhaltung stimmt bei Abrams, der Rest hinkt dem leider noch hinterher.16. Juli 2015 um 11:46 #1172064
MontyRunnerTeilnehmerSorry, aber Klamauk trifft es für mich. Das liegt an der fiesen Fokuhila/Mad Max Optik der Bösewichter und dem hilflosen Versuch sowas wie Spannung und Story aufzubauen. Auf mich wirkt der Klamauk halt null authentisch oder nachvollziehbar. Alleine die Szene, in der dieser Ohrkneifer in (war es Chekov?) eingesetzt wird, lässt mich wiehern.
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