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  • #998728
    SonicFanNerdSonicFanNerd
    Moderator

    Hi Leute.

    Ich brauche mal bitte Hilfe von unseren HiFi-Cracks.
    Es geht um Audio.

    Vorab:
    Neuer AV-Receiver:

    http://www.denon.de/DE/product/HomeTheater/AVReceivers/avrx1200w

    http://www.manualslib.com/manual/948269/Denon-Avr-X1200w.html?page=261#manual

    Altes Boxenset (5.1), welches erstmal ne Weile weiter hier stehen soll, bis es ebenfalls ersetzt wird:

    http://www.manualslib.com/manual/578461/Yamaha-Ns-P100.html?page=15#manual

    Basics runtergebrochen:

    Verstärker max 430 Watt

    Ausgangsleistung (6 Ohm, 1 kHz, 0.7% Klirr, 2-Kanal-Betrieb)
    120 W

    Ausgangsleistung (6 Ohm, 1 kHz, 1% Klirr, 1-Kanal Betrieb)
    145 W

    Angelesenes Noob-Basic-Know-How was hierfür relevant ist:

    Lautsprecher sollten über gleiche oder höhere Impendanz (Ohm) verfügen, wie der Verstärker ausgibt. Niedrigere Ohmwerte bei den Boxen können den Verstärker beschädigen/überhitzen (da Abschaltautomatik des Receivers wohl aber nicht mehr so gefährlich wie früher).

    So nun zu meinen konkreten Fragen:

    1. Was genau bedeutet 1-Kanal-Betrieb und 2-Kanal-Betrieb?

    2. Spezifische Frage:
    Meine Surround/Front/Centerboxen-Specs sind soweit: Impendanz 6 Ohm, max Watt 100, Nennleistung (?) 30 Watt
    Laut Specs des Receivers sollte es mit der Impendanz keine Probleme geben, da Boxen = 6 Ohm und Verstärker ebenfalls 6 Ohm.

    Dazu bin ich nun aber aufgrund dieser (Zusatz)Infos aus dem Handbuch verwirrt/verunsichert:

    http://www.manualslib.com/manual/948269/Denon-Avr-X1200w.html?page=32#manual

    Muss ich also (wann?) am AV einstellen, dass der für die 6 Ohm-LS an 6 Ohm ausgeben soll, so wie da beschrieben, oder ist das für Lautsprecher, die klar “4-6 Ohm” spezifiziert sind?

    3. Mein Subwoofer (aktiv – Details bitte den verlinkten Specs entnehmen) wird per Pre-Out des Receivers angeschlossen werden.
    Nun lese ich bei meinem Subwoofer im verlinkten Handbuch

    “Amplifier OutputU.S.A. and Canada models ………………………… 55 W/5ΩOther models ……………………………………………. 50 W/5ΩDynamic Power …………………………………………. 100 W/5Ω”

    Die Ohm-Angabe dort ist aber für die verbaute Endstufe im aktiven Sub, richtig?
    Also ist die 5 Ohm-Angabe des Subs irrelevant für die “LS=nicht-weniger-Ohm-als-Receiver”-Regel?

    Würd mich freuen, wenn mir jemand für Laien verständlich helfen kann. :)

    Neue Boxen sind nicht wirklich drin atm und wenn es irgend geht möchte ich die gerne weiter nutzen. :)

    #998729
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Zu 1:
    a)Es gibt praktisch keinen AVR, der mit 4Ohm Boxen Probleme hat. So don’t panic, selbst wenn du mal andere Lautsprecher holst.

    b) Im Prinzip ganz einfach. Der Hersteller mogelt. Dein neuer Amp ist Class A/B mit schönem Ringkerntrafo Netzteil. Weil klingt ja so toll viel besser als Class D mit Schaltnetzteil. Mit viel Glück und (für nen Amp) viel Klirr kommen da am Ende 50% der reingesteckten Leistung auch wieder raus. Hier eben 2 Kanal=2*120W=240W Ausgangsleistung. Im Mehrkanalbetrieb werden da, weil das Netzteil gar nicht so viel Strom liefern kann, also bei 5.1 nicht mal 50W pro Kanal rauskommen. Grob über den Daumen. Ist aber auch nicht so wild weil praktisch nie alle Kanäle gleich laut sind, 50W gar nicht so viel leiser sind als 100W (nur viel schlechter auf dem Papier aussehen) und du bei 50W Dauerleistung so ganz nebenbei eh die Schwingspulen deiner kleinen Yammis grillen würdest.
    Die 145W im Einkanal sind das wo die Endstufe an sich am Limit ist. Mehr Leistung liefert die auf keinen Fall. Gut, dein Amp kann eh keine 7+145W Ausgangsleistung liefern. Aber again, auf dem Papier sieht das halt toll aus.
    An der Stelle: Das machen ALLE Hersteller.

    Zu 2: Korrekt wäre hier 6 Ohm Impedanz. Ob sich da überhaupt ein nennenswerter Unterschied ergibt wage ich mal vorsichtig zu bezweifeln. Ggf. wird der AVR auf 4 Ohm gestellt bei 6 Ohm LS etwas weniger Leistung liefern als auf 6 Ohm gestellt.

    Zu 3: Jepp. Ist egal. Die 100W stehen nur da weil das auf dem Papier schön aussieht. Das ist die elektrische Belastbarkeit des Tieftöners in deinem Sub. Interessanter wäre da die Endstufenleistung+Empfindlichkeit des Tieftöners. Die Endstufenleistung steht da auch. Die Empfindlichkeit des Tieftöners findet mal leider bei keinem Fertigsub im Consumerbereich. :-p

    #998730
    SonicFanNerdSonicFanNerd
    Moderator

    Schonmal vielen Dank cap.

    Um das für mich mal zusammen zu fassen:

    Sowohl LS als auch Sub können am neuen Amp im 5.1 Setup betrieben werden, ohne dass etwas “gegrillt” wird?
    Ich sollte aber die Ohm Impendanz des Amp von (anscheinend) 8 Ohm voreingestellt auf 6 Ohm ändern.

    Das mit den Wattangaben und der Augenwischerei hatten wir ja schon. :)
    Dass die max Belastbarkeit der LS (100 W) eben nicht konstant ist und auch nicht bei der max Abgabe des Amp bei nem Betrieb von 5.1 erreicht wird (grob gesagt Watt wird auf Mehrkanal “verteilt” und schwankt), hab ich gerafft.

    Und ja, die Yammis sind schon schnuckelig und eben auch inzwischen sehr alt. Wurden als Set mit Amp (Yamaha HTR-6030) 2007 geholt. Die LS sind aber für unsere Raumgröße (ca. 18 m²) ausreichend. Heimkino und moderater Musikgenuss stehen im Vordergrund.
    Und da mein alter Amp nix HDMI kann, ich hier mit ner mechanischen optical / S/PDIF / Toslink – Weiche und nem HDMi-Splitter arbeite und mein Receiver anscheinend Probleme mit nem bestimmten Dolby-Codec hat, war mal n Update nötig.
    Leider tausche ich eben ein wenig an Anschlüssen ein, die ich aber aktuell eh nicht nutze.
    Bin sehr gespannt, wie ich den neuen empfinde.

    #998731
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Ich hab nix gegen Breitbänder. Und große LS hab ich hier auch nicht. Allerdings schon einigermaßen hochwertig. Zumindest Front und Center.

    Die Rears:
    wp-20150421-18-42-44-pro_557541.jpg
    sind sehr klein und waren auch eher günstig. Selbst mit dem Furnier bin ich da unter 50,-€ pro Kanal bei den Gesamtkosten.

    Das Foto der Fronts ist etwas ungünstig und die Schrauben waren nur Zwischenlösung:
    wp-20141002-12-05-38-pro_481130.jpg
    Da müssten die Gesamtkosten pro Box so ca. bei 170,-€ im DIY liegen. Für wirklich laut ist das auch nicht. Fronts und Center können aber auch ohne Sub zumindest für Musik so einiges.

    Rein klanglich, die Einmessung sollte schon einen nennenswerten Unterschied machen. Ansonsten spielen halt vor allem die DSP Programme eine Rolle

    #998732
    rvnrvn
    Moderator

    Das sieht stark nach dem schönen alten hässlichen Weller-Türkis aus ;)

    #998733
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Jepp. Ist noch ne richtig alte Lötstation von Vattern. Aber auch nach über 40 Jahren immer noch top. Da ich die schon mal vorzeitig erben durfte, warum was neues kaufen?
    Haken ist einzig und allein, dass das Ding wirklich noch rein mit bleihaltigem Lot im Hinterkopf gebaut wurde. Wenn man bleifreies verarbeiten will ist das hier nicht ganz einfach. Andererseits, die Kiste ist ziemlich unverwüstlich. Ich hab schon davon gehört, dass welche von denen immer noch bei Firmenauflösungen etc. auftauchen, nach um die 40 Jahren im regelmäßigen Gebrauch.

    #998734
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Naja, die Arbeitszeit müsstest du auf die Kosten auch noch einrechnen, theoretisch. :-)

    Aufwändig wirds dann wohl, wenn man etwas in Klavierlack-Optik will.

    Mein Vater müsste im Übrigen auch dieselbe Lötstation haben. An dieses scheussliche Türkis kann ich mich noch gut erinnern. Als ich noch kleiner war und nicht wusste, wozu das gut ist, hab ich damit immer rumgespielt, was ihn recht verärgert hat. XD

    #998735
    rvnrvn
    Moderator

    Die alten Teile sind praktisch unkaputtbar, wenn man damit vernünftig umgeht. Für welche Anwendung brauchst du denn bleifreies Lot?

    #998736
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    BEi ‘Klavierlack’ würde ich wohl Richtung Schleiflack gehen. Und klar fällt hier Stundenlohn weg bzw. müsste der im Prinzip berechnet werden. Genau genommen sogar Werkzeug. Nur brauch ich das sowieso. Und nachdem da über die Jahre vom Laminat verlegen bis zum Ausgang vom MP3 Player nachlöten halt doch so einiges eingespart wurde…

    Die Bastelei an sich ist für mich Hobby, ähnlich dürfte das bei rvn mit dem Konsolen reparieren und RGB-Kabel löten sein.

    Die Seas Koaxe, nun, die größeren Brüder findet man bei mehreren Herstellern die für ein Paar Lautsprecher Preise im mittleren, vierstelligen Bereich verlangen. Geschwistertreiber, die allerdings wirklich angepasst sind findet man dann u.a. bei Audiodata.

    Wenn ich ehrlich bin, da würde ich im Fertigsegment wohl eher zu KEF greifen. :-p

    #998737
    SonicFanNerdSonicFanNerd
    Moderator

    Ui, bedeutet du hast die quasi selbst gebastelt?

    Ohne das beurteilen zu können (weil nix Ahnung):
    Respekt. Schön, wenn man sowas basteln kann und es dann auch funktioniert. :)

    #998738
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Es gibt da auch massig Bausätze. Wer zwei linke Hände oder kein Werkzeug hat kann mittlerweile zugesägte und gefräßte Holzteile im Netz ordern und auch Weichen bekommt man immer öfter fertig passend zum Lautsprecher. Wär mir persönlich zu langweilig ist aber nachvollziehbar.
    Die Fertighersteller kochen auch nur mit Wasser. Und bei kleinen Edelschmieden steht das gebotene oft in keinem Verhältnis zum Preis. Ich hab auch schon 40.000€ Lautsprecher gesehen wo vllt. 2.000 auf die Technik gingen und der Rest auf Exklusivität.
    Wenn es richtig teuer wird ist das ein Thema für sich.

    #998739
    rvnrvn
    Moderator
    captain carot wrote:

    Die Bastelei an sich ist für mich Hobby, ähnlich dürfte das bei rvn mit dem Konsolen reparieren und RGB-Kabel löten sein.

    Der Weg ist das Ziel und so. Sowas würde ich auch nur reinrechnen, wenn ich es an jemand fremdes verkaufe.

    #998740
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Naja, ich find das Argument der Ersparnis nicht wirklich überzeugend. Wenn man bastelt, dann kaum, um wirklich zu sparen, sondern eben wegen dem Spass daran. Dass man dabei günstiger wegkommt, ist ein netter Nebeneffekt.
    Ein Kumpel von mir baut ständig seine Wohnung um. Das ist also bei Hobbybastlern symptomatisch, ist ein Projekt abgeschlossen, folgt das nächste.

    #998741
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Also ich bau nicht ständig um. Und im HiFi Segment ist das z.B. typisch. Ich hab aber schon für Bekannte und Familie gebaut. Und solange ich in der Zeit keine bezahle Arbeit leisten kann hab ich in jedem Fall gespart. Die Rechnung haben wir im HiFi Forum schon ellenlang durchgekaut.

    #998742
    rvnrvn
    Moderator

    Kommt auch immer drauf an. Im Falle eines Konsolenumbaus zb: SNEs 50/60Hz bei Wolfsoft 70€, selbst gemacht 2€. Die Verhältnisse sind bei Lautsprechern, Möbeln, etc nochmal ganz andere, aber man spart eigentlich immer.

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