Vor kurzem durchgespielt

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  • #1812371
    Whitebeard91Whitebeard91
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    Pokemon Karmesin

    Ich habe kürzlich einen relativ guten Deal gemacht und vier Switch Spiele für 80€ ergattert.
    Darunter war Pokemon Karmesin.

    Was soll ich sagen.
    Das Fangen und Kämpfen macht immer noch Spaß und es gibt wieder ein paar coole neue Taschenmonster.
    Aber ich habe gefühlt noch nie so ein grottiges, liebloses Spiel gespielt.
    Die Welt, die Städte, Figuren einfach alles ist hässlich. Und der technische Stand ist noch schlechter, als ich es vermutet hatte oder bereits von Videos kannte.
    Ich möchte mich gar nicht zu sehr darüber auslassen. Deswegen mein Fazit kurz und schmerzlos: Müll! 😅

    Ich würde dem Spiel 40% geben

    #1812690
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Durchgespielt soweit das Spiel schon fertig ist (Early Access):

    EX-Zodiac. Star Fox like mit einigen eigenen Ideen und Retrolook. Das Kern-Gameplay erinnert dabei wirklich extrem an Star Fox. Samt versteckter Upgrades, die erscheinen, wenn man durch ein paar Hindernisse fliegt. Es gibt aber auch eine kleine Eigenheit in Form von Lock-On Raketen, wenn man die Feuertaste gedrückt hält.
    In zwei Hauptmissionen verlässt man die Schienen und ist in einem 360 Grad Abschnitt unterwegs. Und in zweien wechselt man vom Gleiter auf ein Hoverbike.

    Dazu kommen versteckte Bonuslevels a la Space Harrier, die allerdings etwas simpel gestrickt sind.

    Look und Sound machen einfach Spaß. Die Setzings sind auch ziemlich abwechslungsreich. Einen guten CRT Filter würde ich mir noch wünschen, man kann aber zwischen Low Res und High Res wechseln. Inklusive mancher Referenzen fühlt es sich wirklich sehr nach 90er an. Leichte Schwächen gibt es beim Balancing, allerdings ist hier primär ein einzelner Entwickler am Werk. Die Spielzeit ist nicht gerade lang, aber das Ranking System und Secrets sorgen für Wiederspielwert.

    Star Fox Fans mit PC sollten sich EX-Zodiac auf jeden Fall mal angucken. Ich hoffe auch, dass es irgendwann mal auf Konsole kommt.

    #1812769
    DerSebomatDerSebomat
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    Ori and the Blind Forest (Switch 2)

    Bin ja echt irgendwie stolz, dass ich endlich auch mal ein Spiel wieder komplett durchgespielt habe. Ori hat mich von der ersten Sekunde an gepackt und ich war total drin. Sieht super aus, steuert sich prächtig und hat auch einen herausfordernden, aber niemals frustrierenden Schwierigkeitsgrad. Und vor allem ist es nicht so ellenlang und kommt nicht noch mit einem Abschnitt, und noch einem Abschnitt, und noch einem Abschnitt…

    #1812774
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Will of the Wisps ist zwar umfangreicher aber auch nicht riesig und die etwas andere Struktur der Spielwelt kommt dem auch sehr entgegen. Waren beide super.

    #1812911
    greenwadegreenwade
    Teilnehmer

    Will of the Wisps fand ich nicht gut. zu verzettelte spielwelt, zu viel fähigkeitengedöns. insgesamt sehr unübersichtlich. ich hab dann irgendwann aufgegeben weil ich es leid war jedes gebiet mehrmals abzuklappern wo es denn endlich weiter geht. da war mir das schlankere Blind Forrest wesentlich lieber.

    #1812927
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Tomb Raider Remastered

    Wirklich viel muss man dazu nicht schreiben. Die überarbeitete Grafik ist die meiste Zeit über recht ansehnlich, obwohl ja nur HD Texturen und ein bisschen Vegetation sowie Lichtquellen in der Landschaft verteilt werden. Wobei letztere dank der zusätzlichen Geometrie manchmal ein bisschen in die Irre führen können. Nicht durchgehend so toll, die überarbeiteten Gegner. Ein Teil sieht ganz gut aus, andere sind ziemliche Missgeburten.

    Viele Puzzles sind trotz der simplen Mechaniken ganz gut gealtert, aber gerade in Atlantis zeigen manche Blockschiebeabschnitte dann Ermüdungserscheinungen. Das sehr simple Kampfsystem zeigt hier dank relativ vieler Bullet Sponge Gegner ebensolche. Unterm Strich irgendwie der schwächste Spielabschnitt.

    Neue Steuerung: unterm Strich funktioniert sie erstaunlich gut, allerdings funktionieren manche von Laras Aktionen so nicht oder nur mit gezückter Waffe, etwa Seitwärts- und Rückwärtssprung.

    Jederzeit speichern zu können vereinfacht das Spiel deutlich. Auf PlayStation gab es seinerzeit nur die Speicherpunkte und bei Ableben lange Laufwege. Das konnte manche Abschnitte deutlich nervenaufreibender machen und ich hab damals einen beträchtlichen Teil meiner Weihnachtsferien auf Laras erstes Abenteuer verballert.

    #1812928
    Whitebeard91Whitebeard91
    Teilnehmer

    Hollow Knight

    Nach knapp 50 Stunden habe ich heute das Spiel beendet.
    Hollow Knight ist eine Hassliebe.
    Die 50 Stunden in der kurzen Zeit sprechen eigentlich dafür, dass mich das Spiel sehr begeistert hat. Sonst wäre ich nicht seit etwa zwei Wochen jeden Tag in die Welt um den kleinen Käfer Ritter eingetaucht.

    Das Positive vorweg:
    Der Artstil ist grandios. Das düstere Setting, die melancholische Stimmung, das Gegnerdesign und die verschiedenen Gebiete sind wunderschön. Ebenso weiß die musikalische Untermalung sehr zu gefallen.
    Auch die vielen Figuren, die teils sehr krotesk, witzig und irgendwie liebevoll sind, haben es mir angetan.
    Das Spiel versprüht einen ganz eigenen Charme, der es in der Summe so authentisch und stimmig macht, so dass man die Welt nur ins Herz schließen kann. So viele coole Ideen rund um Käfer als Gegner und Helden.

    Die Mitte:
    Die Idee, Fähigkeiten oder Ausrüstung an Orden/Talismane zu koppeln ist nicht neu. Jedoch kommt dies bei Hollow Knight in recht hohem Ausmaß zur Geltung. Diverse Möglichkeiten die Verteidigung zu stärken, die Angriffsreichweite zu verlängern, kleine Helferlein zu beschwören oder die magische Ausdauer (Seele) zu verstärken und so vieles mehr. Hier hat Hollow Knight großes Potenzial, welches in meinen Augen gerne hätte besser genutzt werden können.
    Natürlich ist es sinnvoll, dass man nicht alle Talismane gleichzeitig tragen kann. Aber auch wenn man alle Slots freigeschaltet hat, ist man doch stark eingeschränkt, wie viel man ausrüsten kann.
    Das sorgt zusätzlich dafür, dass zahlreiche Kämpfe sehr frustrierend ausfallen können. (Dazu gleich mehr)

    Die Karte
    Dass man Karten erst käuflich erwerben muss und die Möglichkeit, Dinge zu markieren oder Anzeigen über Orte, Händler oder dergleichen ebenfalls erst gegen Geld erhält, finde ich gut. Nur ist die Karte nicht so präzise und Manchmal hätte ich es begrüßt, wenn man näher zoomen könnte. Die Orientierung fällt dadurch gelegentlich unnötig kompliziert aus. Auch die vielen Wege die man durch reinen Zufall (oder nur durch Guides) findet, hätte man besser lösen können.
    Aber das ist etwas, das mich bei Metroidvania allgemein stört. Ich möchte nicht wie ein Irrer jede Wand oder Sackgasse einschlagen müssen in der Hoffnung dahinter könnte sich ein neuer Weg offenbaren. Ist mir ein bisschen zu viel Zufall. Ist aber nur ein persönliches Problem.

    Das Negative

    Die Kämpfe
    Als eines der zentralen Elemente des Spiels sollten diese glänzen, um das Spielerlebnis bestmöglich darzustellen.
    Bei so einer Vielzahl von Gegnern und über 30 (Mini)Bossen hätte ich mir da etwas mehr gewünscht.
    Ja, die oben angesprochenen Talismane bieten viele Optionen und der kleine Ritter erwirbt im Laufe des Spiels Zauber und ein paar Techniken, aber das Repertoire im Kampf fällt etwas mau aus. Der Nadelschwinger kann irgendwie nicht wirklich viel. Keine Abwehr oder Kontermöglichkeiten, nur ein Move zum Ausweichen und im Prinzip nur einen Angriff ausführen.
    Auch hierdurch werden viele Kämpfe sehr frustrierend.
    Ja. Bosskämpfe sollen fordernd sein und mehrere Versuche sind kein Problem. Aber auch nur dann, wenn sich das fair anfühlt und man das Gefühl hat, dass der Fehler und damit einhergehend das Ableben Eigenverschulden sind.
    Wenn aber Angriffe ausgeführt werden, denen man nicht ausweichen kann, egal wie oft man zum Kampf antritt, mindert das den Spielspaß. Viele Kämpfe konnten nur durch Zufall entschieden werden, wenn der Gegner bestimmte Attacken im x-ten Versuch nicht eingesetzt hat.
    Hoffentlich wird das bei Silksong besser gelöst…

    Fazit
    Ich will das Spiel mögen und das tue ich auch. Das gesamte Setting ist so ansprechend. Die Liebe zum Detail bei den Orten, Gegnern, dem Bossdesign, der Musik ist wundervoll. Man will alles erkunden, jeden Zentimeter sehen und die Welt und ihre melancholisch düstere Stimmung ergründen und der Handlung folgen und die Sagen um Heilandsnest selbst erleben.
    Jedoch kam sehr häufig Frust auf, der mir ein wenig den Spaß am Spiel fast genommen hätte. Aber eben nur fast. Es ist schon wieder so frustrierend, dass es einen dazu motiviert es doch schaffen zu wollen.
    Nach knapp 50 Stunden habe ich Hollow Knight zu 96% abgeschlossen. Zu 100% werde ich es aber nicht abschließen. Dafür ist meine Frusttoleranz nicht ausgeprägt genug. So werde ich zum Beispiel nicht die 3. Runde im Kolloseum abschließen oder die Blume aufs Grab legen. Aber mit seiner ganz eigenen Magie hat mich Hollow Knight in seinen Bann gezogen und es ist einfach eine Hassliebe geworden.
    Hoffentlich sehen wir den Käferritter im nächsten Smash Bros. wieder.

    #1812929
    Bort1978Bort1978
    Teilnehmer

    Klasse, dass du HK trotz anfänglicher Skepsis durchgezockt hast. Bei der Karte bin ich bei dir. Allerdings wollen es einem hier die Entwickler vermutlich auch nicht zu leicht machen, da das Erkunden der Umgebung an vorderster Stelle steht. Es ist schon ein paar Jahre her, dass ich HK gezockt habe. Ich meine mich aber zu erinnern, dass die Hauptfade nicht so gut versteckt und das eher die optionalen Sachen gut versteckt waren. Auch bei den Talismane kommt halt Taktik ins Spiel, wenn man sich je nach Situation das richtig Setting zusammenstellt.
    Und das bezieht sich insbesondere auch auf die Bosse. Dort konnte man mit den richtigen Talismanen jede Menge ausrichten. Ich habe dann immer verschiedene Settings probiert, bis es aus meiner Sicht gepasst hat.
    Im Gegensatz zu dir fand ich die Bosse aber alle stets fair. Man musste halt deren Angriffe kennenlernen und verinnerlichen. Hat man anfänglich keine Sonne gesehen, ließen sie sich nach ein paar Versuchen (auch mal ein paar mehr) richtig gut beherrschen. Ging jedenfalls mir so. Da wurde nichts dem Glück überlassen, sondern alles perfekt durchgeplant. Ich fand es schon krass, wie viele Bosse von so einem kleinen 3-Mann-Team eingebaut wurden, die sich überwiegend auch noch alle völlig verschieden spielen. Und gerade die richtig gut versteckten Bosse waren die besten Kämpfe.
    In Silksong hat man übrigens verschiedene Waffenstile und Angriffsarten, die man durch das Ausrüsten von Wappen nutzt. So kommt da mehr Abwechslung rein. Zudem ersetzen die Werkzeuge die Talismane. Aber auch dort kann man nur wieder eine begrenzte Anzahl ausrüsten und muss sich ggf. an bestimmte Situationen bzw. Bosse anpassen. Silksong setzt in allen Belangen einen drauf und lohnt definitiv auch gespielt zu werden.

    #1812931
    joiajoia
    Teilnehmer

    Steel Seed ist fertig.

    12 Stunden – geht aber auch in 6-8 – ich habe halt erforscht was geht.
    Ich finde das Spiel durchaus empfehlenswert – auch für den Vollpreis – aber es ist zwischendurch immer wieder im Sale.

    Stealth-Aktion mit astreinen Klettereinlagen in einer dystopischen Maschinenwelt – die Welt und das Weltendesign ist klasse, die Spielmechanik, das Perk- und Kampfsystem sind einwandfrei bis sehr gut. Optik – Unreal5 auf gutem Niveau. Sound pumpt stellenweise so schön wie bei Returnal. Einzige Schwäche – die Story. Aber wer braucht die?

    Das Spiel geht über den Punkt solide und besitzt einen hohen Wiederspielwert – leider hat es kein Ng+. Ich werd´s trotzdem bei Zeiten wieder anpacken – weil es einfach gut ist und gut läuft.

    #1813164
    SonicFanNerdSonicFanNerd
    Moderator

    Control Ultimate Edition endlich mal gespielt und durchgezogen.
    Insgesamt ein gutes Spiel, wenn auch Remedy-typisch mit Ecken und Kanten.

    Vorab direkt das große Lob:
    Die Welt und die Atmo, die erzeugt werden ist richtig gut.
    Hat für mich trotzdem nicht die Dichte eines Alan Wake, aber definitiv noch über Quantum Break.
    Mit Jesse hat das Spiel auch eine taffe Hauptprotagonistin, die durchaus charismatisch ist.
    Auch die anderen Nebencharaktere sind Remedy-typisch gut geschrieben, wenn auch insgesamt etwas zu nebulös.
    Aber das ist halt das Grundsetting von Control. Alles schön Mystery.

    Die Präsentation ist insg. sehr stimmig und es schaut auch heute noch ziemlich gut aus. Beleuchtungseffekte und der kluge Einsatz von mal kräftigen und mal entsättigten Farben runden das ab.

    Kommen wir zum Gameplay.
    Kurz: Ich empfand es als solide.

    Die Erkundung des Ältesten Hauses und seiner Geheimnisse ist schon ziemlich gut. Anfangs auch schwer “metroidvaniaesk”, wenn man aber die Schwebefähikeit bekommt, dann öffnet es sich komplett.
    Es gibt hier und da auch wieder richtig nette Einfälle, was man alles in dem Haus so finden kann (Stichwort Aschenbecher-Labyrinth z. B.), aber insg. schaut das Gebäude der FBC (Federal Bureau of Control) leider auch ein wenig steril aus. Je weiter man sich hinein begibt, gibt es aber auch etwas Abwechslung.

    Nächstes Haupt-Gameplay-Element:
    Kampf
    Hier scheiden sich mglw. die Geister.
    Ich empfand die Shootouts im Grunde alle schon ok, teils auch richtig gut, aber manchmal auch viel zu überladen (je nachdem was für Fähigkeiten man selber hat und welche man gebrauchen muss) oder oft auch zu repetitiv (man läuft im Gebäude herum, Gegnerwelle spawnt, Peng Peng, fertig, zwei Räume weiter dann wieder das Gleiche).

    Leider ist z. B. die Schwebe-Fähigkeit insg. etwas zu träge. Mit dem eigentlich schnellen Pacing der Kämpfe bremst das irgendwie etwas aus, selbst wenn man den dann essentiellen Dash mit nutzt. (Fällt irgendwie vielleicht erst richtig auf, wenn man schnelleres Gameplay wie bei Returnal vor Augen hat.) Ich hatte jedenfalls in den Kämpfen dann später das Gefühl, dass es auch hätte schneller sein können.
    Manche Kämpfe werden dann trotzdem teils einfach zu hektisch und man muss echt alle Fähigkeiten nutzen.
    Und Fähigkeiten gibt es in Control wirklich genug. Schweben, Dashen, einen Psi-Nahkampfschlag, einen Boden-Schmetterschlag aus der Luft heraus, Gegner übernehmen, einen Schutzschild aufrechterhalten und natürlich noch die ein oder andere Wumme (Pistole, Shotgun, Raketenwerfer usw.).
    Ne ganze Menge jedenfalls.
    Das Gleiche gilt auch für die Upgrade -Items, mit denen man passive Boni ausrüsten kann (für Waffen und für Jesse selbst).
    Aber manchmal frage ich mich, bei all den Möglichkeiten, wäre weniger hier ggf. einfach auch mehr gewesen?
    Muss wohl jeder selber beantworten.
    Ich glaube, wenn das Kampfgameplay mit den Upgrades, Waffen, Fähigkeiten etwas entschlackt gewesen wäre (und die Schweben Fähigkeit etwas schneller), dann hätte mir das Ganze noch ne Ecke mehr Spass gemacht.

    Was bleibt noch zu erwähnen?
    Achja, der Schwierigkeitsgrad.
    Dieser schwankt leider teils enorm.
    Mal ballert man sich quasi schlafwandelnd durch die Gegner und an einer anderen Stelle wird es richtig heftig. Einfach so.
    Genauso verhält es sich mit den Bosskämpfen. Manche sind ziemlich einfach und an anderen, beißt man sich dann auf einmal die Zähne aus.
    Auch die Herausforderungen die es im Spiel gibt (Jukebox, Shüm) sind teils echt richtig fordernd (bis echt schwer).

    Jetzt, nachdem alles durchgespielt wurde (Hauptspiel, DLCs, Herausforderungen) ist für mich auch erstmal gut mit Control.

    Es hat teils ne Menge Spaß gemacht, teils auch gefrustet (es gibt btw. keinen wählbaren Schwierigkeitsgrad) und selten war es auch mal etwas langweilig.
    Jedenfalls ne bunte Mischung, die aber durch Remedys sichere Inszenierung über die ganzen kleinen Problemchen hinaus aufgewertet wird.

    Fazit:
    Gutes Game mit kleinen Macken.

    #1813166
    Supermario6819Supermario6819
    Teilnehmer

    Hast du den die PS5 Pro Version gespielt?
    Die soll doch nochmals deutlich zugelegt haben gegenüber der normalen PS5 Version.Auf Videos sehe ich da eigentlich keinen Unterschied.

    Ich habe es damals auf der Series X durchgespielt und fand die Karte nicht so gut.Sehr oft wusste ich nicht wo es weiter geht und bin dann viel hin und her gelaufen und habe unnötig Zeit verloren.Für mich trotz einiger Mängel ein denkwürdiges Spiel das ich für mich zu den besten der letzten Jahre zählen würde.Ich freue mich schon auf den Nachfolger der ja noch in diesem Jahr erscheinen soll.
    Ich hoffe auch auf der Switch 2.

    #1813187
    SonicFanNerdSonicFanNerd
    Moderator

    Ich habe es kurz auf der normalen PS5 angefangen und dann auf meinem “Gaming”-PC (weitergespielt). Es sah auf der PS5 (PS5 – Version) schon noch gut aus, auf meinem PC lief es aber auch ordentlich und das Antialiasing konnte ich dort verbessern (neben anderen kleinen Anpassungen).
    Das sah alles heute noch gut aus.
    Deswegen eben auf PC gespielt.

    Ja, die Karte ist gewöhnungsbedürftig. Ich habe sie dann eher als kleine Stütze genommen und mich eher auf meine eigene Mindmap verlassen. Aber gerade anfangs, wo alles ungefähr gleich aussieht ist das gar nicht so einfach und man mäandert oft durch die Gegend, stimmt wohl. 😅

    Auf das neue Control bin ich jedenfalls neugierig. Aber ob mir die neue Geschichte mit Jesses Bruder zusagen wird, bin ich sehr gespannt.

    #1813239
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Tomb Raider Legend
    Nach mittlerweile fast 20 Jahren wurde es doch mal wieder Zeit für Laras gelungene Wiederauferstehung. Das Spiel macht auch heute noch Spaß. Trotzdem eine ganze Wagenladung Kritik vorneweg.

    Die Steuerung an sich geht auch heute noch klar. Allerdings fühlt sich die Kamerakontrolle generell nicht mehr allzu gut an und Stellen mit fester Perspektive können echt nervig sein.

    QTEs waren eh nie mein Ding, aber gerade in Zwischensequenzen finde ich sie heute eher noch nerviger als früher.

    Die zwei Motorradabschnitte sind definitiv angegraut, speziell der zweite von beiden.

    Die Action ist zwar besser als zu Core-Zeiten, so richtig gut ist sie aber auch nicht. Dafür kann Lara hier eher etwas weniger elegant manövrieren als früher.

    Pluspunkte sind dann wieder bei den Kernelementen der Reihe zu finden. Die Kletterpassagen erfordern nicht ganz die Präzision von früher, können aber fordernd sein und gehen gut von der Hand.

    Die Rätsel sind gelungen, abwechslungsreich und dank der soliden Physik immer sehr nachvollziehbar.

    Handlungsseitig bietet Legend viel mehr Popcornniveau als die Survivor Trilogie, bei den Antagonisten wäre aber Luft nach oben. Das Gequatsche mit Zip und Alistair trägt zwar die Handlung vorwärts, man hat aber dafür nicht mehr das Gefühl, die einsame Grabräuberin zu spielen.

    An Abwechslung mangelt es gerade dank reichlich Settings auch heute nicht.

    Speziell PC-Version: in den Schneelevels und an ein paar weiteren Stellen im Spiel hatte ich mit Next Gen Effekten einige Grafikfehler, ohne die Next Gen Effekte war das kein Thema.

    Legend macht auch heute noch Spaß und die LAU Trilogie manche Dinge einfach besser als die Survivor Trilogie. Ich werd das Spiel nicht noch mal komplettieren (mit den Secrets schaltet man schon echt viel frei) wodurch die Spielzeit sehr klar unter zehn Stunden lag. Kann man gerade heutzutage sehr gut zwischen die Spielzeitmonster schieben.

    Fazit: ich werde alt! Knapp 20 Jahre seit dem Release von Legend und gar nicht mehr so lange bis zu Laras 30. Geburtstag? Wo ist die Zeit geblieben?

    #1813263
    DerSebomatDerSebomat
    Teilnehmer

    Ori and the will of the wisps (Switch 2)

    Teil 1 war ja schon sehr gut, aber Teil 2 setzt noch mal ne ordentliche Schippe drauf.

    #1813510
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Tomb Raider Underworld

    Mein erster Durchgang ist jetzt ziemlich genau 17 Jahre her. Good News, Underworld sieht natürlich deutlich besser aus als Legend und geht gerade auf Handheld Screen und mit 60 oder 120fps auch heute noch klar.

    Bad News, es fühlt sich immer wieder einfach unfertig an. Lara kann zwar mehr, verheddert sich aber nicht nur gerne in der Landschaft, sie springt und schwingt auch gerne mal dahin, wo man gar nicht hin will. Obendrein ist die Kamera immer mal wieder zickig bis buggy. Im letzten Level bin ich dann auch einfach mal durch die Levelarchitektur geclipt, aber wenigstens nicht gamebreaking.

    Apropos Levelarchitektur, die kann mal recht stark und dann auch wieder ziemlich schwach sein. Selbiges gilt für die Rätsel. Hatte ich gerade in Thailand meinen Spaß wird es hinten raus deutlich schwächer. Das Motorrad macht es auch nicht unbedingt besser, weil es Abschnitte zwar vergrößert und damit streckt, aber am Ende auch meist nicht mehr.

    Die Sonarkarte ist zwar ein nettes Gimmick, hab ich aber nicht wirklich benutzt.

    Unterm Strich bleibt das Gefühl, Underworld hätte mit mehr Zeit richtig gut werden können statt nur ok. So war es nur mäßig erfolgreich und Lara durfte für ein paar Jahre in der Versenkung verschwinden.

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